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Dorsten und Waslala: Eine Städtepartnerschaft seit 32 Jahren

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Die Geschichte einer langjährigen Freundschaft

Dorsten. Seit 32 Jahren besteht die Städtepartnerschaft zwischen Dorsten und Waslala in Nicaragua.  Vor 30 Jahren reiste die erste Dorstener Delegation nach Mittelamerika: An diese beiden Jahrestage erinnert eine Fotoausstellung, die seit Mittwoch im Foyer der VHS Dorsten zu sehen ist.

Bürgermeister Heinz Ritter vertrat 1987 die Stadt Dorsten offiziell.
Zur Ausstellungseröffnung haben sich viele Teilnehmer der Reisen getroffen, die zu den Partnern geflogen sind.

Dorsten und Waslala
Dorsten und Waslala

Karlheinz Strötzel, Vorsitzender des Freundeskreises Nicaragua Dorsten, hat die Schau zusammengestellt und dafür neben eigenen auch viele Aufnahmen anderer Fotografen genutzt.

Ein Rückblick in die Vergangenheit

Die Infrastruktur, Schule und Ausbildung aber auch die Begegnungen der Delegationen zum 25- und 30-jährigen Bestehen der Partnerschaft sind in der Schau unter anderem zu finden. Straßenszenen, 1990 und 2007 aus gleicher Perspektive aufgenommen, zeigen, wie sehr sich die Region verändert hat. „Die Stadt prosperiert und entwickelt sich“, stellte Strötzel in seiner Begrüßung fest.

Zuvor dankte Bürgermeister Tobias Stockhoff ihm für die Zusammenstellung der Schau. „32 sehr bewegende Jahre“ seien zu sehen.

„Es hat sich unheimlich viel entwickelt“,

betonte auch er.

Die Partnerschaft einzugehen, damals ein umstrittenes Vorhaben, sei eine „sehr mutige Entscheidung“ gewesen. Stockhoff räumte ein, Strötzels Reiseeinladung nach Waslala zunächst nur widerwillig gefolgt zu sein. Aber er wolle die dort gemachten Erfahrungen nicht missen, sagte der Bürgermeister.

Das dort immer wieder zu erlebende Improvisationstalent und die Solidarität der Menschen kämen hierzulande oft zu kurz. Bisher sind alle Dorstener Bürgermeister seit Bestehen der Partnerschaft ach Waslala gereist.

„Wer einmal in Waslala war, kehrt verändert zurück“,

versicherte Strötzel. Er erinnerte an „schwierige Phasen in der Partnerschaft“ zur Zeit der politischen Unruhen in Nicaragua.

Die kürzlich abgehaltenen Kommunalwahlen, bei denen die Sandinisten und die Christdemokraten gewonnen haben, seien „ohne Mord und Totschlag“ verlaufen.

Das sei früher anders gewesen, erinnerte sich Strötzel. Und: Waslala habe mit Dorsten etwas gemeinsam:

„Sie feiern gerne.“

Die Fotoausstellung, oft mit erläuternden Texten versehen, ist bis zum 22. Dezember im Foyer der VHS, Im Werth 6, während der üblichen Öffnungszeiten zu sehen.

Text und Foto: rtl

Erinnerungen an Waslala von Ewald Setzer

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