„Integrationsforum“ und Joanna Dziekan-Elies ziehen in den Integrationsrat ein​

Dorsten (pd). Am Tag der Kommunalwahl fanden in Nordrhein-Westfalen auch die Integrationsratswahlen statt. Bei der Wahl, die in Dorsten erstmalig stattgefunden hat, haben sich 734 Wähler beteiligt.

Die Wahlbeteiligung lag bei 9,75 %. Von den gültigen Stimmen sind auf die Liste „Dorstener Integrationsforum“ 524 Stimmen entfallen. 210 Stimmen sind auf die Einzelbewerberin Joanna Dziekan-Elies entfallen. Die Liste „Dorstener Integrationsforum“ erhält im Integrationsrat sieben Sitze, Joanna Dziekan-Elies drei Sitze.

Paragraph 19 Absatz 2 regelt die Integrationswahlen

Paragraph 19 Absatz 2 der Integrations-Wahl-Ordnung regelt: Entfallen bei der Sitzverteilung auf einen Vorschlag mehr Sitze, als Bewerber/innen benannt sind, bleiben diese Sitze unbesetzt.

Somit besteht der Integrationsrat zukünftig aus acht Mitgliedern: Margarethe Matschinsky, Husam Al-Hareezi, Marion Werk, Cüneyt Celiktas, Sayda Bayru, Fatma Zehra Ocak Bozkus, Amira Alfruh (alle Liste „Dorstener Integrationsforum“) und Sitz Joanna Dziekan-Elies.

Integrationsrat amtiert fünf Jahre

Hinzu kommen fünf Mitglieder, die noch vom Rat der Stadt Dorsten bestellt werden. Die Amtszeit des Integrationsrates entspricht der Wahlzeit des Rates von fünf Jahren.

Als kommunales Fachgremium für integrationspolitische Fragen befasst sich der Integrationsrat mit allen Angelegenheiten der Stadt Dorsten. Der Integrationsrat ist nicht auf integrationsspezifische Belange beschränkt, sondern kann sich auch und uneingeschränkt mit anderen Aspekten innerhalb gemeindlicher Zuständigkeit auseinandersetzen.

Gemäß Gemeindeordnung NRW hat der Integrationsrat einen Anspruch darauf, dass auf seinen Antrag eine von ihm formulierte Anregung oder Stellungnahme dem Rat, einer Bezirksvertretung oder einem Ausschuss vorlegt wird.

Hinweis: Bis zur Feststellung des Ergebnisses durch den Wahlausschuss der Stadt Dorsten am Mittwoch bleibt das Ergebnis der Integrationsratswahl vorläufig.

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André Elschenbroich
Moin, ich bin André Elschenbroich. Vielen bekannt unter dem Namen Elsch. Der Eine oder Andere verbindet mich noch mit der WAZ, bei der ich 1988 als freiberuflicher Fotojournalist anfing und bis zur Schließung 2013 blieb. Darüber hinaus war ich in ganz Dorsten und der Region gleichzeitig auch für den Stadtspiegel unterwegs. Nachdem die WAZ dicht machte, habe ich es in anderen Städten versucht, doch es war nicht mehr dasselbe. In über 25 Jahren sind mir Dorsten, Schermbeck und Raesfeld mit ihren Menschen ans Herz gewachsen. Als gebürtiger Dorstener Junge merkte ich schnell: Ich möchte nirgendwo anders hin. Hier ist meine Heimat – und so freut es mich, dass ich jetzt als festangestellter Reporter die Heimatmedien mit multimedialen Inhalten aus unserer Heimat bereichern kann.

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