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Hinter den Kulissen – Endspurt bei der Briefwahl

Veröffentlicht am

Blick hinter die Kulissen des Wahlamtes – Rund 21.500 Stimmberechtigte haben in Dorsten diesmal Briefwahl beantragt.

Noch vier Tage bis zur Bundestagswahl. Endspurt für die Mitarbeiter*innen im Wahlamt. Studierende sichten den Posteingang, sammeln eingegangene Briefwahlunterlagen oder kümmern sich um Bürger*innen, die vor Ort ihre Stimme abgeben wollen.

Für den reibungslosen Ablauf hat die Stadt 4,5 Planstellen eingerichtet. Sechs Wochen lang arbeiten die jungen Leute dafür mit Zeitverträgen in den Büros des Wahlamtes. Immer dabei: Amtsleiter Klaus Ihling.

Und der sieht dem Wahlsonntag ziemlich gelassen entgegen: „Das ist Routine. Mehr Briefwähler bedeutet zwar mehr Arbeit, aber die verteilt sich zum Großteil auf die Wochen vorher.“ Rund 21.500 Stimmberechtigte haben in Dorsten diesmal Briefwahl beantragt. Das heißt rund 21.500 Wahlunterlagen zusammenstellen, in Briefumschläge stecken, in den Postausgang bringen, fehlerhafte oder unvollständige Unterlagen neu versenden und vor allem sich um den Rücklauf kümmern.

Gesichert gelagert

Wo und wie die eingegangenen Wahlunterlagen gelagert werden? Ihling lacht und hüllt sich in Schweigen: „Dazu werde ich nichts sagen.“ Nur so viel: „Sie werden vollkommen gesichert gelagert.“ Und am Wahltag zur Auszählung ins Rathaus gebracht.

Da beginnt dann um 15 Uhr die Arbeit der Wahlhelfer, genauer der Briefwahlvorstände. „Bis zur Schließung der Wahllokale überprüfen die die Briefwahlunterlagen auf Vollständigkeit und geben die Stimmzettel in Briefwahlurnen“, erklärt Ihling. Ab 18 Uhr werden auch diese dann ganz normal ausgezählt.

Briefwahlauszählung dauert länger

„Eine Briefwahl auszuzählen dauert länger“, weiß der Amtsleiter. Jeder Umschlag müsse schließlich erst einmal geöffnet werden. „Bei der großen Anzahl macht sich das dann auch zeitlich bemerkbar.“ Mit großen Verzögerungen rechnet Ihling aber trotzdem nicht. Und mit dem Ende der Auszählung haben dann auch Ihling und seine Mitarbeiter*innen Feierabend.

Und dann? Wird noch im Rathaus mitgefiebert oder das ein oder andere Getränk auf einer Wahlparty getrunken? „Schnell nach Hause und auf die Couch“, antwortet Ihling gelassen. „Und dann von dort aus das Wahlgeschehen und die Analysen verfolgen.“

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