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Römisches Straßennetz größer als gedacht: Dorsten und Haltern auf neuer Karte

Ein Forschungsteam rekonstruiert antike Infrastruktur: Eine nun veröffentlichte digitale Karte zeigt eindrucksvoll, wie umfangreich das römische Straßennetz war. Ebenfalls zu sehen: In unserer Region war die Lippe Hauptverkehrsweg.

Zur Blütezeit verband ein gewaltiges Netz aus Straßen das Römische Reich – und es war offenbar noch weit umfangreicher, als bislang angenommen. Ein internationales Forschungsteam hat das Straßensystem des antiken Imperiums neu vermessen und nun den bislang detailliertesten digitalen Datensatz dazu veröffentlicht. Die hochauflösende Karte ist online abrufbar und frei zugänglich.

Wie die im Fachmagazin Scientific Data erschienene Studie zeigt, war das römische Straßennetz rund 100.000 Kilometer länger als bisher vermutet. Insgesamt dokumentierten die Forscher 299.171 Kilometer Straßen, die sich über etwa vier Millionen Quadratkilometer erstreckten. Damit verbanden sie ein Reich, das sich über drei Kontinente ausdehnte und auf dem Höhepunkt seiner Macht rund 55 Millionen Menschen zählte.

„Wir präsentieren den detailliertesten und größten offenen digitalen Datensatz zu Straßen im gesamten Römischen Reich“, erklärt Studienautor Tom Brughmans von der Universität Aarhus in Dänemark. Das Team nutzte Daten aus rund 40 Ländern und passte die antiken Routen an die heutige geografische Realität an.

Die Karte findet man hier: https://itiner-e.org/

Ausschnitt aus der Karte: Dorsten und Haltern im „wilden Germanien“. Screenshot: itiner-e

Auch Dorsten und Haltern in der Karte sichtbar

Ein Blick auf die neue Karte zeigt: Auch Dorsten-Holsterhausen und Haltern am See – beide Standorte bedeutender römischer Militärlager – sind dort verzeichnet. Straßenverbindungen fehlen jedoch, denn im damaligen Germanien waren kaum befestigte Straßen angelegt. Stattdessen nutzten die Römer hier vor allem die Lippe als Verkehrs- und Nachschubroute. Sie verband die Grenzprovinzen mit den Lagern entlang des Flusses und diente als strategische Lebensader des Imperiums im Nordwesten.

Lippefähre Römer Nehalennia
Rekonstruiere Lippefähre „Nehalennia“: Mit solchen Booten versorgten die Römer ihre Außenposten über die Lippe. Foto: Borgwardt

Antike Wege, moderne Spuren

Einige der großen Römerstraßen – etwa die Via Appia bei Rom oder die Via Egnatia auf dem Balkan – sind bis heute sichtbar oder bilden sogar die Grundlage moderner Verkehrsachsen. Die nun veröffentlichte digitale Karte zeigt eindrucksvoll, wie präzise die Ingenieurskunst der Antike war – und wie weit das römische Straßensystem reichte, selbst bis an die Grenzen des Imperiums an der Lippe.

Endspurt für den Dorstener Brustkrebslauf: Jetzt abstimmen für den Publikumspreis

Der Dorstener Brustkrebslauf steht kurz vor einem großen Erfolg: Gemeinsam mit dem Barmer-Lauftreff ist er für den bundesweiten #GemeinsamMehrBewegen-Preis 2025 nominiert. Nun läuft der Endspurt der Online-Abstimmung, die noch bis zum 12. November läuft.

Der Preis wird vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV), laufen.de und DATEV vergeben und zeichnet Initiativen aus, die durch Laufen das Leben anderer verbessern. Insgesamt stehen zehn Projekte aus ganz Deutschland zur Wahl.

Der Dorstener Spendenlauf, der in diesem Jahr mehr als 2.000 Teilnehmer und 58.000 Euro Spendenerlös verzeichnete, gehört zu den Favoriten. Seit seiner Gründung 2022 hat das Organisationsteam rund um Prof. Khadijeh Mohri, Dr. Ali Abdali und Andreas Schilasky bereits 124.000 Euro gesammelt.

„Wir sind unglaublich stolz, dass unsere Idee inzwischen bundesweit Beachtung findet“, sagt Andreas Schilasky. „Jetzt brauchen wir noch einmal die Unterstützung aller Dorstener, damit der Preis nach Dorsten kommt.“

Hier kann man für den Spendenlauf abstimmen

Die Abstimmung ist kostenlos und dauert nur wenige Minuten. Wer helfen möchte, kann sich unter www.laufen.de registrieren und dort für den Dorstener Spendenlauf stimmen. Die Gewinner werden am 21. November bei der großen Laufgala in Bremen bekanntgegeben.

„Jede Stimme zählt“, betont Schilasky. „Dorsten hat schon gezeigt, was Gemeinschaft bewirken kann – jetzt wollen wir das auch deutschlandweit zeigen.“

DJ Oswood bringt elektronische Beats auf den Dorstener Winterzauber

Wenn sich die Innenstadt in ein Lichtermeer verwandelt und der Duft von Glühwein durch die Straßen zieht, sorgt ein Dorstener Bekannter für den passenden Sound: DJ Oswood, bürgerlich Lukas Schulz, legt beim Winterzauber Dorsten 2025 gleich zweimal auf – am 7. und 29. November, jeweils von 19 bis 21 Uhr.

Mit seinem Mix aus House und elektronischer Musik will der junge Diskjockey aus dem Ruhrgebiet die Besucher aufwärmen – musikalisch, versteht sich.

Von Marl nach Dorsten: Wie alles begann

Lukas Schulz’ Weg zur Musik begann schon früh. Ein musikbegeisterter Onkel brachte ihn an die Turntables, Festivals wie Tomorrowland 2012 und 2013 weckten endgültig seine Leidenschaft für elektronische Klänge.

2019 stand er zum ersten Mal auf einer großen Bühne. Die Premiere war beim DJ-Contest im Bootshaus Köln, einem der bekanntesten Clubs Deutschlands. Der Auftritt war für ihn ein Wendepunkt: „Da habe ich gemerkt, dass das mehr als ein Hobby sein kann“, erinnert er sich.

Seit 2022 ist Schulz unter seinem Künstlernamen DJ Oswood professionell aktiv. Seine Musik beschreibt er als „melodisch, tanzbar und offen für viele Geschmäcker“ – House, Deep House und elektronische Clubmusik gehören zu seinem Repertoire.

Fester Teil der Dorstener Musikszene

Inzwischen ist DJ Oswood eng mit Dorsten verbunden. Er tritt regelmäßig bei den Feierabendmärkten auf und hat mit „Woodhouse“ seine eigene Veranstaltungsreihe in der Stadt etabliert.

Das Konzept: elektronische Musik in gemütlicher Atmosphäre, kombiniert mit regionalem Flair. Besonders wichtig ist ihm dabei die Förderung junger Talente. Bei „Woodhouse“ bekommen Newcomer aus Dorsten und Umgebung eine Bühne, um sich auszuprobieren und ihr Publikum zu finden.

„Ich weiß, wie schwer es ist, am Anfang Gelegenheiten zum Auflegen zu bekommen. Deshalb möchte ich genau das weitergeben“, sagt Schulz.

Von Dorsten bis Parookaville

Sein Engagement bleibt nicht auf Dorsten beschränkt. Neben lokalen Auftritten war Oswood bereits beim Format „kalt.weiß.trocken“ in Duisburg zu Gast. Zudem spielte er 2023 und 2024 beim Parookaville Festival, einem der größten Electronic-Festivals Europas.

Foto: DJ Oswood

Trotz dieser großen Bühnen zieht es ihn immer wieder nach Dorsten zurück. „Hier kennt man das Publikum, hier fühlt sich ein Abend ehrlich an“, sagt der 27-Jährige. „Das ist kein Großstadt-Event, sondern ein Treffpunkt für alle. Das macht den Reiz aus.“

Zwei Abende Winterzauber mit DJ Oswood

Wer Lust auf elektronische Musik im winterlichen Ambiente hat, kann DJ Oswood beim Winterzauber Dorsten 2025 gleich an zwei Terminen erleben:

  • Freitag, 7. November 2025, 19–21 Uhr
  • Samstag, 29. November 2025, 19–21 Uhr

Zwischen Lichterglanz, Eisbahn und Buden sorgt der Marler DJ für warme Beats in kalter Jahreszeit – ein musikalischer Kontrast, der zum Winterzauber passt.

Dorstener Winterzauber: Musik, Licht und Begegnung

Der Winterzauber Dorsten hat sich in den vergangenen Jahren zu einem festen Bestandteil der Vorweihnachtszeit entwickelt. Neben kulinarischen Angeboten und festlicher Beleuchtung bietet das Event ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit lokalen Künstlerinnen und Künstlern.

Mit DJ Oswood steht dabei jemand auf der Bühne, der nicht nur für gute Musik sorgt, sondern Dorsten längst zu seiner zweiten Heimat gemacht hat. Wer mehr zu Oswood wissen will, findet ihn auf Instagram.

SV Lembeck erfüllt sich den Traum: Heimspiel in der VELTINS-Arena

Der Traum ist wahr geworden: Der SV Lembeck hat die Online-Abstimmung der Aktion „Veltins – Dein Heimspiel“ gewonnen und darf am 29. November 2025 in der legendären VELTINS-Arena auf Schalke auflaufen.

Mit großartiger Unterstützung der Fans, Freunde und Dorfgemeinschaft setzte sich der Landesligist gegen starke Konkurrenz durch und sicherte sich den ersten Platz unter den sechs Finalisten. Damit wird der SVL beim großen „Heimspiel“-Event gegen den VfL Senden antreten, in einem der berühmtesten Stadien Deutschlands.

„Das ist einfach unglaublich“, jubelt Kevin Jüttermann vom SV Lembeck. „Dass wir es wirklich geschafft haben, ist für uns alle ein Gänsehautmoment. Ein ganzes Dorf hat mitgefiebert, abgestimmt und die Werbetrommel gerührt. Dieser Sieg gehört uns allen.“

Unvergesslicher Tag für den SV Lembeck

Für die Mannschaft wird der Tag in Gelsenkirchen ein echtes Profi-Erlebnis. Die Spieler reisen dabei im originalen Schalke-Mannschaftsbus an. Sie nutzen die Kabinen der Bundesliga-Stars und betreten den Rasen, auf dem sonst die Idole des FC Schalke 04 spielen.

Auch für die Fans wird das Ereignis unvergesslich. Die Haupttribüne der Arena soll fest in Lembecker Hand sein, der Eintritt bleibt kostenlos.

Nach Jahren voller sportlicher Erfolge mit zwei Aufstiegen in nur zwei Spielzeiten ist dieser Sieg der emotionale Höhepunkt einer beeindruckenden Vereinsgeschichte.

Die Vorfreude im Dorf ist riesig. Lembeck steht Kopf und fiebert einem ganz besonderen Fußballtag in königsblauer Kulisse entgegen.

„Pindakaas“-Quartett: Mit Saxophon und Abenteuerlust durch Europa

Eine ganz besondere Unterrichtsstunde erlebten die Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen der Gesamtschule Wulfen. Im Forum der Schule gastierte das bekannte Saxophonquartett „Pindakaas“ aus Münster. Mit seinem Musiktheaterstück „In 28 Tagen durch Europa“ nahm es die Kinder mit auf eine spannende Reise quer über den Kontinent. Die Geschichte basiert frei auf dem Roman von Jules Verne.

Schulleiter Hermann Twittenhoff freute sich über die gelungene Aufführung. „Die Schüler erhalten Einblicke in eine Kunstform, die Musik, Literatur und Theatergeschichte vereint. So lernen sie kulturelle Ausdrucksformen kennen und entwickeln ästhetisches Verständnis und Wertschätzung für Kunst und Kultur“, erklärte er. Besonders für Fünftklässler sei ein solches Erlebnis wichtig, weil sie spielerisch und offen lernen.

Von Graf Dracula zu Pippi Langstrumpf

In rasantem Tempo reisten die Figuren Mr. Fogg und Passepartou mit Dampfschiff, Zeppelin, Eisenbahn und U-Boot durch Europa. Zwei Schauspieler, Frank Dukowski und Marcell Kaiser, spielten die Hauptrollen. Eine wandelbare Holzkiste diente ihnen dabei als Fahrzeug für ihre abenteuerliche Tour. Auf ihrer Reise begegneten sie Graf Dracula in Rumänien, Pippi Langstrumpf in Schweden, erlebten einen Stierkampf in Spanien und tanzten in Griechenland den Sirtaki.

Musikalisch wurde die Aufführung von den vier Mitgliedern des Pindakaas Saxophon Quartetts begleitet. Es spielen Thorsten Floth (Sopransaxophon), Anja Heix (Tenorsaxophon), Matthias Schröder (Baritonsaxophon) und Guido Grospietsch (Altsaxophon). Die Musiker präsentierten bekannte Melodien wie Beethovens „Ode an die Freude“, Bizets „Carmen“ und Strauss’ „An der schönen blauen Donau“.

Nach einer Stunde voller Musik, Witz und Bewegung hatten die beiden Abenteurer ihr Ziel erreicht und somit die Wette gewonnen. Der lautstarke Applaus der Kinder zeigte, wie gut die Vorstellung angekommen war.

Das Ensemble Pindakaas

Das Ensemble Pindakaas wurde 1990 im Ruhrgebiet gegründet. Es veröffentlichte mehrere Alben und tritt regelmäßig mit klassischen Konzerten auf. Seit über 15 Jahren spielt das Quartett im Rahmen der Reihe „Klassik für Kids“ Schulkonzerte in ganz Nordrhein-Westfalen.

Das Gastspiel an der Gesamtschule Wulfen wurde durch die Landesinitiative Europa-Schecks des Ministers für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien und Chef der Staatskanzlei des Landes NRW unterstützt.

Unterstützung für ehrenamtliches Engagement in der Integrationsarbeit

Das Kommunale Integrationszentrum (KI) des Kreises Recklinghausen ruft engagierte Bürgerinnen und Bürger, Vereine sowie freie Träger dazu auf, Fördermittel für ihr ehrenamtliches Engagement im Bereich Integration zu beantragen. Mit dem Programm „Lokales Engagement fördern: Ehrenamt vor Ort“ unterstützt der Kreis Projekte, die zur Demokratieförderung und Integration von Schutzsuchenden und Neueingewanderten beitragen.

Ab Montag, 10. November, können Interessierte Anträge auf Förderung stellen. Die Frist endet am 7. Dezember. Die bewilligten Gelder müssen im Jahr 2026 verwendet werden.

Welches Engagement wird gefördert?

Die Förderung ist möglich für verschiedene Bausteine der Integrationsarbeit. Dazu zählen etwa der Betrieb von Bildungs- und Begegnungsstätten, Maßnahmen zur Orientierung und individuellen Begleitung von Zugewanderten sowie Projekte, die der Demokratiebildung dienen.

Interessierte, die mehr über das Programm erfahren möchten, sind eingeladen, an einer digitalen Informationsveranstaltung am Dienstag, 18. November, teilzunehmen. Ab 17 Uhr informieren Vasileios Panagiotidis und Kai Mausbach vom KI über das Förderprogramm und beantworten Fragen. Den Zugangslink zur Zoom-Konferenz erhält man nach einer Anmeldung per E-Mail (Betreff: Ehrenamt vor Ort) an [email protected].

Weitere Informationen sowie die Förderunterlagen stehen auf der Internetseite des Kreises Recklinghausen unter
👉 www.kreis-re.de/ki
zur Verfügung.

UPDATE: Schwerer Verkehrsunfall auf der Brücke Hervester Straße in Dorsten

Update: Freitag.7.11. 2025 9 Uhr.

Auf der Brücke zwischen der Hervester Straße (L 608) und der Halterner Straße (L 509) in Dorsten ereignete sich am Donnerstag ein schwerer Verkehrsunfall. Insgesamt wurden acht Personen verletzt. Darunter eine schwangere 21-jährige Frau, für die Lebensgefahr besteht.

Acht verletzte Personen, sowie eine schwer verletzte 19-jährige Frau in Dorsten nach einem Unfall auf der  Hervester Brücke
Foto: Petra Bosse

Unfallhergang

Nach Mitteilung der Polizei war ein 39-jähriger Autofahrer aus Gelsenkirchen auf der Hervester Straße in Richtung Marl unterwegs. Er wollte nach links auf die Auf- und Ausfahrt zur L509 abbiegen, um anschließend weiter auf die Halterner Straße zu fahren. Zur gleichen Zeit kam ihm ein 19-jähriger Autofahrer aus Dorsten entgegen, der in Richtung Wulfen fuhr. Beim Abbiegen des 39-Jährigen kam es laut Polizei zur Kollision beider Fahrzeuge.

Verletzte und Versorgung

Im Auto des 39-Jährigen saßen eine 37-jährige Mitfahrerin und ein 3-jähriges Kind. Alle drei verletzten sich leicht und wurden in Krankenhäuser gebracht.

Auch der 19-jährige Fahrer erlitt leichte Verletzungen. In seinem Wagen befanden sich zudem ein 41-Jähriger (leicht verletzt), eine 21-jährige schwangere Frau (schwer verletzt), eine 39-Jährige (schwer verletzt) sowie ein 1-jähriger Junge (leicht verletzt). Die schwangere 21-Jährige wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

19-jährige Frau schwer verletzt bei einem Unfall in Dorsten-Brücke Hervest
Foto: Petra Bosse

Einsatz an der Unfallstelle

Rettungsdienst, Notärzte und Feuerwehr waren mit zahlreichen Kräften vor Ort. Ein spezialisiertes Unfallaufnahmeteam dokumentiert weiterhin die Spuren, um den genauen Ablauf zu klären.

Fahrzeuge und Sachschaden

Die Polizei stellte zwei der beteiligten Fahrzeuge sicher. Ein drittes Auto, gefahren von einem 32-jährigen Mann aus Dorsten, wurde ebenfalls beschädigt.Der Sachschaden wird laut Polizei auf mehr als 70.000 Euro geschätzt. Die Hervester Straße war während der Unfallaufnahme gesperrt.

Mit 241 km/h geblitzt: Massive Tempoüberschreitung auf der A31 bei Dorsten

Bei einer Geschwindigkeitskontrolle auf der A31 bei Dorsten wurde ein BMW-Fahrer mit 241 km/h bei erlaubten 120 km/h erfasst. Ihm drohten nach Angaben der Polizei eine Geldbuße, Punkte und ein Fahrverbot. Insgesamt in dem Kontrollzeitraum wurden 3.500 Verstöße festgestellt.

Geschwindigkeitsmessung bei Dorsten

Am 22. Oktober um 22:10 Uhr stand der mobile Blitzer-Anhänger der Polizei Münster auf der A31 in Höhe Dorsten in Fahrtrichtung Bottrop. Das Gerät arbeitet rund um die Uhr ohne Personal vor Ort und ist gegen Manipulation gesichert. Es erfasste einen BMW mit Recklinghäuser Kennzeichen, der mit einer Geschwindigkeit von 241 km/h unterwegs war. An dieser Stelle sind 120 km/h erlaubt.

Konsequenzen für den Fahrer

Dem Fahrer drohten laut Polizei eine Geldbuße, zwei Punkte im Fahreignungsregister in Flensburg sowie ein Fahrverbot von drei Monaten.

Vielzahl festgestellter Verstöße

Im Zeitraum vom 22. Oktober bis zum 3. November seien an der Kontrollstelle insgesamt rund 3.500 Geschwindigkeitsüberschreitungen erfasst worden.

Hinweis der Polizei

Die Polizei habe darauf hingewiesen, dass überhöhte Geschwindigkeit zu den häufigsten Unfallursachen zähle und rief zur Einhaltung der geltenden Tempolimits auf.

Dorsten: Frontalzusammenstoß mit acht Verletzten, darunter drei Schwerverletzte

von Marc Gruber

Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Brücke Hervester Straße (L 608)/ Halterner Straße (L 509) hat am Donnerstagabend einen großen Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei erforderlich gemacht (wir berichteten). Nach ersten Informationen prallten zwei Autos frontal zusammen. Acht Menschen wurden verletzt. Darunter eine schwerverletzte schwangere 21-jährige Frau.

Ins gesamt acht verletzte Personen, darunter drei Schwerverletzte ist das Fazit des Unfall in Dorsten-Hervest
Foto: Marc Gruber

Einsatzkräfte vor Ort

Insgesamt waren zehn Rettungsmittel im Einsatz: fünf Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge, ein Krankentransportwagen sowie der Rettungshubschrauber. Vor Ort arbeiteten die hauptamtliche Wache und ein freiwilliger Löschzug der Feuerwehr Dorsten zusammen. Die Einsatzkräfte leuchteten die Unfallstelle aus, sicherten den Bereich und streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab.

Schwerer-Unfall-acht-Verletzte-Dorsten-Hervest
Foto: Marc Gruber

Einschätzung der Feuerwehr

Als die Feuerwehr eintraf, wurde das Ausmaß der Kollision deutlich. Einsatzleiter Gabor Heller vom B-Dienst der Feuerwehr Dorsten erklärte: „Wir wurden zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Pkw alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass es mehrere Verletzte gibt. Daraufhin haben wir den sogenannten Massenanfall von Verletzten ausgelöst.“

Rettungshubschrauber im Einsatz-Schwerer Verkehrsunfall Dorsten
Foto: Marc Gruber

Ersthelfer berichtet von der Unfallstelle

Ersthelfer Lerem Osmani berichtete, er sei zufällig an der Unfallstelle vorbeigefahren und habe den Aufprall sogar im eigenen Fahrzeug gespürt. „Ich habe den Schlag gemerkt, dann im Rückspiegel gesehen, dass ein Unfall passiert ist. Ich habe sofort angehalten und geholfen“, sagte Osmani.

Zunächst half er einem Kind aus einem der Unfallautos. Erst danach bemerkte er, dass sich in dem anderen Fahrzeug auch Mitglieder seiner Familie befanden. „Ich habe sie alle rausgeholt, auch die schwangere Frau“, erklärte er.

Hoffnung für die Verletzten

Ersthelfer Lerem Osmani hofft, dass alle Verletzten wieder gesund werden.
„Ich hoffe, dass alles gut wird. Es war ein krasser Unfall, sowas wünscht man keinem“, sagte er.

Schwerer Verkehrsunfall am Donnerstag auf der Brücke in Hervest-Dorsten.
Foto: Marc Gruber

Versorgung der Verletzten

Bei dem schweren Unfall am Abend mussten acht Menschen medizinisch versorgt und in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Eine schwangere Frau wurde mit einem Rettungshubschrauber nach Münster geflogen. Das Ausmaß der Verletzungen unterstreicht die Schwere des Geschehens.

Einsatzkräfte vor Ort

Insgesamt waren zehn Rettungsmittel im Einsatz, darunter fünf Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge, ein Krankentransportwagen sowie der Rettungshubschrauber. Beteiligt waren die hauptamtliche Wache und ein freiwilliger Löschzug der Feuerwehr Dorsten. Die Einsatzkräfte leuchteten die Unfallstelle aus, sicherten den Bereich und streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab.

Acht verletzte Personen-Verkehrsunfall Dorsten
Foto: Marc Gruber

Verletzte und medizinische Versorgung

Die Polizei Recklinghausen übernahm die Ermittlungen. Zur detaillierten Unfallaufnahme wurde ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahmeteam (VU-Team) eingesetzt. Dieses dokumentiert Spuren, Bremsspuren und Fahrzeugpositionen millimetergenau, um die Ursache des Frontalzusammenstoßes zu klären.

Rettungshubschrauber-Unfall-Dorsten-Brücke Hervest
Foto: Marc Gruber

TSZ Royal Wulfen schickt zwei Jugend-Duos zur Deutschen Meisterschaft nach Saarlouis

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Am kommenden Samstag, 8. November, starten die Deutschen Meisterschaften im Jazz- und Modern Dance in Saarlouis. Mit dabei sind gleich zwei Jugend-Duos des TSZ Royal Wulfen, die sich in den vergangenen Wochen erfolgreich qualifizieren konnten.

Am vergangenen Sonntag tanzten Annika Vennebusch und Matilda Bösing beim Qualifikationsturnier in Griesheim um eines der begehrten Tickets. Sie sicherten sich mit einem starken 4. Platz die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft.

Annika Vennebusch und Matilda Bösing. Foto: TSZ Royal Wulfen

Bereits im September hatten sich Alea Pauls und Carla Bellendorf bei den Regionalmeisterschaften in Wuppertal ihr DM-Ticket gesichert. Damit präsentiert sich das TSZ Royal Wulfen am Wochenende mit zwei formstarken Duos auf nationaler Bühne.

Alea Pauls und Carla Bellendorf. Foto: TSZ Royal Wulfen

„Beide Paare haben mit großem Ehrgeiz trainiert und verdienen diese Chance vollkommen“, betont die Trainerin stolz.

Dance 4Fans: Saisonfinale rückt näher

Auch für die Dance 4Fans-Tänzerinnen des TSZ Royal Wulfen biegt die Saison 2025 auf die Zielgerade ein. In den vergangenen acht Wochen zeigten die Tänzerinnen auf mehreren Contests starke Leistungen, viel Teamgeist und Leidenschaft – und wurden mit der Qualifikation zur Europameisterschaft am 22. November in Neunkirchen (Saarland) belohnt.

Bevor es dorthin geht, steht jedoch noch ein letzter Contest an: Am 8. November treten die Wulfenerinnen beim Wettbewerb in Polfermolen/Valkenburg (Niederlande) an – eine ideale Gelegenheit, um sich noch einmal intensiv auf die EM vorzubereiten.

TSZ Royal Wulfen 2025 – Die Tänzerinnen der Saison

Solistinnen:
Mia Körner, Josie Van Hall, Lena Cieslik, Mia Vogel, Diana Neufeld, Zoe Di Betta

Small Group „one.fourty“:
Lena Kruschinski, Jo-Ann Wolters, Eva Bergmann, Mia Körner, Zoe Di Betta, Mia Vogel, Diana Neufeld

Duo:
Eva Bergmann & Lycille Steinkopf

Blick nach vorn: Deutsche Meisterschaft steht vor der Tür

Am Samstagmorgen reisen die Wulfener Tänzerinnen voller Vorfreude und Motivation nach Saarlouis, wo die besten Nachwuchspaare Deutschlands um die Meistertitel tanzen werden.
Die Spannung im Verein ist groß. Familie, Freunde und Teammitglieder drücken fest die Daumen.

Ob Erfahrung sammeln, persönliche Bestleistung oder vielleicht sogar eine Platzierung im Finale – die Tänzerinnen des TSZ Royal Wulfen sind bereit, alles zu geben.

„Bürgerbahnhofsmission“ von Project:Flow jetzt auf YouTube zu sehen

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Das Künstlerduo Project:Flow hat seine Licht- und Tonprojektion „Bürgerbahnhofsmission“, die im September am Dorstener Bürgerbahnhof zu sehen war, jetzt auf YouTube veröffentlicht.

Die Projektion verwandelte am 27. September das Bahnhofsgebäude in eine riesige Leinwand. Trotz kleiner technischer Schwierigkeiten konnte das Duo um Guido Harding und Dr. Stefan C. Maus gemeinsam mit Techniker Dennis Klein-Erwig sein Publikum mit eindrucksvollen Bildern und eigens komponierter elektronischer Musik bespielen.

Mit dem Video möchten die Künstler ihre Arbeit nun auch denen zugänglich machen, die die Veranstaltung verpasst haben.

Project:Flow ist bekannt für audiovisuelle Kunstprojekte, die elektronische Musik, Live-Instrumente und Licht zu einem Gesamterlebnis verbinden. Zu ihren jüngsten Arbeiten zählt auch eine viel beachtete Gedenkinstallation zum 80. Jahrestag der Bombardierung Dorstens.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Stadt Dorsten ehrt langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

In einer feierlichen Runde hat die Stadt Dorsten 28 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre jahrzehntelange Treue und ihr Engagement im öffentlichen Dienst geehrt. Bürgermeister Tobias Stockhoff und André Sänger vom Personalrat überreichten die Urkunden und bedankten sich im Namen der gesamten Stadtverwaltung für die langjährige Verbundenheit.

„Langjährige Mitarbeit ist weit mehr als nur eine Zahl in der Personalakte – sie steht für Verlässlichkeit, Erfahrung und Engagement“, betonte Bürgermeister Tobias Stockhoff in seiner Ansprache. „Unsere Jubilare haben über viele Jahre hinweg mit ihrer Arbeit dazu beigetragen, dass unsere Stadt Dorsten funktioniert, sich entwickelt und für die Menschen lebens- und liebenswert bleibt. Dafür danke ich Ihnen allen ganz herzlich – im Namen der gesamten Stadt Dorsten.“

Auch André Sänger würdigte als Vertreter des Personalrats die Verdienste der Beschäftigten: „Ein so langes Dienstjubiläum ist Ausdruck von Loyalität, Verantwortung und großem Einsatz. Hinter jedem dieser Jubiläen stehen viele Jahre engagierter Arbeit, Kollegialität und Verlässlichkeit. Sie alle sind ein wichtiger Teil unserer Stadtverwaltung.“

Ehrung für 50, 40 und 25 Jahre im öffentlichen Dienst

Für 50 Jahre im öffentlichen Dienst wurde Berthold Künsken vom Ordnungs- und Rechtsamt ausgezeichnet – eine außergewöhnliche Leistung, die besonderes Lob verdient.

40 Jahre im Dienst der Stadt Dorsten feierten:

  • Rita Hußmann, Claudia Schade (Amt für Verwaltungsmanagement und -service)
  • Andrea Dahlmann (Ordnungs- und Rechtsamt)
  • Marion Chudobba, Uwe Galonska (Feuerwehr)
  • Marion Denzer (Amt für Schule und Weiterbildung)
  • Maria Grewing (Sozialamt)
  • Monika Beckmann-Hunker, Harald Pälchen (Jobcenter)
  • Manuela Lohse-Mach (Planungs- und Umweltamt)
  • Tam Ngo (Vermessungsamt)
  • Peter Latzel (Tiefbauamt)
  • Gerhard Trockel (Zentrales Gebäudemanagement)
  • Winfried Haake, Fahri Karabulut und Daniela Kruse (Kommunaler Servicebetrieb Dorsten)

Für 25 Jahre im öffentlichen Dienst wurden geehrt:

  • Katrin Karbe, Stefanie Ramor, Ute Lorenz, Andrea Moser und Jörg Ballhorn (Amt für Familie und Jugend)
  • Alexander Strube (Vermessungsamt)
  • Andreas Fuest, Udo Bendisch (Tiefbauamt)
  • Eik von Rüden, Agnes Steinkamp (Zentrales Gebäudemanagement)
  • Guido Drysch, Holger Langehegermann (Kommunaler Servicebetrieb Dorsten)
Jubilare Stadt Dorsten 25 Jahre
Ehrung für 25 Jahre: Eik von Rüden, André Sänger, Tobias Stockhoff, Andreas Fuest, Guido Drysch, Ute Lorenz, Jörg Ballhorn, Holger Langehegermann, Stefanie Ramor, Katrin Karbe, Andrea Moser, Alexander Strube, Udo Bendisch, Nina Laubenthal und Thomas Löppki. Foto: Stadt Dorsten

Zeichen der Verbundenheit mit der Stadt Dorsten

Die Ehrungen verdeutlichen, wie stark die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit der Stadt Dorsten und ihrer Verwaltung verbunden sind. Mit Erfahrung, Fachwissen und Herzblut gestalten sie das tägliche Leben in der Stadt und tragen maßgeblich zum Funktionieren der öffentlichen Verwaltung bei.

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