Polizei sucht mit Foto nach geflüchtetem Häftling – Bielefelder gilt als gefährlich.
ST/ Bielefeld / Bad Salzuflen / Werl – Die Polizei Bielefeld und die Staatsanwaltschaft Bielefeld bitten die Bevölkerung um Mithilfe bei der Fahndung nach einem 31-jährigen Häftling der Justizvollzugsanstalt Werl.
Der 31-jährige Daniel Vojnovic war am Mittwoch, 20.03.2019, bei einem privaten Besuch in Bad Salzuflen geflüchtet. Hierzu entwendete er das Fahrzeug seiner Eltern, einen silbernen Opel Zafira mit dem Kennzeichen LIP-NV 102.
Die sofort eingeleiteten, intensiven Fahndungsmaßnahmen der Polizei haben bislang nicht zur Festnahme des Geflüchteten geführt.
Fahndungsfotos: Polizei
Daniel Vojnovic ist circa 185 cm groß, von kräftiger Statur, mit kurz rasiertem Haupthaar und einem Vollbart. Zuletzt war er mit einer braunen Lederjacke, einer blauen Jeanshose und hellen Schuhen bekleidet.
Die Polizei Bielefeld hat die Maßnahmen rund um die Flucht des Häftlings übernommen, weil das Ursprungsverfahren im Jahr 2014 für die verhängte Haftstrafe wegen gefährlicher Körperverletzung beim Polizeipräsidium Bielefeld bearbeitet wurde.
Die Polizei empfiehlt, den Flüchtigen nicht anzusprechen, sondern bei Antreffen sofort den Notruf 110 zu wählen.
Hinweise zum Aufenthaltsort nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.
Gesamtschüler besuchen Infomobil des Deutschen Bundestages
Wulfen (pd). Die Klasse 10.4 der Gesamtschule Wulfen besucht mit ihrem Lehrer Lukas Wicik das Infomobil des Deutschen Bundestages. Es vermittelt den Besuchern Aufgaben und Arbeitsweise des Parlaments.
Besuch des Infomobils des Deutschen Bundestag. Foto: GSW
Honorarkräfte dozieren über den Alltag von Abgeordneten und die Funktionen selbiger innerhalb dieses politischen „Kosmos“. Hinzu kommen noch interaktive Möglichkeiten sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. „Gut war, dass sich unsere Schüler aktiv beteiligen und direkt über politische Themen nachfragen konnten,“ sagte Schulleiter Hermann Twittenhoff.
„Es entstand ein tolle Diskussion zum Thema ‚Bildungspaket für die Schulen‘, meinte Lukas Wicik. So konnten die Schüler nachvollziehen und lernen, dass mit diesem parlamentarischen Beschluss jetzt nur noch der Bundesrat zustimmen muss, ob und wie viel Geld die Schulen bekommen und was damit gemacht werden soll. „Bei diesem Beispiel war die Schülermeinung also stark gefragt“, so Lukas Wicik.
Osterfeuer darf nicht zur Qual für die Nachbarn werden!
Es ist wieder so weit. Die Vorbereitungen für Osterfeuer laufen vielerorts auf Hochtouren.
Leider werden oftmals nicht nur trockene Äste, Zweige und kräftige Holzscheite zusammengetragen, um jahrhundertealtes Brauchtum zu praktizieren.
Immer wieder nehmen unbedachte Mitbürger diese alte Tradition zum Anlass, sich auch ihrer Abfälle zu entledigen, was eindeutig verboten ist. Das Verbrennen von Baum- und Strauchschnitt ist nur zu Ostern als Brauchtumsfeuer erlaubt. Ansonsten ist das Verbrennen von Abfällen jeglicher Art, auch Baum- und Strauchschnitt, nach § 7 Landesimmissionsschutzgesetz grundsätzlich verboten.
Um
das Brauchtumsfeuer nicht zu einer Belastung für Nachbarn und Umwelt werden zu
lassen, muss das Feuer bestimmte Voraussetzungen erfüllen:
Veranstalter müssen größere Organisationen wie z. B.
Kirchengemeinden, Vereine, Verbände sein, die eine derartige Veranstaltung für
eine größere Teilnehmerzahl durchführen.
Die Veranstaltung muss in unmittelbarer zeitlicher Nähe zu
den Osterfeiertagen stattfinden (nicht Wochen vorher oder nachher).
Auch für Brauchtumsfeuer dürfen nur pflanzliche
Abfälle (Schlagabraum, Schnittholz, Kleinhölzer etc.) verwendet werden. Das
Material muss weitestgehend trocken und frei von Verpackung oder sonstigen
Anhaftungen sein.
Um das Ablagern von fremdem Müll, Hausrat,
Sperrmüll etc. zu vermeiden, sollte der Grünabschnitt zweckmäßiger Weise erst
wenige Tage vor der Veranstaltung zusammengetragen werden. Zum Schutz der
Kleintiere muss das Feuerungsmaterial am Tage des Verbrennens umgeschichtet
werden.
Zum Anzünden und zur
Unterhaltung des Feuers darf lediglich Papier, Stroh, Reisig o. ä. genutzt werden. Die Verwendung von
Altreifen, Mineralölen und anderen stark rauchentwickelnden oder belastenden
Stoffen ist verboten.
Der Abstand zu Gebäuden und
Anpflanzungen muss groß genug sein, um Gefahren, Nachteile oder erhebliche
Belastungen durch Luftverunreinigungen zu verhindern. Die einzuhaltenden Mindestabstände können beim Ordnungsamt erfragt
werden.
Der Abrennhaufen darf eine Grundfläche von 5×5 m und ein Gesamtvolumen
von 50 m3 nicht überschreiten und muss von einem 15 m weiten Ring umgeben sein, der frei
von Schlagabraum und ähnlich brennbaren Stoffen ist.
Das Feuer soll nicht zu früh
aufgeschichtet werden und ist vor dem Anstecken noch einmal umzuschichten, da
oftmals Tiere Unterschlupf in solchen Aufschichtungen suchen.
Die Feuer sind dauernd
durch eine volljährige Person zu beaufsichtigen. Aufsichtspersonen dürfen die
Verbrennungsstätte erst verlassen, wenn Feuer und Glut vollständig erloschen sind.
Geeignetes Material zum Löschen des Feuers ist bereitzuhalten.
Ein vorhandenes Feuer
ist bei aufkommendem starkem Wind unverzüglich zu löschen.
Nach Beendigung des
Feuers sind Verbrennungsrückstände sofort in den Boden einzuarbeiten oder mit
Erde abzudecken.
Osterfeuer müssen bis Montag vor Karfreitag (15.04.2019) beim Ordnungsamt der Stadt Dorsten, Rathaus, Halterner Str. 5, 46284 Dorsten (Tel. 02362 / 66 37 54 Fax: 02362 / 66 57 31 oder Mail: [email protected]) angemeldet werden. Ort des Osterfeuers sowie Name und Telefon-Nummern der für das Abbrennen des Osterfeuers verantwortlichen Personen sind anzugeben. Auf der Homepage www.dorsten.de unter dem Link Bürgerservice (Suchbegriff „Ostern“ oder „Osterfeuer“) ist der Anmeldevordruck für ein Osterfeuer zu finden. Er ist online ausfüllbar, muss dann ausgedruckt und zum Ordnungsamt der Stadt Dorsten gesandt werden.
Wer noch Fragen zum Osterfeuer hat, wendet
sich bitte an das Ordnungsamt
(Tel. 02362 66-37 54) oder die
Umweltabteilung (Tel. 02362 66-35 23).
Wer Fragen zur Entsorgung seiner Grünabfälle
hat, wendet sich bitte an den Entsorgungsbetrieb der Stadt Dorsten (Tel. 02362
66-56 05).
Wulfen (pd). Der 11. Jahrgang der Gesamtschule Wulfen hat im Deutschunterricht Lyrikprojekte zu einigen ausgewählten Gedichten realisiert. Oberthema war „Heimat und Entfremdung“.
Die Gruppenarbeiten wurden im Deutschunterricht gezeigt und drei Teams sind dann pro Kurs in die finale Vorstellung gewählt worden. Die Vorstellung dieser „Sieger“ fand in der BiBi am See vor dem gesamten Jahrgang statt.
Betreut wurde dieses Projekt von folgenden Deutschlehrern: Susanne Öngören, Patrick Fischer, Sonja Hermes-Zafati und Svenja Kontlage. „Es sind viele kreative Produkte entstanden, die nun auf unserer Facebook- oder Internetseite präsentiert werden“, freut sich Schulleiter Hermann Twittenhoff.
Es wurden Filme gedreht, Flipclips und Bilder erstellt sowie Comics gemalt. Sie stellen alle den Inhalt eines Gedichtes dar.
STADTTEILKONFERENZ Deuten tagt
zur Gründung am 3. April im Deutener Pfarrheim
(pd). Zur Gründung einer Stadtteilkonferenz in Deuten lädt das Vorbereitungsteam alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein am Mittwoch, 3. April, um 19.00 Uhr ins Pfarrheim an der Herz-Jesu-Kirche (Kirchweg).
Interessierte
Bürgerinnen und Bürger können in Absprache mit dem Sprecherteam jederzeit
Themen für die Konferenzen vorschlagen.
Die Stadtteilkonferenzen in Dorsten sind jeweils selbstständig und werden von der Bürgerschaft organisiert.
In diesen Foren werden Entwicklungen im Quartier diskutiert, Projekte vorgestellt und neue Ideen angeschoben. Außerdem entscheiden die Stadtteilkonferenzen über Zuwendungen aus dem Bürgerbudget für bürgerschaftliche Vorhaben im Quartier. Mit diesem Budget stellt die Stadt Dorsten jährlich für jeden Einwohner einen Euro zur Verfügung.
Die Stadtverwaltung unterstützt die Konferenzen und ihre
Anliegen. Mindestens ein Vertreter der Verwaltungsspitze nimmt an den Sitzungen
teil.
Der Musik- und Gesangverein Deuten lädt zur Mitgliederversammlung ein am Samstag, 23. März, ab 20 Uhr, ins Pfarrheim Deuten an der Herz-Jesu-Kirche am Kirchweg.
Neben den Jahresberichten und Wahlen zum Vorstand stehen dabei einige wichtige Punkte auf der Tagesordnung.
Unter anderem wird es erstmals um die Feiern zum 100-jährigen Bestehen gehen, das im Jahr 2021 gefeiert wird. Der MGV ist der älteste Verein in Deuten und möchte dieses außergewöhnliche Jubiläum natürlich gebührend mit dem ganzen Dorf feiern.
Mit Blick auf den runden
Geburtstag möchte der MGV außerdem das „außermusikalische“ Vereinsleben wieder
verstärken, das durch die Aufbauarbeit für den neuen gemischten Chor zuletzt
leider etwas zurücktreten musste. Der MGV wird sich in diesem Jahr wieder an
der Ausrichtung des Osterfeuers beteiligen, plant eine Radtour und möchte in
der Versammlung auch über weitere mögliche Aktivitäten sprechen.
Besonders erfreulich: An dem
Abend können einige neue aktive Mitglieder in den Verein aufgenommen werden.
Drei Tage Dorsten is(s)t mobil verspricht jede Menge Unterhaltung
Kai Ebel und Sternekoch Björn Freitag sind bei „Dorsten is(s)t mobil“ dabei. Nicht nur an zwei, sondern an drei Tagen gibt es Unterhaltung pur bei „Dorsten is(s)t mobil“.
Party pur und mitten drin! Mit einem abwechslungsreichen Programm findet in diesem Jahr die Veranstaltung „Dorsten is(s)t mobil“ von Freitag, 5. bis Sonntag, 7. April 2019 statt.
Bei der vierten Veranstaltung „Dorsten is(s)t mobil“ erwartet die Besucher am Wochenende ein breit gefächertes Angebot für Jung und Alt.
Jede Menge Unterhaltung haben sich die Organisatoren für das diesjährige „Dorsten is(s)t mobil“ 2019 ausgedacht.
Gourmetmeile am Freitag, Samstag und Sonntag
Essen, Trinken, Bummeln, Spaß haben, chillen und Musik genießen. So lautet die Devise der Organisatoren, die sich jede Menge an Unterhaltung ausgedacht haben. „Durch Pagoden sollen die einzelnen Ess- und Futterstände hochwertiger gestaltet werden“, verrät Luca Schlotmann über das Ambiente von „Dorsten is(s)t mobil“ 2019.
Altbewährtes, aber auch Neues soll für ein abwechslungsreiches Programm sorgen. Die Organisatoren konnten etliche Gastronomen für einen kulinarischen Beitrag gewinnen.
Dazu gehören:
Björn Freitag
Maas-Timpert
Angelos Taverna
Honsel Food
Dolce Vita
Björn Freitag wird am Sonntag ab 12 Uhr vor seinem Restaurant „Goldener Anker“ einige Köstlichkeiten anbieten. „Hier geht es nicht um Gourmetfood, sondern um leckeres bayrisches Essen“, so Luca Schlotmann.
Björn Freitag bei Dorsten is(s)t mobil 2017
Und auch die Marktplatzgastronomen bringen sich ein. „Sie sind für mich die wichtigsten Partner, um ein schönes Fest zu organisieren“, fügt Schlotmann hinzu.
Neues bei Dorsten is(s)t mobil
Neu ist die Kinderdisco mit Tommy im Dr. Schlotmann Kids Club am Samstag ab 16 Uhr. Bereits am Freitag können sich ab 13 Uhr die Besucher bei „Dorsten in Bewegung“ in Kooperation mit der Stadt Dorsten über Mobilität informieren.
Unterhaltung für Kinder
Offiziell eröffnet wird die Veranstaltung von Bürgermeister Tobias Stockhoff am Samstag um 14 Uhr auf dem Marktplatz.
Livemusik gibt es hier an beiden Tagen. Genügend Unterhaltung für die jungen Gäste verspricht der Samstag von 13 bis 18 Uhr bei Tommys Welt mit Hüpfburg, Zahngesundheitseis und vieles mehr im Dr. Schlotmann Kids Club.
Drei Bühnen mit Livemusik
SAMSTAG
Platz der Deutschen Einheit: 15-21 Uhr / DJ GOETZ & DJ Jan Verholt (House)
Marktplatz: 16.30-21 Uhr / Open Stage Vinyl Café mit diversen Künstlern
Am Sonntag wird Moderator Kai Ebel, bekannt u. a. als Moderator aus der Boxengasse beim Formel 1 Rennen, um 14.30 Uhr zum Motor-Talk im Dr. Schlotmann Meisterlabor erwartet. Hier besteht die Möglichkeit, so Schlotmann, eventuell ein nettes Selfie mit dem Moderator zu machen oder mit ihm ins Gespräch zu kommen.
Am Sonntag haben die Geschäfte von 13 bis 18 Uhr geöffnet.
Folgende Aussteller werden sich in der Altstadt präsentieren:
AHAG Dorsten
MOHAG Automobile Sprungman
Autohaus Baumann
Autohaus Sonntag
Autohaus Terhart
Autohaus Bellendorf Kirchhellen
VDM-Cars
Automobile Köpper
Autohaus Heddier
Wohnmobile Marl
Rahmenprogramm
FREITAG
13-18 Uhr: Dorsten in Bewegung – In Kooperation mit der Stadt Dorsten wird über Mobilität informiert
13-18 Uhr: Tommys Welt mit Hüpfburg, Zahngesundheitseis uvm. @Dr. Schlotmann Kids Club
SAMSTAG
14-15 Uhr: Feierliche Eröffnung von Dorsten isst mobil durch den Bürgermeister @Marktplatz
15-21 Uhr: Cars and Wine mit Live DJ Musik von Jan Verholt und DJ Goetz @Platz der Deutschen Einheit
16 Uhr: Kinderdisco mit Tommy @Dr. Schlotmann Kids Club
SONNTAG
11-13 Uhr: Cars and Brunch @Platz der Deutschen Einheit
13-18 Uhr: Cars and Wine – Sunday Chillout @Platz der Deutschen Einheit
14.30 Uhr: Motor-Talk mit Kai Ebel @Dr. Schlotmann Meisterlabor
Die Borkener Straße muss laut CDU Fraktion verkehrssicherer werden.
Die Ratsfraktion hat einen Antrag für die Sitzungen des Umwelt- und Bauausschusses gestellt, die Verkehrssicherheit für Radfahrer und Fußgänger an der Borkener Straße zu erhöhen.
Immer wieder, so heißt es es in dem Antrag der CDU-Fraktion, komme es zu schweren Verkehrsunfällen an der Borkener Straße.
Immer wieder kommt es zu Unfällen auf der Borkener Straße in Holsterhausen.
Nach dem Antrag der Fraktion soll die Verwaltung beauftragt werden, gemeinsam mit den Anliegern und Straßen.NRW die Verkehrssicherheit für Radfahrer und Fußgänger an der Borkener Straße in Holsterhausen zu verbessern.
„Wieder einmal war ein Radfahrer als schwächerer Verkehrsteilnehmer das Opfer. Aus Sicht der CDU Ratsfraktion muss im Dreiklang „Straßen.NRW, Stadt Dorsten und Anlieger“ überlegt werden, wie die Verkehrssicherheit an der Borkener Straße für die schwächeren Verkehrsteilnehmer verbessert werden kann“.
Aus Sicht der CDU-Ratsfraktion könnten zum Beispiel die privaten Anlieger wie Aldi, Netto, usw. ihre Parkplätze mit STOP-Schildern vor dem Radweg versehen. Darüber hinaus sollte über den Beschnitt von Sträuchern und Bäumen nachgedacht werden.
„Kulturagenten für kreative Schulen“ – Pflanzen werden zu Energielieferanten
Wulfen (pd). Seit fast fünf Milliarden Jahren liefert die Sonne Energie in Form von Wärme und Licht.
„Die Pflanzen auf der Erde haben sich mit Hilfe der Photosynthese dieser konstanten Energiequelle bedient und die Erde in einen blaugrünen Planeten verwandelt.
Heute gibt es bereits die technische Variante der Photosynthese; eine besondere Solarzelle kann Sonnenlicht in elektrischen Strom umwandeln“, sagt Hermann Twittenhoff, Leiter der Gesamtschule Wulfen, und verweist dabei auf den Workshop mit dem Berliner Künstler Franz John, der zurzeit ein renommiertes Stipendiat der Kunststiftung Zeppelinmuseum am Bodensee absolviert und mit dem Künstlerdorf Schöppingen eng vernetzt ist.
Junge Forscheer bei der Arbeit. Foto: GSW
Neue Wege gehen
Franz John ist mittlerweile ein Experte auf dem Gebiet der alternativen Stromerzeugung. Er lässt sein Wissen verstärkt in seine Kunst einfließen und arbeitet auf diesem Gebiet eng mit den Schülern der Gesamtschule Wulfen zusammen. „Wir gehen dabei ganz neue Wege, um Kunst und nachhaltige Energieentwicklung eng miteinander zu verknüpfen“, so Hermann Twittenhoff weiter.
„Diese sogenannten Grätzelzellen sind umweltverträglich
und kostengünstig“, erklärt NW-Lehrer Franz Schürig. Die Schüler sammelten zuvor
Pflanzen aus der Umgebung und gewannen daraus Saft. Dieser wurde auf spezielle
Objektträger aufgetragen und schon konnte von den Nachwuchsforschern aus
Wulfen Strom gemessen werden. Die Experimente und das Anfertigen von
Präsentationen dauerte eine volle Woche.
Das Grätzel-Projekt fand im Rahmen des Programms
„Kulturagenten für kreative Schulen“ statt. „Bei den Schülern jedenfalls wurden
Forschergeist und Kreativität geweckt“, freut sich die Kulturbeauftragte Katrin
Block.
Duo Jahn und Ivana Mehlem begeisterten ihr Publikum bei den 34. Frauenkulturtagen
(pd). Zum vierten Mal trat das Duo Jahn (Sonja Jahn – Harfe, Claudia Jahn – Sopran) im Rahmen der Dorstener Frauenkulturtage auf.
Als Gast hatten sie in diesem Jahr die Harfenistin Ivana Mehlem eingeladen, die ebenso wie Sonja Jahn in der ehemaligen Tschechoslowakei aufwuchs, dort erste Orchestererfahrungen sammelte und heute in Deutschland lebt.
Konzert des Duo Jahn mit Gastmusikerin Ivana Mehlem im Rahmen der Frauenkulturtage. Foto: Privat
Ein Programm „von der Klassik bis zum Ohrwurm“ mit Stücken aus Oper, Operette und Musical versprach das rund zweistündige Konzert – und es hatte so viele Gäste gelockt, dass noch zusätzliche Stühle für Besucherinnen und Besucher aufgestellt werden mussten.
Gleich am Anfang brillierte die Sopranistin Claudia Jahn mit anspruchsvollen Koloraturen aus der Operette „Die Fledermaus“ von Johann Strauß. Das Publikum spendete begeisterten Applaus und ließ sich auch von den folgenden virtuosen Stücken für zwei Harfen mitreißen.
Sonja Jahn, die auch den Abend moderierte, und Ivana Mehlem zeigten die Wandelbarkeit ihres Instrumentes, dem sie sowohl zarte, weiche als auch feurige, temperamentvolle Klänge zu entlocken wussten. Zu den Höhepunkten der ersten Konzerthälfte gehörte zweifellos die „Moldau“. In kleinen Abschnitten erklärte Claudia Jahn zunächst ihren Verlauf, bevor beide Harfenistinnen das komplette Stück spielten.
In der „Arie der Norina“ aus der Oper „Don Pasquale“ zeigte Claudia Jahn neben ihrem weichen Sopran ihre schauspielerischen Fähigkeiten. Dann wieder regte sie mit ruhigen, besinnlichen Stücken das Publikum zu Träumen an. Mit dem Lied „Hello Dolly“ wechselten die Künstlerinnen das Genre und heizten das Publikum mit Hits wie „The Entertainer“, „Memory“ und einer lateinamerikanischer Rumba kräftig auf.
Mit lang anhaltendem Applaus verlangten die Zuschauerinnen und Zuschauer nach einer Zugabe. Einige Besucher kamen mit dem Programm und wünschten sich Autogramme als Erinnerung an einen besonderen Abend. Schließlich haben Sonja Jahn und Ivana Mehlem mit zahlreichen renommierten Orchestern im In- und Ausland zusammen gearbeitet und CDs eingespielt. Claudia Jahn, mehrfache Preisträgerin des Wettbewerbs „Jugend musiziert“, ist seit 2018 Mitglied der „Düsseldorf Lyric Opera“.
„Es hat Freude gemacht, Claudia Jahns schöne Stimme zu hören und ihre souveräne Präsenz auf der Bühne zu beobachten. Ein Traum für mich, Mutter und Tochter zusammen auf der Bühne zu erleben“, sagte eine Besucherin, die zu diesem Konzert im Rahmen der Frauenkulturtage, unterstützt von der Sparkasse Vest und der Lokalen Agenda 21, auch Bekannte eingeladen hatte.
Endspurt: Veranstalter können Angebote noch bis Ende
nächster Woche für die Broschüre melden
Die Vorbereitungen für die
Broschüre zum Sommerferienspaß 2019 laufen.
Vereine, Verbände und Institutionen mit Ferienangeboten für Kinder haben noch bis Freitag, 29. März, die Gelegenheit, ihre Angebote anzumelden und sie kostenlos in die Broschüre mit den Veranstaltungen aufnehmen zu lassen.
Pünktlich zu Beginn der Sommerferien wird die Broschüre mit den Veranstaltungen an den Schulen verteilt und im Stadtgebiet ausliegen.
Weitere Informationen erhalten Sie beim Amt für Familie, Jugend und Schule, Frau Fähnrich, telefonisch unter 02362 66-45 82 oder per E-Mail an [email protected].
Die erste von drei geplanten Auftaktveranstaltungen, an deren Ende eine „Marke“ für Dorsten stehen soll, fand gestern Abend im LEO statt.
Dorsten. Das Stadtmarketingprojekt kommt ins Rollen und erste Ideen wurden gesammelt. Besondere Charakterzüge der Stadt soll zu einer Marke zusammengefasst werden.
Eingeladen waren zur Auftaktveranstaltung alle interessierten Bürger der Stadt, die sich gerne aktiv an dieser Findungsphase beteiligen möchten. Begrüßen konnten Bürgermeister Tobias Stockhoff und Sabine Fischer, Leiterin der Stadtagentur Dorsten, gut 20 interessierte Dorstener Bürger.
Eine gemeinsame Marke für Dorsten herauszukristallisieren, stand im Fokus beim ersten Treffen. Die auf Dorsten zugeschnittene Marke soll den dörflichen Norden, die Mitte mit dem Creativquartier und den Kolonien, als auch den Süden mit ihrer mittelalterlichen Geschichte ansprechen.
Eine Marke für Dorsten. An Ideen hat es nicht gemangelt.
Um das zu erarbeiten, sollte nicht etwa eine Werbeagentur als Dienstleister beauftragt werden, sondern der Prozess soll von der Bürgerschaft getragen werden. „Von unten hoch, statt von oben vorgegeben“, nannte Moderator Rolf Schneidereit diese basisorientierte Arbeit und betonte, dass das Ergebnis einer solchen Arbeit sehr viel tragfähiger sei als etwas von außen aufgesetztes.
Wer glaubte, man werde den Abend mit Vorträgen, Statistiken und Meinungsumfragen voll bombardiert, sah sich getäuscht, denn Interaktion stand im Vordergrund:
Nach einer kurzen Einführung rief Rolf Schneidereit zur Eigeninitiative der Teilnehmer auf. Schnell waren die Stühle zur Seite gestellt, und jeder begann bewusst ein Gespräch mit einem bisher Fremden.
Thema: Was muss passieren, damit ich aus Dorsten wegziehe?
Durch die kurze Gesprächsphase lockerte sich die Stimmung deutlich unter den Teilnehmern auf. Die folgende Aufgabe wurde deshalb mit viel Energie und Spaß bearbeitet.
Hierbei galt es, Stichpunkte zu notieren, was jedem an Dorsten besonders gut gefällt. Am Ende wurden die Stichpunkte zu Themenfeldern gebündelt und auf Plakaten zu gesammelt.
Schnell kristallisierte sich heraus, dass die grüne Landschaft, die Lage der Stadt am Wasser, die Gemeinschaft der Vereine, der florierende Markt und die gute Lage zwischen dem Münsterland und dem Ruhrgebiet die Dinge waren, den Teilnehmern am besten gefielen.
Ebenfalls sollte Dorsten noch aus einer anderen Perspektive betrachtet werden. Fiktiv und rückblickend aus dem Jahr 2029. Die Eindrücke wurden anschließend interaktiv erarbeitet und ausgewertet mit dem Ergebnis, was sich wohl viele Dorstener von und für ihre Stadt wünschen.
Aus all diesen gesammelten Ergebnissen gilt es nun, eine Ideensammlung und ein Konzept für den nächsten Stadtmarketingtermin zu erstellen.
Felix Brömmelhaus, Karin Janowitz, Bärbel Richter und Oliver Jahnich erklärten sich spontan bereit, Sabine Fischer zu unterstützen und die bisher gesammelten Ideen und Themenfelder weiter zu bearbeiten und zu priorisieren.
So wird bei den folgenden Veranstaltung der nächste Schritt auf dem Weg zu einer „Marke“ weiter verfolgt werden, mit der sich alle Dorstener identifizieren können.
Interessierte Bürger*innen sind herzlich eingeladen, an diesen Terminen mitzuwirken!
Folgende Termine stehen noch an:
Mo, 29.04.19, 17.00 Gemeindezentrum St. Agatha, An der Vehme 3, 46282 Dorsten