Eine alte Eiche an der Wulfener Straße (K 48) in Dorsten muss in der kommenden Woche gefällt werden. Wie der Kreis Recklinghausen mitteilt, befindet sich der Baum im Absterbeprozess und stellt damit ein Sicherheitsrisiko dar.
Da die Standsicherheit des Baumes nicht mehr gewährleistet ist, ist die Fällung im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht erforderlich. Der Kreis bittet um Verständnis für die Maßnahme, die dem Schutz von Verkehrsteilnehmern dient.
Während der Arbeiten kann es zeitweise zu Verkehrsbehinderungen kommen. Kurzfristige Sperrungen der Fahrbahn sind möglich. Autofahrer sollten den Bereich mit besonderer Vorsicht passieren.
Wann genau die Fällarbeiten stattfinden, hängt von den Witterungsbedingungen ab, sie sind jedoch für die kommende Woche (17.-23. November) vorgesehen.
Das Schützenfest Dorsten-Hardt 2026 ist beendet. Der Allgemeine Bürgerschützenverein Dorsten-Hardt feierte vom 15. bis 17. Mai auf dem Gelände am Kögelweg. Neuer Schützenkönig ist Jonas Spickermann, Königin ist Anna Bomm. Eine Besonderheit war das parallele Schützenfest des eigenständigen Schützenvereins Hervest-Dorsten auf demselben Gelände.
Was: Schützenfest Dorsten-Hardt 2026 Wann: 15. bis 17. Mai 2026 Wo: Dorsten-Hardt, Kögelweg Wer: Allgemeiner Bürgerschützenverein Dorsten-Hardt e. V. Ergebnis: Jonas Spickermann ist neuer Schützenkönig, Königin ist Anna Bomm.
Der Schützenverein Hervest-Dorsten feierte 2026 parallel auf demselben Gelände, blieb aber ein eigenständiger Verein mit eigenem Programm und eigenem Königsschießen. Neuer Schützenkönig in Hervest-Dorsten ist Ralf Schneider.
Alle Termine, Rückblicke und weiteren Schützenfeste der Saison stehen im Überblick: Schützenfeste Dorsten 2026.
Rückblick auf das Jahr 2024
Beim Schützenfest 2024 fiel der entscheidende Schuss am Sonntag um 14.02 Uhr. Mit dem 292. Schuss holte Christian Sedlatzek den Vogel von der Stange und wurde Schützenkönig. An seiner Seite regierte Nina Sedlatzek, die er erst zwei Tage zuvor im Festzelt geheiratet hatte.
Dorsten Helau:In Dorsten hat am 11. November die neue Karnevalssession begonnen. Zahlreiche Gäste und Schaulustige kamen am Dienstag in die Mercaden, um den Start gemeinsam zu feiern. Musik und Auftritte sorgten für Bewegung auf der Bühne.
Orden sitzen, Stimmung auch: Simone I., Tobias Stockhoff, Jan Heppner und Rudolf Haller beim Sessionsauftakt. Foto: Petra Bosse
Warum Simone I. Stephan erneut Stadtprinzessin ist
Für einige Gäste mochte es zunächst überraschend wirken, dass Simone I. noch einmal als Stadtprinzessin auftritt. Tatsächlich war ursprünglich eine andere Tollität vorgesehen, die jedoch kurz vor dem Sessionsstart einen Krankheitsfall in der Familie erlitt. Das Festkomitee musste neu planen, und Simone erklärte sich bereit, die Rolle erneut zu übernehmen. Genau daran knüpfe die Session 2025/26 an, betonte der Vorsitzende des Festkomitees Dorstener Karneval, Rudolf Haller.
Foto: Petra Bosse
Begrüßungen zum Start
Zum Auftakt begrüßte FDK-Vorsitzender Rudolf Haller den Stadtprinzen aus Gladbeck, Andreas Martini und seine Prinzessin Andrea 1. Spangenberg von . Mit dabei waren außerdem Lothar Schwarze vom Bund Ruhr Karneval, die Wittringer Ritter aus Gladbeck, die „Wilden Dorsten“ vom FDK Dorstener Altstadt sowie Vertreterinnen und Vertreter des HCC. Verabschiedet wurde Kinderprinzessin Zoe, die ihre Session beendete.
Prinzessin Simone I. und die scheidende Kinderprinzessin Zoe. Foto: Petra Bosse
Verabschiedung und Übergang
Im Anschluss verabschiedete Bürgermeister Tobias Stockhoff die bisherigen Stadtprinzessinnen. Ein Vertreter des Bund Ruhr Karneval überreichte den BRK-Orden. FDK-Vorsitzender Rudolf Haller übergab die Dankgeschenke.
Simone I. übernimmt
Danach folgte die Inthronisierung der neuen Stadtprinzessin für die Session 2025/2026. Simone I. Stephan, die das Amt bereits zum zweiten Mal übernimmt, sagte: „Überall, wo wir auftreten, entsteht eine große Nähe. Das freut mich sehr. Und als Dorstenerin ist es eine besondere Freude, unsere Stadt im Karneval zu repräsentieren. Wir haben viel Gutes hier, und das zeigen wir gemeinsam.“
Foto: Petra Bosse
Hofstaat vorgestellt
Simone I. stellte ihren Hofstaat vor: „Ohne meinen Hofstaat wäre ich gar nichts. Ich könnte mich nicht einmal alleine anziehen und würde wahrscheinlich nur Unsinn machen.“ Begleitet wird Stadtprinzessin Simone I. während der Session von Angelika und Rudolf Haller. „Angelika sorgt dafür, dass alles sitzt. Und Rudi passt auf, dass ich keinen Unsinn mache“, sagte sie. „Ihr seid die Ersten und Letzten, die mich sehen, bevor es rausgeht. Vielen Dank dafür.“
Hofstaat Dorsten | FDK Vorsitzender Rudolf Haller und Ehefrau Angelika. Foto: Petra Bosse
Stimmen aus dem Festkomitee und Rathaus
Rudolf Haller sagte: „Simone muss sich keine Sorgen machen. Wir haben das schon einmal erlebt – das geht alles. Und sie bekommt Unterstützung.“ Bürgermeister Tobias Stockhoff, sichtbar gut gelaunt, ergänzte: „Wir finden es gut, wenn sich Ratskolleginnen und Ratskollegen ehrenamtlich engagieren, gerade im Karneval. Der Karneval bringt Menschen zusammen. Und das ist wichtig.“
„Ritter von der Gladebeke“ Stadtprinz Andreas Martini und Prinzessin Andrea I. Spangenberg. Foto: Petra Bosse
Tanz und Musik
Die Grün-Weißen Funken aus Bottrop brachten mit ihrer Tanzgarde Schwung in die Halle. Auch die Jugendtanzgruppe der TSG St. Johannes zeigte eine Choreografie. DJ Schröder sorgte für Musik. Die Mercaden stellten Getränke und kleine Snacks bereit.
Karneval Dorsten: Fotos: Petra Bosse
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Foto: Petra Bosse
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Stadtprinzessin Simone mit ihrem Hofstaat Dorsten, dem FDK Vorsitzender Rudolf Haller und Ehefrau Angelika. Foto: Petra Bosse
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Der Rapphofs Mühlenbach im Süden Dorstens steht vor einer umfassenden Umgestaltung. Der Lippeverband plant in den kommenden Jahren umfangreiche Bauarbeiten, um den Bach ökologisch aufzuwerten und den Hochwasserschutz zu verbessern. Für Anwohner wird das Projekt sichtbare Veränderungen mit sich bringen – aber auch langfristige Vorteile für Natur und Landschaft.
Warum der Umbau nötig ist
Der Rapphofs Mühlenbach wurde in den vergangenen Jahrzehnten mehrfach begradigt und eingedeicht. Ursache waren vor allem Bergsenkungen durch den früheren Steinkohlenbergbau. Die Deiche wurden immer wieder erhöht, um Überschwemmungen zu verhindern, sind heute jedoch zu steil und schwer zu pflegen. Der Bach ist vielerorts kaum noch als natürlicher Wasserlauf erkennbar. Statt geschwungener Auen prägen technische Bauwerke das Bild.
Kartenausschnitt: In Rot kann man den Bereich des Baches sehen, der umgebaut werden soll. Grafik: Lippeverband / EGLV
Die Planer sprechen von einem „erheblich veränderten“ Gewässerzustand. Ziel ist es nun, den Bach auf einer Länge von rund zweieinhalb Kilometern zwischen Altendorf-Ulfkotte und dem Barloer Busch in ein naturnahes Bett zu verlegen. Dazu wandert der Bach ein gutes Stück nach Norden.
Was konkret gebaut wird
Geplant ist eine neue, mäandrierende Trasse, die mehr Platz für das Wasser lässt. Die alten Deiche sollen dabei weitgehend zurückgebaut und an anderer Stelle niedriger wiederhergestellt werden. So entsteht Raum für eine sogenannte Sekundäraue – ein natürlicher Überflutungsbereich, der Hochwasser aufnimmt und zudem neue Lebensräume schafft.
So sieht der Bachlauf derzeit aus (Ausschnitt): Eingeengt und begradigt in einem künstlichen Bachbett. Grafik: Lippeverband / EGLV
Nach dem Umbau und der Nordverlegung soll der Bach dann in einem naturnahen Bett mit vielen Windungen liegen. Grafik: Lippeverband / EGLV
Zusätzlich wird der Lippeverband den Bachboden – die Sohle – vertiefen und verbreiten. Alte Verbauungen an den Ufern sollen dafür weichen, um eine natürliche Dynamik zuzulassen. Totholz und Ufergehölze sollen zudem das ökologische Gleichgewicht fördern. Auch der benachbarte Erdbach wird dann über eine neue Trasse an den Rapphofs Mühlenbach angeschlossen.
Im Zuge der Arbeiten ist der Neubau oder Ersatz von mehreren Brücken geplant, darunter die Querungen bei den Höfen Nachschulte und Kalthoff sowie am Pumpwerk Barloer Busch. Die Baustraßen verlaufen überwiegend entlang bestehender Wege.
Das Baugebiet. Unten sieht man den bestehenden Bachlauf, darüber in hellgrün die geplante Verlegung. Grafik: Lippeverband / EGLV
Zeitplan und Bauphasen
Die gesamte Maßnahme ist dabei auf mehrere Jahre angelegt. Für die Neutrassierung des Baches sind rund drei Jahre Bauzeit vorgesehen, für den Umbau der bisherigen Trasse weitere zwei Jahre. Einige Brückenarbeiten werden in Teilabschnitten mit Bauzeiten von jeweils etwa neun Monaten durchgeführt.
Nach aktuellem Stand sollen die Arbeiten schrittweise abgeschlossen werden, parallel zur bereits laufenden Sohlvertiefung im Unterlauf des Baches, die voraussichtlich 2025 fertig wird.
Auswirkungen für Anwohner
Während der Bauzeit müssen sich die Menschen in den betroffenen Ortsteilen auf Baulärm, Baustellenverkehr und zeitweise eingeschränkte Wege einstellen. Der Zugang zu Feldern und Höfen bleibt jedoch erhalten, betonen die Planer. Die Zufahrten werden dazu teils verlegt oder provisorisch gesichert.
Schutzmaßnahmen sollen das Grundwasser vor Verunreinigungen bewahren. Falls Hausbrunnen beeinträchtigt werden, ist eine Wiederherstellung durch den Lippeverband vorgesehen.
So wird es später aussehen: Dieser Abschnitt des Rapphofs Mühlenbachs unterhalb der Brücke Altendorfer Straße in Dorsten wurde bereits vom Lippeverband ökologisch aufgewertet. Foto: Lippeverband / EGLV
Ziel: Ein lebendiger Bach für Mensch und Natur
Langfristig wird sich die Umgebung des Rapphofs Mühlenbachs deutlich verändern. Wo heute technische Gräben verlaufen, soll wieder eine lebendige Auenlandschaft entstehen. Neue Feuchtwiesen und Gehölze bieten Lebensraum für Fische, Vögel und Insekten. Auch für Spaziergänger und Radfahrer wird die Gegend attraktiver, sobald die Bauarbeiten abgeschlossen sind.
„Das Projekt verbindet Hochwasserschutz mit Naturschutz“, heißt es aus den Planungsunterlagen. Der Rapphofs Mühlenbach soll künftig wieder als naturnahes Fließgewässer erlebbar sein – ein Gewinn für Dorsten und die Lippe-Region.
Mit Beginn der dunklen Jahreszeit sorgen leuchtend gelbe Warnwesten erneut für mehr Sicherheit auf Dorstens Schulwegen. Der Hagebaumarkt Dorsten und das Freizeitbad Atlantis haben auch in diesem Jahr allen Erstklässlern der Dorstener Grundschulen kostenlose Warnwesten zur Verfügung gestellt.
In dieser Woche übergaben Hagebaumarkt-Geschäftsführer Benjamin Sender, Marktleiter Hanfried Zöllinger und Patricia Miske vom Freizeitbad Atlantis gemeinsam mit Bürgermeister Tobias Stockhoff an der Maria-Montessori-Schule in Wulfen das erste Westenpaket an die Kinder und an Steffen Dederer, Lehrer und Geschäftsführer der Montessori-Grundschule Dorsten. Die übrigen Schulen folgen in den kommenden Tagen.
Idee entstand schon vor Jahren
Die Idee zu der Aktion entstand bereits vor sechs Jahren. Benjamin Sender, selbst Vater von zwei Kindern, erklärt: „Uns liegt es am Herzen, dass Kinder ihren Schulweg sicher meistern können. Gerade in der dunklen Jahreszeit möchten wir dazu beitragen, dass sie im Straßenverkehr besser gesehen werden. Mit den Warnwesten unterstützen wir die Eltern und stärken gleichzeitig die Selbstständigkeit der Kinder.“
Auch Marktleiter Hanfried Zöllinger betont die Bedeutung der Sichtbarkeit: „Die Idee ist einfach, aber wirkungsvoll: Sichtbarkeit schafft Sicherheit. Es freut uns sehr, dass wir mit dieser Aktion Familien und Schulen in Dorsten unterstützen können und so ein Stück zur Verkehrssicherheit beitragen.“
Für Patricia Miske und das Team des Freizeitbads Atlantis war die Unterstützung selbstverständlich: „Kinder sind unsere wichtigsten Verkehrsteilnehmer. Oft werden sie in der Dämmerung übersehen – deshalb ist jede Maßnahme, die ihre Sicherheit erhöht, wertvoll. Wir sind froh, bei dieser Aktion dabei zu sein.“
Lehrer Steffen Dederer nahm die Westen dankbar entgegen: „Die Kinder sind begeistert, und wir sind dankbar für dieses Engagement. Die Westen leisten einen wichtigen Beitrag, damit unsere Schülerinnen und Schüler sicher zur Schule kommen.“
Die Resonanz auf die Aktion ist erneut sehr positiv. Deshalb haben Benjamin Sender und Patricia Miske bereits angekündigt, das Projekt auch im Schuljahr 2026/27 fortzusetzen.
Lob vom Bürgermeister
Bürgermeister Tobias Stockhoff lobte die Initiative: „Wenn Unternehmen Verantwortung übernehmen und Projekte für das Gemeinwohl unterstützen, ist das ein starkes Zeichen für unsere Stadt. Besonders wenn es um die Sicherheit unserer jüngsten Bürgerinnen und Bürger geht, zählt jeder Beitrag. Herzlichen Dank für dieses vorbildliche Engagement.“
Das Schützenfest Holsterhausen-Dorf 2026 wurde von Samstag, 23. Mai bis Montag, 25. Mai 2026 auf der Festwiese an der Vogelstange in Dorsten-Holsterhausen gefeiert. Neuer Schützenkönig ist Heinz Flesch; an seiner Seite regiert Andrea Kortmann. Diese Seite bündelt Programm, Rückblicke, Fotos und Ergebnisse des Festes.
Was: Schützenfest Holsterhausen-Dorf 2026 Wann: Samstag, 23. Mai bis Montag, 25. Mai 2026 Wo: Festwiese an der Vogelstange, Dorsten-Holsterhausen Wer: Schützenverein Holsterhausen-Dorf e. V. Aktueller Stand: Heinz Flesch ist neuer Schützenkönig; Königin ist Andrea Kortmann.
Rückblick auf das Jubiläumsjahr 2024
Beim Jubiläumsfest 2024 erlebten die Holsterhausener Schützen ein besonderes Ereignis: Erstmals in der Vereinsgeschichte wurde ein Kaiserschießen ausgetragen. Mit dem 106. Schuss sicherte sich Peter Tewes, König von 2010, den Kaisertitel. An seiner Seite steht Birgit Püthe als Kaiserin.
Zum neuen Schützenkönig wurde Guido Bunten gekrönt. Er holte am Pfingstmontag um 14.40 Uhr mit dem 135. Schuss den Vogel von der Stange. Gemeinsam mit Melanie Schweder als Königin führte er die Regentschaft des Jubiläumsjahres an. Das scheidende Königspaar Simon Köcher und Sophia Schlüter wurde feierlich verabschiedet.
Auch musikalisch wurde das Jubiläum zu einem Höhepunkt. Neben heimischen Gruppen sorgten die Alemannischen Trummler Bräunlingen und die Guggenmusik Brändbach Hupä Bräunlingen e. V. aus dem Südschwarzwald für Stimmung. Die Freundschaft zwischen den Vereinen besteht bereits seit den 1970er Jahren.
Rückblick 2026
Das Schützenfest Holsterhausen-Dorf 2026 wurde traditionell an Pfingsten gefeiert. Den Höhepunkt bildete das Vogelschießen am Pfingstmontag: Heinz Flesch holte den Vogel mit dem 182. Schuss von der Stange und wählte Andrea Kortmann zur Königin.
Auch im kommenden Jahr dürfen sich Musikliebhaber wieder auf die traditionellen Neujahrskonzerte der Schützenkapelle Rhade freuen. Am Samstag, 3. Januar, und Sonntag, 4. Januar 2026, lädt das Orchester zu zwei festlichen Konzerten in die Sporthalle Rhade an der Erler Straße ein.
Der Kartenvorverkauf für die beliebten Konzerte startet am Samstag, 29. November, und Sonntag, 30. November 2025, jeweils von 9 bis 15 Uhr im Musikhaus der Schützenkapelle Rhade (Dillenweg 115). Sollte das Kartenkontingent bereits am ersten Verkaufstag ausgeschöpft sein, entfällt der Verkauf am Sonntag.
Zusätzlich können Tickets auch bequem über den Onlineshop der Vereinten Volksbank erworben werden. Pro Person dürfen maximal acht Eintrittskarten gekauft werden. Der Vorverkaufspreis beträgt 15 Euro für Erwachsene und 6 Euro für Kinder.
Der Beginn der Konzerte ist jeweils um 17 Uhr, der Einlass erfolgt ab 16.30 Uhr. Zur Begrüßung erwartet die Besucherinnen und Besucher ein kostenloser Sektempfang.
Weitere Informationen rund um den Kartenvorverkauf und die Konzerte sind auf der Website der Schützenkapelle unter www.schuetzenkapelle-rhade.de zu finden.
Das Schützenfest Deuten 2026 ist beendet. Vom 8. bis 10. Mai feierte der Bürgerschützenverein Deuten drei Tage lang im Ortsteil. Neuer Schützenkönig ist Oliver „Olli“ Fasselt. An seiner Seite regiert Silke Brüggerbusch. Hier gibt es den Rückblick mit allen Berichten, Fotos und Ergebnissen.
Was: Schützenfest Deuten 2026 Wann: 8. bis 10. Mai 2026 Wo: Dorsten-Deuten Wer: Bürgerschützenverein Deuten e. V. Ergebnis: Oliver Fasselt ist neuer Schützenkönig, Königin ist Silke Brüggerbusch.
Deuten eröffnete die Dorstener Schützenfestsaison 2026. Im Mittelpunkt standen der Abschied vom Kaiserthron um Martin Große-Peclum und Mechthild Hawig, die Feiern im Festzelt und das Königsschießen am Sonntag. Nach einem spannenden Finale holte Oliver Fasselt den Vogel von der Stange.
Mit Königin Silke Brüggerbusch und dem neuen Thron ging das Fest in den Krönungsball. Die Berichte und Fotostrecken dokumentieren den Weg vom Auftakt über den Festabend bis zur neuen Regentschaft.
Mehr zur Schützenfestsaison in Dorsten
Alle Termine, Rückblicke und weiteren Schützenfeste der Saison stehen im Überblick: Schützenfeste Dorsten 2026.
Rückblick auf das Schützenfest 2024
Beim Fest im Jahr 2024 schrieb Deuten Vereinsgeschichte: Martin Große-Peclum wurde mit dem 86. Schuss zum ersten Kaiser des Vereins gekrönt. An seiner Seite regierte Mechthild Hawig als Kaiserin. Die Regentschaft von Dirk Schefer und Stefanie Wetterau endete damit feierlich nach einem spannenden Schießen.
Unbekannte verschicken derzeit gefälschte E-Mails im Namen der Stadt Dorsten. Die Verwaltung warnt ausdrücklich davor, auf diese Nachrichten zu reagieren oder Links darin anzuklicken.
Falsche Rechnungs-Mails im Umlauf
Mehrere Bürgerinnen und Bürger haben berichtet, dass sie E-Mails mit dem Betreff „ausstehende Rechnung“ erhalten haben. Als Absender erscheint die Adresse „[email protected]“. In der Nachricht steht, dass „laut Buchhaltung keine ausstehenden Rechnungen zu bezahlen“ seien – verbunden mit der Aufforderung, dies zu bestätigen. Unterzeichnet ist die Mail mit dem Namen „Finn Schäfer, Leiter Finanzen & Controlling“.
Stadt Dorsten warnt vor Klicks
Die Stadt Dorsten weist darauf hin, dass es sich um eine Fälschung handelt. Solche Nachrichten seien auch im Namen anderer Städte und Gemeinden aufgetaucht. Die Verwaltung ruft dazu auf, nicht auf die E-Mail zu antworten und keine Links anzuklicken.
Am Sonntag stand Dorsten ganz im Zeichen der Erinnerung. Am Vormittag lud das Jüdische Museum Westfalen zur Gedenkveranstaltung an die Novemberpogrome von 1938 ein, am Nachmittag führte Stadtführerin Barbara Seppi Interessierte durch die Innenstadt. Zu Orten, an denen jüdisches Leben einst selbstverständlicher Teil des Dorstener Alltags war. Dass sich beides ergänzte, war spürbar. Wer zuvor im Museum der zerstörten Synagogen und der verfolgten Familien gedachte, sah dieselbe Geschichte kurz darauf im Pflaster der Stadt wieder. In Form von Namen auf Stolpersteinen und ehemaligen Wohn- und Geschäftshäusern.
„Eigentlich fing alles mit einer Familie aus den USA an“
Der Rundgang „Jüdisches Leben in Dorsten“ hat seine Wurzeln in einem Museumsprojekt. „Angefangen hat das mit dem Besuch der Familie Eisendrath“, erinnert sich Barbara Seppi. Für ein großes Cousinentreffen waren Nachkommen der jüdischen Familie, die im 19. Jahrhundert aus Dorsten in die USA ausgewandert war, in die alte Heimat zurückgekehrt.
Damals bat eine Museumsmitarbeiterin Seppi, eine besondere Führung zu entwickeln. In der sie sogar „in die Rolle“ der Familienmatriarchin Julia Eisendrath schlüpfen zu lassen. „Ich sollte so tun, als sei ich Julia Eisendrath, die Ur-Ur-Urgroßmutter. Das fand ich erst etwas seltsam, aber den Amerikanern hat es gefallen“, erzählt sie schmunzelnd. Für diese erste Führung begann sie intensiv zu den jüdischen Familien der Stadt zu recherchieren. Zu den Geschichten der Eisendraths, Perlsteins, Levinsteins, Metzgers und vielen anderen.
Foto: Alexander Fichtner
Aus dem einmaligen Projekt wurde schließlich ein fester Baustein im Programm der Stadtagentur Dorsten: Mehrmals im Jahr sowie auf Anfrage. Vor allem von Schulklassen und Privatgruppen führt Seppi seither zu den Spuren jüdischen Lebens in der Altstadt.
Einstieg im Museum, erste Spur am Marktplatz
Ausgangspunkt der Tour ist das Jüdische Museum Westfalen am Südwall. Hier spannt Seppi zunächst den großen historischen Bogen: von der Zerstörung des Jerusalemer Tempels im Jahr 70 n. Chr. über die fast 2000-jährige Diaspora bis zur Lage der Juden im mittelalterlichen Deutschland. Verfolgt während der Kreuzzüge, rechtlos und vom Zuzug in viele Städte ausgeschlossen.
Auch Dorsten war davon geprägt: Als die Stadt 1251 ihre Stadtrechte bekam, galt für Juden hier kein Zuzugsrecht. Entsprechend gab es im Mittelalter keine jüdische Gemeinde – und deshalb auch keine dokumentierten Pogromopfer. Erst mit den Landesherren in Raesfeld und Lembeck tauchen einzelne jüdische Angestellte auf, geschützt durch sogenannte Geleitbriefe. Einen wirklichen Einschnitt brachte das napoleonische Recht: Ab 1808 galt Religionsfreiheit, Juden durften sich niederlassen und Grundeigentum erwerben.
Foto: Alexander Fichtner
Auf einer historischen Grundstückskarte, die Seppi beschreibt, werden die Wohnungen jüdischer Familien im Dorsten des 19. Jahrhunderts sichtbar verteilt über das gesamte Stadtgebiet. „Ein Ghetto hat es hier nie gegeben“, betont sie.
Der Marktplatz selbst konnte an diesem Sonntag wegen des Lichterfestes nur gestreift werden. Trotzdem ist er ein zentraler Ort der Führung. Hier stand das Kaufhaus Joseph, dessen Fotografien aus den 1920er ein Dorsten zeigen, in dem jüdische Geschäfte selbstverständlich zum Stadtbild gehörten.
Wiesenstraße: geistiges Zentrum der Gemeinde
In der Wiesenstraße wird die abstrakte Geschichte greifbar. Hier wuchs die jüdische Gemeinde im 19. Jahrhundert schnell, vor allem aus dem Mittelstand: Metzger, Viehhändler, kleine Kaufleute. Dorsten wurde zum Kopf einer Synagogengemeinde, die bis nach Buer reichte.
An der Gedenktafel für die ehemalige Synagoge erzählt Seppi die Geschichte der Familie Eisendrath. Wirtschaftlicher Erfolg, Integration und die Entscheidung vieler Familienmitglieder, schon im 19. Jahrhundert in die USA auszuwandern, lange bevor der nationalsozialistische Terror begann.
Direkt daneben erinnern Stolpersteine an die Familie Metzger. Die wie die letzten jüdischen Familien Dorstens am 23. Januar 1942 deportiert wurde. Namen, Geburtsdaten, Deportationsorte. Für die Gruppe auf dem Rundgang wird sichtbar, wie abrupt das jüdische Leben, das hier einst selbstverständlich war, ausgelöscht wurde.
Schule, Sprache, Aufstieg: Station Ursulastraße
Vor dem Ursulinenkloster in der Ursulastraße lenkt Seppi den Blick auf Bildung und Alphabetisierung im Judentum. Schon 1808 bekam die Gemeinde ihren ersten Lehrer für Religion und Hebräisch. Eine eigene jüdische Schule gab es nicht. Die Kinder besuchten die regulären Dorstener Schulen, viele später das Gymnasium Petrinum oder die Ursulinenschule.
Handel, Flucht, Entrechtung: Lippetor und Essener Straße
Am Lippetor erinnert sie an Dorstens Rolle als Handelsstadt an der Lippe. Hier spricht Seppi über die insgesamt rund 40 Stolpersteine im Stadtgebiet und die verschiedenen Verlegungsorte. Vom Ostwall bis zur Essener Straße.
Beispielhaft erzählt sie die Geschichte der Familie Perlstein, die von 1808 bis 1942 in Dorsten lebte. Amalie Perlstein, 1940 auf dem jüdischen Friedhof an der Hasselbecke beerdigt, gilt als letztes Gemeindemitglied, das in Dorsten ein jüdisches Grab erhielt. Auch ein Stolperstein für Hermann Levinstein liegt auf dem Weg an seiner Lebensgeschichte macht Seppi die Brutalität der nationalsozialistischen Rassengesetze deutlich: Geschäftsverlust, Freitod der Ehefrau, Berufs- und Studienverbote für die jüngere Generation.
Foto: Alexander Fichtner
Erinnerung zwischen Pflastersteinen und Gegenwart
Wenn die Gruppe am Ende der Führung wieder am Museum ankommt, schließt sich ein Kreis: Vom historischen Überblick in der Ausstellung über die Stolpersteine im Straßenpflaster zurück an den Ort des Gedenkens.
„Man kann viel über Zahlen und Daten sprechen“, sagt Barbara Seppi zum Abschied. „Aber erst, wenn man vor den Häusern steht und die Namen liest, wird deutlich: Das waren Nachbarn. Familien, Kinder mitten in Dorsten.“
Die Kombination aus Gedenkveranstaltung und Stadtrundgang macht deutlich, dass Erinnerung in Dorsten nicht nur im Museum stattfindet, sondern im Alltag der Stadt an Hausfassaden, auf 38 Stolpersteinen und in den Geschichten, die Menschen wie Barbara Seppi weitergeben.
Beim traditionsreichen TUS Ickern wurden am vergangenen Wochenende die 74. Westfälischen Jugendmeisterschaften ausgetragen. Für die Tennisfreunde Wulfen ist das Turnier echter Triumph. In der Altersklasse U11 stellten sie mit ihrem U12-Team die stärkste Vertretung im Feld: Drei Spielerinnen gingen offiziell für den Verein an den Start, dazu kam mit Mila Seng eine weitere Stammspielerin der Wulfener Mannschaft, die bei Turnieren für den MTA Tennis-Club Dorsten gemeldet ist.
An der Seitenlinie wurden die jungen Talente dazu intensiv vom Trainerteam der Tennisschule On_Line betreut. Igor Khoroshilov und Anna Sashkina begleiteten ihre Schützlinge engagiert durch das Turnier, gaben letzte taktische Tipps und sorgten für Ruhe in den entscheidenden Momenten.
Engagierte Unterstützung durch die Tennisschule On_Line
Im Mittelpunkt stand am Ende der Einzeltitel von Liana Martel. Sie spielte sich souverän bis ins Finale der U11 und lieferte sich dort mit Laura Zedda ein spannendes, hart umkämpftes Match. In drei Sätzen behielt Martel schließlich die Nerven und krönte ihre starke Leistung mit dem Westfalen-Titel. Das Siegerfoto mit ihren Trainern Khoroshilov und Sashkina ist Ausdruck einer gelungenen gemeinsamen Arbeit.
Auch im Doppel durften die Tennisfreunde Wulfen dabei jubeln. Mila Seng, die im Mannschaftsspielbetrieb für Wulfen aufschlägt, sicherte sich zusammen mit Lotta Treder (GW Herne) den Titel. Das Duo zeigte ein harmonisches Zusammenspiel, kämpfte sich durch ein stark besetztes Feld. Belohnt wurde es am mit dem Meisterpokal.
Emilia Kunter beim Spiel in Wulfen. Foto: Tennisfreunde Wulfen
Komplettiert wurde das erfolgreiche Wulfener Aufgebot durch Sina Horst und Emilia Kunter, die ebenfalls starke Auftritte hinlegten. Sie bewiesen viel Einsatz und zeigten Teamgeist.
Sina Horst beim Training. Foto: Tennisfreunde Wulfen
Erfolgreiche Nachwuchsarbeit beim Verein Tennisfreunde Wulfen
Mit ihren Leistungen haben Liana Martel, Sina Horst, Emilia Kunter und Mila Seng nicht nur sportliche Ausrufezeichen gesetzt. Sie vertreten dazu auch ihren Verein und die Tennisschule On_Line eindrucksvoll. Die Tennisfreunde Wulfen dürfen sich dazu über ein außerordentlich erfolgreiches Abschneiden bei den Westfälischen Jugendmeisterschaften in der Altersklasse U11 freuen. Der Verein kann optimistisch in die weitere Entwicklung ihres Nachwuchses blicken.
Der beliebte Adventszauber am Heimathaus Wulfen geht in eine neue Runde. Am 1. Advent, Sonntag, den 30. November 2025, verwandelt sich das Gelände des Heimatvereins Wulfen am Rhönweg 11 wieder in ein stimmungsvolles Winterdorf. Von 11 bis 18 Uhr lädt der Verein zur fünften Auflage des Adventszaubers ein. Die Besucher dürfen sich auf Musik, handgemachte Geschenke und viele kulinarische Genüsse freuen.
„Wir freuen uns, dass der Adventszauber inzwischen zu einer festen Tradition geworden ist“, sagt Organisatorin Elli Vadder. „Auch in diesem Jahr haben wir gemeinsam mit unseren Gruppen, den örtlichen Kindergärten und vielen privaten Anbietern ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.“
Rund um das Heimathaus und das Flachsrösthaus erwartet die Gäste eine gemütliche Atmosphäre. Etwa 30 Aussteller präsentieren in diesem Jahr ihr Können. Von Holzarbeiten, Blaudruck und Handwerkskunst bis hin zu Textilien, Dekoartikeln und selbstgemachten Spezialitäten ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Foto: Archiv
Gruppen des Heimatvereins gestalten Adventszauber mit
Auch die vereinseigenen Gruppen sind wieder aktiv. Die „Pottkieker“ und „Lekkerbeck“ sorgen dabei für deftige Speisen. Die Blaudruckgruppe zeigt zudem traditionelles Handwerk, und die Schmiedegruppe lädt kleine und große Besucher zum Zuschauen ein. In der Cafeteria des Heimathauses gibt es selbst gebackenen Kuchen, frisches Brot von der Brot-Tied-Gruppe sowie Kaffee und Tee in gemütlicher Atmosphäre.
Foto: Archiv
Natürlich kommen auch die Kinder nicht zu kurz. Am Nachmittag machen Nikolaus und Knecht Ruprecht ihre Runde über das Gelände. Sie verteilen Süßigkeiten und stehen zudem gern für ein Erinnerungsfoto bereit. „Gerade die leuchtenden Kinderaugen machen für viele den Zauber dieses Marktes aus“, so Elli Vadder.
Foto: Archiv
Auch musikalisch wird einiges geboten. Der Spielmannszug Wulfen und die Blasmusik Wulfen sorgen mit weihnachtlichen Melodien für festliche Stimmung und echte Weihnachtsatmosphäre.
„Wir freuen uns auf viele Besucher, die gemeinsam mit uns in die Adventszeit starten“, sagt Johannes Krümpel, 1. Vorsitzender des Heimatvereins. „Wenn das Wetter mitspielt, wird es wieder ein richtig schöner Auftakt in die Weihnachtszeit.“