Exklusiv für Lokallust und Dorsten-Online präsentiert der Dorstener Fernsehkoch Minh Lam raffinierte Rezepte zum Nachkochen. Jedes Rezept trägt Minhs spezielle Handschrift, ist aber auch für Laien gut nachzukochen. Wer mehr erfahren möchte, folgt Minh auf Instagram. Viel Spaß und guten Appetit!
Gebratene Nudeln
Für 2 Personen • 200 g Eiernudeln • 2 Eier • 1 große Karotte • 1 Zwiebel • 100 g Sojakeime • 2 Frühlingszwiebeln • Frischer Koriander • Frische Minzblätter • Sojasauce (hell und dunkel) • Salz und Pfeffer • Öl zum Braten
Zubereitung:
Einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen, die Eiernudeln darin ca. 10min (oder nach Packungsanweisung) kochen. Anschließend abgießen, mit kaltem Wasser abspülen und beiseite stellen.
Während die Nudeln kochen, die Karotte schälen und in feine Streifen schneiden. Die Zwiebel ebenfalls in feine Ringe schneiden. Die Frühlingszwiebeln in kleine Ringe schneiden. Koriander und Minzblätter grob hacken, um sie später als frische Deko zu verwenden.
Eine Pfanne mit etwas Öl erhitzen. Die Zwiebelringe darin glasig anbraten. Die Karottenstreifen hinzufügen und für 2-3 Minuten mitbraten, bis sie leicht weich sind. Aus der Pfanne nehmen und auch beiseite stellen.
Eier in die Pfanne geben und unter Rühren stocken lassen, ähnlich wie bei Rührei.
Die gekochten Nudeln zu den Eiern geben und alles gut vermengen. Mit 3 Esslöffeln heller Sojasauce, Salz und Pfeffer abschmecken. Für die typische dunkle Farbe 2 Esslöffel dunkle Sojasauce hinzufügen.
Das Gemüse mit Sojakeime unterheben und alles nur kurz erhitzen, damit alles schön knackig bleibt.
Anrichten: Die gebratenen Nudeln auf zwei Teller verteilen. Mit den frisch gehackten Frühlingszwiebeln, Koriander und Minzblättern garnieren. Das sorgt für eine frische und aromatische Note oben drauf. Guten Appetit!
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Glosse von Anke:Der Alltag ist schon ernst genug. Deswegen serviert die Dorstenerin Anke Klapsing-Reich zum Wochenende eine Portion Heiterkeit. Vergnügliche Episoden aus dem Berufs- und Familienleben. Denn mit einem Lächeln geht gleich alles leichter.
Samba auf der Matte
„So, liebe Leute, heute machen wir mal was für die Körperspannung.“ Hochmotiviert und verschmitzt grinsend wirft die Physiotherapeutin jedem auf der Matte liegenden Teilnehmer unserer Reha-Gruppe zwei längliche, froschgrüne und noppenbespickte Gummiteile zu, die an eine gut gewachsene Spreewald-Gurke erinnern.
„Das sind Brasils“, schüttelt sie laut vernehmlich das mit Luft und Granulat intelligent gefüllte Trainingsgerät im Samba-Takt, „… und jetzt alle auf den Bauch legen, in jede Hand ein Brasil nehmen, Arme hoch und schütteln, schütteln, schütteln!“
Das Geschüttel in der Gruppe will sich noch nicht so richtig zu einem harmonischen Samba-Rhythmus zusammenfügen, knallt doch immer wieder – im redlichen Bestreben, die Körperspannung in dieser diffizilen Lage auszubalancieren – ein anderer hochroter Kopf platt auf die Matte zurück.
Die leistungssteigernde Aufgabe, jetzt auch noch zusätzlich die in der Unterlage verkrallten, Halt suchenden Fußspitzen vom Boden zu heben und dabei wie ein wütendes kreischendes Kleinkind die Brasils heftig zu schütteln, macht den künstlerischen Gesamteindruck auch nicht besser.
Ausgepowert und zufrieden strecken wir unsere strapazierten Glieder am Ende des Kurses lang auf der Matte aus. Okay, war zwar nur ein brasilianischer Gurkentanz, aber hat richtig Spaß gemacht. Samba tanzen wir dann lieber wieder im Stehen auf dem gewienerten Parkett. Allerdings nicht mehr an diesem Abend – da geht`s zum Abkühlen in die Eisdiele.
Ein Konzert im Grünen, das Kinderherzen höherschlagen lässt: Am 10. August 2025 laden die musik:landschaft westfalen und Westenergie zum Familienfest rund um das Naturparkhaus Raesfeld. Das interaktive Konzert „Mozarts Zauberklarinetten“ steht im Mittelpunkt – eingebettet in ein buntes Rahmenprogramm mit Spiel, Spaß und Musik. Der Eintritt zum Familienfest ist frei.
Musik erleben – mitten im Wald
Die musik:landschaft westfalen und Westenergie möchten klassische Musik auf unterhaltsame Weise erlebbar machen – besonders für junge Familien. Der neue Westenergie-Familientag sei dabei ein Angebot, das Kulturgenuss mit Bewegung in der Natur verbinde. Veranstaltungsort sei der idyllische Tiergarten rund um das Naturparkhaus Raesfeld.
Für Kinder am Sonntag
Am Sonntag, 10. August 2025, beginnt um 11.00 Uhr (Einlass: 10.30 Uhr) das Kinderkonzert „Mozarts Zauberklarinetten“ auf der Waldbühne. Das renommierte Klarinettentrio Schmuck erzähle dabei ein musikalisches Märchen, das Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter spielerisch an klassische Musik heranführe.
Konzert zum Mitmachen
„Der Westenergie-Familientag ist ein Türöffner für die Neugierde in Kindern. Bei dem Konzert können sie zuhören, staunen und die Musik entdecken“, sagte Katja Prahs, Kommunalmanagerin bei Westenergie.
Die rund 45-minütige Aufführung enthalte nicht nur Musik, sondern auch Elemente zum Mitgestalten: Kinder und Familien seien eingeladen, eigene Rasseln, Trommeln oder andere Instrumente mitzubringen und gemeinsam zu musizieren. So werde klassische Musik direkt erlebbar – und das Konzert zu einem Erlebnis für alle Sinne.
Buntes Familienprogramm mit Spiel und Kultur
Im Anschluss an das Konzert starte das kostenlose Familienfest. Auch hier gehe es darum, Musik, Kunst und Begegnung miteinander zu verbinden. Neben einer Hüpfburg, Kinderschminken, einem Mitmachmobil und Bastelstationen gebe es auch frische Waffeln und viele Gelegenheiten für kleine Entdeckerinnen und Entdecker.
„Mit dem Angebot wollen wir dafür sorgen, dass der Tag nicht nur musikalisch, sondern rundum unvergesslich wird“, so Maximilian Klapsing von der musik:landschaft westfalen.
Ein Fest für alle Sinne seit 16 Jahren
Die Festspielreihe wird seit mittlerweile 16 Jahren organisiert – und wächst stetig um neue Ideen. „Es ist ein Fest für alle Sinne – mitten im Grünen und geht mitten ins Herz“, ergänzte er. Picknickfreunde seien eingeladen, Decken oder Campingstühle mitzubringen. So lasse sich der Tag im Wald entspannt und familiär genießen.
Eintrittspreise und Ticketinformationen
Der Eintritt zum Familienfest ist frei. Tickets für das Konzert können über die Website www.musiklandschaft-westfalen.de gebucht werden.
An der Kreuzung Lembecker Straße/Gemener Straße kam es am Donnerstagnachmittag zu einem Zusammenstoß zwischen einem Traktor und einem Auto.
Ein 37-jähriger Raesfelder befuhr gegen 15.20 Uhr mit seinem Traktor die Lembecker Straße in Richtung Lembeck. Zeitgleich fuhr eine 63-jährige Dorstenerin die Gemener Straße in Richtung Bahnhof Rhade und beabsichtigte die Kreuzung geradeaus zu passieren, als es zur Kollision kam. Die Autofahrerin sowie ihre 16-jährige Beifahrerin wurden schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Der Traktorfahrer wurde leicht verletzt.
Der Unfallhergang konnte laut Mitteilung der Polizei bislang nicht einwandfrei geklärt werden, die Ermittlungen dauern an. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die Lembecker Straße kurzzeitig voll gesperrt.
Der Sachschaden wird auf mindestens 10.000 Euro geschätzt. Weitere Zeugen des Unfalls, die sich bislang noch nicht geäußert haben, können bei der Polizei unter der 0800/2361 111 anrufen.
„Bürgerengagement, Ehrenamt und Bürgerbeteiligung sind Ausdruck einer modernen Demokratie, in der alle Instanzen aus Politik, Verwaltung und Bürgerschaft das Gemeinwesen in Kooperation zusammen gestalten. In Dorsten erfolgt dies unter dem Begriff der Bürgerkommune.“ So zu lesen auf der Webseite der Stadt Dorsten.
Zur Ausgestaltung der Bürgerkommune und zur konkreten Förderung des demokratischen Miteinanders erarbeiten 30 Dorstenerinnen und Dorstener gemeinsam die „Leitlinie für die Bürgerbeteiligung Dorsten“. „Wir haben uns ein Jahr Zeit gegeben, diese Leitlinie verständlich, in bürgernaher Sprache und im angemessenen Umfang zu erstellen“, berichtet mir Joachim Thiehoff, Leiter des Büros für Bürgerengagement, Ehrenamt und Sport. Mit seinem Kollegen Lars Ernst ist er Ansprechpartner für die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements in Dorsten.
Die Aktiven der Bürgerkommune Dorsten. Foto: privat
„Das Ziel dieser Leitlinien ist es, Strukturen zu schaffen, die die Kommune stärken und fördern. Dazu werden wir verschiedene Standards, Kommunikationswege und Möglichkeiten der Umsetzung aufzeigen. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass die Strukturen der Bürgerkommune langfristig als Grundlage unabhängig von Zeit und Ort wirken können“, fährt Joachim Thiehoff fort.
Vielschichtig und facettenreich
In der öffentlich ausgeschriebenen Arbeitsgruppe „Leitlinie“ sind 30 Personen zu gleichen Teilen aus den Bereichen Politik, Verwaltung und Bürgerschaft vertreten. Dorstener Bürger wurden nach Eingang ihrer Bewerbung nach Alter und Geschlecht für die Mitgliedschaft ausgelost. Die politischen Vertreter wurden durch die Anzahl der Ratsmandate bestimmt, in den jeweiligen Dezernaten erfolgte die Auswahl nach fachlichen Kriterien.
Dagmar Lachs. Foto: Christian Sklenak
Alle drei Gruppen gestalten die Stadtgesellschaft und das Leben in ihr. So ist die Arbeitsgemeinschaft ebenso vielschichtig wie es auch die Gesellschaft ist: facettenreich wie das echte Leben. Dagmar Lachs aus der Bürgerschaft ist eines der gleichberechtigten Mitglieder der Gruppe. „Ich war schon immer am Ehrenamt interessiert und hier habe ich die Möglichkeit, aktiv mitzugestalten, was Dorsten ausmacht. Durch die unterschiedlichen Teilnehmer haben wir ein breites Spektrum an Ideen und Wissen und verstehen so auch komplexe Hintergründe.“
Gemeinsamer Wunsch für ein lebendiges gesellschaftliches Leben
Die Aktiven in der Arbeitsgruppe kannten sich größtenteils vorher untereinander nicht. „Aber durch unsere gemeinsame Grundlage und den Willen, etwas bewegen zu wollen, kommen wir schnell auf konkrete Ergebnisse“, sind sich Dagmar Lachs und Frank Hesse einig. Frank Hesse, ebenfalls Mitglied aus der Bürgerschaft, engagiert sich für die Zukunft der Stadt und damit auch für die der jüngeren Bewohner. „Ich bringe mich gerne mit Zeit und Engagement in die Gruppe ein, um ein lebendiges, gesellschaftliches Leben zu fördern. Eine Kurzfassung unserer erstellten Leitlinie könnte beispielsweise in Schulen das Bewusstsein für Umwelt und Zukunft sowie für das Ehrenamt wecken.“
Frank Hesse. Foto: Christian Sklenak
Seit Januar des Jahres treffen sich die Mitglieder alle vier Wochen und veröffentlichen ihr Ergebnis zeitnah online. Parallel dazu finden Gespräche mit Kollegen der Verwaltung, mit Freunden, innerhalb der Familie oder auf Stadtteilkonferenzen statt. „Diese Rückmeldungen sind uns sehr wichtig und fließen mit in die Leitlinie ein, die wir dadurch laufend aktualisieren“, betont Joachim Thiehoff.
„Auf dieser Webseite haben Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, die Entwicklung zu kommentieren. Das bunte und vielfältige Engagement der Bürgerschaft prägt unsere Stadt und macht sie so lebendig und lebenswert. Ich lade Sie herzlich ein, sich weiterhin oder neuerdings für unsere Stadt einzusetzen und die hier beschriebenen Möglichkeiten zu entdecken“, wendet sich unser Bürgermeister Tobias Stockhoff direkt an alle Dorstenerinnen und Dorstener.
Im Jubiläumsjahr „50 Jahre kommunale Neugliederung“ und „775 Jahre Stadt Dorsten“ präsentiert sich der Stadtteil Hervest im August von seiner besten Seite. Nach dem Auftakt in der Feldmark übernimmt Hervest den Staffelstab und gestaltet einen ganzen Monat lang ein vielseitiges Programm für Jung und Alt.
Organisiert wurde der Aktionsmonat von der Hervestkonferenz, die eigens dafür das fünfköpfige „Team HerFest“ ins Leben gerufen hat. In den zurückliegenden Monaten wurde ein Programm erarbeitet, das sich sehen lassen kann und eine Menge Abwechslung verspricht. Für jeden Geschmack und jede Altersgruppe ist etwas dabei.
Hervest versteht zu feiern
Die Organisatoren und Sponsoren freuen sich auf das RedBalloon Festival in Dorsten. Foto: Borgwardt
Den Auftakt macht am 1. und 2. August das Red Balloon-Festival rund um DAS LEO. Ein musikalischer und atmosphärischer Start, der bereits im vergangenen Jahr zahlreiche Besucher anlockte. Im Mittelpunkt stehen Kunst, Kultur und gute Laune. Ein bunter Mix, der bereits einen Vorgeschmack auf das gibt, was der August in Hervest bereithält.
Ab dem 19. August lädt der Heimatverein Hervest zu einer besonderen Zeitreise ein. Im Heimathaus an der Glück-Auf-Straße ist eine Ausstellung mit historischen Fotos zu sehen, die vom 19. bis zum 29. August die industrielle Geschichte des Stadtteils lebendig werden lässt. Die Ausstellung ist täglich von 16 bis 19 Uhr geöffnet. Am 13. September folgt dann ein Bildervortrag im Rahmen des Jubiläums 875 Jahre Stadt Hervest.
Auch sportlich und spielerisch wird einiges geboten. Am 16. August bieten die Hervestbouler um 15 Uhr einen Schnupperkurs auf dem Bouleplatz an der Josefskirche an. Was auf den ersten Blick so spielerisch aussieht, entpuppt sich schnell als echte sportliche Herausforderung. Eine Woche später, am 23. August, geht es weiter mit dem Sommerfest der Initiative Zukunft Marienviertel auf der Streuobstwiese. Hier erwartet die Besucher ein buntes Familienfest mit Spiel und reichlich Begegnung an der frischen Luft.
Dann nähert sich auch schon mit Riesenschritten der Höhepunkt des Monats, das große HerFest am Samstag, dem 30. August. Zwischen 12 und 18 Uhr wird das Gelände rund um DAS LEO und den Förderturm zur Partymeile. Die Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, zahlreichen Aktionen und kulinarischen Leckereien. Um 13 Uhr eröffnen Bürgermeister Tobias Stockhoff und Norbert Holz, Sprecher der Hervestkonferenz, das Fest offiziell. Insgesamt 27 Akteure gestalten das Programm, das jede Menge Spaß für die ganze Familie verspricht.
Kleines Kinderparadies
Auf der Bühne zeigen unter anderem die Tanzschule Reece, die Augustaschule mit Kinderliedern, der Chor „Chorioso St. Paulus“ sowie schottische Musiker ihr Können. Ein kleines Klavierkonzert, eine Zaubershow von LIAR und nostalgische Drehorgelklänge von Werner Duismann runden das Programm ab. Durch den Tag führen Lambert Lütkenhorst und Norbert Holz.
Mitorganisator vom HerFest Norbert Holz; Foto: Ralf Meier
Für Kinder wird der Bereich unter den Platanen zum ausgedehnten Spielpark, den acht Kindergärten und das Paul-Gerhardt-Haus gemeinsam gestalten. Dort kann gebastelt, gemalt, geschminkt oder mit Seifenblasen gespielt werden. Zusätzlich sorgen eine Riesenrutsche, eine Kindereisenbahn, ein Karussell und ein Bungee-Trampolin für leuchtende Kinderaugen.
Hervest-Dorsten Josephschule; Foto: privat
Hervest-Dorsten Halternerstraße; Foto: privat
Auch kulinarisch wird einiges geboten. Der Schützenverein Hervest-Dorsten übernimmt den Getränkeausschank, das Evangelische Migrationsreferat und türkische Gemeinden laden zu internationalen Spezialitäten ein, das LEO backt frische Waffeln, die Freiwillige Feuerwehr Hervest-Dorsten lädt ein zum Stockbrotbacken und die Kirchengemeinde St. Paulus bietet Slush-Eis an. Ein eigens entwickeltes Logo begleitet das HerFest und steht symbolisch für den Einsatz der vielen engagierten Menschen in Hervest. Den besinnlichen Ausklang des Festmonats bildet ein Gottesdienst am Sonntag, 31. August, in der Kirche im Bahnhof.
Zwei wichtige Projekte in Dorsten erhalten Fördermittel vom Land NRW: Für den Neubau der Brücke Kippheide in Lembeck und die Weiterentwicklung des Forks Busch in Rhade stehen jeweils 250.000 Euro bereit. Damit werden zentrale Bausteine der Dorfentwicklungskonzepte vor Ort umgesetzt.
Was: Förderung für Brückenbau und Parkgestaltung
Wann: Förderzusage im Juli 2025, Baubeginn Brücke noch 2025, Forks Busch ab 2026
Wo: Lembeck (Brücke Kippheide) und Rhade (Forks Busch)
Wer: Stadt Dorsten, gefördert durch das Land NRW
Kosten: Insgesamt 500.000 Euro Fördermittel (je Projekt 250.000 Euro)
Hintergrund: Teil der Richtlinie zur Struktur- und Dorfentwicklung des ländlichen Raums
Brücke Kippheide schließt Lücke im Wegenetz
Die Brücke Kippheide überquert die Bahnlinie Dorsten–Coesfeld und verbindet die Stadtteile Lembeck und Wulfen. Der geplante Neubau ist ein zentrales Element im Lembecker Dorfentwicklungskonzept. Mit der neuen Verbindung soll das Fuß- und Radwegenetz ausgebaut sowie barrierefreier und sicherer gestaltet werden. Die Förderzusage des Landes NRW ermöglicht einen baldigen Baustart – bereits Ende 2025 könnten erste Maßnahmen umgesetzt werden.
Forks Busch in Rhade wird zum Treffpunkt für alle Generationen
Auch im Rhader Dorfentwicklungskonzept spielt die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum eine große Rolle. Nachdem der Spielbereich im Forks Busch bereits erfolgreich umgestaltet wurde, folgt nun der zweite Bauabschnitt: Auf einer offenen Bürgerwiese entstehen eine Boulebahn, Grillplätze, Sitzmöglichkeiten und eine Überdachung. Der Baubeginn ist für Anfang 2026 geplant – mit dem Ziel, einen attraktiven Ort für Jung und Alt zu schaffen.
Bürgermeister lobt Landesförderung
Dorstens Bürgermeister Tobias Stockhoff begrüßt die Förderung: „Das ist eine großartige Nachricht für Lembeck, Rhade und Wulfen. Wir schließen nicht nur eine wichtige Lücke im Radwegenetz, sondern stärken auch Rhade als Ort der Begegnung. Mein Dank gilt allen Beteiligten auf Landes- und Bundesebene.“ Die beiden Dorstener Projekte sind Teil eines größeren Förderprogramms für den ländlichen Raum in NRW, bei dem insgesamt 141 Vorhaben mit rund 17 Millionen Euro unterstützt werden.
Der Kommunale Servicebetrieb Dorsten (KSD) bringt erstmals ein vollelektrisches Müllfahrzeug auf die Straße. Der neue Trommelwagen ersetzt ein Dieselmodell und überzeugt durch Klimafreundlichkeit und Sicherheit. Mit dieser Investition setzt Dorsten ein starkes Zeichen für nachhaltige Mobilität.
Wichtige Fakten auf einen Blick:
Was: Vollelektrischer Trommelmüllwagen im Einsatz
Wann: Einsatzstart im Juli 2025
Wo: Stadtgebiet Dorsten
Wer: Kommunaler Servicebetrieb Dorsten (KSD)
Kosten: 750.000 Euro (davon 250.000 Euro Förderung)
Besonderheiten: 360 kWh Batterie, 200 km Reichweite, hohe Sicherheit, emissionsfrei
Neuer E-Müllwagen rollt durch Dorsten
Seit Juli 2025 ist in Dorsten ein ganz besonderes Fahrzeug unterwegs: Der Kommunale Servicebetrieb Dorsten (KSD) setzt erstmals ein vollelektrisches Müllsammelfahrzeug ein. Der auffällige Trommelmüllwagen vom Typ Rotopress auf einem Volvo FM Low Entry Electric-Chassis ersetzt ein altes Dieselmodell von 2013 und wird künftig für die Rest- und Bioabfallabfuhr genutzt.
Investition in klimafreundliche Mobilität
Mit 750.000 Euro ist das Fahrzeug eine bedeutende Investition. Ein Drittel davon wurde durch das Landesprogramm progres.NRW gefördert. Hintergrund ist das Saubere-Fahrzeuge-Beschaffungsgesetz, das Kommunen verpflichtet, bei Neufahrzeugen auf alternative Antriebe zu setzen. „Wir investieren hier nicht, weil es Spaß macht, sondern weil es notwendig ist“, so Andreas Jung, Betriebsleiter des KSD.
Technische Details und Sicherheitsmerkmale
Der neue E-LKW beeindruckt nicht nur durch seine Umweltfreundlichkeit, sondern auch mit ausgefeilter Technik:
360 kWh Batterie für rund 200 km Reichweite
330 kW Motorleistung, 28 Tonnen Gesamtgewicht
Niederflur-Fahrerhaus für bessere Sicht und einfaches Einsteigen
Moderne Sicherheitsfeatures wie Abbiegeassistent, Rückfahrbremse und kamerabasierte Spiegel
Besonders der Rotopress-Aufbau bringt Vorteile: Statt Pressplatten nutzt das Fahrzeug eine rotierende Trommel mit Schneckentechnik zur Verdichtung. Dadurch ist das System robuster, wartungsärmer und absolut wasserdicht – es tritt kein Sickerwasser aus.
Zeichen für nachhaltige Stadtentwicklung
„Dorsten investiert in die Erprobung neuer Technologien für eine klimafreundlichere Zukunft – auch bei der Abfallentsorgung“, betont Bürgermeister Tobias Stockhoff. Die Stadt wolle gesetzlichem Anforderungen nicht nur erfüllen, sondern auch aktiv gestalten. Der neue Wagen steht dafür symbolisch – auch sichtbar durch den Slogan auf der Trommel:
„Zeit, dass sich was dreht … und Dein Müll dreht hier sauber seine Runden.“
Ein Samstag, wie gemacht für Erinnerungen: In der geräumigen Lehrküche der Familienbildungsstätte (FBS) Dorsten/Marl duftet es nach frischem Koriander, gebratenem Fleisch und süßem Mango. Es zischt, es lacht, es wird geschnippelt, geknetet und angerichtet – gemeinsam, mit Freude und voller Neugier. Das exklusive Familien-Kochevent, organisiert vom Magazin Lokallust Dorsten, ist für Familie Prost ein echtes Highlight geworden – und das mit prominenter Unterstützung: Minh Lam, Finalist der internationalen Kochshow „MasterChef“, zeigt nicht nur seine kulinarischen Künste, sondern auch, wie viel Freude Kochen als gemeinsames Erlebnis machen kann.
Michaela und Dirk Prost kochen leidenschaftlich gern – am liebsten mit frischem Gemüse aus dem eigenen Garten. Aber wie bei vielen Familien fehlt im Alltag oft die Zeit. Umso größer war die Freude, dass sie gemeinsam mit ihren Söhnen Bastian (14) und Marius (11) einen Tag lang in aller Ruhe, mit viel Anleitung und jeder Menge Spaß neue Gerichte ausprobieren konnten. „Die asiatische Küche gehört zu unseren Favoriten – war nicht sogar unser erstes Date in einem Thai-Restaurant?“, erinnert sich Dirk schmunzelnd an frühere Zeiten.
Minh Lam in seinem Element: Die FBS-Küche diente an diesem Tag als Abenteuerort für Familie Prost. Foto: Borgwardt
Intensives Kochen in familiärer Atmosphäre
Eigentlich war das Event für zwei Familien geplant, doch eine musste kurzfristig absagen. Das machte das Erlebnis umso persönlicher. Minh Lam, der regelmäßig Kurse in der FBS gibt, sorgte direkt für eine entspannte Atmosphäre: „Ich koche nicht vor, wir machen das alles gemeinsam – und ihr dürft mich gerne duzen.“
Bereits beim ersten Handschlag spürte man: Hier geht es um Freude am Kochen, ums Miteinander – nicht um Perfektion. Und Minh hat Erfahrung: In der internationalen „MasterChef“-Show kämpfte er sich bis ins Halbfinale und überzeugte dort mit seiner Kreativität, Präzision und ganz viel Herz. Für ihn war es eine Reise, die Mut gemacht hat – und der Start vieler neuer Projekte.
Die Familie Prost im Einsatz: Dirk, Marius, Bastian und Michaela (v.l.). Foto: Borgwardt
Der Auftakt: One Bite mit Garnele
Zum Auftakt gab es einen sogenannten „One Bite“: Knuspriger Krabbenchip mit Avocadocreme und Garnele. Michaela und Bastian kochten die Garnelen, Dirk mixte die Creme, Marius dekorierte die Chips. Staunen dann beim Frittieren: „Wahnsinn, wie die Chips aufgehen!“ – die erste von vielen Aha-Momenten an diesem Tag. Schon hier wurde viel gelacht und neugierig gefragt, wie man bestimmte Zutaten am besten verarbeitet. Minh erklärte geduldig, zeigte kleine Tricks – und ließ alle spüren, wie einfach guter Geschmack sein kann.
Bastian und Michaela bereiten die Krabben für den One Bite vor. Foto: Borgwardt
So sieht der leckere „Haps“ aus: Eine knusprige und raffinierte Vorspeise. Foto: Borgwardt
Dumplings: Falten will gelernt sein
Weiter ging es mit Dumplings, handgeformten Teigtaschen mit Rindfleischfüllung. Minh zeigte, wie man aus Mehl, Stärke und Wasser einen perfekten Teig knetet, ausrollt und zu kleinen runden Fladen aussticht. Dirk und Marius entwickelten dabei schnell Ehrgeiz – besonders beim kunstvollen Verschließen der Taschen. „Das Auge isst mit“, betonte Minh, „beim Anrichten kann man mit wenig Aufwand viel bewirken“ – ein Prinzip, das er aus der MasterChef-Show mitgenommen hat.
Dirk holt sich von Minh Tipps für die Zubereitung der Dumplings. Foto: Borgwardt
Die Teigtaschen vor dem Falten. Foto: Borgwardt
Kunstvoll gefaltet, sind die Dumplings nun bereit für den Kochtopf. Foto: Borgwardt
Michaela bereitet schon einmal das Gemüse zu. Foto: Borgwardt
Das fertige Essen – sättigend und lecker. Foto: Borgwardt
Frittiertes Hähnchen mit gebratenen Nudeln
Parallel bereiteten Michaela und Bastian schon die Panade für das nächste Gericht vor: knusprig frittiertes Hähnchen auf gebratenen Nudeln mit Gemüse. Die Küche füllte sich mit Brutzeln und Duft. Es wurde gelacht, gefragt, gekostet.
Die ganze Familie vereint am Herd. Foto: Borgwardt
Besonders schön: Jeder fand seine Aufgabe, und niemand blieb Zuschauer. Minh lobte das Miteinander: „Kochen ist Teamarbeit. Und hier seid ihr ein richtig gutes Team.“ Das Hähnchen war am Ende außen knusprig, innen zart – und zusammen mit den Nudeln ein echter Volltreffer.
Zum Reinbeißen: Die fertigen Hähnchenstücke mit den gebratenen Nudeln. Foto: Borgwardt
Süßer Nachtisch aus der Kindheit von Minh
Zum Dessert dann ein ganz besonderes Highlight: Tapiokaperlen in Kokoscreme mit frischer Mango und einer Kugel Eis. Minh erklärte: „Das ist ein typischer vietnamesischer Nachtisch – heiß, kalt, cremig, fruchtig.“ Die Teilnehmer kochten inzwischen schon fast selbstständig, Minh bereitete das Finale mit viel Liebe vor – und der letzte Löffel war genauso besonders wie der erste Biss. Vor allem der Kontrast aus warm und kalt, süß und fruchtig, blieb in Erinnerung.
Den Nachtisch bereitete Minh persönlich zu. Foto: Borgwardt
Auch FBS-Leiterin Bianca Gawollek stattete der Kochgruppe einen Besuch ab – und ließ sich das eine oder andere Häppchen schmecken. „Ich freue mich sehr, dass unsere Küche so gut ankommt. Genau für solche Begegnungen und Momente ist sie da.“ Dass das Konzept der FBS aufgeht, zeigte sich deutlich: Die Teilnehmer fühlten sich wohl, inspiriert – und ein bisschen wie im Urlaub.
FBS-Leiterin Bianca Gawollek. Foto: Borgwardt
Ein rundum gelungener Tag
Dass dieser Tag in Erinnerung bleiben wird, darüber waren sich am Ende alle einig. Die Familie Prost war begeistert: „Es war richtig schön, mit den Kindern gemeinsam etwas zu erleben – und Minh war so sympathisch.“ Sogar weitere Kurse mit ihm sind geplant. Und Minh? Der freute sich über das große Interesse, das herzliche Miteinander – und verriet am Rande: Ein neues TV-Kochprojekt steht bereits in den Startlöchern. Details? Noch geheim. Aber Familie Prost wird sicher vor dem Fernseher sitzen – und mitfiebern.
Möglich gemacht wurde das Event durch die großzügige Unterstützung von EDEKA Honsel, die sämtliche frischen Lebensmittel spendeten, sowie der Stiftsquelle Dorsten, die für kühle Erfrischungen sorgte. Nach knapp fünf Stunden endete das Kochevent – aber das Strahlen in den Gesichtern der Teilnehmer hielt noch viel länger an. Vielleicht beginnt hier ja eine neue kulinarische Tradition.
Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) der Stadt Dorsten wird in der Woche vom 28. Juli bis 3. August verstärkt Präsenz in der Altstadt und in Wulfen zeigen. Ziel der Streifengänge ist es, das Stadtbild sauber und lebenswert zu halten. Im Fokus stehen dabei vor allem Verstöße im ruhenden Verkehr, illegale Müllentsorgung und der unsachgemäße Umgang mit Hunden im öffentlichen Raum.
Hundekot und Falschparker im Visier
Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Thema Hundekot. Kontrolliert wird unter anderem, ob Hundehalter Kotbeutel mitführen – bei Verstößen drohen 25 Euro Bußgeld. Wer den Hundekot liegen lässt, muss je nach Ort mit 100 Euro (Grünanlage), 125 Euro (Gehweg) oder sogar 300 Euro (Spielplatz) rechnen. Auch das Mitführen von Hunden auf Spielplätzen ist untersagt und wird mit bis zu 90 Euro geahndet.
Regelmäßige Präsenz im Stadtgebiet
Der KOD ist grundsätzlich im gesamten Stadtgebiet aktiv. Zusätzlich gibt es zweimal pro Woche gezielte Schwerpunktkontrollen in ausgewählten Stadtteilen. Feststellungen, die andere Fachbereiche betreffen, werden an die jeweils zuständigen Stellen weitergeleitet.
Weitere Informationen und Kontakt
Der Kommunale Ordnungsdienst ist montags bis freitags von 7.30 bis 18 Uhr erreichbar – telefonisch unter 02362 66-3760 oder per E-Mail an [email protected].
Hinweis: Bei Straftaten oder in Notfällen bitte die Polizei Dorsten (Tel. 02362 6012531) oder den Notruf 110 bzw. 112 kontaktieren.
Mit mobilen Tempokontrollen geht die Stadt Dorsten wieder gegen Raser im Stadtgebiet vor. Zur besseren Transparenz werden die Kontrollen im Vorfeld stets angekündigt.
Die Radarwagen der Stadt Dorsten werden in der Woche vom vom 28. Juli bis 03. August 2025 die folgenden Straßen im Stadtgebiet für Tempokontrollen besonders in den Blick nehmen:
Tempo-Kontrollen in Dorsten
Lembecker Straße
Pliesterbecker Straße
Am Beisenbusch
Darüber hinaus müssen Verkehrsteilnehmer natürlich im gesamten Stadtgebiet mit weiteren Geschwindigkeitsmessungen rechnen.
Die neueste Ausgabe unseres Stadtmagazins Lokallust ist da. Ab sofort liegen wieder 35.000 Ausgaben der Lokallust kostenlos an den bekannten Auslagestellen bereit oder werden in Dorstener Briefkästen gesteckt, sofern dort keine Aufkleber „Keine Werbung“ angebracht habt.
Die neue Lokallust ist da!
Die neue Lokallust kommt frisch aus der Druckerei, wird direkt verteilt und wartet darauf, von Ihnen gelesen zu werden.
Der lange Weg des Wassers
Wir beginnen mit Martina Jansens Geschichte über den Weg des Wassers, das durch die RWW an uns geliefert wird. 100 Jahre dauert es, bis das Trinkwasser aus unserem Hahn läuft, und wir verschwenden es leider oft gedankenlos.
Kaffee, Kuchen und Natur: Sabine Poppe im Gespräch
In der zweiten Geschichte hat sie Sabine Poppe, die neue Leiterin der Biologischen Station in Lembeck, getroffen. Natürlich gab es bei diesem Gespräch, passend zu unserer Rubrik, Kaffee und Kuchen.
24-Stunden-Spendenlauf: Rückblick und Ausblick
Einen umfassenden Bericht über den dritten 24-Stunden-Spendenlauf gibt euch Christian Sklenak in seinem Text. Der Termin des nächsten Laufes steht. Sind Sie dabei?
Paddelspaß bei den Kanu-Freunden
Sportlich an der frischen Luft betätigen, könnt ihr euch auch beim Verein „Kanu-Freunde Wiking Gladbeck e. V.“ Lesen Sie doch gerne Martina Jansens Geschichte über den Verein durch. Zum Schnupperpaddeln sind Sie herzlich eingeladen.
50 Jahre kommunale Neugliederung in Hervest
Im Juli feiert Hervest „50 Jahre kommunale Neugliederung“ und „775 Jahre Stadt Dorsten“. Ralf Meier gibt Ihnen einen Überblick über alle Veranstaltungen und blickt dabei auch zurück auf die Geschichte dieses Stadtteils.
Auch diesmal wieder dabei: Kolumne, Jugendseite und Veranstaltungsübersicht
Was natürlich auch in dieser Ausgabe nicht fehlt, sind neben der Fritz-Kolumne und Oliver Borgwardts Serie „Damals in Dorsten“, die Jugendseite „Fuchsfinder“, die Angebote unserer Werbekunden, und Sie können zudem lesen, was in Dorsten passiert ist und welche Veranstaltungen noch anstehen.
Lokallust nicht erhalten? So kommen Sie trotzdem dran
Bis Montag sollten Sie unser Monatsmagazin in Ihren Briefkästen haben, ansonsten melden Sie sich bitte bei uns. Sollten Sie Werbeverweigerer sein, können Sie die neue Ausgabe unseres beliebten Monatsmagazins an den bekannten Auslagestellen mitnehmen.
Viel Spaß beim Lesen wünschen wir Ihnen
Online aus dieser Ausgabe
Diese Beiträge aus der Lokallust Dorsten Juli 2025 sind bereits auf Dorsten-Online veröffentlicht: