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Deine Chance, Deine Zukunft: Erfolgskonzept #levelupkoehl begeistert alle Beteiligten

„Ich war fasziniert, wie begeistert die Schüler der Gesamtschule Wulfen an den drei Aktionstagen im Gewerbegebiet Köhl dabei waren. Die Unternehmen präsentierten sich auf beeindruckende Weise und ließen die Mädchen und Jungen ganz viel ausprobieren. Auch die Unternehmen zogen ein positives Fazit und die Vorfreude auf das kommende Jahr war am Ende allgegenwärtig“, ist Kerstin Dreske von der Agentur für Arbeit am Ende der Aktionstage sichtlich mitgerissen.

Die Gemeinschaftsaktion von der Agentur für Arbeit, der WINDOR, der Gesamtschule Wulfen (GSW) und Unternehmen aus dem Gewerbegebiet Köhl fand in diesem Jahr zum zweiten Mal statt. „Allerdings haben wir die Schüler im Vorfeld besser vorbereitet“, so Lukas Wicik, Studien- und Berufswahlkoordinator der GSW.

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v.l.) Leon, Robin, Nico, Julien und Louis probieren sich an der richtigen Zuteilung von Motorteilen in der Werkstatt vom Autohaus Borgmann. Foto: Sklenak

Dementsprechend waren die Jugendlichen in diesem Jahr besser im Thema, was auch die Unternehmen spüren konnten. „Es war wesentlich mehr Interesse seitens der Schüler da. Fragen über Fragen wurden gestellt. Das war richtig gut“, sagt Martin Tillmann von der Maschinenbau Franz Kleinken GmbH.

Berufsorientierung

Im Rahmen der Projektwoche zur Berufsorientierung kamen rund 170 Schülerinnen und Schüler in den Genuss, sich eingehend über die Unternehmen im Gewerbegebiet Köhl informieren zu können. Lehrerin Johanna Mensing: „Die Schülerinnen und Schüler waren die ganze Woche und vor allem bei den Firmenbesuchen begeistert dabei!“ Ihr Kollege Markus Steiner stellte aber auch fest: „Auch die Tour de Buur, die tiefe Einblicke in die Berufe in der Landwirtschaft gab, war für alle eine gute Orientierung.“

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Bei der Kettler GmbH wurden die Produktion aus Granulat zu verschiedenen Kunststoffprodukte im Spritzgussverfahren von Ausbilder Florian Jung gezeigt. Foto: Sklenak

Auch Schülerin Zoe-Sophie Heckmann fand die Projektwoche zur Berufsorientierung positiv. „Allerdings möchte ich zunächst einmal ein Praktikum in einem Bestattungshaus machen“, so die Schülerin.

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Die Vermessung eines Rohteils konnte bei der Maschinenbau Franz Kleinken GmbH ausprobiert werden. Foto: Sklenak

Schüler wurden überzeugt

Jason, Fabian und Thorge waren mittags nach dem Besuch des dritten Unternehmens begeistert. „Wir haben echt viel über die Ausbildungsberufe erfahren, die von den Firmen angeboten werden. Es hat wirklich Spaß gemacht und war total interessant“, so die drei sympathischen Schüler der GSW. Auch die Gruppe mit Ben, Farhad, Miguel und Ayden war zufrieden. „Cool war die Fahrt mit dem Wietholt-Truck über das Firmengelände“, strahlten die vier Schüler.

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David Bernhard, elektrotechnischer Meister bei der Humbert Baulogistik erklärt den Schülern den Schaltkasten. Foto: Sklenak

Positives Feedback der Unternehmen

Aber genauso zeigten sich die Verantwortlichen seitens der Unternehmen angetan. „Es waren doch schon ganz schön viele Schüler bei uns, die sich für einen Beruf im Autohaus, ob Verkauf oder Werkstatt, interessierten“, berichtet Hans Peter Mast vom Autohaus Borgmann und auch Jörg Meyer, Geschäftsführer Metallwerk Kleinken, berichtete abschließend, dass er viele Interessierte für ein Praktikum gewinnen konnte. „Ein Praktikumsvertrag ist sogar bereits in trockenen Tüchern!“

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M4 Geschäftsführer Thomas Messmann ließ Schüler Finn einen Steckplan nachbauen. Foto: Sklenak

Fazit

Auch Arno Schade von der WINDOR zieht am Ende ein positives Fazit. „Wir konnten die Schüler mit den Unternehmen im Gewerbegebiet zusammenbringen. Die Erstauflage war gut, aber in diesem Jahr konnten wir bei allen Beteiligten noch mehr Begeisterung spüren. Deshalb schauen wir positiv und voller Tatendrang auf die nächste Auflage im kommenden Jahr!“

40 Jahre Recklinghäuser Werkstätten in Dorsten-Wulfen

Seit nunmehr 40 Jahren sind die Recklinghäuser Werkstätten mit einem Standort in Dorsten-Wulfen vertreten. Dieses besondere Jubiläum wurde mit einem festlichen Arbeitsessen in stimmungsvoller Atmosphäre gefeiert. Wo sonst Werkbänke stehen, verwandelte sich die ehemalige Metallwerkstatt in eine liebevoll dekorierte Feierlocation. Herbstliche Akzente, stimmungsvolle Beleuchtung und die industrielle Kulisse sorgten für ein authentisches Ambiente.

Durch den Nachmittag führte Christoph Marienbohm, Technischer Leiter der Recklinghäuser Werkstätten. Nach seiner Begrüßung übergab er an Geschäftsführer Dr. Dietmar Kehlbreier, der seine Worte dem neben ihm stehenden XL-Kicker widmete – einem Sinnbild für Teamgeist und Freude an gemeinsamer Arbeit. Geschäftsführerin Christa Stüve nahm den Faden auf und richtete ihren Blick in die Zukunft des Standorts Wulfen.

Recklinghäuser Werkstätten Wulfen 40 Jahre
Tom Herzfeld (Freiwilligendienstleistender), Christel Briefs (stellv. Bürgermeisterin), Heike Strototte (Geschäftsfeldleitung Arbeit & Qualifizierung), Melanie Kropf (Beschäftigte). Foto: Katja Jacob

Persönliche Eindrücke aus 40 Jahren Recklinghäuser Werkstätten in Wulfen

Im Anschluss berichtete eine Talkrunde über persönliche Erlebnisse und Eindrücke aus vier Jahrzehnten Werkstattgeschichte. Mit dabei waren die stellvertretende Bürgermeisterin Christel Briefs, Geschäftsfeldleiterin Heike Strototte, Beschäftigte Melanie Kropf und der Freiwilligendienstler Tom Herzfeld. Alle vier gaben Einblicke in ihre ganz eigenen Erfahrungen und Perspektiven. Den offiziellen Teil schloss Anja Kott, Vorsitzende des Gesamtwerkstattrats, mit einer Ansprache, die die Bedeutung von Zusammenhalt und Teilhabe betonte.

Recklinghäuser Werkstätten Wulfen 40 Jahre
Im Gespräch: Christel Briefs (stellv. Bürgermeisterin) mit Christa Stüve (Geschäftsführerin) und Dr. Dietmar Kehlbreier (Geschäftsführer) – beide Diakonie im Kirchenkreis Recklinghausen. Foto: Katja Jacob

Feierstunde mit Currywurst

Danach folgte der kulinarische Höhepunkt: Currywurst in zwei Varianten mit hausgemachter Sauce. Zubereitet wurde sie vom Hausservice-Team des Recklinghäuser Hauses der Diakonie. Der Duft hatte sich bereits während der Veranstaltung ausgebreitet und weckte Vorfreude auf den herzhaften Abschluss. Die deftige Mahlzeit bot schließlich den perfekten Rahmen für angeregte Gespräche und geselliges Miteinander.

Mit dieser Feier zeigten die Recklinghäuser Werkstätten einmal mehr, dass sie nicht nur ein Ort der Arbeit, sondern auch des Gemeinschaftsgefühls sind. Das 40-jährige Jubiläum in Dorsten-Wulfen wurde so zu einem Tag voller Erinnerungen, Dankbarkeit und Zuversicht für die Zukunft.

Dorsten mittendrin: Ruhrgebiet begeistert auf der EXPO REAL 2025

Das Ruhrgebiet hat auf der EXPO REAL 2025 in München eindrucksvoll bewiesen, dass der Strukturwandel längst Fahrt aufgenommen hat. Mit einem der größten Gemeinschaftsstände der gesamten Messe präsentierten sich über 100 Partner aus Städten, Kreisen und Unternehmen. Darunter waren auch zahlreiche Vertreter aus dem Kreis Recklinghausen und Dorsten.

von Andreas Heuser

Der Ruhrgebietsstand belegte beeindruckende 747 Quadratmeter in den Hallen B1.230 und B1.330 – ein echtes Schaufenster der Region. Unter dem Motto „Gemeinsam stark im Revier“ zeigten Kommunen, Wirtschaftsförderungen und Projektentwickler, wie vielfältig und zukunftsorientiert das Ruhrgebiet inzwischen ist.

Ob nachhaltige Stadtentwicklung, Energieprojekte oder kreative Quartierskonzepte – die Themen spiegelten den Wandel der Region wider. Besonders gefragt waren die Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern aus den Städten und Kreisen, die ihre aktuellen Flächen und Projekte präsentierten.

Das Messegelände in München. Foto: Andreas Heuser

Dorsten und Partner aus dem Vest stark vertreten

Auch Dorsten nutzte die Bühne der EXPO REAL, um zu zeigen, wie erfolgreich der Wandel von der Bergbau- zur Zukunftsstadt gelingt. Die Wirtschaftsförderung WINDOR, vertreten durch Aneta Krzyzanowska-Marx, und das CreativQuartier Fürst Leopold, vorgestellt von Vanessa Tempelmann, präsentierten innovative Stadtentwicklungsprojekte, neue Gewerbeflächen und das Zusammenspiel von Kultur, Kreativität und Wirtschaft. Dorsten machte dabei deutlich: Hier entstehen nicht nur Ideen – hier wächst Zukunft.

Unterstützung kam auch von der Sparkasse Vest Recklinghausen mit Geschäftsführer Dr. Peter Lucke, die als verlässlicher Partner für Investitionen in der Region auftrat. Gemeinsam mit vielen weiteren Akteuren aus dem Kreis – darunter Vertreterinnen und Vertreter der Städte Marl, Recklinghausen, Herten und Castrop-Rauxel – zeigte das Vest, wie eng die Region heute zusammenarbeitet.

Förderturm Fördergerüst Fürst Leopold
Fördergerüst und Maschinenhalle der ehemaligen Zeche Fürst Leopold, dem heutigen CreativQuartier. Foto: Andreas Heuser

Darüber hinaus beteiligten sich zahlreiche weitere Institutionen, Unternehmen und Wirtschaftsförderungen aus der gesamten Metropole Ruhr. Der Stand wurde so zu einem zentralen Treffpunkt für Investoren, Planer und Entscheidungsträger aus ganz Europa, die das Ruhrgebiet als dynamischen Standort für neue Ideen entdeckten.

Fazit

Der gemeinsame Auftritt des Ruhrgebiets auf der EXPO REAL 2025 war ein voller Erfolg. Die Messe bot eine hervorragende Gelegenheit für Austausch und Vernetzung. Sie zeigte, wie eng Städte, Kreise und Unternehmen in der Region zusammenarbeiten.

Für Dorsten, die Sparkasse Vest, die Wirtschaftsförderung WINDOR, das CreativQuartier Fürst Leopold und viele weitere Partner war die Teilnahme eine wertvolle Plattform, um Projekte vorzustellen und zahlreiche interessante Gespräche zu führen. Es war ein rundum gelungener Messeauftritt für das gesamte Revier.

Kreisweite Feuerwehrübung im Chemiepark Marl mit Dorstener Beteiligung

Am Samstag, 11. Oktober, treffen sich zahlreiche Feuerwehreinheiten im Chemiepark Marl zu einer groß angelegten Übung.

Neben der Werkfeuerwehr des Chemieparks sind auch Kräfte aus Dorsten, Haltern am See, Marl, Waltrop und Oer-Erkenschwick beteiligt. Ziel der kreisweiten Aktion ist es, das Zusammenspiel zwischen öffentlicher Feuerwehr und Werkfeuerwehr zu trainieren und die Abläufe bei Gefahrstofflagen zu optimieren.

Schwerpunkt auf Gefahrstoffszenarien

Während der Übung werden verschiedene Einsatzsituationen simuliert, darunter die Löschwasserversorgung aus offenen Gewässern, die Versorgung von Verletzten nach Kontakt mit chemischen Stoffen sowie die Koordination mehrerer Einheiten im Ernstfall.

Messübungen auch in Haltern am See

Ein Teil der Übung konzentriert sich auf den sogenannten Messzug, der Schadstoffkonzentrationen in der Luft erfasst. Die Messfahrzeuge werden nicht nur im Chemiepark Marl, sondern auch im Stadtgebiet von Haltern am See eingesetzt.

Über 200 Einsatzkräfte im Einsatz

Nach Angaben des Kreises werden mehr als 200 Einsatzkräfte an der Übung teilnehmen. Neben den beteiligten Feuerwehren und der Werkfeuerwehr sind auch das Deutsche Rote Kreuz, die DLRG sowie der Messzug des Kreises eingebunden. Die Übung soll helfen, die Zusammenarbeit bei komplexen Gefahrstofflagen weiter zu verbessern.

#159 Glosse von Anke – Am Familientisch

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Glosse von Anke: Der Alltag ist schon ernst genug. Deswegen serviert die Dorstenerin Anke Klapsing-Reich zum Wochenende eine Portion Heiterkeit. Vergnügliche Episoden aus dem Berufs- und Familienleben. Denn mit einem Lächeln geht gleich alles leichter.

Am Familientisch

Nein, es kann kein Zufall sein. Wie es funktioniert – keine Ahnung. Aber es muss irgendeinen inneren Zusammenhang dafür geben, dass die akute Verdauungsendphase von Kleinkindern immer dann eintritt, wenn die Eltern gerade zu Tisch sitzen. Kaum hat Papa herzhaft ins Wurstbrot gebissen, meldet sich todsicher das glockenhelle Stimmchen aus dem Kinderstuhl: „Papa, ich muss mal!“ Haben die fetttriefenden Hände gerade den knusprigen Schenkel vom halben Hahn getrennt, ertönt es laut vom stillen Örtchen: „Feeeeertiiiiiig!“

Beobachten Sie doch einmal im Restaurant einen Familientisch. Sie können drauf wetten: Der Ober serviert gerade das dampfende Steak an Folienkartoffel, da rutscht auch schon der erste Sprössling unruhig auf der Bank herum. Vergeblich alles Fluchen und Flehen – dieser entbehrliche „Zwischengang“ beim Familien-Menü ist nicht auszurotten. Liebe Eltern, nicht vor Wut kochen. Am besten, Sie bestellen gleich die kalte Bratenplatte.

Kirschlorbeer pflanzen? Diese Alternativen sind besser für Garten und Umwelt

Jetzt im Herbst ist Pflanzzeit: Diese Alternativen zum Kirschlorbeer fördern Artenvielfalt im Garten

Der Herbst gilt als ideale Pflanzzeit für Sträucher und Hecken. Wer jetzt seinen Garten neu gestaltet oder Lücken in der Hecke schließen möchte, hat die Chance, etwas Gutes für Umwelt und Artenvielfalt zu tun. Statt auf den weit verbreiteten Kirschlorbeer zu setzen, empfehlen Fachleute heimische Alternativen, die Insekten, Vögeln und Kleintieren zugutekommen.

Warum der Kirschlorbeer problematisch ist

Nach Angaben des BUND zählt der Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus) zu den potenziell invasiven Pflanzen. Er wächst schnell, verträgt Trockenheit und lässt sich gut schneiden – Eigenschaften, die ihn in vielen Gärten beliebt machen. Ökologisch betrachtet bringe die aus Kleinasien stammende Pflanze jedoch Nachteile mit sich. In der Schweiz ist der Verkauf bereits untersagt, in Deutschland steht sie auf der Vorwarnliste invasiver Arten.

Kirschlorbeer-Alternativen zur giftigen Pflanze
Kirschlorbeer breitet sich enorm im Garten aus und eine Entsorgung in Wäldern verdrängt natürliche Lebensräume. Foto: Petra Bosse

Verdrängung heimischer Pflanzen

Da der Kirschlorbeer giftig ist, wird er von Tieren kaum gefressen. So könne er sich ungehindert ausbreiten und heimische Sträucher verdrängen. Besonders problematisch werde es, wenn Grünschnitt in Wäldern entsorgt wird. Von dort aus könne sich die Pflanze selbstständig vermehren und natürliche Lebensräume verändern.

Kaum Nutzen für Insekten und Vögel

Die Blüten des Kirschlorbeers bieten nur wenig Nektar und Pollen. Für Wildbienen und Schmetterlinge ist er daher kaum attraktiv. Auch seine Blätter werden von heimischen Raupen gemieden, und Vögel finden an der Pflanze weder ausreichend Nahrung noch Schutz. Naturschutzverbände sehen darin ein klares Defizit für die ökologische Vielfalt.

Giftig für Mensch und Tier

Alle Pflanzenteile des Kirschlorbeers enthalten giftige cyanogene Glykoside. Besonders die schwarzen Beeren können für Kinder und Haustiere gefährlich sein. Beim Schneiden werden reizende Stoffe freigesetzt, weshalb beim Umgang mit der Pflanze Schutzhandschuhe empfohlen werden.

Schwierige Entsorgung

Der Kirschlorbeer verrottet nur langsam. Wegen seiner Giftstoffe sollte das Schnittgut nicht auf den Kompost gegeben werden. Fachleute raten, es über kommunale Wertstoffhöfe zu entsorgen.

Heimische Alternativen für mehr Leben im Garten

Wer auf ökologische Vielfalt setzen möchte, findet viele heimische Sträucher, die pflegeleicht, schön und ökologisch wertvoll sind:

  • Liguster (Ligustrum vulgare): Halbimmergrün, mit Blüten für Insekten und Beeren für Vögel.
  • Hainbuche (Carpinus betulus): Dicht wachsend und schnittverträglich, ideal als Sichtschutz.
  • Berberitze (Berberis vulgaris): Dornenreich und robust, bietet Nahrung und Schutz für viele Tierarten.
  • Weißdorn (Crataegus monogyna): Pflegeleicht, gute Bienenweide, mit Früchten für Vögel.
  • Feldahorn (Acer campestre): Schnittverträglich, beliebt bei Insekten und Kleintieren.
  • Roter Hartriegel (Cornus sanguinea): Mit weißen Blüten, dunklen Beeren und roten Zweigen ein Blickfang.
  • Kornelkirsche (Cornus mas): Frühblühend, robust, mit essbaren Früchten für Mensch und Tier.

Fazit

Der Kirschlorbeer mag pflegeleicht und immergrün sein, doch für die Umwelt ist er keine gute Wahl. Heimische Sträucher fördern die Artenvielfalt, sind standortgerecht und beleben jeden Garten – besonders, wenn sie jetzt im Herbst gepflanzt werden.

Gehweg-Sperrung an der Seikenkapelle: Endspurt für neuen Edeka Honsel

Die Bauarbeiten am neuen Edeka Honsel an der Seikenkapelle gehen in die Endphase. Bevor der moderne Lebensmittelmarkt in wenigen Wochen seine Türen öffnet, steht noch eine letzte Maßnahme an: Ab Montag, 13. Oktober 2025, wird der Gehweg auf der Nordseite der Straße „An der Seikenkapelle“ gesperrt. Grund sind Schadensbeseitigungen im Gehwegbereich direkt vor dem neuen Markt.

Die Sperrung soll voraussichtlich bis Freitag, 7. November 2025, andauern. In dieser Zeit werden Fußgänger gebeten, den gegenüberliegenden, südlich gelegenen Gehweg zu nutzen. Damit der Straßenverkehr sicher bleibt, wird im Bereich der Einmündung Nonnenkamp eine Bedarfsampel eingerichtet, die ein gefahrloses Überqueren der Fahrbahn ermöglicht.

Die Stadt teilt mit, dass die Umleitung für Fußgänger ausgeschildert ist. Autofahrer und Anwohner sollten sich in den kommenden Wochen auf kleinere Einschränkungen im Baustellenbereich einstellen.

Mit Abschluss der Arbeiten rückt die Eröffnung des neuen Edeka Honsel-Marktes ein großes Stück näher. Der neue Markt soll das Nahversorgungsangebot im Stadtteil deutlich verbessern und moderne Einkaufsmöglichkeiten in zentraler Lage bieten.

Mehr dazu hier:

Diese Woche im Kino Dorsten: Tron: Ares

In einer Kooperation mit dem Central-Kino Dorsten stellen wir jede Woche die neuen Filme im Kinoprogramm vor. Dieses Mal dabei: „Tron: Ares“, „Gabby’s Dollhouse: Der Film“ und „Alles voller Monster“.

Diese Woche gibt es im Kino Dorsten den Science Fiction Film „Tron: Ares“ sowie die Familienfilme „Gabby’s Dollhouse: Der Film“ und „Alles voller Monster“.


„Tron: Ares“

Foto: Walt Disney

TRON: ARES ist der Nachfolger von Disneys Science-Fiction-Film TRON aus dem Jahr 1982 und der Fortsetzung TRON: LEGACY von 2010. Joachim Rønning führt bei TRON: ARES Regie: „Ich freue mich, Teil des TRON Franchises zu sein und den Fans in aller Welt diesen neuen Film zu bringen. TRON: ARES baut auf das Erbe von innovativem Design, Technologie und Storytelling auf. Jetzt fühlt es sich mehr denn je nach dem richtigen Zeitpunkt an, zum „Raster“ zurückzukehren.“
TRON: ARES folgt einem hochentwickelten Programm namens Ares, das aus der digitalen in die reale Welt auf eine gefährliche Mission geschickt wird und die erste Begegnung der Menschheit mit KI-Wesen darstellt.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Die Hauptrolle spielen Jared Leto, Greta Lee, Evan Peters, u.a.. Regie führte Joachim Rønning.

„Tron: Ares“ läuft im Kino Dorsten täglich um 15 Uhr, 17.30 Uhr und 20 Uhr; Freitag und Samstag zusätzlich um 22.30 Uhr. FSK: 12.


„Gabby’s Dollhouse: Der Film“

Foto: Universal

Mit GABBY’S DOLLHOUSE: DER FILM bringt DreamWorks Animation die weltweit erfolgreiche Serie für ein erstes, miaufregendes Kinoabenteuer endlich auf die Leinwand. Dabei erlebt Gabby (Laila Lockhart Kraner) ein katztastisches Abenteuer: Bei einem Roadtrip mit ihrer Großmutter Gigi (Gloria Estefan) in Richtung Katz Francisco gerät ihr über alles geliebtes, kunterbuntes Puppenhaus in die Pfoten der exzentrischen Katzenliebhaberin Vera (die Oscar®-nominierte Kristen Wiig). Schnell muss Gabby all ihre cleveren Kätzchen zusammentrommeln, um mit Hilfe der kleinen Freunde ihren kostbarsten Besitz zu retten.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Die Hauptrollen spielen Laila Lockhart Kraner, Kristen Wiig, Gloria Estefan u.a.. Regie führte Ryan Crego.

„Gabby’s Dollhouse“ läuft im Kino Dorsten täglich um 15.15 Uhr und 17.15 Uhr; Sonntag zusätzlich um 11 Uhr und 13 Uhr. FSK: 0.


„Alles voller Monster“

Foto: Wild Bunch

In einem Schloss hoch über einer kleinen Stadt erweckt ein verrückter Professor monströse Kreaturen zum (Fast)-Leben … und vergisst sie dann prompt wieder. Wer kümmert sich also um das Schloss? Wer kümmert sich um die Monster – die in ständiger Angst vor den Menschen leben? Oder bringt ihnen bei, NICHT monströs zu sein, damit die Dorfbewohner nicht auf sie aufmerksam werden und eine wütende Meute bilden, um das Schloss niederzubrennen? Stitchkopf – die allererste Kreation des Professors.

Stichkopf macht die ganze Arbeit – aber der Professor bemerkt ihn nicht einmal. Bis eines Tages der „Fahrende Jahrmarkt unnatürlicher Wunder“ des zwielichtigen Zirkusdirektors Fulbert Freakfinder in die Stadt zieht. Der braucht dringend eine neue Attraktion, um die Massen anzulocken. Bald steht er vor dem Schlosstor und verspricht Stichkopf Ruhm, Reichtum – und LIEBE.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Die Hauptrollen sprechen Asa Butterfield, Joel Fry, Rob Brydon, u.a.. Regie führte Steve Hudson.

„Momo“ läuft im Kino Dorsten täglich um 15 Uhr, 16.45 Uhr und 18.30 Uhr; Sonntag zusätzlich um 11 Uhr und 13 Uhr. FSK: 6.


Einbruch in die Kita Metastadt in Wulfen-Barkenberg

Unbekannte sind in der Nacht von Montag auf Dienstag in die Städtische Kindertagesstätte und das Familienzentrum Metastadt an der Talaue eingebrochen. Nach Angaben der Polizei verschafften sich die Täter zwischen Montagabend (19 Uhr) und Dienstagmorgen (7 Uhr) gewaltsam Zutritt zu dem Gebäude, indem sie eine Terrassentür aufhebelten.

Im Inneren durchsuchten die Einbrecher mehrere Räume und öffneten zahlreiche Schränke. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei wurden jedoch keine Wertgegenstände entwendet. Anschließend flüchteten die Täter vermutlich über die Eingangstür.

Der entstandene Sachschaden ist bislang noch nicht beziffert, dürfte jedoch vor allem durch die aufgebrochene Tür und mögliche Beschädigungen im Gebäude entstanden sein. Für das Kita-Team und die Kinder bedeutete der Vorfall am Dienstagmorgen zunächst eine böse Überraschung. Die Erzieherinnen entdeckten die Spuren des Einbruchs beim Betreten der Einrichtung.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet nun um Zeugenhinweise. Wer in der Tatnacht verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Talaue in Wulfen-Barkenberg beobachtet hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0800 2361 111 bei der Polizei zu melden.

Sanierung Erler Straße in Rhade: Vollsperrung am 9. und 10. Oktober

Die Sanierungsarbeiten an der Kreisstraße 13, Erler Straße, in Rhade nähern sich dem Abschluss. Wie der Kreis mitteilt, stehen nun die letzten Arbeiten an. Am Donnerstag und Freitag, 9. und 10. Oktober, werden die abschließenden Fräs- und Asphaltarbeiten durchgeführt.

Für diese Arbeiten ist eine Vollsperrung für den motorisierten Verkehr erforderlich. Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende können den Baustellenbereich jedoch weiterhin passieren. In Abstimmung mit allen Beteiligten wird für den Autoverkehr eine weiträumige Umleitung eingerichtet.

Nach Abschluss der Asphaltarbeiten folgen in der kommenden Woche noch Markierungsarbeiten, um die Straße endgültig fertigzustellen. Ein weiterer wichtiger Schritt steht am Mittwoch, 15. Oktober, an. Dann wird die neue Fußgängerampel auf Höhe der Urbanusschule in Betrieb genommen.

Damit geht die umfassende Sanierung der Erler Straße in ihre letzte Phase – und Rhade kann sich schon bald über eine modernisierte Verkehrsverbindung freuen.

Ein „mahlerischer“ Tag: Spannende Fahrradtour der BürgerRunde Feldmark

Ein besonderes Erlebnis bot die vierte Fahrradtour der BürgerRunde Feldmark. Zahlreiche Radfahrer machten sich auf den Weg in Richtung Deuten, um dort spannende Einblicke in die Geschichte zweier Mühlen zu erhalten.

In Deuten wurde die Gruppe vom engagierten Mühlenführer Thomas Gerling empfangen. Mit großer Begeisterung und viel Sachkenntnis berichtete er über die wechselvolle Geschichte der Tüshausmühle. Diese diente einst als Walkmühle, später als Ölmühle und schließlich als Kornmühle. Im liebevoll renovierten Industriemuseum konnten die Teilnehmer den Betrieb der Mühle bei teils laufenden Maschinen hautnah erleben. So wurde deutlich, welche Bedeutung die Mühle einst für das Dorfleben hatte.

Bürgerrunde Feldmark Fahrradtour Mühle
Foto: BürgerRunde Feldmark

Zurück in der Feldmark wartete das nächste Highlight: die Hülsdünker Mühle. Dort führte Hermann Hülsdünker die Gruppe durch die Geschichte seiner Familie. Anhand historischer Fotografien berichtete er eindrucksvoll über die Arbeit seines Großvaters und Vaters als Müller.

Bürgerrunde Feldmark Fahrradtour Mühle
Foto: BürgerRunde Feldmark

Zum Abschluss erwartete die Radfahrer eine liebevoll gedeckte Kaffeetafel im alten Mühlengemäuer an der Gladbecker Straße, die den Tag auf besonders gemütliche Weise abrundete.

Bürgerrunde Feldmark Fahrradtour Mühle
Foto: BürgerRunde Feldmark

Tolles Erlebnis für die BürgerRunde Feldmark

„Es war für alle Teilnehmenden ein Erlebnis, beide Mühlen von innen und außen zu erfahren“, fasst Dieter Dreckmann vom Orga-Team der BürgerRunde Feldmark zusammen. Sein Dank gilt vor allem den beiden Mühlenführern. „Ein großes Dankeschön an die so engagierten und begeisterten Mühlenführer Thomas Gerling und Hermann Hülsdünker.“

So bleibt die vierte Fahrradtour der BürgerRunde Feldmark als „mahlerischer Tag“ in bester Erinnerung – mit vielen Eindrücken, Gesprächen und einem Stück lebendiger Heimatgeschichte.

Geringer Niederschlag: An der Lippe blieb es im September recht trocken

Im September zeigte sich in der Region ein deutliches Wettergefälle: Während es entlang der Emscher stellenweise kräftig regnete, blieb es an der Lippe – und damit auch in Dorsten – vergleichsweise trocken. Das geht aus den aktuellen Messdaten der Emschergenossenschaft und des Lippeverbandes hervor.

Im Einzugsgebiet der Lippe fielen im September durchschnittlich 53,8 Millimeter Regen. Das sind rund zehn Millimeter weniger als im langjährigen Vergleich. Damit war auch der September ein eher trockener Monat – so wie schon die Vormonate seit Mai.

Am meisten Regen fiel am 8. September an der Messstation der Kläranlage Selm-Cappenberg: 23,5 Millimeter innerhalb eines Tages. In Dorsten und Umgebung hielten sich die Niederschläge dagegen in Grenzen.

An der Emscher war es feuchter als an der Lippe

Ganz anders sah es an der Emscher aus. Dort sorgten kräftige Regenfälle am 8. und 9. September für deutlich höhere Werte. Im Durchschnitt kamen im Emschergebiet 71,4 Millimeter zusammen – etwas mehr als der 130-jährige Mittelwert von 66 Millimetern. In Oberhausen etwa wurden am 8. September 23,9 Millimeter Regen gemessen.

Insgesamt reichten die Monatssummen von 38,5 Millimetern im trockenen Hamm bis zu 83,8 Millimetern im besonders regenreichen Gladbeck.

Etwas milder als üblich war der September außerdem: Die durchschnittliche Lufttemperatur lag bei 15,6 Grad Celsius und damit leicht über dem langjährigen Mittel von 15,2 Grad.

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