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Mit Rechtspopulisten streiten: Workshop stärkt demokratische Streitkultur in Dorsten

Wie begegnet man rechten Parolen im Alltag? Ein Workshop in Dorsten vermittelt am 9. August Strategien für den konstruktiven Dialog mit Rechtspopulisten – mit Theologe und Dialogexperte Dr. Frank Hiddemann.

  • Was: Workshop „Mit Rechtspopulisten streiten“
  • Wann: Samstag, 09. August 2025, 10:00–15:00 Uhr
  • Wo: Treffpunkt Altstadt, Geschwister-Scholl-Platz 1, 46282 Dorsten
  • Wer: Mit Dr. Frank Hiddemann, veranstaltet vom Bündnis „Wir in Dorsten gegen Rechts“
  • Für wen: Engagierte Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Initiativen
  • Kosten: Teilnahme kostenlos
  • Anmeldung: [email protected]
  • Weitere Infos: www.dorsten-gegen-rechts.de

Demokratische Positionen wirksam vertreten

Wie reagiert man, wenn im Verein, beim Familienfest oder am Arbeitsplatz rechtspopulistische Parolen fallen? Dieser Frage widmet sich der Workshop „Mit Rechtspopulisten streiten!“ am 9. August in Dorsten. Veranstalter ist das zivilgesellschaftliche Bündnis „Wir in Dorsten gegen Rechts“.

Im Zentrum der Veranstaltung steht die Frage, wie sich Bürgerinnen und Bürger konstruktiv, aber entschlossen gegen rechtspopulistische und demokratiefeindliche Aussagen positionieren können. Der Workshop bietet praktische Strategien für Gespräche im Alltag – vom Stammtisch bis zur öffentlichen Diskussion.

Impulse und Austausch mit erfahrenem Dialogexperten

Geleitet wird der Workshop von Dr. Frank Hiddemann, Theologe und Leiter der Ökumenischen Akademie Gera-Altenburg. Hiddemann ist bundesweit bekannt für seine Dialogformate mit politisch Andersdenkenden – auch mit Sympathisanten rechter Parteien. Er bringt langjährige Erfahrung im Umgang mit streitbaren Positionen mit und betont: „Rechtspopulismus darf nicht unwidersprochen bleiben – aber er lässt sich im Dialog entlarven.“

Die Teilnehmenden erwartet ein vielfältiges Programm mit Impulsvortrag, moderierter Diskussion, Gruppenarbeit und der Entwicklung lokaler Handlungsansätze für Dorsten und das Ruhrgebiet.

Jetzt anmelden und mitdiskutieren

Das Angebot richtet sich an alle, die sich für eine demokratische Streitkultur engagieren wollen – unabhängig von Vorwissen oder Beruf. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung per E-Mail jedoch erforderlich.

Dorsten-gegen-rechts-Aktion-Dorsten

Einbruch in Kindergarten am Wulfener Markt – Polizei bittet um Hinweise

Unbekannte Täter sind zwischen Dienstagabend (18 Uhr) und Mittwochmorgen (7 Uhr) in einen Kindergarten am Wulfener Markt eingebrochen.

Sie hebelten eine Tür auf und flüchteten anschließend über den Innenhof. Ob sie etwas gestohlen haben, steht bislang nicht fest.

Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 0800 / 2361 111.

Millionenüberschuss im Haushalt 2023 – Rat entlastet Bürgermeister Stockhoff

Die Stadt Dorsten hat ihre Finanzen im Griff: Für das Jahr 2023 steht unterm Strich ein deutliches Plus. Der Rat hat den Jahresabschluss jetzt offiziell beschlossen und Bürgermeister Tobias Stockhoff entlastet. Der vollständige Abschluss liegt öffentlich aus.

Millionenüberschuss trotz kleinerer Verluste

Die Stadt Dorsten hat das Haushaltsjahr 2023 mit einem Überschuss von rund 11,12 Millionen Euro abgeschlossen. Beim Verkauf einiger städtischer Güter kam es allerdings zu einem buchhalterischen Verlust von etwa 193.000 Euro, weil die erzielten Preise unter dem geschätzten Restwert lagen.

Trotzdem kann sich das Gesamtergebnis sehen lassen: Die Bilanzsumme beträgt rund 706 Millionen Euro, das Eigenkapital liegt bei etwa 72,40 Millionen Euro.

Geld wird Rücklage zugeführt

Der gesamte Überschuss fließt in die sogenannte Ausgleichsrücklage. Diese Rücklage dient als finanzielles Polster für kommende Jahre. Der kleinere Verlust aus Verkäufen wurde bereits berücksichtigt. Die Stadt bleibt damit finanziell auf stabilem Kurs.

Rat entlastet Bürgermeister

Der Stadtrat hat Bürgermeister Tobias Stockhoff für das Jahr 2023 offiziell entlastet. Das bedeutet: Die Haushaltsführung wurde als korrekt und ordentlich bestätigt.

Abschluss liegt öffentlich aus

Wer sich den Jahresabschluss im Detail anschauen möchte, hat dazu Gelegenheit: Die Unterlagen mit rund 655 Seiten liegen im Rathaus der Stadt Dorsten, Halterner Straße 5, Zimmer A337, während der regulären Öffnungszeiten aus:

  • Montag bis Donnerstag: 8.00 bis 16.00 Uhr
  • Freitag: 8.00 bis 13.00 Uhr

Außerdem steht der Abschluss auch online bereit unter: www.dorsten.de/rathaus-stadt/politik/haushalt

Dorstener Verkehrsverein lädt zur Entdeckungstour nach Schermbeck ein

Der Dorstener Verkehrsverein besucht Schermbeck. Neben Kirchen- und Burggeschichte steht auch der jüdische Friedhof auf dem Programm. Die geplante Schlauchbootfahrt entfällt.

  • Was: Geführter Ausflug nach Schermbeck
  • Wann: Samstag, 26. Juli, ab 11 Uhr
  • Wo: Start an der Radstation des Bürgerbahnhofs Dorsten
  • Wer: Mitglieder, Neubürger und Gäste des Dorstener Verkehrsvereins
  • Programm: Besuch der St. Georgskirche, der ehemaligen Burg, des Heimathauses und des jüdischen Friedhofs
  • Führungen durch: Rainer Gardemann, Ingrid Brinkmann und Wolfgang Bornebusch
  • Hinweis: Die geplante Schlauchboot-Tour nach Krudenburg entfällt

Historisches Schermbeck entdecken

Der Dorstener Verkehrsverein lädt am Samstag, den 26. Juli, seine Mitglieder sowie interessierte Neubürger und Gäste zu einem besonderen Ausflug in die Nachbargemeinde Schermbeck ein. Treffpunkt ist um 11 Uhr an der Radstation des Bürgerbahnhofs in Dorsten.

Fachkundige Führungen durch Kirche, Burg und Heimathaus

Rainer Gardemann führt die Gruppe zunächst durch die historische St. Georgskirche und erläutert anschließend die Geschichte der ehemaligen Schermbecker Burg. Danach geht es weiter ins Heimathaus im Ortskern, wo Ingrid Brinkmann den Gästen einen Einblick in die regionalhistorische Sammlung bietet.

Ein besonderer Programmpunkt ist der Besuch des jüdischen Friedhofs. Hier informiert der ehemalige Pfarrer Wolfgang Bornebusch über die bewegte Entstehungsgeschichte dieser Gedenkstätte.

Schlauchboot-Tour nach Krudenburg fällt aus

Die ursprünglich vorgesehene Schlauchbootfahrt von Schermbeck nach Krudenburg muss entfallen, da sich nicht genügend Interessenten gefunden haben. Die Schermbeck-Exkursion findet jedoch wie geplant statt.

Weitere Informationen und Kontakt

Dorstener Verkehrsverein
E-Mail: [email protected]
Internet: www.verkehrsverein-dorsten.de
Mobil: 0160 96270024

Geschäftsführer der Lebenshilfe: Auf einen Kaffee mit Antonius von Hebel

Manchmal braucht es keine lauten Töne, um gehört zu werden. Beweis dafür ist Antonius von Hebel, ehemaliger Geschäftsführer des Freizeitbades Atlantis, seit 2001 Leiter des Entsorgungsbetriebs Dorsten, sowie noch bis Ende Juni 2025 Geschäftsführer der Lebenshilfe Lippestadt Dorsten gGmbH und der Lebenshilfe Dorsten e.V.

„In den fast neun Jahren, in denen ich mit Antonius von Hebel zusammengearbeitet habe, habe ich ihn stets als wertschätzenden Zuhörer erlebt. Er wurde nie laut, auch wenn seine Geduld manchmal auf die Probe gestellt wurde“, blickt Elke Gertdenken, Prokuristin der Lebenshilfe Dorsten, zurück. „Herr von Hebel hat seine Entscheidungen klar getroffen und blieb dann auch konsequent dabei.“

Auch Antonius von Hebel selbst blickt auf seine berufliche Vergangenheit in Dorsten zurück: „Es war ein bewegtes Leben und ich war bei allen meinen Tätigkeiten mit Herzblut und Begeisterung dabei, obwohl sie sich völlig voneinander unterschieden.“

1955 im Emsland geboren, verbrachte der junge Antonius einige Zeit in einem katholischen Internat in Meppen. „Hat aber mit mir nicht so funktioniert“, schmunzelt er. Er wechselte aufs Gymnasium, machte dort sein Abi und begann 1977 sein Jurastudium in Berlin. Ein Jahr später wechselte er zur Uni nach Münster und ist seitdem dem Münsterland treu geblieben. Ebenso treu blieb er auch seiner Branche, der Entsorgungswirtschaft, in der er bis heute tätig ist.

Antonius von Hebel
Antonius von Hebel vor seinem Jagdhaus in der Eifel. Foto: privat

„Schrittweise herunterfahren“

„Ich bin jetzt 70, da wurde es Zeit, nicht nur ans Aufhören zu denken, sondern meine Aktivitäten schrittweise herunterzufahren.“ Als Erstes legte er daher 2022, nach elf Jahren, sein Amt als Geschäftsführer des Atlantis nieder. „Es waren damals turbulente Zeiten, aber gemeinsam mit allen Mitarbeitern des Freizeitbades ist es uns gelungen, das Atlantis sehr gut aufzustellen.“ Patricia Miske, Marketing-Managerin des Bäderbetriebes, blickt auf viele Jahre der vertrauensvollen und engagierten Zusammenarbeit mit Antonius von Hebel zurück, sowohl im Atlantis als auch bei der Lebenshilfe Dorsten. „Seine ruhige, verbindliche Art und sein Gespür für Menschen und Situationen haben mich beeindruckt und nachhaltig persönlich geprägt.“

Antonius von Hebel selbst ist dagegen beeindruckt von dem Engagement aller Mitarbeiter der Dorstener Lebenshilfe und wird dem Verein auf jeden Fall weiterhin ehrenamtlich erhalten bleiben.

„Ludger Circel brachte mich erstmals auf den Gedanken, mich bei der Lebenshilfe einzubringen“, erinnert er sich. „Ich war auf der Suche nach einer Möglichkeit, der Gesellschaft etwas zurückzugeben. Durch meine Kontakte zu Menschen mit Behinderungen, sei es durch meine Cousine oder durch Fahrten, die ich als Student mit ihnen unternahm, war der Bodycheck als erster Kontakt mit einem Bewohner der Villa Keller für mich nicht ganz so ungewohnt.“

2016 wurde er in den Vorstand der Lebenshilfe gewählt, seit dem 1. Januar 2018 ist er dort Geschäftsführer. „Es ist an der Zeit, der Stadt Dorsten auch öffentlich Danke zu sagen. Danke dafür, dass sie während der Pandemie unsere Kolleginnen und Kollegen aus den Kitas, der Schulbegleitung sowie des Atlantis in der Kurzarbeit durch den KOD so hervorragend aufgefangen hat.“ Auch Elke Gertdenken erwähnt noch einmal diese Jahre: „Ich konnte mir in dieser strubbeligen Zeit keinen anderen Geschäftsführer vorstellen als Herrn von Hebel. Wir mussten bei unseren acht Einrichtungen unterschiedliche Vorschriften beachten, aber unser Geschäftsführer schaffte es immer, den Überblick zu behalten.“

Antonius von Hebel als Brückenbauer

Tobias Wessel, Geschäftsführer der Lebenshilfe Lippestadt Dorsten gGmbH, ergänzt: „Herr von Hebel hat stets zielorientiert gearbeitet und gab uns so mit seinen Entscheidungen die nötige Sicherheit. Er ist ein Brückenbauer und Netzwerker, der uns viele Türen geöffnet hat. Ich freue mich, dass ich als sein Nachfolger von seinem riesigen Erfahrungsschatz profitieren kann.“

Antonius von Hebel
Antonius von Hebels restaurierter Käfer vor der ersten Probefahrt. Foto: privat

„Brücken zu bauen entspricht dem Wahlspruch des Münsteraner Studentenheimes und ist mein Lebensmotto geworden“, verrät uns Antonius von Hebel. Bis Ende des Jahres begleitet er noch den Zusammenschluss der Bereiche Straßenunterhaltung, Grünflächenpflege und Entsorgung zum KSD mit seinem Wissen. „Auch wenn ein tödlicher Unfall sowie eine an Covid verstorbene Bewohnerin unserer Einrichtung meine berufliche Laufbahn überschatten, so überwiegen meine positiven Erinnerungen und ich bin dankbar für all die Jahre, die ich beruflich in Dorsten verbringen durfte“, zieht der Billerbecker Bilanz. „Nun aber freue ich mich darauf, ohne Prüfungsstress Italienisch und Niederländisch zu lernen, mit meinem restaurierten VW-Käfer zu reisen und in der Eifel sowie im Thüringer Wald zu jagen.“

Ferienfreizeit in Rhade: Weihbischof Lohmann besucht Ameland-Gruppe

Rund 5.000 Kinder und Jugendliche aus dem Bistum Münster verbringen ihre Sommerferien auf Ameland. Eine der Gruppen kommt aus Dorsten-Rhade – und bekommt Besuch von Weihbischof Rolf Lohmann. Er zeigt sich beeindruckt vom Einsatz der Betreuenden und dem gelebten Teamgeist.

Ankunft zur Abendessenszeit

Es ist früher Abend auf dem Lagerplatz der Ferienfreizeit der Pfarrei St. Laurentius / St. Urbanus in Dorsten-Rhade. Als ein Glöckchen zum Abendessen ruft, stürmen die Kinder ins Haus. Die Stimmung ist laut, fröhlich und lebendig. Mitten im Trubel: Weihbischof Rolf Lohmann, Regionalbischof für den Niederrhein und den Kreis Recklinghausen.

Weihbischof Lohmann besucht Rhader Ferienfreizeit auf Ameland
Familien: Thomas Mast (oben links) mit seinen Töchtern Tabea und Delia (unten von links) sowie Barbara und Thomas Tuttmann (oben Mitte und rechts) mit ihren Kindern Nele und Fynn gehören seit vielen Jahren fest zum Team des Amelandlagers. © Bischöfliche Pressestelle/Ann-Christin Ladermann

Besuch mit Wertschätzung

In diesen Tagen besucht Lohmann mehrere Ferienfreizeiten im Bistum Münster. Er möchte sich vor Ort ein Bild vom Alltag machen – und die ehrenamtliche Arbeit würdigen: „Ich finde das einfach großartig, was hier auf die Beine gestellt wird“, sagt er. „So viel Engagement, so viel Herzblut.“

Organisiert wird der Aufenthalt vom „Katholischen Ferienwerk Ameland“. Insgesamt verbringen rund 5.000 Kinder und Jugendliche ihre Sommerferien auf der niederländischen Nordseeinsel.

Rhade rocks Ameland

Die Gruppe aus Rhade ist vor einigen Tagen angereist. Mit dabei: 74 Kinder, 16 Betreuende, vier Kochfrauen, ein Kochmann – und ein Motto, das alles zusammenfasst: „Rhade rocks Ameland“. Die Lagerleitung haben Barbara und Thomas Tuttmann übernommen, wie schon seit elf Jahren. Auch Tochter Nele und Sohn Fynn, beide 19, engagieren sich als Betreuende.

„Das ist unser Familienurlaub“, sagt Barbara Tuttmann. Sie arbeitet hauptberuflich als Erzieherin und ist seit ihrem 21. Lebensjahr Teil des Amelandteams. „Wir können alle drei Wochen am Stück Urlaub nehmen, das heißt, dass es in dieser Zeit für uns gemeinsam ins Ferienlager geht.“ Der Weihbischof zeigt sich beeindruckt: „So ein Einsatz ist nicht selbstverständlich.“

Weihbischof Lohmann besucht Rhader Ferienfreizeit auf Ameland

Küche mit Herz

In der Küche steht Thomas Mast, liebevoll „Bootsmann“ genannt. Seine Töchter Tabea und Delia waren früher Teilnehmerinnen, heute sind auch sie als Betreuerinnen aktiv. „Ich wollte eigentlich schon aufhören“, sagt Mast. „Aber als ich ein Jahr pausiert habe, habe ich gemerkt: Ich kann gar nicht ohne.“ Das Lagerteam sei „wie eine zweite Familie“.

Tabea ist zum vierten Mal dabei. Warum sie sich engagiert? „Wenn Kinder zum ersten Mal das Meer sehen – dieses Staunen, diese Begeisterung… das ist einfach wunderschön.“ Und: „Es ist ein Stück Kindheit, das weiterlebt. Ich war früher selbst Teilnehmerin.“ Die Arbeit sei nicht immer einfach – 74 Kinder, 74 Charaktere – aber das gemeinsame Erleben verbinde.

Einblick und Dank

Weihbischof Lohmann lässt sich die Räume zeigen, wirft einen Blick in die Vorratskammer und auf die Küchendienstpläne. „Es beeindruckt mich sehr, wie hier Generationen von Engagierten Kindern eine unvergessliche Zeit schenken. Dafür ein ganz herzliches Dankeschön!“

Harry Potter und Slush-Eis

Auch die Kinder berichten begeistert von ihren Erlebnissen: Der Casinoabend, die „Olympischen Spiele“ und ihre eigene „Höhle der Löwen“ gehören zu den Highlights. Besonders beliebt: ein kompletter Tag im Zeichen von Harry Potter. Kleine Zauberer mit selbstgebastelten Zauberstäben und Besen erkundeten das Gelände. Es wurde Quidditch gespielt, Fahnen bemalt und um den Hauspokal gekämpft. Für Abkühlung sorgte eine Slush-Eis-Maschine. Was alle eint, ist der Zusammenhalt. „Man wächst da richtig rein“, sagt Nele Tuttmann. „Das ist kein Ehrenamt, das ist ein Lebensgefühl.“

Illegale Müllentsorgung: Stadt räumt 16 Tonnen Asphalt aus dem Wald – 1000 Euro Belohnung

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Die Stadt Dorsten hat den illegal im Wald entsorgten Asphalt inzwischen beseitigt. Insgesamt wurden 16 Tonnen Material abtransportiert. Die Ermittlungen zum Verursacher laufen weiter – für Hinweise ist eine Belohnung von 1000 Euro ausgesetzt.

Illegale Müllentsorgung: 16 Tonnen Asphalt aus Waldstück entfernt

Wie die Stadt Dorsten mitteilt, haben Mitarbeiter des Kommunalen Servicebetriebes Dorsten (KSD) am Dienstag, 22. Juli 2025, die Asphaltreste im Waldstück am Tüshausweg aufgeladen und entsorgt. Die schwierige Verladung erfolgte unter beengten Bedingungen zwischen den Bäumen. Weil das Material noch nicht vollständig ausgehärtet war, musste es teilweise von Hand in die Baggerschaufel geschoben werden.

Teilweise Wiederverwertung möglich

Der Asphalt wurde – soweit sortenrein trennbar – einer Aufbereitungsanlage zugeführt. Reste und verunreinigtes Material, das sich noch in der Mitte warm anfühlte, wurden samt Waldboden einige Zentimeter tief ausgekoffert und fachgerecht entsorgt. Die Gesamtmenge belief sich laut Stadt auf rund 16 Tonnen.

Keine langfristigen Umweltschäden

Nach Angaben der Stadt entstehen durch die Ablagerung keine nachhaltigen Umweltschäden. Moderner Asphalt enthalte keine Teerbestandteile mehr, wie sie früher als besonders schädlich galten und seit den 1970er Jahren nicht mehr verwendet werden.

Privatwald – aber öffentlich zugänglich

Zwar liegt das betroffene Areal in privatem Besitz, doch laut Forstgesetz müssen Waldbesitzer ihre Flächen für die Allgemeinheit zugänglich halten. In solchen Fällen übernimmt daher die Kommune die Beseitigung illegaler Müllablagerungen.

Stadt bittet um Hinweise

Das Team „Sauberes Dorsten“ beim KSD sucht weiterhin nach dem oder den Verursachern. Für Hinweise, die zweifelsfrei zur Ermittlung führen, hat die Stadt eine Belohnung von 1000 Euro ausgesetzt. Hinweise nimmt die Stadt per E-Mail entgegen: [email protected].

Christopher Meier-Wilkening: Zwischen Kinosaal und Boxring

Der Dorstener Regisseur Christopher Meier-Wilkening steckt mitten in der Arbeit an seinem neuen Filmprojekt, das mit einem ebenso ungewöhnlichen Konzept wie Setting überrascht. Ein „Film im Film“, der nicht nur das Kino selbst, sondern auch dessen Besucher in den Fokus rückt und das mit einer ordentlichen Portion schrägem Humor. Nach den ersten Drehtagen, unter anderem in einem Boxring, spricht er über Genregrenzen, kreative Freiheit und die bereichernden Ideen aus dem Castingprozess.

Dorsten-Online: „Herr Meier-Wilkening, der Drehstart liegt nun hinter Ihnen – zuletzt wurde in einem Boxring gefilmt. Wie kam es zu dieser ungewöhnlichen Location, und welche Rolle spielt der Boxring innerhalb der Filmhandlung?“

Christopher Meier-Wilkening: „Die bisherigen vier Drehtage dienten der Vorbereitung von insgesamt sieben Kurzfilmen, die im späteren Hauptfilm auf der Kinoleinwand erscheinen – und auch separat veröffentlicht werden. Es handelt sich also um einen Film im Film. Der Boxring als Location entstand durch die großartige Kooperation mit dem Muay-Thai-Verein „Crazy Tigers“ in Dorsten, die uns dort ein wildes, absurdes Wrestling-Match drehen ließen. Im Oktober beginnt dann der Hauptdreh.“

Dorsten-Online: „Ihr neuer Film spielt größtenteils im Kino, doch mit dem Boxring scheinen Sie die visuelle und erzählerische Bandbreite deutlich zu erweitern. Welche filmischen Kontraste oder Stilmittel verfolgen Sie mit dieser Entscheidung?“

Christopher Meier-Wilkening: „Die Kino-Location als zentrales Element eröffnet uns die Möglichkeit, sämtliche Filmgenres zu streifen – ganz nach dem Motto: Alles ist erlaubt. Jeder der sieben Kurzfilme ist stilistisch und erzählerisch komplett unterschiedlich, aber sie alle eint ein absurder, komödiantischer Ton. Der Boxring steht damit exemplarisch für den verspielten Umgang mit Kontrasten – ein cineastischer Freiraum, der keine Genregrenzen kennt.“

Dorsten-Online: „Beim Casting sprachen Sie davon, dass kreative Ideen von Teilnehmenden sogar den Weg ins Drehbuch finden könnten. Gab es tatsächlich Vorschläge aus dem Castingprozess, die nun Teil der Dreharbeiten geworden sind?“

Christopher Meier-Wilkening: „Absolut. Es kamen einige frische und völlig unerwartete Ideen aus dem Casting, die es tatsächlich ins Drehbuch geschafft haben – Gedanken, auf die ich selbst nicht gekommen wäre. Das entspricht auch der Grundidee des Films: das Kino als Ort alltäglicher, aber erzählenswerter Geschichten. Ich bin generell ein Freund von Improvisation – gerade bei Comedy entstehen viele der besten Momente spontan, oft auch durch Input des Casts oder des Teams hinter der Kamera. Es ist großartig, wenn man gemeinsam dieselbe kreative Wellenlänge findet.“

Strategisch, pragmatisch, effektiv: Neukundengewinnung im Maschinenbau mit WACHSTUMSPLAN

s bringt ihnen neue Kunden und Umsätze und hat dem Beratungshaus WACHSTUMSPLAN den dritten TOP CONSULTANT Award eingebracht.

Der Maschinenbau und der technische Mittelstand in seiner Gesamtheit sind das Rückgrat der Industrie in Deutschland und oft global führend. Doch diese von technischer Exzellenz geprägte Branche tut sich auf dem Gebiet der Neukundengewinnung oft noch schwer und lässt so Umsatzchancen verstreichen. Der Grund dafür ist häufig, dass Vertrieb auch von Mitarbeitenden mit technischem Hintergrund übernommen wird. Aus technischer Perspektive ist das durchaus sinnvoll.

Schließlich sind die Lösungen und Produkte oft sehr anspruchsvoll und verlangen tiefgehende Kenntnis der Sache. Allerdings bedeutet das oft eine zusätzliche Belastung für Mitarbeitende und das „Nebenher“ des Vertriebs bremst auch dessen Professionalisierung. Unterm Strich bleibt der Vertrieb damit oft unter seinen Möglichkeiten. Das fällt nicht auf, weil es auch so funktioniert. Allerdings lassen sich Unternehmen damit auch Chancen auf Umsatz, Wachstum und damit langfristigen Erfolg entgehen.

Wachstum und Neukundengewinnung systematisch entwickeln

An dieser Stelle setzt die WACHSTUMSPLAN GmbH aus Münster an: Das Beratungsunternehmen entwickelt für Unternehmen aus dem technischen Mittelstand Strategien, um systematisch Neukunden zu akquirieren und so Wachstum zu generieren. WACHSTUMSPLAN setzt dabei auf eine strukturierte Herangehensweise, die drei Prinzipien folgt:

  • Maßgeschneidert statt von der Stange: Jedes Unternehmen im Maschinenbau ist anders, jedes Produkt ist anders und jedes Marktumfeld ist es auch. Danach muss sich jeder systematische Wachstumsplan für technische Unternehmen richten. Bei WACHSTUMPLAN gibt es daher keine Standardlösungen, sondern maßgeschneiderte Strategien und Systeme, die exakt auf die realen Anforderungen des jeweiligen Unternehmens und dessen Branche passen, egal ob aus dem Maschinenbau, ob Zulieferer oder spezialisierter Komponentenhersteller.
  • Gesunder Pragmatismus: eit und Ressourcen in Unternehmen sind immer knapp. WACHSTUMSPLAN begegnet dem mit einer pragmatischen Umsetzung von Vertriebsstrategien, die sich an dem orientieren, was realistisch möglich ist. Das Ergebnis ist eine Planung mit starkem Fokus auf und Begleitung bei der Umsetzung – mit zielorientierten Prozessen, klaren Strukturen, einer agilen Herangehensweise und der notwendigen zeitlichen Flexibilität bei der Erreichung von Zielen.
  • Erfolgskontrolle: Beratungsleistungen sind immer eine Investition. Und die muss sich nachhaltig lohnen. Ganz wesentliches Element der individuellen Strategie sind deshalb, zur Kontrolle und Optimierung, auch immer konkrete, nachweisbare Ziele und Kundenfeedback.

Ausgezeichnete Beratung: Träger des TOP CONSULTANT Awards 2025

Über 150 Unternehmen aus vielen technischen Branchen haben ihren Vertrieb bisher zusammen mit Wachstumsplan von Grund auf neu ausgerichtet. Mit Erfolg, wie die dritte Auszeichnung mit dem TOP CONSULTANT zeigt, den die Geschäftsführung der WACHSTUMSPLAN GmbH am Freitag, den 27. Juni 2025 in Mainz im Rahmen des Deutschen Mittelstands-Summits aus der Hand von Alt-Bundespräsidenten Christian Wulff entgegennehmen durfte. Die renommierte Auszeichnung wird Beratungsunternehmen auf Basis der Bewertung ihrer Arbeit durch deren Kunden verliehen und steht damit wie kaum eine andere für geprüfte Beratungsqualität.

WACHSTUMSPLAN GmbH
Hafenweg 22, 48155 Münster

0251 50853470

[email protected]

Beim Laden der Karte werden Daten an Google übermittelt.

Wasserentnahmen freiwillig einschränken: Kreis bittet um Rücksicht

Die Lage an Bächen, Flüssen und Seen im Kreisgebiet bleibt angespannt. Trotz wechselhaften Sommerwetters machen anhaltende Trockenphasen der Natur zu schaffen. Die Untere Wasserbehörde bittet daher um freiwilligen Verzicht auf Wasserentnahmen, um Tiere und Pflanzen zu schützen.

  • Was: Appell zum Verzicht auf Wasserentnahmen
  • Wer: Untere Wasserbehörde des Kreises
  • Warum: Niedrige Wasserstände und Belastung für Ökosysteme
  • Wo: Gewässer im gesamten Kreisgebiet
  • Wann: Aktuell, bei anhaltender Trockenlage
  • Weitere Schritte: Mögliche Allgemeinverfügung bei Verschärfung

Trockenheit belastet heimische Gewässer

Auch wenn das Wetter derzeit durchwachsen erscheint, täuscht das über eine ernsthafte Problematik hinweg: Die heißen und regenarmen Phasen der letzten Wochen haben die Wasserstände in den Oberflächengewässern deutlich sinken lassen. Bäche, Flüsse, Teiche und Seen führen vielerorts nur noch wenig Wasser.

Die Folge: Der Lebensraum für Fische, Kleinstlebewesen und Wasserpflanzen schrumpft. Kurzzeitige Regenfälle oder Gewitter bieten keine nachhaltige Entlastung – es braucht längere, gleichmäßige Niederschläge, um das ökologische Gleichgewicht wiederherzustellen.

Behörde beobachtet Situation genau

Mitarbeitende der Unteren Wasserbehörde sind regelmäßig im Kreis unterwegs, um kritische Gewässerstellen zu kontrollieren. Im engen Austausch mit anderen Kommunen im Regierungsbezirk Münster wird die Lage laufend bewertet.

„Für die Flüsse, Teiche, Seen und Bäche sind Wasserentnahmen in dieser Situation schädlich“, betont Mathias Stöhr, Leiter der Unteren Wasserbehörde. „Die Gewässer können sich nur bei dauerhaftem Regen erholen.“

Freiwilliger Verzicht soll Auflagen vermeiden

Sollte sich die Situation weiter verschärfen, steht auch eine Allgemeinverfügung zur Einschränkung der Wasserentnahme im Raum. „Wir hoffen, dass dies nicht nötig sein wird, wenn die Bevölkerung verantwortungsvoll handelt“, so Stöhr.

Der Kreis appelliert daher eindringlich an alle Bürgerinnen und Bürger, aktuell möglichst kein Wasser aus natürlichen Gewässern zu entnehmen – weder zur Gartenbewässerung noch zu anderen Zwecken.

Radioschnuppertag für Kinder im LEO Dorsten

Kinder zwischen 10 und 14 Jahren können beim kostenlosen Workshop „Radioschnuppertag“ im LEO in Hervest eigene Beiträge produzieren. Noch sind Plätze frei! Jetzt anmelden – per Mail oder telefonisch.

  • Was: Workshop „Radioschnuppertag: Deine Stimme am Mikro“
  • Wann: Donnerstag, 7. August 2025, 10–16 Uhr
  • Wo: Jugend- und Kulturzentrum Das LEO, Dorsten-Hervest
  • Wer: Kinder und Jugendliche von 10 bis 14 Jahren
  • Kosten: Kostenlos
  • Anmeldung: Per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 02362 95 40 404

Ein Tag voller Radioluft und Mikrofonpraxis

Das Kulturrucksack-Programm der Stadt Dorsten lädt erneut zum kreativen Mitmachen ein: Beim Workshop „Radioschnuppertag“ im LEO erleben Kinder und Jugendliche, wie Radio gemacht wird – praxisnah und kostenlos. Am 7. August 2025 öffnet das Jugend- und Kulturzentrum in Hervest von 10 bis 16 Uhr seine Türen für alle zwischen 10 und 14 Jahren, die selbst hinter dem Mikrofon stehen wollen.

Eigene Beiträge gestalten und Radio verstehen

Im Mittelpunkt des Workshops steht die Produktion eigener Radiobeiträge: Wie wird gesprochen? Was macht eine gute Moderation aus? Und wie entsteht eigentlich eine komplette Radiosendung? All diese Fragen werden anschaulich beantwortet – inklusive praktischer Übungen am Mikrofon.

Die Veranstaltung ist Teil des landesweiten Förderprojekts „Kulturrucksack NRW“, das seit 2016 in Dorsten mit Leben gefüllt wird. In Kooperation mit lokalen Partnern schafft die Stadt so regelmäßig kostenlose Kulturangebote für junge Menschen.

Jetzt mehr erfahren

Anmeldung und Rückfragen:

Interessierte können sich unter [email protected] oder telefonisch unter 02362 95 40 404 anmelden. Erforderlich sind Name, Adresse, Geburtsdatum und Telefonnummer.

Illegale Müllentsorgung: Wer hat den Asphalt im Wald verklappt?

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Unbekannte haben in einem Waldstück am Tüshausweg eine große Menge Asphalt illegal entsorgt. Die Stadt Dorsten muss nun für die aufwändige Beseitigung zahlen – und hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung. Für sachdienliche Hinweise ist eine Belohnung von 1000 Euro ausgesetzt.

Asphalt-Ladung im Wald entsorgt

Etwa 40 Meter von der Straße entfernt haben Unbekannte in der Nacht auf Samstag eine Lkw-Ladung Asphalt in ein Waldstück am Tüshausweg gekippt. Nach ersten Schätzungen handelt es sich um 10 bis 20 Kubikmeter. Fachleute vermuten, dass die Masse in mindestens zwei Teilmengen abgekippt wurde.

Illegale Asphalt-Entsorgung Tüshausweg
Illegale Asphalt-Entsorgung Tüshausweg. Foto: Stadt Dorsten

Spaziergänger entdeckten die Ablagerung

Spaziergänger stießen am Samstagmorgen auf den illegal entsorgten Asphalt und meldeten den Vorfall umgehend. Die Polizei nahm noch am selben Tag eine Strafanzeige gegen Unbekannt auf.

Müllentsorgung kostet mehrere Tausend Euro

Mitarbeiter des Kommunalen Servicebetriebes Dorsten (KSD) sollen den inzwischen ausgehärteten Asphalt abfahren und einer spezialisierten Verwertungsanlage zuführen. Je nach Menge rechnet die Stadt mit Kosten im hohen vier- bis niedrigen fünfstelligen Bereich. Zusätzlich muss der betroffene Waldboden mehrere Zentimeter tief abgetragen werden.

Stadt setzt auf Hinweise aus der Bevölkerung

Asphalt sei ein wertvoller Baustoff, der in der Regel aufbereitet und wiederverwendet werde, so die Stadt. Ob Teile der aktuellen Ablagerung noch nutzbar sind, werde derzeit geprüft. Um den oder die Verursacher zu finden, setzt die Stadt Dorsten eine Belohnung von 1000 Euro aus – vorausgesetzt, die Hinweise führen zweifelsfrei zur Ermittlung der Täter.

Hinweise nimmt die Stadt per E-Mail unter [email protected] entgegen.

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