StartLokalesKreis RecklinghausenImpfzentrum des Kreises Recklinghausen ist betriebsbereit

Impfzentrum des Kreises Recklinghausen ist betriebsbereit

Veröffentlicht am

Kreis Recklinghausen (pd). Noch finden dort keine Impfungen statt, doch im nächsten Jahr werden sich viele Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreis Recklinghausen im Impfzentrum auf dem Konrad-Adenauer-Platz einfinden. Wie von der Landesregierung vorgegeben, meldet die Kreisverwaltung pünktlich zum 15. Dezember Betriebsbereitschaft.

Mit vereinten Kräften zum funktionstüchtigen Impfzentrum: Christian Kappenhagen (Kreis Recklinghausen, Leiter Gebäudemanagement), Loraine Hofer (ASB), Christoph Behrenspöhler (DRK), Dr. Hermann Geldmann (medizinischer Leiter Impfzentrum), Dr. Jörg Ellerbrock (stellv. medizinischer Leiter Impfzentrum) und Landrat Bodo Klimpel (v.l.) Foto: Kreis Recklinghausen, Svenja Küchmeister

Die rund 1900 Quadratmeter große Leichtbauhalle auf dem Parkplatz nahe der Recklinghäuser Innenstadt steht. Und auch die Beschilderungen und die Einrichtung des in verschiedene Bereiche unterteilten Zentrums sind an Ort und Stelle. „Ich danke allen Beteiligten für die schnelle und vorbildliche Zusammenarbeit.

Anzeige
Anzeige von Ohrwerk Hörgeräte: Fit im Ohr. Fit für den Alltag.

Noch vor zwei Wochen konnte man nur erahnen, was hier entstehen würde. Heute stehen wir in einem fertigen Impfzentrum, in dem im nächsten Jahr 2000 Bürgerinnen und Bürger täglich Immunität gegen das Corona-Virus erlangen sollen“, sagt Landrat Bodo Klimpel.

Was jetzt noch fehlt? Allem voran der Impfstoff. Wenn dieser zugelassen ist und dem Kreis Recklinghausen vom Land geliefert wird, können die Impfungen beginnen. Los geht es dann aber nicht direkt im Impfzentrum, sondern in den Alten- und Pflegeeinrichtungen des Kreisgebiets entsprechend der Vorgaben des Landes. Durch mobile Teams werden zunächst die besonders gefährdeten, sogenannten vulnerablen Gruppen geimpft.

Das Impfzentrum des Kreises Recklinghausen in Recklinghausen auf dem Konrad-Adenauer-Platz. Foto: Kreis Recklinghausen, Svenja Küchmeister

Im Impfzentrum könnten im Anschluss, abhängig von der Menge der verfügbaren Impfstoffdosen, etwa 170 Personen pro Stunde versorgt werden. Es wird an sieben Tagen in der Woche zwischen 8 und 20 Uhr geöffnet sein. Der Zugang ist aber nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Für die Koordination der Termine ist die Kassenärztliche Vereinigung zuständig.

Der Vorteil an der Leichtbauhallen-Lösung, für die sich der Kreis Recklinghausen entschieden hat: Sie ist flexibel und wurde so konstruiert, dass sie alle erforderlichen Kriterien von der Barrierefreiheit über getrennte Ein- und Ausgänge für ein Einbahnstraßensystem bis zum Platzangebot erfüllt. Zudem ist sie mit einem Be- und Entlüftungssystem ausgestattet, das nicht nur für Luftaustausch sorgt, sondern über das nach Dienstende zusätzlich das gesamte Zentrum desinfiziert werden kann.

Organisation des Impfzentrums
Die Kreisverwaltung war für den Aufbau des Zentrums und die Einrichtung zuständig. Aufgabe des Kreises ist außerdem, sich um das nicht medizinische Personal für Bereiche wie die Anmeldung zu kümmern. Die ärztliche Leitung übernehmen zwei Vertreter der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe: Dr. med. Hermann Geldmann und sein Stellvertreter Dr. med. Jörg Ellerbrock. In ihrer Verantwortung wird die Koordinierung der Ärzte und des medizinischen Personals liegen, die die Impfungen durchführen.

Auch ein Partner, mit dem die Kreisverwaltung die Pandemie fast seit Beginn an bestreitet, ist dabei: Die Hilfsorganisationen unterstützen auch die Arbeiten im Impfzentrum. Mit Christoph Behrenspöhler, hauptamtlicher Vorstand des DRK, und Loraine Hofer, Geschäftsführerin des Arbeiter Samariter-Bundes, konnten zwei erfahrene Kräfte gewonnen werden.

Die Kosten für das Impfzentrum liegen für ein halbes Jahr bei gut einer Million Euro. Nicht mit eingerechnet sind dabei Personalkosten.

Neuer WhatsApp-Kanal

Abonnieren Sie unseren WhatsApp-Kanal unter https://bit.ly/dorstenonline für aktuelle Infos. Wir bieten lokale Nachrichten, Event-Infos, Polizeimeldungen und mehr.

NEUSTE ARTIKEL

Mehr Personal an NRW-Schulen: Höchster Zuwachs seit über 40 Jahren

Die Personalausstattung an den Schulen in Nordrhein-Westfalen hat einen neuen Höchststand erreicht. Nach Angaben des Schulministeriums arbeiten heute rund 12.600 Menschen mehr an den Schulen...

Dorsten setzt Strategie gegen Eichenprozessionsspinner fort

Dorsten setzt 2026 weiter auf feste Prioritäten und den digitalen Raupenmelder gegen Eichenprozessionsspinner.

Raub am Bahnhof Dorsten: Polizei sucht zwei Tatverdächtige mit Öffentlichkeitsfahndung

Nach einem Raub am Dorstener Bahnhof sucht die Polizei mit einer Öffentlichkeitsfahndung nach zwei bislang unbekannten Tatverdächtigen. Sie sollen am Nachmittag des 22. Februar 2026...

Geschichtsstation an der Agathaschule zerstört

Mit großer Bestürzung hat die Agathaschule die Zerstörung der 49. Dorstener Geschichtsstation festgestellt. Unbekannte hatten am Wochenende das Glas der Station auf dem Schulgelände so...

Klick mich!