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Gemeinschaft und Begegnung zur Feier: 50 Jahre St.Barbara

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Am 8. September feierte die Gemeinde St.Barbara in Barkenberg ein Jubiläum. 50 Jahre ist die Gemeinschaft jetzt jung. Die Nachbargemeinde St. Matthäus in Wulfen feierte dieses Jahr ihren 850-jährigen Geburtstag.

Um 18 Uhr versammelte sich die Gemeinschaft von St.Barara im Pfarrsaal in Barkenberg. Mit vielen Anekdoten und Erinnerungen führten Pastoralreferentin Marlies Terbeck und Beate Borgmann vergnüglich durch den Abend. Als Gast erzählte Pfarrer Martin Peters, wie er am 7. September 2013 in die Gemeinde gekommen ist. Pünktlich zum 40. jährigen Jubiläum.

Pfarrer Martin Peters, Beate Borgmann und Pastoralreferentin Marlies Terbeck. Foto: Alexander Fichtner

Sofa vor dem Altar

Besonders überrascht habe ihn das Sofa vor dem Altar in der St. Barbara Kirche, berichtet Peters. Denn zum 40. Jubiläum gab es in der Kirche eine bunte Diskussionsrunde der Gemeinschaft. Im Gespräch verrät Peters weiter, das er die Kreativität der Gemeinde schätzt, die für die Weiterentwicklung der Kirche wichtig ist.

Neben den Gesprächen bot der Abend ein geselliges und ein sehr kommunikatives Beisammensein. Bei kühlen Getränken und köstlichen Laugengebäck kam es in der Gemeinschaft zu unterhaltsamen und informativen Konversationen.

Der Anfang der Gemeinschaft

Zur Anfangszeit von St. Barbara konnte Josef Vrenegor vieles berichten. Vrenegor wohnt seit 1968 in Barkenberg und war vom Anfang an in der Gemeinde aktiv. Bereits im Frühjahr 1968 fanden die ersten Gottesdienste statt. Damals fanden sie noch in der „Blauen Schule“ statt. Am 1. Mai 1970 begleitete Vrenegor die Delegation des Generalvikariats beim Besuch von Barkenberg. Am Ende gab es die Zusage zum Bau der Gemeinde. Dann ging alles sehr schnell. Denn bereits am 8. September 1973 wurde die St. Barbara Kirche von Weihbischof Böggering eingeweiht.

Josef Vrenegor seit 1968 aktiv in der Gemeinde. Foto: Alexander Fichtner

Vrenegor erzählt freudig: „Meine Tochter Kristin war die Erste, die getauft wurde“. Seine Tochter wurde am 5. Januar 1975 in St. Barbara getauft. Am 1. März 1975 wurde die Gemeinde dann selbstständig und Josef Pott wurde erster Pfarrer.

Eine Zeittafel im Raum erzählt die Geschichte der Gemeinde in Bildern. Foto: Alexander Fichtner

Junge Begegnung

Zwei, die den Finger am Puls der Zeit haben, sind Claas Schneider und Frank Kleine-Buckstegge. Schneider ist 37 Jahre alt und im Alter von sechs Jahren zu den Pfadfindern in Barkenberg gekommen. Mittlerweile ist er fast 20 Jahre in der Jugendarbeit tätig, zehn Jahre davon in der Leitung. Schneider ist auch für die Leitung der Ameland-Ferien-Freizeit verantwortlich.

Claas Schneider und Frank Kleine-Buckstegge. Foto: Alexander Fichtner

Kleine-Buckstegge ist 52 Jahre alt und leitet die Gruppe der Wölflinge bei den Pfadfindern. Mittlerweile wohnt er in Castrop Rauxel, doch kehrt er immer wieder für die Gemeinschaft nach St. Barbara heim. Beide sind sich einig, dass es spannend bleibt durch Jugendarbeit.

Durch ihre Betätigung in der Gemeinschaft ermöglichen sie vielen Jugendlichen eine Teilhabe am sozialen Leben. Sie investieren einen großen Teil ihrer eigenen Freizeit in die Jugendarbeit, und das persönliche Engagement macht ihre Arbeit aus.

Festlich geschmückt und gut gefüllt war der Pfarrsaal. Foto: Alexander Fichtner

Pastoralreferentin Marlies Terbeck verrät im persönlichen Gespräch zum Abschluss, das der Abend zu St. Barbara passt. „Gemeinschaft und Begegnung machen die Gemeinde aus“, sagt Terbeck. Sie fügt hinzu, dass es viele Erinnerungen an diesen Abend gab, aber die Lebendigkeit weiter geführt wird.

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