SPD-Streit um Landtagswahlkreis – Dorsten zukünftig weiter geteilt?

Dorsten/Düsseldorf (pd). In den letzten Tagen ist der Streit innerhalb der Dorstener SPD erneut offen zu Tage getreten.

Während Friedhelm Fragemann, die SPD-Ratsfraktion oder bsw. die SPD Rhade die Aufhebung der Teilung Dorstens zur nächsten Landtagswahl fordert, kritisiert SPD-Chefin Schugg die CDU, die dies ändern will.

CDU-Pressesprecher Ludger Samson: „Die SPD-Vorsitzende Jennifer Schugg kritisiert den CDU-Landtagsabgeordneten Josef Hovenjürgen dafür, dass er das Ende der Teilung Dorstens in einen nördlichen und einen südlichen Landtagswahlkreis fordert. Dies kann nur einen Grund haben.

Der aktuell im Wahlkreis Dorsten/Gladbeck direkt gewählte Abgeordnete Michael Hübner aus Gladbeck wird hinter vorgehaltener Hand als  Landratskandidat für die SPD zur Kommunalwahl 2020 gehandelt. Jennifer Schugg hat intern Interesse gezeigt, in dem dann frei werdenden Wahlkreis zu kandidieren. Sie will sich sozusagen ins gemachte Nest legen, der Wahlkreis ist bisher immer von der SPD direkt gewonnen worden.“

Samson abschließend: „Jennifer Schugg muss sich entscheiden. Entweder sie beendet den Streit in der Dorstener SPD und unterstützt die einhellige Meinung des Rates, dass Dorsten bei zukünftigen Wahlen nicht weiter geteilt sondern als eine Gemeinde mit anderen einen Wahlkreis bildet. Oder sie opfert diesen Wunsch auf dem Altar der persönlichen Zukunftsplanung und Dorsten bleibt weiter geteilt.“

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