Beim Landwirtschaftsdialog im Rathaus tauschen sich Dorstener Landwirte mit Vertretern der Verwaltung und weiteren Teilnehmern aus.
Mehr als zweieinhalb Stunden haben sich Dorstener Landwirte mit Vertretern der Stadt, der Wirtschaftsförderung und Gästen beim Landwirtschaftsdialog ausgetauscht.
Auf der Tagesordnung standen unter anderem Projekte gegen den klimabedingten Wasserverlust, die der Grundsteuerreform für Landwirte sowie Leader-Projekte in der Region Hohe Mark.
Die Stadt Dorsten lädt regelmäßig auch Landwirte ein, um gemeinsam im Rathaus über Themen zu sprechen, die die Land- und Agrarwirtschaft aktuell bewegen. Auch bei dieser Sitzung waren viele Landwirte und Gewerkschaftsvertreter zugegen.

Landwirtschaft im Rathaus
„Die Landwirtschaft hat seit jeher eine herausgehobene Bedeutung in unserer Stadt, der Austausch mit den Vertreterinnen und Vertretern liegt uns daher sehr am Herzen. Nur durch ein gutes Miteinander von Landwirtschaft, Verbrauchern und Politik werden wir die vielfältigen Herausforderungen meistern können“, sagt Bürgermeister Tobias Stockhoff.
Freizeitangebote und Biodiversität
Auch über Freizeitangebote und Freizeitmöglichkeiten im Bereich der Landwirtschaft haben sich die Teilnehmer ausgetauscht. Neben der Radtour „Tour de Buur“ durch Lembeck und Rhade, erfreut sich auch der Ruhrkulturgarten auf dem Hof Dalhaus großer Beliebtheit. Zudem war das „Sommer Rock Festival“ für den guten Zweck auf dem Hof Vortmann einmal mehr sehr gut besucht.
Biodiversität war ebenfalls ein Schwerpunkt der Gesprächsrunde. Projekte wie „Blühstreifen“ und „Schwalbenbaumarkt“ fördern die Artenvielfalt. Auch hat man über regenerative Energie durch Flächenphotovoltaik oder Windenergie gesprochen. Ein facettenreiches Thema, zu dem es noch einen Workshop mit Vertreterinnen und Vertretern der Landwirtschaft geben soll.
Unterstützung dort, wo sie gebraucht wird
Außerdem hat sich Bürgermeister Tobias Stockhoff für die „großartige und unverzichtbare Unterstützung der Dorstener Landwirte“ bedankt. Auf vielen Höfen habe man ukrainischen Flüchtlingen Wohnraum zur Verfügung gestellt. Zudem hätten die Betriebe die Feuerwehr bei Flächenbränden mit Wasser gefüllten Fässern und Tanks unterstützt.
„Wir Landwirte in Dorsten schätzen den intensiven Austausch mit den Vertretern unserer Stadt sehr“, so Regina Böckenhoff, Landwirtin aus Lembeck und Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes RE. „Denn nur wenn man miteinander im Gespräch ist, kennt man auch die Herausforderungen und Beweggründe des jeweils anderen. Eine wichtige Grundlage für ein gutes Miteinander. Und wenn darüber hinaus durch die Zusammenarbeit zwischen Stadtagentur und Landwirtschaft neue Ideen etwa im Kulturbereich entstehen oder gefördert werden, ist das für das Leben in der Stadt eine weitere Bereicherung.“




























