Ein Refugium für Schmetterlinge und Fledermäuse: Die Ideenschmiede Hardt möchte mit einem kleinen, aber feinen Projekt zur Artenvielfalt in Dorsten beitragen.
Im Rahmen des Wettbewerbs Naturstadt von „Roten Listen zu grünen Oasen“ sind fünf Bürgerteams am Start. Dabei sind Mitstreiter von der Hardt, der Altstadt und aus dem Stadtsfeld. Ebenso beteiligen sich der Bürgerparkverein und Kunst- und Kulturschaffende. Zusammen wollen sie die natürlichen Arten- und Lebensraum-Vielfalt der Stadtnatur fördern.
Im Blick waren dabei Kinderspielplätze, die ihre Funktion verloren haben. Zusammen mit der Verwaltung kam die Idee der Umnutzung auf. Nun sollen die Flächen zur Förderung der Biodiversität dienen.
Oasen vom Krankenhaus bis zur Pestalozzistraße
Die Ideenschmiede Hardt hat dabei bereits zahlreiche Maßnahmen im Stadtteil durchgeführt. Nun gesellt sich ein weiteres Projekt zur bereits erstellten Schmetterlingsoase an der Overbergstraße dazu. Dabei handelt es sich um die „Schmetterlings- und Fledermausoase am Dachsweg“ im Grünzug „Pestalozzi“, der sich vom Krankenhaus bis zur Pestalozzistraße erstreckt. Diese wird ein weiterer Baustein von Trittsteinen im Biotopverbund der südlichen Naturstadt.
Als Trittsteine sind dabei kleine Inselflächen gemeint. Diese sollen als Nahrungs- und Lebensräume für in der Stadt lebende Tier- und Pflanzenarten wirken. Gezielt wurden Stauden als Nahrungsquelle gepflanzt, Nist- und Bruthilfen eingerichtet und Informationstafeln aufgestellt. Bänke laden zum Verweilen und Erleben der Stadtnatur ein. Besonders sollen Schmetterlinge und Fledermäuse diesen kleinen Lebensraum nutzen können.

Fläche für Insekten und Fledermäuse
Mit Hilfe von weiteren Unterstützern soll sich die 1900 Quadratmeter große Fläche als Natur-Trittstein entwickeln. Die Firma Coca-Cola hat zusätzlich zu den Hochbeeten auch die passende Bepflanzung mit 200 Staudenpflanzen gefördert. Es werden Blumenflächen für Schmetterlinge ausgesät und Blühsträucher gepflanzt.
Die Grünflächenabteilung des Tiefbauamtes hat in den vergangenen Tagen die Grundarbeiten für die Fläche geschaffen. So kann die Ideenschmiede Hardt das Aussähen und Anpflanzen beginnen. Anwohner haben dabei bereits ihre tatkräftige Unterstützung signalisiert.
Bürgermeister Tobias Stockhoff bedankt sich für das bürgerschaftliche Engagement der Ideenschmiede Hardt. Er lobte auch die weiteren Bürgerteams, die sich im Stadtgebiet für die Förderung der natürlichen Arten- und Lebensraum-Vielfalt einsetzen. „Die liebevoll und wunderbar hergerichteten Flächen bereichern nicht nur unserer Stadtbild. Sie sind auch Lebensgrundlage für Insekten sowie andere Tierarten und Pflanzenarten in unserer Stadt“, sagt er. Ein herzliches Dankeschön richtet der Bürgermeister auch an die Partner und Sponsoren.




























