Der zweite Abend des Dorstener Winterzaubers stand ganz im Zeichen der Stadtstrand Sounds: Das DJ-Duo Jan Verholt und Jan Schapdick sorgte am Samstag für Partystimmung pur. Hunderte Besucherinnen und Besucher feierten im Festzelt auf dem Marktplatz, das gleichzeitig die Kunsteisbahn beherbergt.
Nach dem Auftakt mit Star-DJ Phil Fuldner am Freitag setzte der zweite Abend den erfolgreichen Start des Winterzaubers nahtlos fort. Mit energiegeladenen Beats, bekannten Chart-Hits und einer ausgelassenen Atmosphäre brachte das Duo das Zelt zum Beben. „Die Stimmung war großartig – Dorsten feiert den Winterzauber mit richtig viel Herzblut“, freute sich Organisator Hans Schuster vom Nightaffairs-Team.
Neben Musik und Lichtshow genossen die Gäste das kulinarische Angebot in der angrenzenden Winteralm und an den Buden rund um das Zelt. Der Winterzauber, der noch bis zum 24. Dezember läuft, bietet an jedem Wochenende ein abwechslungsreiches Programm.
Schon am kommenden Freitag steht die nächste Themenparty auf dem Programm: Dann lädt DJ Hermann zur 80er-Jahre-Nacht, gefolgt von der 90er-Party mit DJ Miguel am Samstag. Damit bleibt der Winterzauber Dorsten auch in seiner zweiten Woche ein Treffpunkt für alle, die Musik, Stimmung und das besondere Ambiente in der Altstadt lieben.
Mit bunten Laternen, Musik und der Martinsgeschichte feierten zahlreiche Besucher das Lichterfest in Dorsten. Der festliche Martinsumzug führte durch die Altstadt bis zum Platz der Deutschen Einheit, wo Altbürgermeister Lambert Lütkenhorst die Geschichte des Heiligen Martin vortrug.
Foto: Petra Bosse
Ein Lichtermeer in der Innenstadt
Schon beim Einbruch der Dunkelheit füllten sich die Straßen der Dorstener Altstadt. Leuchtende Laternen, fröhliche Kinder und viele Familien verwandelten den historischen Stadtkern in ein warmes Lichtermeer. Aufgeregte Stimmen, leises Kichern und das Rascheln der Papierlaternen mischten sich mit Musik und Applaus.
Foto: Petra Bosse
Tradition mit Musik und Herz
Der Martinsumzug, begleitet vom Fanfarenkorps Hervest Dorsten, zog mit festlichen Klängen durch die Gassen. Viele Eltern und Großeltern begleiteten die Kinder auf ihrem Weg, während Besucher am Straßenrand die bunten Laternen bewunderten. „So schön war es schon lange nicht mehr“, meinte eine Mutter, deren Tochter stolz ihre selbstgebastelte Laterne hochhielt.
Foto: Petra Bosse
Martinsgeschichte unter freiem Himmel
Am Recklinghäuser Tor warteten die Besucher gespannt auf die traditionelle Martinsgeschichte. Altbürgermeister Lambert Lütkenhorst erzählte sie auf der Bühne, ruhig, eindrucksvoll und mit viel Herz. Die Kinder lauschten aufmerksam, während die Laternen in der Dunkelheit leuchteten. Der Platz strahlte in festlichem Glanz.
Worte des Bürgermeisters
Im Anschluss trat Bürgermeister Tobias Stockhoff auf die Bühne. Er zeigte sich sichtlich erfreut über die große Resonanz und das friedliche Miteinander in der Innenstadt.
„Liebe Kinder, liebe Eltern, liebe Großeltern und natürlich lieber Martin, lieber Lambert, unser Altbürgermeister. Es ist schön, dieses Bild heute in unserer Innenstadt zu sehen“, sagte Bürgermeister Stockhoff.
Foto: Petra Bosse
Er bat die Kinder, ihre Laternen hochzuhalten. „Haltet sie mal ganz hoch, so weit ihr könnt, damit wir sie alle sehen können“, so Stockhoff. „Das ist wirklich ganz toll“, sagte der Bürgermeister.
Großartige Hilfsorganisationen und Reservisten
In seiner Ansprache betonte Stockhoff, wie wichtig das Engagement vieler Helferinnen und Helfer sei. „Wir haben eine tolle Feuerwehr, ein starkes THW, ein engagiertes DLRG, großartige Hilfsorganisationen und Reservisten, die für uns da sind, wenn wir in Not geraten“, sagte er. „All das ist nicht selbstverständlich, und diese Menschen haben sich einen großen Applaus verdient.“
Foto: Petra Bosse
Besonderen Dank richtete er auch an die musikalischen Gruppen. „Ein herzliches Dankeschön geht an die Blasmusik St. Marien und das Fanfarenkorps Hervest Dorsten. Ihr sorgt heute für die richtige Tonlage und Stimmung. Ohne euch wäre das Leben in Dorsten nicht so schön und vor allem nicht so feierlich.“
Zum Abschluss wandte sich Stockhoff an das Moderationsteam und den Veranstalterverein. „Ein herzliches Dankeschön an Luisa und an den Verein SAG JA zu Dorsten. Ihr habt uns ein wunderbares Lichterfest geschenkt. Das ist alles andere als selbstverständlich.“ Und weiter: „Ehrenamt braucht Nachwuchs. Und ihr habt gezeigt, dass Dorsten leuchtet, weil Menschen sich engagieren.“
Selfie mit Bürgermeister. Dieser Junge war nicht der Einzige an diesem Abend, der ein Foto mit Tobias Stockhoff wollte. Foto: Petra Bosse
Ein stimmungsvoller Ausklang in der Altstadt
Als die letzten Lichter erloschen, blieb ein zufriedenes Murmeln auf dem Platz. Viele Familien machten sich auf den Heimweg, und einige Besucher bummelten noch über den Platz, genossen einen Glühwein oder Kinderpunsch, bevor das Lichterfest 2025 seine Lichter ausknipste. Dorsten hatte wieder gezeigt, wie stark das Miteinander hier ist.
Foto: Petra Bosse
St. Martin und Lichterfest 2025: Fotos: Petra Bosse
Der Wulfener Wappenbaum Verein hat gemeinsam mit zahlreichen Unterstützerinnen und Unterstützern den Bereich rund um den Wappenbaum neu gestaltet – und damit einmal mehr gezeigt, was Ehrenamt im Stadtteil bewegen kann. In der vergangenen Woche wurde der Platz neu gepflastert und optisch aufgewertet. Ohne die tatkräftige Hilfe der vielen Helferinnen und Helfer vor Ort wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen.
Im nächsten Schritt soll ein Beton-Spieltisch aufgestellt werden, der zum Verweilen einlädt – perfekt für eine Runde Schach oder Dame im Freien. So entsteht mitten in Wulfen ein neuer Treffpunkt, der Begegnung, Gemeinschaft und kurze Pausen im Alltag ermöglicht.
Foto: Alexander Fichtner
Der Wulfener Wappenbaum Verein e.V. ist Dachverband der ortsansässigen Vereine in Dorsten-Wulfen, derzeit mit 18 Mitgliedsvereinen. Am Wappenbaum selbst hängen 36 Wappen verschiedener Gruppen – ein sichtbares Zeichen für das lebendige Vereinsleben im Stadtteil.
Foto: Alexander Fichtner
Neben der Pflege des Wappenbaums engagiert sich der Verein für die Verschönerung Wulfens. Unterstützt durch engagierte Helferinnen und Helfer gestaltet der Verein den Stadtteil Schritt für Schritt mit. Analog vor Ort und sichtbar auch auf YouTube, Instagram und Facebook.
Besonderen Dank gilt den Helfern die an zwei Nachmittagen mit angepackt haben.
Am Samstagmorgen haben engagierte Wulfener in Eigenleistung den Weg zum TSZ Royal und zum Heimathaus am Rhönweg asphaltiert. Auf einer Länge von 236 Metern wurde der bislang marode Weg ausgebaut – eine Verbesserung, von der nicht nur die beiden Vereine, sondern auch die Anwohner rundherum profitieren. Schlaglöcher und große Pfützen nach jedem Regenschauer gehören damit der Vergangenheit an.
Foto: Alexander Fichtner
Bereits um 7 Uhr morgens rollten die ersten Helfer an. Rund 140 Tonnen Material wurden im Laufe des Vormittags verarbeitet, Schicht für Schicht eingebaut und verdichtet. Gegen Mittag war die Hauptarbeit getan. Genau rechtzeitig, um am Heimathaus den Grill anzuwerfen und die freiwilligen Helfer als Dank für ihren Einsatz zu bewirten.
Foto: Alexander Fichtner
Mit dem frisch asphaltierten Weg ist ein wichtiger Schritt für die Infrastruktur vor Ort geschafft. Nun liegt es an der Stadt, die finalen Arbeiten zeitnah vorzunehmen. Damit der Ausbau offiziell abgeschlossen wird. Damit wird der neue Zugang zu TSZ Royal und Heimathaus Wulfen dauerhaft sicher und komfortabel genutzt werden kann.
Das Heimathaus Wulfen war am Freitagabend bis auf den letzten Platz gefüllt – und sogar ein bisschen mehr: Eigentlich waren 70 Plätze vorgesehen, am Ende fanden 77 Gäste ihren Platz am Rhönweg. Beim „Brot-Tied-Abend“ zeigte die Brot-Tied-Gruppe des Heimatvereins Wulfen einmal mehr, wie lebendig regionale Tradition und ehrenamtliches Engagement sein können.
Schon der Vorverkauf zum Brot-Tied-Abend war ein deutlicher Hinweis. Es zeigte, wie beliebt das Format inzwischen ist: Nach nicht einmal einer Stunde waren alle Karten vergriffen. „Da merkt man, wie sehr sich die Leute auf diesen Abend freuen“, hieß es aus Kreisen der Organisatoren – und diese Vorfreude war im voll besetzten Heimathaus deutlich zu spüren.
Beliebtes Format mit neuen Akzenten
Ab 18 Uhr wurden die Gäste mit liebevoll angerichteten Brotplatten empfangen. Das Prinzip ist bekannt – und wird doch immer wieder neu interpretiert: handgemachte Brotsorten, dazu passende Aufstriche, Beilagen und regionale Spezialitäten.
In diesem Jahr setzte die Brot-Tied-Gruppe auf drei unterschiedliche Varianten:
Der „Käse Brot-Tied“ verwöhnte Käseliebhaberinnen und -liebhaber mit einer handverlesenen Auswahl milder und würziger Sorten, begleitet von frisch gebackenem Brot.
Der sonst mediterrane Teller wurde diesmal durch einen bayrischen Teller ersetzt – zünftiger, herzhafter, aber ebenso stimmig zu den Brotspezialitäten.
Der „Westfälische Brot-Tied“ rückte mit deftigen Beilagen die regionalen Geschmäcker des Münsterlands in den Mittelpunkt.
Foto: Heimatverein Wulfen
Alles war mit sichtbarer Sorgfalt angerichtet – von der Auswahl der Produkte über die Deko bis hin zum Service am Tisch. Man merkte schnell: Hier arbeitet ein eingespieltes Team, das sich gegenseitig unterstützt, wo eine Hand gebraucht wird.
Mehr als nur ein Abendessen
So sehr der Brot-Tied-Abend von kulinarischem Genuss geprägt war – er war weit mehr als nur ein gemeinsames Essen. Zwischen Brotkorb, Käseteller und Theke entwickelten sich Gespräche, wurden Erinnerungen ausgetauscht und neue Bekanntschaften geknüpft.
Foto: Heimatverein Wulfen
Die heimelige Atmosphäre im historischen Heimathaus, das warme Licht, das Stimmengewirr – all das trug dazu bei, dass der „Brot-Tied-Abend“ wieder zu einem Abend der Begegnung wurde. Man spürte, dass hier nicht nur serviert, sondern Gastgeberkultur gelebt wird.
Engagement, das ansteckt beim Brot-Tied-Abend
Der dritte Brot-Tied-Abend hat eindrucksvoll dabei gezeigt, wie lebendig Tradition in Wulfen ist – und wie viel man mit ehrenamtlichem Engagement auf die Beine stellen kann. Die Mischung aus regionaler Verbundenheit, Qualität auf den Tellern und einem gut eingespielten Organisationsteam kam beim Publikum bestens an.
Foto: Heimatverein Wulfen
Mit Blick auf das kommende Jahr dürfte eines sicher sein: Wenn die Brot-Tied-Gruppe erneut einlädt, werden die Plätze wohl wieder schneller vergeben sein, als das Brot im Ofen fertig ist. Und Wulfen darf sich weiter über einen Abend freuen, der zeigt, dass die Freude am guten Essen Menschen zusammenbringt – und regionale Traditionen genussvoll in die Gegenwart holt.
Wenn am 9. November in der Dorstener Altstadt unzählige Lichter erstrahlen, leuchtet nicht nur die Innenstadt sichtbar wird auch all das Engagement, das sonst oft im Verborgenen bleibt. Das Lichterfest ist längst mehr als ein stimmungsvolles Herbstereignis: Es ist ein Dankeschön-Fest für die Ehrenamtlichen und ein Schaufenster des Zusammenhalts in der Stadt.
„Sich für das Wohl anderer einzusetzen, das ist die größte Stärke unserer Gesellschaft“, betonen die Organisatoren. Jeder, der sich einbringt, strahle „Licht und Wärme“ aus und dieses Licht könne andere ermutigen, selbst aktiv zu werden. Genau dieses Prinzip zieht sich durch den ganzen Tag:
Foto: Alexander Fichtner
Über 70 Vereine, Gruppen und Institutionen waren in diesem Jahr beim Lichterfest dabei. Beim Lichtermarkt der Vereine von 12 bis 19 Uhr stellten sie ihre Arbeit vor, verkauften Selbstgemachtes, Dekorationen und kulinarische Spezialitäten immer mit der Hoffnung, neue Mitstreiter zu gewinnen. Auf der Bühne sorgte ein buntes Programm (12 bis 18.30 Uhr) für Unterhaltung, während die Geschäfte der Innenstadt beim verkaufsoffenen Sonntag von 13 bis 18 Uhr zum Bummeln einluden.
Die Stadt war gut gefüllt. Foto: Alexander Fichtner
Angesichts der Fülle an Angeboten ist es unmöglich, alle Akteure zu besuchen, geschweige denn vorzustellen. Vier Beispiele zeigen jedoch, wie vielfältig das Ehrenamt in Dorsten ist.
Segelfliegen mit Tradition: Der Luftsportverein Dorsten
Wer beim Stichwort Ehrenamt zuerst an Soziales oder Kultur denkt, übersieht leicht jene, die Freizeit- und Bildungsangebote schaffen. Der Luftsportverein Dorsten gehört dazu. Seit 1931 wird auf dem Flugplatz in Dorsten geflogen, und noch heute trifft sich der Traditionsverein fast jedes Wochenende zum Segelflug. Rund 50 Aktive zählt der Verein, fast die Hälfte davon ist Jugend.
Luftsportverein Dorsten Foto: Alexander Fichtner
Der Einstieg ist früh möglich: Mit 14 Jahren beginnen Jugendliche ihre Ausbildung, nach etwa 40 bis 60 Starts steht der erste Alleinflug an, mit 16 kann die Lizenz erworben werden. Danach ist vieles denkbar vom entspannten Segelfliegen über Gastflüge bis hin zu Wettbewerben oder zusätzlichen Berechtigungen wie der TMG-Lizenz für motorgetriebene Segelflugzeuge, die mit vergleichsweise geringem Mehraufwand zu erreichen ist.
Neben dem Fliegen spielt das Miteinander eine große Rolle: Grillabende am Platz, Feuerstelle, Pool und ein zweiwöchiges Fluglager im Sommer meist auf einem Flugplatz in der Schwäbischen Alb – prägen das Vereinsleben. Größere Flugtage wie früher, zu denen einmal sogar ein Harrier-Jet nach Dorsten kam, seien heute aus organisatorischen und finanziellen Gründen kaum noch zu stemmen, berichtet Pilot Hendrik Sitter. Stattdessen setzt der Verein auf den jährlichen „Tag des Luftsports“ und denkt darüber nach, künftig ein Fly-In zu etablieren, bei dem viele Gastflugzeuge nach Dorsten kommen könnten.
Zwischen Kameradschaft und Verantwortung: Der Verband der Reservisten
Einen ganz anderen Schwerpunkt setzt der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr. Etwa 130 Bürgerinnen und Bürger aus Dorsten sind im Kreisverband Recklinghausen/Gelsenkirchen organisiert. Am Stand beim Lichterfest verkaufen sie Stutenkerle – der Erlös geht an die Jugendfeuerwehr Dorsten.
Doch hinter dem Gebäck steckt ein breites Spektrum an Aktivitäten. Der Verband der Reservisten ist ein gemeinnütziger, bundesweit gegliederter Verein, in dem sich ehemalige Bundeswehrangehörige – und mittlerweile auch Ungediente engagieren. In regionalen Reservistenkameradschaften pflegen sie Kameradschaft, halten militärische Fähigkeiten wach und bilden sich weiter: bei Leistungsmärschen, Schießübungen, Erste-Hilfe-Trainings oder Seminaren in enger Zusammenarbeit mit der Bundeswehr.
Kamaraden des Verbands der Reservisten. Foto: Alexander Fichtner
Hinzu kommen Informationsveranstaltungen zur sicherheitspolitischen Lage sowie Bildungs- und Gedenkreisen zu historischen Orten wie dem Hürtgenwald, um aktuelle Entwicklungen besser einordnen zu können. Ziel ist es, Verantwortungsbewusstsein, Disziplin und das Bewusstsein für die Bedeutung von Freiheit und Verteidigungsbereitschaft zu stärken Werte, die auch im zivilen Alltag eine Rolle spielen. Aktionen wie der Stutenkerl-Verkauf zugunsten der Jugendfeuerwehr zeigen, dass dieses Engagement ganz konkret vor Ort ankommt.
Hilfe in den schwersten Stunden: Die Notfallseelsorge
Weniger sichtbar, aber von unschätzbarem Wert ist das ehrenamtliche Engagement der Notfallseelsorge in Gladbeck, Bottrop und Dorsten. Ihr Stand auf dem Lichtermarkt verweist auf eine Aufgabe, die viele nur aus der Ferne kennen: Seelsorge in akuten Krisensituationen.
Die Notfallseelsorge wird über die Kreisleitstelle für Feuerwehr und Polizei alarmiert, wenn Menschen in Ausnahmesituationen seelische Unterstützung brauchen etwa bei der Überbringung einer Todesnachricht, nach einem plötzlichen Kindstod oder in Amoklagen. Die ehrenamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorger sorgen dafür, dass Betroffene in den ersten Stunden nicht alleine bleiben, leisten Beistand und Orientierung, bis Familie, Freunde oder Nachbarn eintreffen, und helfen, mögliche spätere psychische Folgen abzumildern.
Almut Möller und Steffen Schirmacher-Rohleder von der Notfall Seelsorge. Foto: Alexander Fichtner
Darüber hinaus begleiten sie sogenannte Crash-Kurse an Schulen, bei denen Notärzte, Polizei und Feuerwehr Jugendlichen mit drastischen Unfallvideos die Risiken im Straßenverkehr vor Augen führen. Die Notfallseelsorger sind dann da für diejenigen, die besonders stark emotional reagieren und sich um die Betreuung kümmern. Alle Engagierten absolvieren eine mehrmonatige, fundierte Ausbildung und treffen sich regelmäßig zur Reflexion. Über einen Dienstplan wird sichergestellt, dass ganzjährig jemand erreichbar ist und niemand allein zu einem Einsatz fahren muss.
Partnerstadt zum Anfassen: Der Freundeskreis Rybnik
Wie gelebte Städtepartnerschaft aussehen kann, zeigt der Freundeskreis Rybnik. Seit Beginn des Lichterfests ist der Verein mit einem eigenen Stand vertreten. Und sorgt dort traditionsgemäß für das leibliche Wohl der Besucher. Neben Kaffee und Kuchen gibt es jetzt auch herzhafte Speisen. In diesem Jahr erstmals polnisches Bigos, das nach Einschätzung der Helferinnen und Helfer „sehr gut läuft“.
Mitglieder des Freundeskreis Rybnik. Foto: Alexander Fichtner
Die Einnahmen fließen vollständig in die Vereinskasse und werden für die Pflege und Unterstützung der Partnerschaften eingesetzt. Für den Vorsitzenden Adam Juzek und sein Team zählt dabei nicht nur der finanzielle Erfolg. Mindestens ebenso wichtig ist das sichtbare Engagement der Menschen vor Ort. Die Bürger die, die Veranstaltung Jahr für Jahr mittragen. Dadurch zeigen, dass internationale Freundschaft in Dorsten nicht nur auf dem Papier besteht, sondern im Alltag gelebt wird.
Ein Fest, viele Facetten – und ein gemeinsamer Nenner
Ob auf dem Flugplatz, in Uniform, im Einsatzwagen der Notfallseelsorge oder am Partnerschaftsstand: Das Lichterfest macht sichtbar, wie breit das ehrenamtliche Engagement in Dorsten aufgestellt ist.
Bei über 70 beteiligten Vereinen und Institutionen ist es schier unmöglich, alle zu besuchen und vorzustellen. So vielfältig leuchtet die Ehrenamtslandschaft in der Stadt. Doch eines haben alle gemeinsam. Sie tragen dazu bei, dass Dorsten im wahrsten Sinne des Wortes heller wird. Und das nicht nur an diesem einen Abend im November, sondern das ganze Jahr über.
Am Sonntagvormittag, 9. November 2025, haben rund 60 Menschen im Garten des Jüdischen Museums Westfalen der Opfer der Novemberpogrome von 1938 gedacht. Die Stadt Dorsten und das Jüdische Museum Westfalen hatten zu der Gedenkfeier mit Kranzniederlegung in den Museumsgarten an der Julius-Ambrunn-Straße 1 eingeladen.
Zwischen kahlen Ästen und zurückhaltender Symbolik entstand eine konzentrierte, ruhige Atmosphäre. Bürgerinnen und Bürger, Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Kultur und Zivilgesellschaft hatten sich eingefunden, um gemeinsam an die Gewalt gegen Jüdinnen und Juden vor 87 Jahren zu erinnern.
Foto: Alexander Fichtner
„Andenken lebendig halten“ – Worte von Dr. Kathrin Pieren
Zu Beginn der Gedenkstunde begrüßte Dr. Kathrin Pieren, Leiterin des Jüdischen Museums Westfalen, die Anwesenden. Sie erinnerte daran, dass die Novemberpogrome kein spontaner Gewaltausbruch gewesen seien, sondern ein orchestrierter Angriff auf jüdisches Leben in Deutschland.
Foto: Alexander Fichtner
Sie betonte die Verantwortung, die Geschichten der Opfer zu bewahren und weiterzugeben. Gerade in einer Zeit, in der immer weniger Zeitzeuginnen und Zeitzeugen ihre Erfahrungen persönlich schildern können. Gedenken, so ihre Botschaft, bedeute auch, sich bewusst zu machen, wie schnell Ausgrenzung in offene Gewalt umschlagen könne.
Im Anschluss übergab Pieren das Wort an Dorstens Bürgermeister Tobias Stockhoff.
Bürgermeister Stockhoff: Gedenken als Auftrag für heute
Foto: Alexander Fichtner
Bürgermeister Tobias Stockhoff knüpfte an diese Gedanken an. In seiner Ansprache dankte er dem Jüdischen Museum Westfalen für seine kontinuierliche Bildungs- und Erinnerungsarbeit. Die Ereignisse des 9. November 1938, so Stockhoff, seien ein fester Bestandteil der deutschen Geschichte. Damit auch Teil der Verantwortung der heutigen Generation.
Er machte deutlich, dass Gedenken mehr sei als ein jährlicher Termin im Kalender. Es gehe darum, Antisemitismus, Hass und Hetze im Alltag entschieden entgegenzutreten. Wer heute wegsehe, wenn Menschen ausgegrenzt oder bedroht werden, habe aus der Geschichte nichts gelernt, so die Kernbotschaft seines Beitrags.
Foto: Alexander Fichtner
Die schlichte Gestaltung der Feier unterstrich den Charakter der Veranstaltung: kein großes Zeremoniell, sondern ein bewusst ruhiger, würdevoller Rahmen, in dem gemeinsames Erinnern im Mittelpunkt stand. Die Veranstalter hatten es sich zum Ziel gesetzt, das Andenken an die Opfer lebendig zu halten und zugleich eindringlich an die Novemberpogrome von 1938 zu mahnen.
Foto: Alexander Fichtner
Im Anschluss an die Gedenkfeier zu den Novemberpogrome waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dazu eingeladen, in den Saal des Jüdischen Museums Westfalen zu kommen. Dort fand in Kooperation mit dem Jüdischen Museum, der Stadt Dorsten und der Friedrich-Naumann-Stiftung eine Lesung statt. Die Journalistin und Autorin Caroline Vongries wurde musikalisch begleitet. Die Liedermacherin Josefin Rabehl, die mit passenden Stücken aus ihrer eigenen Liederwerkstatt eindrucksvolle, nachklingende Zwischentöne präsentierte.
Auf der Straße bespuckt, aus ihren Häusern gezerrt, ihre Wohnungen in Brand gesteckt: Am 9. November 1938 fiel ein entfesselter Mob überall in Deutschland über seine jüdischen Mitbürger her. Szenen wie aus einem Alptraum spielten sich während der Novemberpogrome auch in Dorsten ab.
Mit Fackeln zogen aufgestachelte Dorstener zum jüdischen Gemeindehaus an der Wiesenstraße, rissen die Einrichtung heraus und schleppten wertvolle religiöse Gegenstände, Kleidung und Möbel auf den Marktplatz, wo sie alles unter Johlen verbrannten. Das Gemeindehaus selbst wurde nur deswegen nicht selbst angezündet, weil die Nachbarhäuser sonst Feuer gefangen hätten. Angeführt wurde der Mob von SS-Leuten, aber auch Jugendliche in HJ-Uniformen und Zivilisten beteiligten sich an dem Verbrechen.
An der Essener Straße und in der Lippestraße schlugen die Täter die Scheiben jüdischer Geschäfte ein. Die entsetzten Inhaber flüchteten mit ihren Familien aus ihren Wohnungen zur Dorstener Polizei. Diese verhaftete jedoch nicht die Täter, sondern die Opfer.
Auch in den umliegenden Gemeinden tobte der Mob. SA-Leute in Wulfen trieben eine hilflose Frau, die Kleider halb vom Leib gerissen, unter Schlägen und Erniedrigungen aus dem Ort. Später rühmte man sich in Wulfen, in dieser Nacht begonnen zu haben, den Ort „judenfrei“ zu machen.
Zu den Opfern gehörte auch die Familie Lebenstein aus Lembeck. Sie wurden umgebracht oder vertrieben. „Was haben wir nur gemacht, dass man so mit uns umgeht?“, sagte Bertha Lebenstein kurz vor ihrer Verschleppung. Foto: Dorsten unterm Hakenkreuz
Nachbarn wurden zu Tätern
Als am Morgen nach der Nacht, in der Nachbarn zu Tätern wurden, das zersplitterte Glas in ganz Deutschland auf den Bürgersteigen schimmerte, war der höhnische Begriff von der „Reichskristallnacht“ schnell geboren. Doch niemand bestrafte die Täter. Vielmehr nutzten die Nazis das Attentat auf einen Botschafter durch einen jungen Juden, dessen Eltern man enteignet und nach Polen deportiert hatte, als Vorwand, um den Opfern die Schuld zuzuschieben. So hieß es in der Dorstener Volkszeitung am 11. November 1938: „Der ruchlose Mord an dem Gesandtschaftsrat von Rath durch einen Juden löste auch hier in Dorsten Stürme der Entrüstung und der berechtigten Empörung aus. Die Polizei sah sich schließlich genötigt, die hier im Amtsbezirk wohnenden Juden im Interesse ihrer eigenen Sicherheit in Schutzhaft zu nehmen.“
Schutzhaft war dabei die beschönigende Festnahme unschuldiger Bürger, die erst dann aus der Haft kommen konnten, nachdem sie ihr Hab und Gut zu Schleuderpreisen an sogenannte „Arier“ verkauft hatten. So ging es auch den Familien in Dorsten, denen man so ihre Lebensgrundlage nahm. Auf diese Weise bereicherten sich viele Menschen auf Kosten der Opfer, denen man nicht nur Häuser und Geschäfte genommen hatte, sondern die auch noch für die ihnen angetanen Schäden an die Täter bezahlen mussten.
Mord, Vandalismus, Verhaftungen und Enteignungen
Während und unmittelbar in Folge der Ausschreitungen starben hunderte Menschen. Mindestens 1.400 Synagogen in Deutschland und Österreich wurden stark beschädigt oder ganz zerstört. Tausende Geschäfte wurden geplündert, beschädigt oder komplett demoliert. Über 30.000 Juden wurden in die Konzentrationslager Dachau, Sachsenhausen und Buchenwald verschleppt.
Drei Jahre nach den Novemberpogromen begann der Holocaust
Die Novemberpogrome stellten eine neue Stufe der systematischen Unterdrückung und Verfolgung jüdischer Menschen in Deutschland dar. Erstmals war die umfassende Ausgrenzung in organisierter Gewalt eskaliert. Drei Jahre später begann mit dem Holocaust die geplante Ermordung der europäischen Juden.
Mit einem vollen Festzelt und bester Stimmung ist am Freitagabend der Winterzauber in der Dorstener Altstadt gestartet. Zum Auftakt sorgte Star-DJ Phil Fuldner für einen musikalischen Höhepunkt und brachte das Publikum bis in den späten Abend zum Tanzen. Hunderte Gäste feierten auf dem Marktplatz und genossen dabei den offiziellen Start der Wintersaison.
Organisiert wird der Winterzauber vom Nightaffairs-Team um Hans Schuster. Bis zum 24. Dezember erwartet die Besucherinnen und Besucher an den Wochenenden ein vielseitiges Programm aus Musik, Gastronomie und winterlicher Atmosphäre. „Wir freuen uns, dass der Auftakt so gut angenommen wurde. Das ist der perfekte Start in die Saison“, sagte Schuster nach dem Eröffnungsabend.
Wo sonst die Eisstockmasters laufen, konnten die Besucher an diesem Abend zu elektronischen Beats feiern. Zudem bot die Winteralm, das zentrale Gastrogebäude mit Theke und Sitzgelegenheiten, den Treffpunkt für viele Gäste. Rundherum luden stimmungsvoll beleuchtete Buden zu Getränken und Snacks ein.
In den kommenden Wochen treten dann noch zahlreiche bekannte Künstler auf, darunter MOGUAI, The Disco Boys, Plastik Funk, DJ Hermann und DJ Miguel. Mit seinem abwechslungsreichen Musik- und Eventangebot will der Winterzauber wieder ein Treffpunkt für alle Generationen sein.
„Phil Fuldner hat das Zelt zum Kochen gebracht“, freute sich ein Besucher. Bei rhythmischen Beats, leuchtenden Lichterketten und heißem Glühmet zeigte sich: Dorsten hat Lust auf Winterzauber.
Am Landgericht Essen beginnt am 10. November 2025 die Hauptverhandlung gegen drei Angeklagte aus Dorsten, Viersen und Essen. Ihnen werde laut Anklage schwerer sexueller Missbrauch eines Kindes sowie weitere Delikte vorgeworfen. Die Taten sollen sich ab dem Jahr 2023 zum Nachteil eines zur Tatzeit sechs bis acht Jahre alten Kindes ereignet haben.
Angeklagte und Vorwürfe
Vor Gericht stehen laut Anklageschrift ein 25-jähriger aus Dorsten, ein 48-jähriger aus Viersen und ein 41-jähriger aus Essen. Alle drei befinden sich in Haft. Vorgeworfen werden ihnen unter anderem sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen, schwerer sexueller Missbrauch von Kindern, Missbrauch ohne Körperkontakt, Vergewaltigung sowie Verbreitung, Erwerb und Besitz kinderpornographischer Inhalte. Zudem werde gefährliche Körperverletzung sowie Verabredung zum Verbrechen zur Last gelegt.
Geschädigte und Tatzeitraum
Die Taten sollen sich laut Anklage ab dem Jahr 2023 vor allem in Dorsten ereignet haben. Betroffen sei die Tochter des Angeklagten zu 1., die zur Tatzeit zwischen sechs und acht Jahre alt gewesen sei. Im Tatzeitraum soll es zu mehreren Missbrauchstaten gekommen sein.
Umfang der Taten
Dem Angeklagten zu 1. aus Dorsten wird vorgeworfen, in acht Fällen sexuellen Missbrauch begangen und davon Lichtbilder sowie Videos gefertigt zu haben. In einem Fall soll er das Kind mit einem Medikament sediert haben. Außerdem sollen zahlreiche kinderpornographische Inhalte erstellt und teilweise weitergegeben worden sein. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnanschrift sollen weitere Dateien gefunden worden sein.
Auch die beiden Mitangeklagten sollen laut Anklage sexuelle Handlungen an dem Kind begangen und diese dokumentiert haben. Der Angeklagte zu 1. soll dafür von dem Angeklagten zu 2. einen mindestens vierstelligen Geldbetrag sowie weitere geldwerte Leistungen erhalten haben. Gegen den Angeklagten zu 2. seien sechs Taten, gegen den Angeklagten zu 3. zwei Taten konkretisiert worden.
Weitere geplante Taten
Den Ermittlungen zufolge sollen sich die Angeklagten darüber ausgetauscht haben, weitere Missbrauchstaten zum Nachteil der Tochter des Angeklagten zu 1. sowie des Sohnes des Angeklagten zu 2. zu begehen.
Mögliche Nebenentscheidungen
Das Gericht prüft im Fall des Angeklagten zu 1. zudem, ob die Voraussetzungen für eine Unterbringung in der Sicherungsverwahrung nach § 66 StGB oder in einem psychiatrischen Krankenhaus nach § 63 StGB vorliegen könnten.
Fortsetzungstermine
Die Verhandlung soll an folgenden Tagen fortgesetzt werden: 19. November 2025, 9.00 Uhr 21. November 2025, 9.00 Uhr 26. November 2025, 9.00 Uhr 27. November 2025, 13.00 Uhr
Schwerverletzte nach Unfall in Dorsten – drei Personen bleiben länger in Behandlung
Bei dem Verkehrsunfall am Donnerstagnachmittag in Dorsten mit insgesamt acht Verletzten müssen drei Insassen eines der beteiligten Fahrzeuge länger medizinisch versorgt werden, als zunächst angenommen worden sei. Nach Angaben der Polizei gelten alle Insassen im Auto des 19-jährigen Fahrers nun als schwer verletzt, darunter auch der Fahrer selbst.
Keine Lebensgefahr für 21-Jährige
Für eine 21-jährige Mitfahrerin sei zwischenzeitlich Lebensgefahr angenommen worden. Nach aktuellem Stand bestehe jedoch keine Lebensgefahr mehr.
Leichtverletzte im zweiten Fahrzeug
Im Fahrzeug des 39-jährigen Unfallbeteiligten gelten laut Polizei weiterhin alle Insassen als leicht verletzt.
Der Alltag ist schon ernst genug. Deswegen serviert die Dorstenerin Anke Klapsing-Reich zum Wochenende eine Portion Heiterkeit. Vergnügliche Episoden aus dem Berufs- und Familienleben. Denn mit einem Lächeln geht gleich alles leichter.
Hexen, Helden, Heimatfeeling
288 Seiten dick und 690 Gramm schwer ist das neue Jahrbuch – auch Heimatkalender genannt – ,das der Heimatbund der Herrlichkeit traditionell zum Jahresende der Öffentlichkeit präsentiert. Mehr als 60 Autorinnen und Autoren befüllen die Seiten ehrenamtlich und honorarfrei mit ihren heimatlichen Geschichten und Berichten.
In diesem 85. Jahrgang erfahren wir viel über die Dorstener Jugend, die mit tollen Projekten ihre Heimat gestaltet. Wir lesen Interessantes über die Hexenverfolgung in der Herrlichkeit Lembeck, die wunderbare Gründerzeitarchitektur in der Dorstener Südstadt und wie turbulent sich vor 50 Jahren die kommunale Neugliederung in Dorsten vollzogen hat. 1975 wurden die selbstständigen Gemeinden Rhade, Lembeck, Wulfen, Altendorf-Ulfkotte und Östrich eingemeindet zu einem Verbund von 11 Stadtteilen. Eine dauerhafte Herausforderung, die – wie man munkelt – auch heute noch bei dem einen oder anderen bitter aufstößt.
Limerick von Bertold Hanck
Dazu passt wunderbar der Limerick, den Bertold Hanck geschrieben hat: „Ein Ureinwohner aus Lembeck, der wollte nie aus dem Ort weg. Was soll ich bei Leuten aus Rhade und Deuten – ich liebe den Lembecker Dorfdreck.“
Und Hand aufs Herz: Wissen Sie, warum man in Wulfen zu Friedhof immer noch gerne „Kerkhof“ sagt, warum der Stadtteil Barkenberg eigentlich Backen- oder Birkenberg heißen müsste, und dass die Waldarbeiter des Grafen ihre Pause gerne mit einem Fläschchen Schnaps veredelten, das sie an einem langen Seil aus einem Loch aus der Tiefe des Lembecker Bodens zogen?
Also: Beim Spaziergang durch die Wälder der Herrlichkeit immer darauf achten, nicht in ein Schnapsloch zu treten! Und wer noch ein schönes Weihnachtsgeschenk sucht, der kann diese wunderbare Heimat-Geschichte(n)-Buch für nur 10 Euro an den bekannten Verkaufsstellen erwerben.