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Stadt Dorsten ehrt langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

In einer feierlichen Runde hat die Stadt Dorsten 28 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre jahrzehntelange Treue und ihr Engagement im öffentlichen Dienst geehrt. Bürgermeister Tobias Stockhoff und André Sänger vom Personalrat überreichten die Urkunden und bedankten sich im Namen der gesamten Stadtverwaltung für die langjährige Verbundenheit.

„Langjährige Mitarbeit ist weit mehr als nur eine Zahl in der Personalakte – sie steht für Verlässlichkeit, Erfahrung und Engagement“, betonte Bürgermeister Tobias Stockhoff in seiner Ansprache. „Unsere Jubilare haben über viele Jahre hinweg mit ihrer Arbeit dazu beigetragen, dass unsere Stadt Dorsten funktioniert, sich entwickelt und für die Menschen lebens- und liebenswert bleibt. Dafür danke ich Ihnen allen ganz herzlich – im Namen der gesamten Stadt Dorsten.“

Auch André Sänger würdigte als Vertreter des Personalrats die Verdienste der Beschäftigten: „Ein so langes Dienstjubiläum ist Ausdruck von Loyalität, Verantwortung und großem Einsatz. Hinter jedem dieser Jubiläen stehen viele Jahre engagierter Arbeit, Kollegialität und Verlässlichkeit. Sie alle sind ein wichtiger Teil unserer Stadtverwaltung.“

Ehrung für 50, 40 und 25 Jahre im öffentlichen Dienst

Für 50 Jahre im öffentlichen Dienst wurde Berthold Künsken vom Ordnungs- und Rechtsamt ausgezeichnet – eine außergewöhnliche Leistung, die besonderes Lob verdient.

40 Jahre im Dienst der Stadt Dorsten feierten:

  • Rita Hußmann, Claudia Schade (Amt für Verwaltungsmanagement und -service)
  • Andrea Dahlmann (Ordnungs- und Rechtsamt)
  • Marion Chudobba, Uwe Galonska (Feuerwehr)
  • Marion Denzer (Amt für Schule und Weiterbildung)
  • Maria Grewing (Sozialamt)
  • Monika Beckmann-Hunker, Harald Pälchen (Jobcenter)
  • Manuela Lohse-Mach (Planungs- und Umweltamt)
  • Tam Ngo (Vermessungsamt)
  • Peter Latzel (Tiefbauamt)
  • Gerhard Trockel (Zentrales Gebäudemanagement)
  • Winfried Haake, Fahri Karabulut und Daniela Kruse (Kommunaler Servicebetrieb Dorsten)

Für 25 Jahre im öffentlichen Dienst wurden geehrt:

  • Katrin Karbe, Stefanie Ramor, Ute Lorenz, Andrea Moser und Jörg Ballhorn (Amt für Familie und Jugend)
  • Alexander Strube (Vermessungsamt)
  • Andreas Fuest, Udo Bendisch (Tiefbauamt)
  • Eik von Rüden, Agnes Steinkamp (Zentrales Gebäudemanagement)
  • Guido Drysch, Holger Langehegermann (Kommunaler Servicebetrieb Dorsten)
Jubilare Stadt Dorsten 25 Jahre
Ehrung für 25 Jahre: Eik von Rüden, André Sänger, Tobias Stockhoff, Andreas Fuest, Guido Drysch, Ute Lorenz, Jörg Ballhorn, Holger Langehegermann, Stefanie Ramor, Katrin Karbe, Andrea Moser, Alexander Strube, Udo Bendisch, Nina Laubenthal und Thomas Löppki. Foto: Stadt Dorsten

Zeichen der Verbundenheit mit der Stadt Dorsten

Die Ehrungen verdeutlichen, wie stark die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit der Stadt Dorsten und ihrer Verwaltung verbunden sind. Mit Erfahrung, Fachwissen und Herzblut gestalten sie das tägliche Leben in der Stadt und tragen maßgeblich zum Funktionieren der öffentlichen Verwaltung bei.

Vollsperrung am Südgraben wegen Kranarbeiten

Am Dienstag, 11. November 2025, muss die Straße Südgraben in Höhe der Hausnummer 35 für einen Tag voll gesperrt werden. Grund für die Sperrung ist die Aufstellung eines Krans, für die eine Sondernutzungserlaubnis erteilt wurde.

Während der Arbeiten ist der betroffene Abschnitt nicht für den Fahrzeugverkehr passierbar. Fußgänger können den Bereich voraussichtlich eingeschränkt nutzen, sollten jedoch auf entsprechende Hinweise vor Ort achten.

Die Stadt Dorsten bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die kurzfristige Maßnahme und empfiehlt, den Bereich nach Möglichkeit zu umfahren. Sobald die Arbeiten abgeschlossen sind, wird die Straße wieder vollständig freigegeben.

Diese Woche im Kino Dorsten: Predator Badlands

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In einer Kooperation mit dem Central-Kino Dorsten stellen wir jede Woche die neuen Filme im Kinoprogramm vor. Dieses Mal dabei: „Predator: Badlands“, „Mission: Mäusejagd – Chaos unterm Weihnachtsbaum“ und „Mission Santa – Ein Elf rettet Weihnachten“.

Diese Woche gibt es im Kino Dorsten den neuesten Teil der Außerirdischen-Saga „Predator: Badlands“, sowie zwei vorweihnachtliche Familienfilme: „Mission: Mäusejagd – Chaos unterm Weihnachtsbaum“ und „Mission Santa – Ein Elf rettet Weihnachten“.


„Predator: Badlands“

Foto: 20th Century Studios

PREDATOR: BADLANDS spielt in der Zukunft, auf einem abgelegenen Planeten. Ein junger, von seinem Clan verstoßener Predator (Dimitrius Schuster-Koloamatangi) findet in Thia (Elle Fanning) eine unerwartete Verbündete. Gemeinsam begeben sie sich auf eine gefährliche Reise, auf der Suche nach dem ultimativen Gegner.

Dan Trachtenberg hat für den neuesten Teil im „Predator“ Universum die Regie übernommen. Als Produzenten zeichnen John Davis, Dan Trachtenberg, Marc Toberoff, Ben Rosenblatt und Brent O’Connor verantwortlich.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Die Hauptrolle spielen Elle Fanning, Dimitrius Schuster-Koloamatangi, u.a.. Regie führte Dan Trachtenberg.

„Predator“ läuft im Kino Dorsten täglich um 17.45 Uhr und 20.15 Uhr; Freitag und Samstag zusätzlich um 22.30 Uhr. FSK: 12.


Mission: Mäusejagd – Chaos unterm Weihnachtsbaum

Foto: Capelight

Wie jedes Jahr freuen sich die neugierige Maus Lea und ihre Familie auf ein gemütliches Weihnachtsfest. Doch ausgerechnet kurz vor Heiligabend wird die Ruhe gestört, als sich unerwartet Menschen in ihrem Haus niederlassen: Mikkel und seine Familie haben das seit Langem leer stehende Anwesen geerbt, in dem sie nun gemeinsam die Feiertage verbringen wollen. Fest entschlossen, den Eindringlingen einen Strich durch die Rechnung zu machen, fahren die kleinen Nager sämtliche Geschütze auf, um sie davonzujagen – während sich zwischen Lea und Mikkel inmitten des Chaos eine echte Freundschaft entwickelt.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Regie führte Henrik Martin Dahlsbakken.

„Mission: Mäusejagd“ läuft im Kino Dorsten täglich um 16 Uhr; Sonntag zusätzlich um 14 Uhr. FSK: 0.


„Mission Santa – Ein Elf rettet Weihnachten“

Foto: Leonine

Die Werkstatt des Weihnachtsmanns ist nicht mehr das, was sie einmal war: Magie und Tradition wurden durch Technik und Automatisierung ersetzt, der Weihnachtsschlitten ist ausgemustert, die Geschenke werden über ein hochmodernes Logistikzentrum verteilt. Sogar der Weihnachtsmann selbst hat sich zur Ruhe gesetzt und seine Werkstatt in die Hände einer neuen Generation Weihnachtselfen gelegt. All das hat Yoyo, ein junger und etwas naiver Elf, an seinem ersten Tag in Santas Werkstatt nicht erwartet. Als eine grimmige Computerhackerin die Kontrolle über die Werkstatt übernimmt und droht, alle Geschenke zu zerstören, steht das Weihnachtsfest auf dem Spiel. Yoyo wird unerwartet zur letzten Hoffnung des Nordpols! Glücklicherweise ist Yoyo nicht allein.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Regie führte Damjan Mitrevski.

„Mission Santa“ läuft im Kino Dorsten täglich um 15 Uhr und 17 Uhr; Sonntag auch um 13 Uhr. FSK: 0.


Neuer Rat nimmt Arbeit auf: Tobias Stockhoff vereidigt, Stellvertreter gewählt, langjährige Ratsmitglieder geehrt

Mit einer Mischung aus feierlicher Tradition und politischem Aufbruch ist am Mittwochabend, 5. November, der neu gewählte Rat der Stadt Dorsten zu seiner konstituierenden Sitzung im Großen Sitzungssaal des Rathauses zusammengekommen. Bürgermeister Tobias Stockhoff, der nach seiner Wiederwahl erneut die Amtsgeschäfte übernimmt, führte – leicht erkältet, aber gut gelaunt – durch den Abend.

Amtseinführung des Bürgermeisters

Den offiziellen Teil der Amtseinführung übernahm das dienstälteste Ratsmitglied Achim Schrecklein (SPD). Er verlas die Bekanntmachung über die Wiederwahl Stockhoffs und würdigte ihn mit persönlichen Worten. Es sei „eine besondere Ehre“, ihn erneut in das Amt einführen zu dürfen. Stockhoff bringe „Leidenschaft und Engagement“ mit. Seine neue Amtszeit möge dabei „von Offenheit und Dialog geprägt sein“. Unter Applaus der Ratsmitglieder sprach Stockhoff dann den Amtseid und dankte für die freundlichen Worte und die guten Wünsche.

Rat Bürgermeister Stadt Dorsten
Vor dem Ratsältesten Achim Schrecklein legt Tobias Stockhoff erneut den Amtseid ab. Foto: Fichtner

Verpflichtung der Ratsmitglieder

Auch die neuen und wiedergewählten Ratsmitglieder wurden offiziell verpflichtet – wie Stockhoff betonte, „so wie es in Dorsten guter Brauch ist“ – stehend und gemeinsam sprechend.

Rat Bürgermeister Stadt Dorsten
Zur Verpflichtung standen die Ratsmitglieder gemeinsam auf. Foto: Fichtner
Zusammensetzung des nun aktuellen Rates der Stadt Dorsten. Grafik: Stadt Dorsten

Wahl der stellvertretenden Bürgermeister

Ein erster wichtiger Beschluss des Abends war die Wahl der ehrenamtlichen Stellvertreter des Bürgermeisters. Nach der langjährigen Amtszeit von Christel Briefs (26 Jahre) und Achim Schrecklein (5 Jahre) wurden traditionell wieder zwei Stellvertreter gewählt. CDU und SPD schlugen gemeinsam Jan Heppner und Julian Fragemann vor, während die AfD Jürgen Chmielecki nominierte.

Rat Bürgermeister Stadt Dorsten
Jan Heppner wird als 1. Stellvertretender Bürgermeister vereidigt. Foto: Fichtner

In der geheimen Abstimmung votierten 34 Ratsmitglieder für die gemeinsame Liste von Heppner und Fragemann, sieben für Chmielecki. Es gab zudem zwei Gegenstimmen und zwei Enthaltungen.
Beide Gewählten sprachen ihren dann Verpflichtungstext laut nacheinander und erhielten Blumensträuße. Bürgermeister Stockhoff gratulierte herzlich und blickte auf eine „gute Zusammenarbeit in den kommenden Jahren“ voraus.

Rat Bürgermeister Stadt Dorsten
Tobias Stockhoff nimmt den Amtseid seines zweiten Stellvertreters Julian Fragemann entgegen. Foto: Fichtner

Ehrungen für langjährige Ratsmitglieder

Vor den weiteren Tagesordnungspunkten nahm die Sitzung eine festliche Wendung. In einem vorgezogenen Programmpunkt wurden Christel Briefs und Achim Schrecklein aus ihren Ämtern verabschiedet.

Rat Bürgermeister Stadt Dorsten
Christel Briefs und Achim Schrecklein wurden aus ihren Ämtern als Stellvertretende Bürgermeister verabschiedet. Foto: Fichtner

Staatssekretär Josef Hovenjürgen würdigte in einer Laudatio zudem drei neu ernannte Ehrenmitglieder des Rates – Bernd Schwane, Christel Briefs und Friedhelm Fragemann – die zusammen auf über 100 Jahre kommunalpolitische Erfahrung zurückblicken.

Rat Bürgermeister Stadt Dorsten
Die neuen Ehrenmitglieder des Rates: Bernd Schwane, Christel Briefs und Friedhelm Fragemann. Bürgermeister Stockhoff gratulierte. Foto: Fichtner

Hovenjürgen betonte: „Ratsarbeit ist und war immer zeitaufwändig und verlangt Rückgrat“. Er lobte die Geehrten für ihre „beeindruckende politische Lebensleistung“ und ihren Beitrag, „Brücken zu bauen statt Gräben zu vertiefen“. Über Briefs sagte er: „Sie war eine stille Autorität, die Türen öffnet und Dorsten würdig repräsentiert hat.“ Schwane habe „Orientierung gegeben und Brücken gebaut“. Fragemann besitze einen „klaren Kompass und Verantwortungsbewusstsein“.

Auch Bürgermeister Stockhoff fand persönliche Worte. Er erinnerte daran, dass er selbst einst Schüler Fragemanns im Politikunterricht war und dass alle drei Geehrten „sein Leben und seine politische Laufbahn geprägt“ hätten. Zum Abschluss trugen sich die drei Ehrenmitglieder dann in das Goldene Buch der Stadt ein.

Rat Bürgermeister Stadt Dorsten
Die drei Ehrenmitglieder durften sich ins Goldene Buch der Stadt Dorsten eintragen. Foto: Fichtner

Dank und mahnende Worte im Rat

In kurzen Dankesreden blickten die Geehrten auf ihre lange Ratsarbeit zurück.

Christel Briefs, eine der bislang wenigen Frauen auf dem Stellvertreterposten, sagte: „Alles hat seine Zeit. Ich bin stolz und dankbar für diese Jahre und wünsche meinen Nachfolgern Erfolg“.

Friedhelm Fragemann zitierte Fontane: „Courage ist gut, Ausdauer ist besser“. Er fügte augenzwinkernd hinzu: „Macht nicht zu viel Blödsinn, sonst muss ich in fünf Jahren wiederkommen“.

Bernd Schwane schließlich erinnerte an den Wert von Fairness in der politischen Auseinandersetzung: „Wir haben uns oft gestritten, aber immer fair. Demokratie ist verletzlich und muss gepflegt werden. Die Verfassungsfeinde sind unter uns – es ist unsere Pflicht als Demokraten, ihnen Einhalt zu gebieten“. Für diese letzten Worte blieb der Applaus aus der AfD-Reihe aus.

Rat Bürgermeister Stadt Dorsten
Konzentrierte Gesichter bei der Ratssitzung. Foto: Fichtner

Wachsame Demokratie

Tobias Stockhoff mahnte ebenfalls eine wachsame Demokratie an. Dorsten müsse eine Stadt bleiben, „in der Menschenwürde nicht verhandelbar ist, in der Demokratie gelebt wird, in der Respekt nicht nur ein Wort ist, sondern eine innere Haltung“.

Winterzauber Dorsten startet: Sieben Wochen Events und Eisstockmasters

Der Countdown läuft: Ab Donnerstag, 6. November, öffnet der Winterzauber Dorsten 2025 auf dem Marktplatz seine Tore. Bis Heiligabend verwandelt sich das Stadtzentrum in eine stimmungsvolle Eventlandschaft – allerdings ganz bewusst ohne klassischen Weihnachtsmarktcharakter. Stattdessen bietet der Winterzauber ein vielfältiges Programm aus Musik, Action und Gastronomie.

Zentrum des Geschehens sind die Kunsteisbahn mit dem größten Eisstockturnier Deutschlands, die gemütliche Winteralm als Gastrogebäude mit Theke und Sitzmöglichkeiten sowie mehrere Gastrobuden rundherum. „Wir sind mit dem Aufbau schon weit und freuen uns auf den Start“, sagt Organisator Hans Schuster von Nightaffairs. Gemeinsam mit Luca Schlotmann hat er das Programm über Wochen vorbereitet. „Die Besucherinnen und Besucher können sich auf sieben Wochen voller Highlights freuen.“

Winterzauber
Foto: Archiv

Winterzauber und Lichterfest Dorsten feiern gemeinsame Premiere

Ein Novum in diesem Jahr: Der Winterzauber fällt mit dem Lichterfest Dorsten zusammen. Beide Veranstaltungen starten nämlich am selben Wochenende. „Das Lichterfest wurde um eine Woche verschoben und läuft nun parallel mit dem Winterzauber“, erklärt Schuster. „Dadurch entsteht eine tolle Kooperation, die der ganzen Innenstadt zugutekommt.“

Foto: Christian Schwitt

Das Lichterfest bietet Ehrenamtlichen, Vereinen und Gruppen die Möglichkeit, sich mit eigenen Buden in der Innenstadt zu präsentieren. Dazu gibt es den traditionellen Martinsumzug und die Martinsgeschichte auf der Bühne. Während das Lichterfest seinen zentralen Punkt auf dem Platz der Deutschen Einheit hat, sorgt der Winterzauber auf dem Marktplatz für das passende Ambiente mit Licht, Musik und Gastronomie. Gemeinsam bilden sie den leuchtenden Start in die Dorstener Wintersaison.

Auftakt mit Phil Fuldner und den Eisstockmasters

Los geht es dabei am Donnerstag mit den Vereinten Volksbank Eisstockmasters, bei denen Teams aus der Region auf der Kunsteisbahn gegeneinander antreten. Am Freitag, 7. November, folgt dann das große Opening-Event mit DJ Phil Fuldner, präsentiert vom Autohaus Bellendorf. Damit fällt dann der Startschuss für das umfangreiche Eventprogramm auf dem Marktplatz.

Foto: Julian Konetzka

Winterzauber: Treffpunkt für Musikfans und Genießer

In der Winteralm und auf der Kunsteisfläche wird vor allem an den Wochenenden gefeiert. Das Abendprogramm reicht dabei von 80er- und 90er-Partys über Mitsingkonzerte bis hin zu Live-Auftritten und DJ-Sets. Namen wie The Disco Boys, Plastik Funk, MOGUAI, DJ Hermann und DJ Miguel stehen im Line-up.

Neben den Musik-Highlights gibt es zudem Aktionen für Kinder und Familien, darunter das Adventssingen mit der Blasmusik St. Marien am 19. Dezember.

Kulinarische Neuheiten: Glüh-Met und Weinauswahl

Auch das kulinarische Angebot wird erweitert. Neben Klassikern wie Bratwurst, Pommes und Currywurst ist in diesem Jahr ein zusätzlicher Stand mit Reibeplätzchen und Champignons geplant. Neu ist außerdem der Glüh-Met, den Schuster als „wahres Highlight“ bezeichnet.

Stadtstrand Dorstener Winterzauber 2024
Foto: Christian Schwitt

Wer lieber kalte Getränke bevorzugt, kann an der Haupttheke eine Weinauswahl in Kooperation mit Honsel entdecken – Flaschenweine, die sich ideal für gesellige Runden an Stehtischen oder Fässern eignen.

Finale an Heiligabend mit Weihnachtsfrühschoppen

Nach sieben Wochen voller Programm endet der Winterzauber Dorsten dann am 24. Dezember mit dem traditionellen Weihnachtsfrühschoppen von 11 bis 16 Uhr. „Das ist für viele schon zur festen Tradition geworden“, sagt Schuster. „Wir freuen uns auf einen tollen Winterzauber mit euch allen.“

Programmübersicht Winterzauber 2025 – Abendevents von 19-23 Uhr

  • 7. November: Winterzauber Opening mit Phil Fuldner
  • 8. November: Stadtstrand Sounds mit DJ Jan Verholt & DJ Jan Schapdick (back2back)
  • 14. November: 80er Party mit DJ Hermann
  • 15. November: 90er Party mit DJ Miguel
  • 21. November: Mitsingkonzert WirSing
  • 22. November: Florians Unplugged
  • 28. November: Party Mash Up Show mit DJ Emjo
  • 29. November: Plastik Funk & DJ Oswood
  • 5. Dezember: DJ Benedikt Warnke & DJ Max Niklas
  • 6. Dezember: DJ Sven Kerkhoff & The Disco Boys
  • 12. Dezember: Schützenabend mit DJ Peter Suttrop
  • 13. Dezember: BLONDINbootz
  • 19. Dezember: Adventssingen mit der Blasmusik St. Marien (18–19 Uhr)
  • 19. Dezember: DJ Julian Vogel & MOGUAI
  • 20. Dezember: DJ Jan Verholt, DJ Paul Lomax & Violinistin marisha.music
  • 23. Dezember: #Heimkommen mit DJ Salvatore Mancuso & DJ Basti Voss
  • 24. Dezember: Weihnachtsfrühshoppen

Sankt Martin in Dorsten und Umgebung 2025: Umzüge und Termine im Überblick

Wenn im November die Abende wieder früher dunkel werden und die Straßen im Schein bunter Laternen erstrahlen, ist klar: Sankt Martin steht vor der Tür. Hier sind die Umzüge im Überblick.

Überall in Dorsten und der Umgebung ziehen Kinder und Familien singend durch die Straßen, begleitet von Musik, Pferd und Feuer.

🕯️ Dorsten

Grüne Schule Barkenberg

Freitag, 7. November 2025 | ab 18 Uhr | Start: Marktplatz Gemeinschaftshaus Wulfen

Der Martinszug der Grünen Schule führt klassenweise durch Barkenberg – begleitet von Eltern, Feuerwehr und einer Bläserklasse der Gesamtschule. Auf der Wiese vor der Schule wird dann die Martinslegende vorgelesen und szenisch dargestellt. Kinder bekommen ihre Stutenkerle, dazu gibt’s Punsch, Glühwein und Würstchen. Bitte eigene Becher mitbringen!

Martinsumzug im Rahmen des Lichterfestes

Sonntag, 9. November 2025 | 17 Uhr | Start & Ziel: Platz der Deutschen Einheit, Dorsten

Der Verein Sag Ja! zu Dorsten, die Freiwillige Feuerwehr und die Reservisten begleiten den großen Umzug durch die Innenstadt. Um 18 Uhr wird auf der Bühne die Martinsgeschichte erzählt – ein stimmungsvoller Abschluss voller Licht und Musik.

Martinsumzug St. Marien, Hervest-Dorsten

Dienstag, 11. November 2025 | ab 17.30 Uhr | St. Marien Kirche, Dorsten

Nach dem Wortgottesdienst um 17.30 Uhr startet um 18 Uhr der traditionelle Umzug durch das Marienviertel. Die Blasmusik St. Marien und das Fanfarencorps Hervest-Dorsten sorgen für musikalische Begleitung.

St. Martin in St. Antonius, Holsterhausen

Freitag, 14. November 2025 | ab 17 Uhr | St. Antoniuskirche, Holsterhausen

Nach einem Wortgottesdienst zieht der Martinszug durch die Straßen Holsterhausens: Hauptstraße – Dreckerstraße – Antoniusstraße – Zum Aap – Hagenbecker Straße – Telgenkamp – Heroldstraße – Hauptstraße. Der Abschluss findet mit Musik und Weckmännern auf dem Kirchplatz statt.

St. Martinsfest St. Urbanus, Rhade

Freitag, 14. November 2025 | ab 16:30 Uhr | Familienzentrum St. Urbanus, Rhade

Das Fest beginnt mit einem Wortgottesdienst auf dem Außengelände. Danach zieht der Zug – begleitet von der Schützenkapelle Rhade, Feuerwehr und St. Martin auf seinem Pferd – durch die Siedlung. Im Anschluss lädt der Förderkreis dann zum gemütlichen Beisammensein bei Brezeln und Punsch ein. Brezelgutscheine sind bis zum 2. November für 1,50 € im Familienzentrum erhältlich.

Lembeck leuchtet

Freitag, 28. November 2025 | Dorfkern Lembeck

Auch in diesem Jahr heißt es wieder: Lembeck leuchtet! Der Dorfkern erstrahlt in festlichem Glanz – mit Leckereien, Musik und den liebevoll beleuchteten Oldtimer-Traktoren der Lembecker Freunde. Ein wunderbarer Abschluss der Martins- und Lichterzeit in Dorsten.

🌟 Schermbeck & Raesfeld

Martinszug des Familienzentrums St. Ludgerus, Schermbeck

Freitag, 7. November 2025 | ab 17 Uhr | Kita-Wiese, Heggenkamp 25

Der Umzug startet mit einem Martinsspiel auf der Wiese, bevor St. Martin hoch zu Ross den Zug anführt. Am Martinsfeuer warten dabei warme Getränke und kleine Speisen. Gäste dürfen gerne haltbare Lebensmittel für die Tafel spenden.

Martinszug in Raesfeld-Erle

Sonntag, 9. November 2025 | St. Silvester-Kirche, Erle

Ein traditioneller Umzug durch die Dorfmitte mit Musik, Sankt Martin zu Pferd und großem Martinsfeuer. Familien treffen sich danach zum gemütlichen Ausklang bei Kakao, Glühwein und Brezeln.

Sankt Martin-Umzug Dorsten-Altstadt: Neuer Sammelpunkt und geänderte Route

Zum diesjährigen Lichterfest zieht der St. Martinszug wieder durch die Dorstener Altstadt. Beginn ist um 17 Uhr. Da der Platz der Deutschen Einheit in diesem Jahr mit den Ständen der Vereine belegt ist, wurde der Sammelpunkt verlegt: Startpunkt ist diesmal die Fläche zwischen der evangelischen Johanneskirche und dem Pfarrheim.

Neuer Treffpunkt in der Altstadt

Der Umzug beginnt um 17 Uhr zwischen Kirche und Pfarrheim. Von dort aus führt die Route durch die Lippestraße und Ursulastraße und endet wieder am Platz der Deutschen Einheit, wo das weitere Programm stattfindet.

Sicherheitskonzept ohne Pferd

Wie Organisator Paul Schürmann erklärte, werde St. Martin aus Sicherheitsgründen in der Innenstadt nicht mehr hoch zu Ross reiten. Stattdessen begleiten Kinder, Familien und Musikgruppen den Heiligen Martin und den Bettler zu Fuß mit Fackeln und Laternen. Für die musikalische Begleitung sorgen die Fanfaren und die Blasmusik St. Marien.

St. Martin 2025-Dorsten Altstadt
Foto: Petra Bosse/Archiv

Martinsgeschichte auf der Bühne

Auf der Bühne am Campus, Platz der Deutschen Einheit, liest Lambert Lütkenhorst im Anschluss die Geschichte des heiligen Martin vor. Das traditionelle Martinsspiel mit der Mantelteilung sorgt für einen stimmungsvollen Abschluss des Abends.

Das Franziskanerkloster Dorsten: Ein „Werk des Friedens“ seit 1488

Ein spätmittelalterlicher Fehdestreit legte den Grundstein für das Franziskanerkloster in Dorsten: Nachdem der Mönch Bitter von Raesfeld den Zwist zwischen seinem Bruder Goswin und der Stadt Dorsten geschlichtet hatte, verpflichteten sich beide Parteien, als „Werk des Friedens“ ein Kloster zu errichten. Seit 1488 wird die wechselvolle Geschichte der Franziskaner nun auch in der Lippestadt geschrieben.

Das „Werk des Friedens“ begann kurz nach dem Waffenstillstand: Schon 1488, kurz nachdem der Bau des Konvents beschlossen worden war, kamen die Mönche nach Dorsten und begannen, ihre künftige Wirkungsstätte auszubauen. An die Stelle einer alten Kapelle und eines leeren Bauplatzes traten bald ein kleines Kloster und eine Kirche. Die Zahl der Brüder blieb überschaubar, denn zwischen den Klostermauern war nur Platz für etwa zwanzig Mönche.

Die Mönche arbeiteten in den eigenen Gärten, Ställen und Werkstätten, die nach und nach ausgebaut wurden. Eine Klosterbrauerei gab es ebenfalls, und selbstverständlich übernahmen die Patres seelsorgerische Aufgaben in Dorsten. So entstand ein lebendiger Mittelpunkt religiösen, sozialen und kulturellen Lebens.

Franziskaner
Pater Heribert und Bürgermeister Stockhoff mit der Gründungsurkunde des Klosters von 1488. Foto: Borgwardt

Krieg und Vertreibung: Der Dreißigjährige Krieg

Die Zeiten blieben jedoch nicht friedlich. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Dorsten von hessischen Truppen besetzt. Da es sich um einen Religionskrieg zwischen Katholiken und Protestanten handelte, stieß die Treue der Mönche zu Rom bei den neuen Machthabern auf Ablehnung. Die Franziskaner wurden kurzerhand aus dem Kloster vertrieben und nach Recklinghausen geschickt.

In den leeren Räumen stapelten sich bald Pulverfässer und Musketenkugeln – eine Nutzung, die dem ursprünglichen Auftrag als „Werk des Friedens“ diametral entgegenstand. Nach der Belagerung Dorstens durch kaiserliche Truppen 1641 endete die hessische Herrschaft, und die Mönche kehrten nach acht Jahren in ihre Heimatstadt zurück.

Bildung und Einfluss: Gründung des Gymnasiums Petrinum

Die wieder selbstverwaltete Stadt Dorsten erkannte den Wert der Ordensgemeinschaft für Bildung und Gesellschaft. Bereits 1642 gründeten die Franziskaner das Jungengymnasium Petrinum, das am 3. November des Jahres mit 78 Schülern den Unterricht aufnahm. Die Mönche übernahmen die Lehrerrolle, während die Ursulinen 1699 ein Mädchengymnasium eröffneten. Damit lag die schulische Bildung in Dorsten über Jahrhunderte hinweg maßgeblich in geistlicher Hand.

Franziskaner Petrinum
Das Petrinum neben dem Franziskanerkloster um die Jahrhundertwende. (Foto: Archiv / Rekolorierung: Borgwardt)

Zeiten des Umbruchs: Fremdherrschaft, Krieg und Wiederaufbau

Immer wieder prägten Kriege und fremde Truppen das Klosterleben: Mal quartierten sich französische, mal österreichische Soldaten in den Gebäuden ein. Dennoch überstanden die Gemäuer die Jahrhunderte, bis im März 1945 alliierte Bomben die Innenstadt in Schutt und Asche legten. Die Franziskaner, nicht zum Kriegsdienst eingezogen, fanden zunächst bei Dorstener Familien Unterkunft. Dank der großen Solidarität der Bürger konnte die Kirche bis 1952 wiederaufgebaut werden.

Franziskaner
Die Franziskanerkirche vor 1970. Foto: Archiv

Ein neues Zerwürfnis folgte Jahre später, als der Verkauf eines Teils des Klostergrundstücks an den Woolworth-Konzern einen Keil zwischen Bürger und Franziskaner trieb. Die abgerissene alte Kirche wich einem schmucklosen Betonbau, der noch heute an dieser prominenten Stelle der Innenstadt steht.

Neubau und Moderne: Der Klosterkomplex der 1970er Jahre

Ende der 1970er Jahre entstand an derselben Stelle ein moderner Klosterkomplex mit der neuen St.-Anna-Kirche und der bekannten Klosterpassage. Entworfen vom Dorstener Architekten Manfred Ludes, verzichtete der Bau bewusst auf eine strenge Trennung zwischen geistlichem und öffentlichem Raum. Offenheit und Zugänglichkeit spiegeln das Selbstverständnis der Franziskaner wider: mitten in der Stadt, mitten unter den Menschen.

Franziskaner
Das Franziskanerkloster heute. Foto: Borgwardt

Sicherung der Zukunft: Ankauf durch die Stadt Dorsten

Die Jahre brachten neue Herausforderungen: Der Nachwuchs im Orden ging zurück, viele Brüder erreichten das Rentenalter. Anfang der 2020er Jahre stand deshalb die Frage im Raum, ob die Franziskaner Dorsten verlassen müssten. Der Orden verkaufte das Kloster zunächst an den Caritasverband, sicherte sich jedoch ein Nutzungsrecht, um den Standort weiterzuführen.

2025 griff die Stadt Dorsten ein und erwarb den gesamten Gebäudekomplex – Kirche, Kloster und Klosterpassage – zurück in öffentliche Hand. Damit bleibt nicht nur ein Baudenkmal erhalten, sondern auch die jahrhundertealte Präsenz der Franziskaner in der Lippestadt. Gottesdienste, kulturelle Veranstaltungen, Beratungsangebote und Büroräume sollen künftig unter einem Dach Platz finden – alles im Geiste des ursprünglichen „Werks des Friedens“.

Franziskaner
Die Franziskanerkirche St. Anna. Foto: Borgwardt

Ein Ort des Miteinanders – gestern wie heute

So schließt sich ein Kreis: Das „Werk des Friedens“ von 1488 lebt bis heute fort. Nach Kriegen, Zerstörung und Wiederaufbau bewahrt Dorsten ein Stück lebendige Stadtgeschichte und bietet dem Franziskanerorden zugleich eine stabile Heimat. Der Klosterkomplex bleibt ein Ort, an dem Geschichte, Religion und Stadtgesellschaft aufeinandertreffen – und an dem die Idee des Friedens weiterhin spürbar bleibt.

Dorsten ehrt Engagement: Heimatpreis 2025 geht an drei herausragende Vereine

Im Gemeinschaftshaus Wulfen wurde am Dienstagabend, 4. November 2025, der Heimatpreis der Stadt Dorsten verliehen. Drei Vereine erhielten Auszeichnungen für ehrenamtlichen Einsatz und kreative Projekte. Dazu wurde das Jahrbuch des Heimatbundes vorgestellt.

Heimatpreis 2025: Vielfalt, Gemeinschaft und gelebte Geschichte

Aus elf Bewerbungen wählte die Jury drei Preisträger aus, die in besonderer Weise das Motto „Heimat gestalten“ verkörpern. Bürgermeister Tobias Stockhoff überreichte die Urkunden und betonte in seiner Laudatio: „Diese Projekte zeigen, was Dorsten ausmacht – ehrenamtliches Engagement, Kreativität und Gemeinschaftssinn. Ob Erinnerung an unsere Geschichte, musikalisches Miteinander oder gelebte Inklusion – das ist Dorsten.“

Heimatpreis 2025 Heimatkalender 2025
Foto: Fichtner

Die Preisträger des Heimatpreis 2025

Den ersten Platz und damit 2.500 Euro erhielt der Verein für Bergbau-, Industrie- und Sozialgeschichte Dorsten e. V. für den neu geschaffenen Rundwanderweg „Spuren des Bergbaus in Dorsten“. Der Weg führt durch drei vom Bergbau geprägte Stadtteile und macht dabei mit Informationstafeln und „StandPunkt“-Stationen die Geschichte der Zechen und ihrer Menschen wieder erlebbar.

Platz zwei ging an die Schützenkapelle Rhade e. V., die mit ihrer Open-Air-Veranstaltung „Brotzeit 2025“ den Dorfkern in ein Musikfestival verwandelte. Rund 2.000 Besucher kamen zu Picknick, Blasmusik und Begegnung zusammen – ein echtes Zeichen für Zusammenhalt und Lebensfreude.

Heimatpreis 2025 Heimatkalender 2025
Die Schützenkapelle Rhade freute sich über den 2. Platz. Foto: Fichtner

Den dritten Preis (1.000 Euro) erhielt der FC Rot-Weiß Dorsten e. V. für das Inklusionsprojekt „Fußball ohne Grenzen“. Hier spielen Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam – ob im Rollstuhl, im Walking-Fußball oder im regulären Spielbetrieb. Das Projekt steht dabei für gelebte Vielfalt, Respekt und sportliches Miteinander.

Heimatpreis 2025 Heimatkalender 2025
Den dritten Preis (1.000 Euro) erhielt der FC Rot-Weiß Dorsten e. V. für das Inklusionsprojekt „Fußball ohne Grenzen“. Foto: Fichtner

Der Heimatpreis ist mit insgesamt 5.000 Euro dotiert. Auch das Land Nordrhein-Westfalen fördert diese Auszeichnung.

Heimatpreis 2025 Heimatkalender 2025
Foto: Fichtner

Jahrbuch 2026 vorgestellt: 100 Jahre Heimatgeschichte

Eingebettet war die Preisverleihung in die feierliche Präsentation des neuen Jahrbuchs des Heimatbundes Herrlichkeit Lembeck und der Stadt Dorsten. Die Ausgabe trägt die Jahreszahl 2026 – und sie markiert ein besonderes Jubiläum: Das traditionsreiche Jahrbuch blickt auf eine hundertjährige Geschichte (1925–2025) zurück.

Heimatpreis 2025 Heimatkalender 2025
Anke Klapsing-Reich und Dr. Edelgard Moers. Foto: Fichtner

Vorsitzende Dr. Edelgard Moers und die Redaktion betonten, wie wichtig dieses Werk für die lokale Identität sei: „Autoren aus Dorsten erzählen unsere Geschichte – mit eigenen Worten, Fotos und Erinnerungen. Das macht das Jahrbuch zu einem Stück lebendiger Heimat.“

Heimatpreis 2025 Heimatkalender 2025
Die Autorinnen und Autoren des Heimatkalenders. Foto: Fichtner

Anke Klapsing-Reich stellte die neue Ausgabe vor, während Michael Langenhorst über Preis und Auflage informierte. Musikalischer Begleiter des Abends war Günter Borke.

Heimatpreis 2025 Heimatkalender 2025
Anke Klapsing-Reich stellte die neue Ausgabe vor. Foto: Fichtner

Ehrungen für langjährige Unterstützer und Autoren

Neben den Preisträgern wurden auch verdiente Persönlichkeiten geehrt, die sich seit Jahrzehnten um die Heimatpflege verdient gemacht haben. Der Heimatbund zeichnete Andreas Schroer, Matthias Tiemann und Klaus Werner für ihr Engagement und ihre Treue zum Jahrbuch aus.

Andreas Schroer, Wulfener Fleischermeister und Obermeister der Fleischerinnung Dorsten, steht für handwerkliche Tradition und Qualitätsbewusstsein. Seit Jahrzehnten unterstützt er den Heimatbund als Sponsor. Matthias Tiemann, Inhaber des prämierten Familienbetriebs Bellendorf, setzt sich für nachhaltige Produktion und Tierwohl ein. Sein Betrieb wurde mehrfach ausgezeichnet – zuletzt als Vize-Europameister der Wurstmacher. Klaus Werner, Gründer des Heimatvereins Erle und langjähriger Autor, prägte mit seinen Beiträgen das Jahrbuch über Jahrzehnte hinweg.

Bochumer Straße in Dorsten wird vorübergehend zur Einbahnstraße

Auf der B224 (Bochumer Straße) in Dorsten kommt es in der kommenden Woche zu Verkehrsbehinderungen. Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr führt auf einem Abschnitt der vielbefahrenen Straße Fahrbahnreparaturen durch.

Von Montag, 10. November, bis einschließlich Donnerstag, 13. November, wird die Bochumer Straße zwischen den Kreuzungen Händelstraße/Zum Alten Kreuz und Polsumer Weg/Barbarastraße stadtauswärts in Richtung Gelsenkirchen als Einbahnstraße eingerichtet.

Eine Durchfahrt stadteinwärts nach Dorsten ist in diesem Zeitraum nicht möglich. Auch die Busse der Vestischen Verkehrsbetriebe müssen die Baustelle umfahren und können die gewohnte Strecke nicht bedienen.

Der Verkehr in Fahrtrichtung Dorsten wird über die L601 (Altendorfer Straße), L608 (Buerer Straße) und die B225 (Marler Straße) umgeleitet. Straßen.NRW bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis und empfiehlt, den Bereich möglichst zu umfahren.

Stadt Dorsten kauft Franziskanerkloster: Zukunft des Ordens gesichert

Die Stadt Dorsten hat das traditionsreiche Franziskanerkloster in der Altstadt erworben. Damit bleibt nicht nur ein städtebaulich prägendes Gebäude in kommunaler Hand, sondern auch die jahrhundertealte Präsenz des Franziskanerordens in Dorsten langfristig gesichert. Der Stadtrat beschloss den Kauf bereits am 23. Oktober in einer Sondersitzung – mit großer Mehrheit und nur einer Gegenstimme.

Bürgermeister Tobias Stockhoff bezeichnete den Ankauf als „wichtige Zukunftsentscheidung für Dorsten“. Das Kloster, das seit 1488 ununterbrochen von Franziskanern bewohnt wird, gilt als das älteste durchgehend bestehende Franziskanerkloster Deutschlands. „Viele Ratsmitglieder haben betont, dass ein so wichtiger Ort nicht in fremde Hände fallen darf“, so Stockhoff. Die Stadt sichere damit ein Stück Geschichte, das seit Jahrhunderten eng mit der sozialen, kulturellen und religiösen Identität Dorstens verbunden sei.

Pater Heribert, Caritas-Geschäftsführerin Beate Jussen, Bürgermeister Tobias Stockhoff und der Technische Beigeordnete Holger Lohse an der Granatapfel-Plastik vor der Franziskanerkirche. Foto: Borgwardt

Auch für die Zukunft bleibe das Kloster ein Ort des Miteinanders: Die Brüder werden weiterhin dort leben und seelsorgerisch wirken. „Die Franziskaner bleiben Dorsten erhalten und müssen die Stadt nicht verlassen“, betonte der Bürgermeister.

Vom Caritasverband zurück an die Stadt

Das Gebäudeensemble aus Kloster, Kirche St. Anna und der Klosterpassage mit drei Ladenlokalen gehörte bislang dem Caritasverband Dorsten. Caritas-Geschäftsführerin Beate Jussen erinnerte daran, dass der Orden bereits 1998 über eine mögliche Aufgabe des Standorts nachgedacht habe. Unter ihrem Vorgänger Klaus Schrudde hatte die Caritas das Kloster 2020 übernommen. Ursprünglich gab es die Idee, dort Räume für Kinder- und Jugendarbeit zu schaffen.

Franziskaner Kloster Dorsten
Das Franziskanerkloster heute. Foto: Borgwardt

Da die Franziskaner sich später für einen dauerhaften Verbleib entschieden, bot die Caritas die Immobilie erneut zum Verkauf an – diesmal direkt der Stadt. „Das ist keine beliebige Immobilie“, sagte Technischer Beigeordneter Holger Lohse. „Die Franziskaner haben über Jahrhunderte ihren Fußabdruck in Dorsten hinterlassen.“

Architektonisches Erbe und gutes bauliches Fundament

Das Kloster wurde Ende der 1970er Jahre nach Plänen des Dorstener Architekten Manfred Ludes errichtet und steht seit 2020 unter Denkmalschutz. Lohse lobte die „spannende Architektursprache“ und den gelungenen Umgang mit dem Stadtraum. Besonders angetan zeigte er sich vom Granatapfelbrunnen des Berliner Künstlers Paul Brandenburg. Dieser ist auch heute noch als Skulptur vor dem Kloster erhalten geblieben.

Franziskaner
Die Franziskanerkirche St. Anna. Foto: Borgwardt

Der Bauzustand gilt als sehr gut. „Nicht immer bin ich mit so viel Herzblut in eine Debatte gegangen“, gestand Lohse, „aber bei diesem Projekt brenne ich wirklich dafür.“

Nutzungsperspektiven für soziale und kulturelle Zwecke

Das Kloster soll auch künftig sozial, kulturell und gemeinschaftlich genutzt werden. Geplant sind etwa Beratungsräume, Tagungs- und Vereinszimmer sowie Depots für das Stadtarchiv. Auch kleinere Verwaltungseinheiten könnten dort bürgernah untergebracht werden.

Franziskaner Kloster Dorsten
Die Ladenlokale und die darüberliegenden Räumlichkeiten des Klosters. Foto: Borgwardt

Das leerstehende Ladenlokal in der Klosterpassage könnte künftig soziale Aufgaben übernehmen – etwa als Kleiderkammer oder Erweiterung des Kunst- und Kulturzentrums „franz“. Die anderen Mieter, darunter der Modellbahnladen, bleiben erhalten. Insgesamt verfügt das Ensemble über 384 Quadratmeter Gewerbefläche und 663 Quadratmeter Wohnfläche, darunter die Räume der acht Franziskanerbrüder.

Franziskaner Kloster Dorsten
Blick in einen Gemeinschaftsraum der Mönche. Foto: Borgwardt

Für erste Umbauten hat der Rat 100.000 Euro bewilligt. Bereits zuvor hatte die Caritas einen sechsstelligen Betrag in Modernisierungen investiert.

„Der Herrgott erfreut sich an allen schönen Dingen“

Pater Heribert, einer der acht in Dorsten lebenden Franziskaner, blickte bei der Pressekonferenz im Alten Rathaus dankbar in die Zukunft. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der Stadt und auf neues Leben im Kloster.“ Weltliche Veranstaltungen in der Klosterkirche sieht er gelassen: „Der Herrgott erfreut sich an allen schönen Dingen.“

Franziskaner Kloster Dorsten
Pater Heribert, Caritas-Geschäftsführerin Beate Jussen und Bürgermeister Tobias Stockhoff in der Klosterkirche. Foto: Borgwardt

Er erinnerte daran, dass die Franziskaner einst als Friedensstifter nach Dorsten geholt wurden und 1642 das Gymnasium Petrinum gründeten. Der heutige Klosterbau aus den 1970er Jahren sei für die älteren Brüder ein idealer Lebensort: „Ein Ort der Ruhe, aber auch der Offenheit.“

Franziskaner Kloster Dorsten
Im Kloster. Foto: Borgwardt

Symbolträchtiger Ankauf

Der Kaufpreis bleibt vertraulich, doch Bürgermeister Stockhoff machte deutlich, wie sehr der Erwerb über das Finanzielle hinausgeht: „Raesfeld hat sein Schloss gekauft, Oberhausen verhandelt über ein Rotlichtviertel – da steht Dorsten mit seinem Kloster auch gut da.“

Mit dem Ankauf, so sind sich alle Beteiligten einig, hat Dorsten nicht nur ein Baudenkmal gesichert, sondern auch ein Stück lebendige Stadtgeschichte bewahrt – und der Zukunft des Franziskanerordens vor Ort eine stabile Heimat gegeben.

Kappesmarkt in Raesfeld: Tradition, Kohl und Handwerk im Ortskern

Am Wochenende des 8. und 9. November 2025 verwandelt sich der Raesfelder Ortskern erneut in ein Mekka für Liebhaber regionaler Produkte und traditionsreicher Handwerkskunst. Der Ortsmarketing Raesfeld e. V. lädt zum 39. Kappesmarkt ein, der ganz im Zeichen des beliebten Kohls steht.

Buntes Markttreiben mit über 150 Ständen

Jeweils von 11 bis 18 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher eine vielfältige Marktlandschaft mit mehr als 150 Ständen. Das Angebot reicht von frischem Obst und Gemüse über Kunsthandwerk bis zu dekorativen und handgefertigten Produkten. Marktmeister Peter Süthold berichtete, dass zahlreiche Kunst- und Handwerksaussteller erneut mit dabei seien und ihre Arbeiten – darunter Schmuck, Holzkunst, Textilien und Dekoartikel – präsentieren. So fänden Besucherinnen und Besucher sicher ein passendes Mitbringsel.

Kappesmarkt Raesfeld 2025
Foto: Petra Bosse/Archiv

Eröffnung mit Musik und Kappeshoheiten

Die offizielle Eröffnung des Marktes findet am Samstag, 8. November, um 11 Uhr auf der Bühne an der Kirche statt. Eröffnet wird der Kappesmarkt von der ersten Vorsitzenden des Ortsmarketingvereins, Maria Kowalsky, und dem neuen Bürgermeister Dirk Kuhmann. Für den musikalischen Rahmen sorgen die Erler Jäger. Den typischen Kappes-Flair verkörpern traditionell die Kappeshoheiten: In diesem Jahr begleiten Kappeskönigin Birgitt I. Grotendorst und Kappesprinzessin Katharina I. Meyering das Marktgeschehen.

Empfang in Echterdingen v.l.n.r. Kappeshoheiten: Katharina I. Meyering & Birgitt I. Grotendorst, Oberbürgermeister Echterdingen, Otto Ruppner, 1. Vorsitzende Ortsmarketing Maria Kowalsky und Bürgermeister Dirk Kuhmann. ©Ortsmarketing Raesfeld

Handwerk und Tradition im Mittelpunkt

Auch in diesem Jahr steht echtes Raesfelder Handwerk im Vordergrund. Die Landjugend Raesfeld sorgt mit dem traditionellen Kappeshobeln vor der Kirche für Stimmung und lädt zum Probieren ein. Zudem zeigen ein Feuermacher und ein Hufschmied historische Handwerkskunst und geben Einblicke in traditionelle Arbeitstechniken.

Kappesmarkt 2025 Raesfeld
Foto: Petra Bosse/Archiv

Verlosung, Schaufensterwettbewerb und Partnerregionen

Zum festen Bestandteil des Marktes gehört die beliebte Verlosung: Als Hauptpreis winkt ein Gutschein über 200 Euro für das Restaurant Mahl & Meute im Wasserschloss Raesfeld, das für seine Küche überregional bekannt ist.
Darüber hinaus nehmen rund zehn Geschäfte im Ortskern an der Kappes-Dekoaktion teil. Bereits in der Woche vor dem Markt gestalten sie ihre Schaufenster kreativ mit Kohl. Die Kappeshoheiten bewerten die Dekorationen – die drei schönsten Schaufenster werden am Sonntagvormittag auf der Bühne ausgezeichnet.

Empfang in Echterdingen. Burgmusikanten, Kappeshoheiten: Birgitt I. Grotendorst, Katharina I. Meyering, Mitte:
Maria Kowalsky, 1. Vorsitzende Orstmarketing Raesfeld e.V.

Der Ortsmarketing Raesfeld e. V. pflegt auch in diesem Jahr den Kontakt zu den Kohl-Partnerregionen. Vertreter aus Echterdingen, Dithmarschen, Brünen, Büderich, Friedrichskook und Veces (Ungarn) werden in Raesfeld erwartet. Bereits im Oktober hatte Maria Kowalsky gemeinsam mit den Kappeshoheiten, den Burgmusikanten und Bürgermeister Dirk Kuhmann das traditionelle Krautstadtfest in Echterdingen besucht.

Kappestreck und geselliger Kappesball

Ein Höhepunkt ist der traditionelle Kappestreck aus Büderich, der am Samstag gegen 17 Uhr in Raesfeld eintrifft. Begleitet von den Raesfelder Burgmusikanten werden die Gäste festlich empfangen und zu ihrem Stand geleitet.
Am Abend laden die Kappeshoheiten ab 19 Uhr zum Kappesball ins Festzelt gegenüber von Tinnefeld Hören & Sehen GmbH & Co. in der Straße Am Rathaus ein. Der Eintritt ist frei, und alle Raesfelderinnen, Raesfelder sowie Gäste sind willkommen, bei Musik und Tanz gemeinsam zu feiern.

Anreise und Parkmöglichkeiten

Besucherinnen und Besucher können den Markt sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Gebührenpflichtige Parkplätze stehen an der Festwiese (Zum Michael) in unmittelbarer Nähe des Veranstaltungsortes zur Verfügung.

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