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50 Jahre Hardt: Stadtteiljubiläum mit Sport und Kultur

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Wenn die Tage im Herbst kürzer werden, wird es in Dorsten-Hardt lebendig. Der Stadtteil präsentiert sich im Rahmen des Jubiläumsjahres „775 Jahre Stadt Dorsten“ mit einem Programm, das Musik, Sport, Bildung und Kreativität vereint.

Bereits Anfang des Monats zeigte sich, dass die Hardt weit mehr zu bieten hat als nur den großen Jubiläumstag. Am 3. November fand ein Vortrag zur Obstbaumpflege und zur Bedeutung von Streuobstwiesen statt, und am 7. November verwandelten Theater- und Kleinkunstangebote die St.-Ursula-Realschule in eine kulturelle Bühne.

Doppelkonzert in St. Nikolaus

Den Auftakt machte am 2. November ein besonderes Doppelkonzert in der St.-Nikolaus-Kirche. Der bekannte Pop- und Gospelchor „Swinging Church Dorsten“ unter der Leitung von Hans-Jürgen Gromann hatte dazu seinen Namensvetter aus Garbsen eingeladen. Gemeinsam gestalteten die beiden Chöre ein Konzert, das die große Bandbreite moderner Chormusik hörbar machte, von klassischen Spirituals über Gospelstücke bis hin zu gefühlvollen Popsongs. Die besondere Atmosphäre der St.-Nikolaus-Kirche schaffte einen stimmungsvollen Rahmen, in dem nicht nur Musikbegeisterte auf ihre Kosten kamen.

Nach den Kulturangeboten in St. Nikolaus und St. Ursula entwickelt sich der Monat Schritt für Schritt weiter zu einem vielseitigen Jubiläumsprogramm. Auch die Theatergruppe Chamäleon steuert ihren Beitrag bei und bringt am 21. und 22. November unter dem Titel „Mit Vollgas in die 80er“ ein Stück auf die Bühne, das jeweils um 20 Uhr in der St.-Ursula-Realschule beginnt. Parallel dazu laufen in verschiedenen Einrichtungen weitere Angebote, die zeigen, wie bunt das Hardter Vereins- und Gemeindeleben ist.

Es wird sportlich

Am 15. November steht der Stadtteil dann vollständig im Zeichen der Bewegung. Die Agatha-Grundschule und die Realschule St. Ursula laden zu „olympischen“ Winterspielen ein, einer Gemeinschaftsaktion, die die lange Tradition sportlicher Veranstaltungen in der Hardt aufgreift. Beginn ist um 11 Uhr mit Grußworten von Bürgermeister Tobias Stockhoff sowie Vertretern des Stadtteils, begleitet von Musik von Heiko Fänger und dem Entzünden eines symbolischen olympischen Feuers.

Ab 11.30 Uhr füllen sich Schulhöfe und Räume mit sportlichem Treiben. Badminton, Spieleparcours, Winterspiel-Stationen, Seniorentanz, kreative Angebote und zahlreiche Vereinsaktionen sorgen für Abwechslung. Parallel zeigen Infostände, was die Hardt gemeinsam bewegt. Dazu kommen weitere Programmpunkte wie der Auftritt von Clown Napalito gegen Mittag sowie die Präsentation der Ideenschmiede Hardt. Am Nachmittag folgen Tombola, Sportlerehrung und ein Kinderprogramm, das in der Aula der St.-Ursula-Realschule mit dem Theaterstück „Drache Valentin und die To(l)leranz“ einen besonderen Akzent setzt, während sich in der Agathaschule die Senioren beim Tanztee treffen. Der Tag klingt gegen Abend in geselliger Stimmung aus.

Abschluss mit Ten Sing Gahlen

Zum Abschluss des Monats öffnet am 22. November die Friedenskirche ihre Türen für einen Workshop mit dem Team von Ten Sing Gahlen. Das ambitionierte Jugendprojekt verbindet Musik, Theater und Tanz zu einer mitreißenden Performance, die Jugendliche eigenständig entwickeln und präsentieren.

Kurz darauf, am 24. November, folgen weitere thematisch passende Angebote, etwa ein Gesundheitsvortrag im St.-Elisabeth-Krankenhaus und das gemeinsame Einschalten des Hardter Weihnachtsbaums im Pestalozzipark.

Mit diesem abwechslungsreichen Programm zeigt die Hardt, wie facettenreich dieser Stadtteil ist. In St. Nikolaus, den Schulen, der Friedenskirche und weiteren Einrichtungen wartet im November ein Stück gelebte Hardter Kultur auf die Besucher aus der Region. Man darf sich also weiter über diesen Herbstmonat freuen, dem normalerweise eher „trübe Etiketten“ anhängen, der sich diesmal aber als überraschend lebendig und inspirierend erweist.

Pfandspende für Dorstener Tafel: Honsel-Kunden sammeln über 7.300 Euro

Eine kleine Geste mit großer Wirkung: Kunden und Mitarbeiter der Honsel-Märkte haben im Jahr 2025 insgesamt 7.335,27 Euro an Pfandspenden für die Dorstener Tafel gesammelt. Damit setzen sie eine Erfolgsgeschichte fort, die bereits seit 2011 andauert.

Die Idee, Pfandgeld für den guten Zweck zu sammeln, stammt ursprünglich von Schülern einer Dorstener Schule. Ihr Engagement inspirierte den Holsterhausener Kaufmann Ralf Honsel, der daraus eine dauerhafte Spendenaktion entwickelte.

Seit November 2011 hängen in allen EDEKA Honsel- und Trinkgut-Märkten spezielle Spendenkästen, in die Kunden ihre Leergutbons einwerfen können. Statt den Betrag auszahlen zu lassen, fließt das Geld direkt in soziale Projekte.

Dauerhafte Spendenaktion bei EDEKA Honsel und Trinkgut

Nicht nur Kunden, auch zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beteiligen sich regelmäßig an der Aktion und spenden ihre „Pausenflasche“. Durch viele kleine Beträge entsteht so jedes Jahr eine beachtliche Summe.
Insgesamt wurden seit Beginn der Aktion bereits über 53.900 Euro für verschiedene gemeinnützige Zwecke gesammelt.

7.335,27 Euro für die Dorstener Tafel

Die diesjährige Spende über 7.335,27 Euro übergab Ralf Honsel gemeinsam mit seiner Familie an Christa Ketteler (Vorstand der Dorstener Tafel) und Herbert Rentmeister (Vorsitzender).

„Wir freuen uns sehr über die Unterstützung der Honsel-Kunden“, sagte Frau Ketteler bei der Übergabe. „Gerade in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten hilft uns jede Spende, Menschen in Dorsten gezielt zu unterstützen.“

Dank an alle Spender

Familie Honsel sowie die Vertreter der Tafel bedanken sich herzlich bei allen Kundinnen und Kunden, die durch ihre Pfandspende einen Beitrag leisten. „Oft sind es nur ein paar Cent – doch gemeinsam bewirken sie Großes“, betonte Ralf Honsel.

Erfolgreiches Novemberturnier 2025 beim Reitverein Lippe-Bruch Gahlen

Am Wochenende des 8. und 9. November 2025 veranstaltete der Reitverein Lippe-Bruch Gahlen bereits zum dritten Mal das beliebte Novemberturnier an der Nierleistraße. Zahlreiche Teilnehmer und Zuschauer kamen, um einen gelungenen Auftakt in die neue Indoor-Saison zu erleben.

Das Amateur-Springturnier überzeugte dabei mit einem abwechslungsreichen Programm. Von Prüfungen für Einsteiger über Wettbewerbe für junge Pferde bis hin zu zwei spannenden Springprüfungen der Klasse M* am Samstag- und Sonntagabend war für alle Reitsportfreunde etwas geboten.

Neben dem sportlichen Teil sorgten zudem die kulinarischen Angebote für beste Stimmung. Besonders beliebt waren die traditionellen Turnierpommes und der inzwischen fest etablierte Waffelstand, die viele Besucher anlockten.

Lippe Bruch Gahlen
Foto: Timm Barthel

Erfolgreiche heimische Reiter beim Novemberturnier

Die Aktiven des Reitvereins Lippe-Bruch Gahlen präsentierten sich in ausgezeichneter Form und sammelten dabei zahlreiche Platzierungen:

Springpferdeprüfung Kl. A**
Platz 3: Kim-Laura Franke mit Santiago (Wertnote 8,2)

Springpferdeprüfung Kl. L
Platz 4: Julia Busch mit Herzrasen (Wertnote 7,6)

Amateur-Springprüfung Kl. A**
Platz 2: Julia Busch mit Herzrasen
Platz 4: Lievert Nachbarschulte mit Apachi
Platz 8: Julia Gawlina mit Alabama Dena

Amateur-Stilspringprüfung Kl. L
Platz 1: Jasmin Lehmbruck mit Capt’n Jack Sperrow (Wertnote 8,4)
Platz 7: Kim-Laura Franke mit Couer De La Fleur (Wertnote 7,5)

Einsteiger-Stilspringwettbewerb
Platz 2: Greta Schürmann mit Hardi (Wertnote 8,4)

Springprüfung Kl. M* mit Stechen
Platz 2: Martin Sterzenbach mit Cascorado

Diese Ergebnisse zeigen erneut, dass der Reitverein Lippe-Bruch Gahlen auch sportlich bestens aufgestellt ist.

Ausblick auf die kommenden Turniere

Mit dem Novemberturnier fiel zugleich der Startschuss für die diesjährige Indoor-Turnierserie des Reitvereins Lippe-Bruch Gahlen. Schon am 22. November steht dann das vereinsinterne Turnier auf dem Programm. Anfang Januar folgt das große Springturnier vom 2. bis 4. Januar 2026, das dann wieder zahlreiche Reitsportfans aus der Region anziehen wird.

Die Vorbereitungen dafür laufen bereits auf Hochtouren. Besucher dürfen sich auf spannende Wettkämpfe, tolle Pferde und eine gewohnt herzliche Atmosphäre beim Reitverein Lippe-Bruch Gahlen in Dorsten-Östrich freuen.

Schützenfest Rhade 2026

Das Schützenfest Rhade zählt zu den festen Traditionen im Dorstener Veranstaltungskalender. Der Bürgerschützenverein Rhade lädt im Sommer 2026 erneut zum beliebten Volksfest ein. Gefeiert wird vom 25. bis 27. Juli 2026 auf dem Festplatz in Dorsten-Rhade.

Was: Schützenfest Rhade 2026
Wann: Samstag, 25. Juli bis Montag, 27. Juli 2026
Wo: Festplatz Rhade, Dorsten-Rhade
Wer: Bürgerschützenverein Rhade
Wie: Traditionelles Schützenfest mit Vogelschießen und Festumzug

Rückblick auf das Schützenfest 2025

Im Jahr 2025 sicherte sich Matthias Krampe von der Schützenkapelle die Königswürde. Mit dem 154. Schuss fiel der Vogel am Montag um 13.44 Uhr von der Stange. Gemeinsam mit Miriam Krampe regiert er seitdem als Königspaar in Rhade. Begleitet werden die beiden von den Ehrendamen und Herren Martina Ahmann und Frank Krampe sowie Daniel Ahmann und Kathrin Krampe.

Das Vogelschießen begann mit einem echten Volltreffer: Gleich der erste Schuss brachte die Krone zu Fall. Die Insignien gingen an Siegfried Höller (Krone), Martin Poth (Zepter), Roland Ebbing (Reichsapfel), Julian Urbansky (linker Flügel) und Andreas Richter (rechter Flügel). Fünf Anwärter lieferten sich ein spannendes, aber kurzes Duell um die Königswürde: Kai Petersen, Marco Frerick, Daniel Ahmann, Frank Krampe und Matthias Krampe.

Das Fest startete traditionell mit dem Kinderschützenfest. Dabei errangen Flora Krampe und Elias Ranft die Königswürde bei den jüngsten Teilnehmern.

Die vorherigen Regenten Lena Rekers und Lukas Pieper gaben nach einer fröhlichen Festnacht ihre Insignien weiter. Das Schützenfest 2025 bot Spannung, Zusammenhalt und große Freude im Dorf.

Schützenfest Rhade 2026: Termin bestätigt

Das nächste Schützenfest in Rhade findet vom 25. bis 27. Juli 2026 statt. Weitere Informationen veröffentlicht der Verein rechtzeitig auf seiner offiziellen Webseite.

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Ehrenamt macht’s möglich: Gemeinsam für den Nikolauszug 2025 in Dorsten

Ohne ehrenamtliches Engagement wäre der beliebte Nikolauszug durch die Dorstener Altstadt kaum denkbar. Dass Dorstens Vereine, Initiativen und Unterstützer gemeinsam an einem Strang ziehen, zeigte sich bereits beim Lichterfest.

Dort stand erneut das freiwillige Engagement im Mittelpunkt – begleitet von viel Lob, Wertschätzung und guten Gesprächen mit den Besuchern.

Gemeinsames Engagement sichert den Nikolauszug 2025

Wie stark Dorsten vom Miteinander lebt, beweist auch in diesem Jahr die Vorbereitung des Nikolauszuges 2025. Die Organisation liegt wie gewohnt in den erfahrenen Händen der Freiwilligen Feuerwehr Dorsten-Altstadt. Doch jedes Jahr stellt sich die Frage nach der Finanzierung des beliebten Umzuges erneut.

„Den Ablauf haben wir im Griff, aber die finanzielle Absicherung ist immer wieder eine Herausforderung“, erklärt Paul Schürmann vom Löschzug Altstadt. Genau hier zeigt sich der Wert des Ehrenamts und der lokalen Gemeinschaft: Dank der Unterstützung von Sag Ja! zu Dorsten ist die Finanzierung der über 500 Stutenkerle, die an die Kinder verteilt werden, gesichert. Ludwig Minnebusch vom Verein sagte die Kostenübernahme pünktlich zum richtigen Zeitpunkt zu.

Dorsten sammelt für den guten Zweck

Auch die Dorstener Geschäftsleute zeigen Herz. In vielen, oft inhabergeführten Läden stehen wieder die bunten Spendendosen, die von den Kindern der KiTa Marler Straße liebevoll gebastelt wurden. Der Erlös unterstützt den Nikolauszug – und damit ein Stück lebendige Dorstener Tradition.

Mercaden bringen Vorfreude: „Wir warten auf den Nikolaus“

Am Freitag, 5. Dezember 2025, wird die Vorfreude auf den Nikolaus in diesem Jahr erstmals durch ein neues Rahmenprogramm gesteigert. In den Mercaden Dorsten startet um 17.15 Uhr die Veranstaltung „Wir warten auf den Nikolaus“. Was genau geplant ist, bleibt noch ein Geheimnis, verrät Timm Schröder vom Mercaden-Team. Sicher ist jedoch: Wenn der Nikolaus schließlich einzieht, werden viele Kinderaugen leuchten – und Dorsten zeigt einmal mehr, was durch gemeinsames Ehrenamt möglich ist.

Junge Musiker der Schützenkapelle Rhade bestehen D-Prüfungen

Großer Jubel bei der Schützenkapelle Rhade: Mehrere junge Musikerinnen und Musiker haben in diesem Jahr ihre D1- und D2-Prüfungen des Volksmusikerbundes NRW bestanden. Die Leistungsabzeichen gelten als anerkannte Nachweise musikalischer Ausbildung. Für viele Jugendliche sind sie ein wichtiger Schritt auf dem Weg in die Orchesterarbeit.

„Wir sind unglaublich stolz auf unsere Prüflinge“, sagt Lea Hinzmann-Krampe, Pressewartin der Schützenkapelle Rhade. „Die Prüfungen erfordern viel Fleiß, musikalisches Verständnis und Durchhaltevermögen. Umso schöner ist es, dass alle ihre Aufgaben mit Bravour gemeistert haben.“

Theorie und Praxis auf hohem Niveau

Die D-Leistungsprüfungen des Volksmusikerbundes sind dabei in drei Stufen gegliedert: D1 (Bronze), D2 (Silber) und D3 (Gold). Sie bescheinigen theoretische und praktische Kenntnisse im Instrumentalspiel.

Die D1-Prüfung umfasst Grundlagen wie Notenlesen, Tonleitern, Rhythmik und einfache Musiktheorie. In der D2-Prüfung werden vertiefte Kenntnisse in Harmonielehre, Gehörbildung und Ausdruck abgefragt. Im praktischen Teil zeigen die Musiker ihr Können zudem am Instrument – etwa mit vorbereiteten Stücken, Tonleitern und einfachem Vom-Blatt-Spiel.

Zur Vorbereitung nehmen die Jugendlichen an mehreren Wochenendlehrgängen teil. Dort verbinden sie Theorie und Praxis. „Die jungen Musiker investieren viel Freizeit. Das ist echtes Engagement für die Musik und unseren Verein“, betont Hinzmann-Krampe.

Ausbildung für jedes Alter

Übrigens steht diese Ausbildung nicht nur jungen Musikern offen. „Wir bilden nicht nur junge Musikerinnen und Musiker, sondern natürlich auch erwachsene Musikinteressierte aus“, erklärt Hinzmann-Krampe. Somit sind auch alle Menschen willkommen, die erst später ihre Leidenschaft für die Musik perfektionieren möchten.

Stolze Absolventinnen und Absolventen

Im Rahmen einer Feierstunde gratulierte die Schützenkapelle Rhade ihren erfolgreichen Prüflingen. Mit dem erfolgreichen Abschluss haben die Musikerinnen und Musiker ein starkes Fundament gelegt. Sie können dadurch künftig noch aktiver im Orchester mitwirken.

„Musikalische Ausbildung ist die Basis für die Zukunft unserer Kapelle“, sagt Hinzmann-Krampe. „Wir fördern unsere Jugend gezielt, damit sie mit Freude und Können Teil unserer Musikkultur bleibt.“

Schützenfest Feldmark 2026

Das Schützenfest Feldmark gehört zu den traditionsreichsten Volksfesten in Dorsten. Der Allgemeine Bürgerschützenverein Dorsten-Feldmark I & II feierte vom 5. bis 7. Juni 2026 auf der Festwiese in Dorsten-Feldmark. Neuer Schützenkönig ist Jonas Klapheck, Königin ist Leonie Gerlach. Der besondere Stadtkaiser-Höhepunkt ist ebenfalls entschieden: Jonas Spickermann ist neuer Stadtkaiser von Dorsten.

Was: Schützenfest Feldmark 2026
Wann: Freitag, 5. Juni bis Sonntag, 7. Juni 2026
Wo: Festwiese in Dorsten-Feldmark
Wer: Allgemeiner Bürgerschützenverein Dorsten-Feldmark I & II
Wie: Traditionelles Schützenfest mit Vogelschießen und Festumzug

Rückblick auf das Schützenfest 2024

Beim Schützenfest 2024 regierten Bruno Sailer und Jenny Dreckmann als Königspaar der Feldmark. Mit dem 159. Schuss holte Bruno Sailer am Sonntag um 14.22 Uhr den Vogel von der Stange. Die neue Königin Jenny Dreckmann ist in Dorsten bekannt durch ihr Engagement beim Frauenkarneval St. Johannes.

Zur Throngemeinschaft gehörten Laura Sailer, Thomas Dreckmann, Andreas und Janine Nordmann sowie Judith Schneider und Jörg Mertsching. Die Insignien gingen an Ben Reckwardt (Zepter), Bürgermeister Tobias Stockhoff (Krone), Ralf Rechmann (Reichsapfel), Michael Brauckhoff (linker Flügel) und Heinz Knopp (rechter Flügel).

Bereits am Freitag wurde der neue Biervogelkaiser Tim Balster ermittelt. Er sicherte sich den Titel mit dem 126. Schuss und setzte damit seine beeindruckende Serie fort. Traditionell gedachten die Schützen zuvor am Ehrenmal den Verstorbenen.

Die Inthronisation des Königspaares übernahm Staatssekretär Josef Hovenjürgen, der auch die Ehrung des scheidenden Königspaares Michael Seidel und Anja Lukassen begleitete. Das Fest zeichnete sich durch große Beteiligung, gute Stimmung und eine starke Dorstener Gemeinschaft aus.

Schützenfest Feldmark 2026: Termin steht fest

Das Schützenfest Feldmark 2026 fand von Freitag, 5. Juni, bis Sonntag, 7. Juni 2026 statt. Beim Stadtkaiserschießen setzte sich Jonas Spickermann vom Allgemeinen Bürgerschützenverein Dorsten-Hardt durch und wurde mit dem 154. Schuss neuer Stadtkaiser von Dorsten. Am Sonntag holte Jonas Klapheck mit dem 148. Schuss den Vogel von der Stange; an seiner Seite regiert Leonie Gerlach.

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Geflügelpest Dorsten: FLI bestätigt Virus bei Wildgänsen

Das Friedrich-Loeffler-Institut hat bei zwei Wildgänsen aus Dorsten und Gladbeck den Erreger H5N1 nachgewiesen. Der Kreis Recklinghausen verzichtet in Abstimmung mit dem Landesamt für Verbraucherschutz und Ernährung (LAVE) auf eine Sperrzone. Geflügelhalter sollen ihre Tiere besonders schützen.

Nachweis durch Friedrich-Loeffler-Institut

Bei zwei toten Wildgänsen aus Dorsten und Gladbeck hat sich der Verdacht auf Geflügelpest bestätigt. Das nationale Referenzlabor des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) stellte den Subtyp H5N1 fest. Nach einer Risikobewertung und enger Abstimmung mit dem LAVE sieht das Kreisveterinäramt derzeit keine Notwendigkeit, eine Sperrzone rund um die Fundorte einzurichten.

Kreis mahnt zu erhöhter Vorsicht

Geflügelhalter im Kreisgebiet sollen laut Kreisverwaltung erhöhte Biosicherheitsmaßnahmen umsetzen, um ihre Bestände zu schützen. Wichtig sei, den Kontakt zwischen Wildvögeln und Hausgeflügel strikt zu vermeiden. Futterstellen und Tränken sollten so gesichert werden, dass Wildvögel keinen Zugang haben. Zum Tränken sei ausschließlich Leitungswasser zu verwenden, nicht Oberflächenwasser.

Auch eine klare Trennung zwischen Stall- und Straßenkleidung sowie gründliches Händewaschen vor und nach dem Betreten der Ställe werden empfohlen. Futter und Einstreu sollten trocken und für Wildvögel unzugänglich gelagert werden. Zugänge zu Ställen und Gehegen seien zu sichern, um unbefugtes Betreten zu verhindern.

Hinweise des LAVE

Das Landesamt für Verbraucherschutz und Ernährung stellt ein Merkblatt „Geflügelpest/Vogelgrippe“ für Hobby- und Kleingeflügelhalter bereit. Es enthält praktische Hinweise zur Biosicherheit und kann unter www.lave.nrw.de heruntergeladen werden (Themen – Tiere – Tiergesundheit – Tierseuchen – Geflügelpest).

Tierärzte und Veterinäramt als Ansprechpartner

Die Geflügelpest gilt als hochansteckend und verläuft bei Hühnern und Puten meist tödlich. Das Kreisveterinäramt bittet alle Halter, ihre Tiere aufmerksam zu beobachten. Bei unklaren Krankheits- oder Todesfällen sollten Tierärzte umgehend informiert werden. Auch das Veterinäramt steht als Ansprechpartner zur Verfügung, telefonisch unter 02361/532125 oder per E-Mail an [email protected].

Kadaver-Sammelstellen in den Städten

Gemeinsam mit den Ordnungsämtern haben Kreis und Städte vereinbart, Kadaver-Sammelstellen einzurichten. Dort werden Proben für Untersuchungen auf H5N1 entnommen. Die jeweiligen Ansprechpartner werden in Kürze auf den Internetseiten der Städte und unter www.kreis-re.de/tierseuchen veröffentlicht.

Gemeldet werden sollen Funde von Wildvögeln wie Kranichen, Reihern, Wasservögeln oder Greifvögeln. Singvögel, Tauben oder Rabenvögel sind von der Geflügelpest nicht betroffen. Totfunde dieser Arten können weiterhin über die Restmülltonne entsorgt werden.

Hintergrund zur Geflügelpest

Die Aviäre Influenza, auch Vogelgrippe genannt, ist eine Virusinfektion, deren natürliche Wirte wilde Wasservögel sind. Die Geflügelpest ist eine besonders schwer verlaufende Form, ausgelöst durch hochpathogene Viren der Subtypen H5 und H7. Nutzgeflügel wie Hühner und Puten gelten als besonders empfindlich, häufig mit Sterberaten von bis zu 100 Prozent. Wasservögel zeigen seltener Krankheitssymptome, können das Virus aber weitergeben.

Diese Woche im Kino Dorsten: The Running Man

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In einer Kooperation mit dem Central-Kino Dorsten stellen wir jede Woche die neuen Filme im Kinoprogramm vor. Dieses Mal dabei: „The Running Man“, „Dann passiert das Leben“ und „Die Unfassbaren 3 – Now you see me“.

Diese Woche gibt es im Kino Dorsten das Action-Remake „The Running Man“, das Drama „Dann passiert das Leben“ und „Die Unfassbaren 3 – Now you see me“.


„The Running Man“

Foto: Sony/Paramount

In einer nahen Zukunft, ist The Running Man die meistgesehene Show im Fernsehen. Ein tödlicher Wettbewerb, in dem die Mitspieler, die man Runner nennt, 30 Tage lang überleben müssen, während sie von Profikillern gejagt werden. Dabei wird jede ihrer Bewegungen einem blutrünstigen Publikum live übertragen. Jeder Tag, den sie durchhalten, wird mit mehr Geld belohnt.

Ben Richards (Glen Powell) stammt aus der Arbeiterklasse und versucht verzweifelt, seine kranke Tochter zu retten. Daher lässt er sich von Dan Killian (Josh Brolin), dem charmanten, aber rücksichtslosen Produzenten der Show, als letzte Hoffnung überreden, bei dem Spiel mitzumachen. Bens Trotz, Instinkte und Mut machen ihn bald unerwartet zum Fan-Favoriten – und zu einer Bedrohung für das gesamte System. Während die Einschaltquoten durch die Decke gehen, steigt auch die Gefahr und Ben muss nicht nur die Jäger überlisten, sondern auch eine ganze Nation, die süchtig danach ist, ihn scheitern zu sehen.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Die Hauptrolle spielen Glen Powell, Katy O’Brian, Daniel Ezra, u.a.. Regie führte Edgar Wright.

„The Running Man“ läuft im Kino Dorsten täglich um 17:45 Uhr, 20:15 Uhr; Freitag und Samstag auch um 22:30 Uhr. FSK: 16.


„Dann passiert das Leben“

Foto: Majestic

Hans, der als Schuldirektor kurz vor der Pensionierung steht, bewegt sich für seine Frau Rita eher wie ein Gast in ihrem Leben. Der gemeinsame Sohn ist längst aus dem Haus und die langjährige Ehe der beiden folgt einer eingespielten Routine, bei der Rita den Takt vorgibt. Und wenn es nach ihr geht, gibt es keinen Grund, irgendetwas daran zu ändern. Überhaupt: sie mag keine Veränderungen. Die neuen Fliesen im Bad sind nur der Anfang von etwas, das Rita große Sorgen macht. Auf einmal werden alte Wunden wieder sichtbar. Dann fällt den beiden auf, wie wenig sie über das Leben ihres Sohnes wissen. Auf einmal ist da diese Leere im Leben der beiden. Auf einmal ist nicht mehr klar, ob sie zwei Einzelne oder ein Paar sind. Doch dann passiert das Leben… 

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Die Hauptrolle spielen Anke Engelke, Ulrich Tukur, Lukas Rüppel, u.a.. Regie führte Neele Leana Vollmar.

„Dann passiert das Leben“ läuft im Kino Dorsten täglich um 17:45 Uhr. FSK: 6.


„Die Unfassbaren 3 – Now you see me“

Foto: Leonine

Die trickreichen Profi-Illusionisten kehren mit einem grandiosen neuen Stunt zurück! Action-Spezialist Ruben Fleischer („Uncharted“, „Venom“) inszeniert das Ensemble rund um Jesse Eisenberg, Woody Harrelson, Isla Fisher und Dave Franco, das sich mit seinen besonderen Fähigkeiten in ein überraschendes und hochspannendes neues Abenteuer katapultiert. 

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Die Hauptrolle spielen Daniel Radcliffe, Rosamund Pike, Morgan Freeman u.a. Regie führte Ruben Fleischer.

„Die Unfassbaren 3 – Now you see me“ läuft im Kino Dorsten täglich: 17:45 Uhr, 20:15; Freitag und Samstag um 22:45 Uhr. FSK: 12.


Schützenfest Lembeck 2026

Lembeck feiert 2026 ein besonderes Schützenfestjahr: Der Allgemeine Bürgerschützenverein Lembeck begeht sein 150-jähriges Bestehen mit einer großen Festwoche vom 22. Mai bis 1. Juni. Ein Höhepunkt ist bereits entschieden: Christian Hellenkamp ist neuer Kaiser, an seiner Seite steht Anke Hellenkamp.

Was: Schützenfest Lembeck 2026 und Jubiläumswoche
Wann: Freitag, 22. Mai bis Montag, 1. Juni 2026
Wo: Pastors Busch und Festplatz in Dorsten-Lembeck
Wer: Allgemeiner Bürgerschützenverein Lembeck
Aktueller Stand: Aron Holtgreve ist neuer Schützenkönig, Carolin Illerhues ist Königin; Christian Hellenkamp und Anke Hellenkamp sind Kaiserpaar.

Aktueller Stand 2026

Beim Kaiserschießen im Pastors Busch fiel der Vogel am Sonntag, 24. Mai 2026, um 13:19 Uhr. Mit dem 89. Schuss wurde Christian Hellenkamp neuer Kaiser in Lembeck. An seiner Seite steht Anke Hellenkamp, die schon als Anke Punsmann seine Königin war. Zum Abschluss des Schützenfestes holte Aron Holtgreve am Montag mit dem 328. Schuss den Vogel von der Stange; Königin ist Carolin Illerhues.

Rückblick auf das Jahr 2025

Beim Schützenfest 2025 fiel der entscheidende Schuss am Sonntag um 14.08 Uhr. Mit dem 318. Schuss holte Steffen Kölnberger den hölzernen Vogel von der Stange und wurde zum neuen Schützenkönig von Lembeck proklamiert. An seiner Seite regiert Maike Brüggemann als Königin. Das Throngefolge besteht aus Linda Hüsken, Hannah Kölnberger, Adrian Brück und Kevin Jüttermann.

Zu den Königsanwärtern zählten Leon Hortmann, Niklas Wessels, Fabian Gedding und Steffen Kölnberger. Die Insignien gingen an Tobias Trockel (Zepter), Johannes Thier (Reichsapfel), Kai Seifert (linker Flügel), André Kreienkamp (rechter Flügel) und Kevin Jüttermann (Krone).

Das scheidende Königspaar Luca Gödde und Leonie Nöding wurde unter großem Applaus verabschiedet. Bürgermeister Tobias Stockhoff überreichte die Königskette und ehrte die neuen Majestäten. „Es war ein wunderbares Jahr – wir danken allen, die uns begleitet haben“, sagte Luca Gödde beim Abschied.

Musikalisch begleiteten die Harmonie Lembeck und der Spielmannszug Grün-Weiß Lembeck das Fest. Zum Abschluss feierten die Schützen beim Krönungsball mit der Band The Vultures ein ausgelassenes Finale.

Jubiläum und Festwoche 2026

Zum 150-jährigen Bestehen feiert der Allgemeine Bürgerschützenverein Lembeck 2026 eine große Festwoche. Der ausführliche Überblick steht hier: 150 Jahre Schützenverein Lembeck: Ein ganzes Dorf feiert Jubiläum. Der Blick auf das gesamte Jubiläumsjahr steht hier: 150 Jahre Schützenverein Lembeck: Ein ganzes Jahr im Zeichen des Jubiläums.

Bekanntes Datum 2026

Das Lembecker Schützenfest wird traditionell an Fronleichnam gefeiert. Der Termin für das Schützenfest Lembeck 2026 steht bereits fest: 30. Mai bis 1. Juni 2026.

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Unsichtbar bis zum Notfall: Die Schulsanitäter am Gymnasium St. Ursula

Verbände anlegen, Pflaster kleben, die Hand halten und trösten, das alles leisten die Schulsanitäter, falls an ihrer Schule, dem Gymnasium St. Ursula, ein kleiner Unfall passiert. Und bei der Herzlichkeit, mit der die beiden 17-jährigen Schülerinnen Lotta Schöwer und Rosa Feldmann sowie ihre ein Jahr jüngere Schulkollegin Tabea Liß ihr Ehrenamt ausüben, sind die kleinen Blessuren meist schnell vergessen.

„Wir dürfen natürlich keine Medikamente verabreichen. Zum Glück ist bisher aber auch noch nie etwas Größeres passiert, sodass wir kaum von unserer Arbeit berichten können“, erzählt mir Lotta. Sie ist vor drei Jahren zusammen mit ihrer besten Freundin Rosa auf das Schulprojekt aufmerksam geworden, fand Gefallen daran und gehört heute mit Rosa, Tabea und weiteren Schülern zu dem etwa 15-köpfigen Schulsanitäter-Team.

Kleine Verletzungen versorgen die Schulsanitäter selbst

In der Regel geht es bei ihren Einsätzen um die Erstversorgung und die Überbrückung, bis der Rettungsdienst oder die Eltern eintreffen. Fast alle kleinen Unfälle, wie Nasenbluten oder Schürfwunden, versorgen die ehrenamtlichen Jugendlichen jedoch selbst. „Wir haben aber mittlerweile öfter auch mit Panikattacken zu tun. Hier stehen wir demjenigen dann zur Seite und versuchen gemeinsam mit ihm zu atmen, damit er ruhiger wird“, berichtet mir Rosa, die sich nach ihrem Abi durchaus ein Medizinstudium vorstellen könnte. „Manchmal ist es schon stressig, aber es ist ein gutes Gefühl, wenn wir helfen können“, bringt es Tabea auf den Punkt.

Schulsanitäter Sankt Ursula Gymnasium
BU: (v.l.) Rosa Feldmann, Tabea Liß und Lotta Schöwer. Foto: Christian Sklenak

Schulsanitäter gibt es seit 2012

Der Schulsanitätsdienst im Gymnasium St. Ursula wurde 2012 von Michael Borr mit Unterstützung durch den Stadtverband Dorsten des Deutschen Roten Kreuzes ins Leben gerufen. Zehn Jahre später übernahmen Eva Hasselmann und Claudia Hornung die Organisation dieses Ehrenamtes. Die beiden Frauen, die selbst eine Sanitätsausbildung sowie einen Ausbilderlehrgang beim DRK absolviert haben, geben ihr Wissen seitdem an interessierte Schülerinnen und Schüler ihrer Schule weiter, demnächst auch mit Unterstützung durch Eltern, die im medizinischen Bereich tätig sind.

Nach ihrer Ausbildung übernehmen die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen von drei oder vier Jugendlichen jeweils an einem Tag der Woche während des Unterrichts, aber auch auf Schul- und Sportfesten den ehrenamtlichen Sanitätsdienst. Da hierbei natürlich der eigene Unterricht beziehungsweise die Klausuren Vorrang haben, ist so sichergestellt, dass zumindest einer der Schulsanis Hilfe leisten kann. Im Notfall werden sie über einen Messenger-Dienst auf dem Handy vom Sekretariat aus alarmiert und zum Einsatzort geschickt.

Engagement über den Schulsanitätsdienst hinaus

Über den Schulsanitätsdienst hinaus beteiligen sich die Jugendlichen an der Aktion „Prüfen – Rufen – Drücken“ und zeigen den Sechstklässlern anhand einer Reanimationspuppe die Herzdruckmassage und üben weitere Erste-Hilfe-Maßnahmen, wie die stabile Seitenlage. Auch an den im kommenden Jahr verpflichtenden Unterweisungen in den Jahrgängen 7 bis 9 werden die Schulsanitäter beteiligt sein. „Es macht schon Spaß zu sehen, wie die Sechstklässler mit großen Augen die Reanimation an der Puppe selbst probieren“, sind sich die drei Teenager einig. „Außerdem ist ein soziales Engagement in und auch außerhalb der Schule sinnvoll, vor allem, wenn wir mit Freude dabei sind.“

Am Ende ihres Dienstes erhalten die engagierten Jugendlichen eine Urkunde als kleine Anerkennung, die in Bewerbungen sehr wertvoll sein kann. Aber auch die Zeit und die Kosten für den Erste-Hilfe-Kurs, den Fahrschüler normalerweise benötigen, entfallen durch dieses ehrenamtliche Engagement. Schade finde ich es allerdings, dass die Schulsanis oft im Verborgenen arbeiten und erst dann sichtbar werden, wenn ein Zwischenfall eintritt. Denn jedes Engagement ist es wert, beachtet zu werden.

Ideenschmiede Hardt erhält Westenergie Klimaschutzpreis 2025

Für ihr vorbildliches Engagement im Umwelt- und Klimaschutz wurde die Ideenschmiede Hardt mit dem Westenergie Klimaschutzpreis 2025 ausgezeichnet. Die Auszeichnung, die gemeinsam von der Stadt Dorsten und dem Energieunternehmen Westenergie vergeben wird, würdigt in diesem Jahr das Projekt „Eichhörnchenoase Ottersteig“, das den Lebensraum von Tieren und Menschen gleichermaßen bereichert.

Mit viel Einsatz pflanzten die Mitglieder der Ideenschmiede Bäume, Sträucher und andere Pflanzen, um neue Rückzugsorte für Eichhörnchen und andere Tierarten zu schaffen. Gleichzeitig entstanden sogenannte Plauderbänke. Diese bieten den Menschen in der Hardt einen Treffpunkt, um die Natur zu genießen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

„Es ist beeindruckend zu sehen, wie Bürgerinnen und Bürger vor Ort mit kleinen, aber wirkungsvollen Projekten aktiv zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen“, betonte Bürgermeister Tobias Stockhoff bei der Preisverleihung. „Die Ideenschmiede mit ihrer Eichhörnchenoase am Ottersteig schafft nicht nur neuen Lebensraum für Tiere, sondern fördert auch das Miteinander in unserer Gemeinschaft. Solches Engagement verdient Anerkennung und Nachahmung.“

Auch Markus Droste, Kommunalmanager bei Westenergie, hob die Bedeutung solcher Initiativen hervor: „Die globale Klimakrise braucht lokale Lösungen. Oft sind es gerade die Bürger, die mit ihren Ideen den Unterschied machen. Der Klimaschutzpreis bietet ihnen die Bühne, die sie verdienen.“

Klimaschutzpreis für ehrenamtliches Engagement

Der Westenergie Klimaschutzpreis wird bereits seit 30 Jahren verliehen. Ziel der Initiative ist es, ehrenamtliches Engagement und nachhaltige Ideen in den Kommunen sichtbar zu machen. Über 9.000 Projekte aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz wurden seitdem ausgezeichnet. Eine Jury aus Vertretenden der Kommune und von Westenergie entscheidet jährlich über die Preisträger.

Mit dem Preisgeld von 2.500 Euro möchte die Ideenschmiede Hardt ihre Arbeit fortsetzen und weitere grüne Oasen im Stadtgebiet schaffen. Denn eines zeigt der diesjährige Preisträger besonders deutlich: Klimaschutz beginnt vor der eigenen Haustür – und kann Gemeinschaft stiften.

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