Am Wulfener Wappenbaum wird auch in diesem Jahr wieder in den Mai gefeiert. Am Donnerstag, 30. April 2026, lädt der Wulfener Wappenbaum Verein von 18 Uhr bis 1 Uhr früh zum traditionellen Maifest ein. Rund um den Wappenbaum soll es erneut einen geselligen Abend für das Dorf und seine Gäste geben. Der Eintritt ist frei.
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Zum Auftakt stehen zunächst Blasmusik und gemeinsames Singen auf dem Programm. Später übernimmt dann ein DJ und sorgt bis in die Nacht hinein für musikalische Unterhaltung. Damit verbindet die Veranstaltung erneut den eher traditionellen Beginn des Abends mit einem lockeren Übergang in die Maifeier unter freiem Himmel.
Handgemachte Musik gehört einfach dazu. Foto: Borgwardt
Die Verbindung aus Musik, Begegnung und Frühlingsstimmung gehört seit Jahren zu dem, was den Tanz in den Mai in Wulfen auszeichnet.
Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Geplant sind ein Grillstand, kalte Getränke und ein Eiswagen. Damit sind die Zutaten für einen entspannten Abend am Wappenbaum vorhanden, bei dem nicht nur gefeiert, sondern vor allem auch das Miteinander im Dorf gepflegt werden soll.
Der Tanz in den Mai hat sich rund um den Wappenbaum längst zu einer festen Größe in Wulfen entwickelt. Bereits im vergangenen Jahr war von bester Volksfeststimmung die Rede, als zahlreiche Besucher gemeinsam in den Mai feierten. Der Wappenbaum selbst ist dabei längst mehr als nur Veranstaltungsort. Seit Jahren wächst rund um ihn ein Stück gelebte Dorfgemeinschaft, getragen vom Wulfener Wappenbaum Verein und den beteiligten Vereinen aus dem Ortsteil. Inzwischen ist dieses Netzwerk sogar noch breiter geworden. Erst vor wenigen Tagen wurde mit dem Trägerverein Hallenbad Dorsten-Wulfen ein weiterer Verein in die Gemeinschaft aufgenommen.
Die Vorsitzenden wollen das Zelt Ende April wieder mit fröhlichen Gästen füllen. Foto: Borgwardt
Die Idee entstand 2009
Die Geschichte des Wappenbaums reicht bis ins Jahr 2009 zurück. Damals entstand in Wulfen die Idee, mit Unterstützung zahlreicher Ehrenamtlicher aus verschiedenen Vereinen ein gemeinsames Maifest auf die Beine zu stellen. Der Erlös sollte für die Verschönerung des Dorfes verwendet werden. Gleichzeitig wurde der Plan für ein sichtbares Zeichen der Gemeinschaft geboren: ein großer Baum mit breiten Querträgern, an denen die Wappen der beteiligten Vereine aufgehängt werden sollten.
Natürlich ist für das leibliche Wohl am Wappenbaum gesorgt. Foto: Borgwardt
Bei der ersten Feier zum 1. Mai 2010 stand an dieser Stelle allerdings noch kein fertiger Wappenbaum. Stattdessen schmückte zunächst eine Birke den Platz. Das Fest wurde dennoch ein großer Erfolg und sorgte dafür, dass sich die Spendenkasse füllte. In den folgenden Jahren kam Schritt für Schritt Neues hinzu, das den Bereich rund um den Dorfplatz weiter aufwertete. Mit der Gründung des Wulfener Wappenbaum Vereins schlossen sich die beteiligten Vereine schließlich auch organisatorisch unter einem gemeinsamen Dach zusammen.
Der Verein versteht sich nicht nur als Organisator des Maifestes, sondern auch als Motor für weitere Projekte rund um den Wappenbaum-Park. So wurden in jüngerer Zeit unter anderem neue Aufenthalts- und Spielangebote im Bereich des Parks geschaffen. Auch das zeigt, dass die Erlöse und das Engagement rund um den Wappenbaum immer wieder sichtbar in das Dorf zurückfließen.
Wer also den Start in den Mai in geselliger Atmosphäre verbringen möchte, dürfte am Wulfener Wappenbaum wieder genau richtig sein. Los geht es am 30. April um 18 Uhr.
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Gerade zwischen 18 und 25 entscheidet sich oft, wie finanzielle Gewohnheiten langfristig aussehen. Wer hier beginnt – auch mit kleinen Beträgen – kann über die Jahre einen erheblichen Unterschied erzielen.
Steigende Baukosten, unsichere Förderprogramme und ein regelrechtes Wirrwarr an Vorschriften: Viele Hauseigentümer zögern derzeit mit Investitionen. Projekte werden verschoben, Entscheidungen vertagt. Warum also ausgerechnet jetzt eine Baumesse veranstalten – und besuchen?
🎧 Das komplette Gespräch mit Anika und Rainer Zinke gibt es oben im Video-Podcast.
Für Anika und Rainer Zinke von MesseCom Nord ist die Antwort eindeutig: Gerade in unsicheren Zeiten wächst der Bedarf an Orientierung, persönlichen Kontakten und verlässlichen Informationen.
„Eigentum verpflichtet“, sagt Rainer Zinke.
Stillstand kann teuer werden
Ein Haus ist keine statische Investition. Wer Eigentum besitzt, steht dauerhaft vor Aufgaben – ob Dach, Heizung oder Garten. Wer notwendige Arbeiten aufschiebt, riskiert langfristig einen Sanierungsstau – und damit auch einen Wertverlust der eigenen Immobilie.
Gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten werde deshalb genauer abgewogen. Während früher auch größere Projekte schneller umgesetzt wurden, gehe es heute häufiger um das Notwendige. Der Fokus liegt stärker auf Werterhalt und sinnvollen Investitionen.
Orientierung statt Informationsflut
Gleichzeitig ist die Unsicherheit gewachsen. Vor allem im Bereich Energie stehen viele Eigentümer vor offenen Fragen: Was gilt beim Heizungstausch? Welche Technik ist zukunftssicher? Welche Investitionen lohnen sich wirklich? „Die Verwirrung ist größer geworden“, sagt Zinke. Gerade politische Vorgaben und sich ständig ändernde Rahmenbedingungen erschwerten Entscheidungen.
Genau hier setzen Baumessen an. Sie bündeln Informationen, ordnen Themen ein und bieten die Möglichkeit, konkrete Fragen direkt mit Fachleuten zu klären.
Persönlicher Kontakt wird wichtiger
Trotz Internet und Vergleichsportalen bleibt der direkte Austausch ein entscheidender Faktor. „Man kann vieles online recherchieren. Aber der Besuch vor Ort bietet einen echten Mehrwert“, sagt Anika Zinke. Besucher können Pläne mitbringen, Probleme schildern und erhalten sofort Rückmeldung. „Man hat alles unter einem Dach und bekommt direkt Feedback“, ergänzt sie.
Hinzu kommt ein Aspekt, der sich digital kaum ersetzen lässt: Vertrauen. Gerade bei größeren Investitionen entscheiden viele Eigentümer nicht nur nach Preis, sondern auch nach persönlichem Eindruck.
Regionale Betriebe im Fokus
Ein bewusstes Konzept der Veranstalter: Statt überregionaler Anbieter setzen sie auf Handwerksbetriebe aus der Region. Das hat Vorteile für die Besucher. Ansprechpartner bleiben erreichbar, Projekte können vor Ort begleitet werden und im Zweifel ist auch der Betrieb selbst schnell erreichbar.
„Wir arbeiten mit Firmen, die wir kennen und denen wir vertrauen“, betont Rainer Zinke.
Baumesse als Plattform für beide Seiten
Auch für die Betriebe bleibt die Messe ein wichtiger Termin. An einem Wochenende kommen zahlreiche potenzielle Kunden zusammen – deutlich mehr als im normalen Geschäftsalltag. Dabei geht es weniger um spontane Abschlüsse, sondern um erste Gespräche und Kontakte.
Wer überzeugt, bleibt im Kopf – und bekommt oft erst Wochen oder Monate später den Auftrag.
Blick in die Zukunft des Wohnens
Ein weiterer Faktor spricht dafür, sich frühzeitig mit dem eigenen Haus zu beschäftigen: Der Immobilienmarkt wird sich verändern. Viele Häuser werden in den kommenden Jahren den Besitzer wechseln – häufig mit Sanierungsbedarf. Wer rechtzeitig investiert, verbessert die eigene Position deutlich.
„Eine Ruine kauft keiner“, bringt es Anika Zinke auf den Punkt.
Fazit: Gerade jetzt lohnt sich der Besuch
Baumessen sind längst mehr als reine Verkaufsschauen. Sie sind Informationsplattform, Treffpunkt und Entscheidungshilfe zugleich. In Zeiten steigender Kosten und wachsender Unsicherheit bieten sie genau das, was viele Eigentümer suchen: Orientierung, Vergleichsmöglichkeiten und persönliche Beratung.
Oder anders gesagt: Wer investieren muss – und das werden die meisten früher oder später – findet hier den passenden Einstieg.
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 wird in mehrfacher Hinsicht außergewöhnlich. Erstmals wird das Turnier in drei Gastgeberländern gleichzeitig ausgetragen: in den USA, Kanada und Mexiko. Gespielt wird vom 11. Juni bis zum 19. Juli 2026. Zum ersten Mal nehmen 48 Mannschaften an einer WM-Endrunde teil. Dadurch steigt die Zahl der Spiele auf 104.
von Ayrton Nunes Caneiras
16 Spielorte in Nordamerika
Austragungsorte gibt es in 16 Städten in Nordamerika. Dazu gehören unter anderem Toronto, Los Angeles, Houston, Mexiko-Stadt sowie der Raum New York/New Jersey. Dort wird auch das Finale ausgetragen: am Sonntag, 19. Juli 2026, im Stadion von East Rutherford in New Jersey.
Mehr Teams, mehr Spiele, mehr Überraschungen
Für Fans verspricht die WM ein Turnier der Superlative. Mehr Mannschaften bedeuten mehr Spiele, mehr Begegnungen zwischen etablierten Fußballnationen und Außenseitern und damit auch mehr Raum für Überraschungen. Zugleich sorgt das Turnier in drei Ländern für eine besonders internationale Atmosphäre. Das Turnier ist die bislang größte WM-Endrunde der Geschichte.
Wer zählt zu den Favoriten bei der Fußball-WM 2026?
Zu den Favoriten zählen aus heutiger Sicht unter anderem Spanien, Frankreich, Portugal, England, Brasilien und Titelverteidiger Argentinien. Auch die deutsche Mannschaft gehört zwar nicht zum engsten Kreis der Top-Favoriten, ist aber ein Team, das im Turnierverlauf durchaus für Überraschungen sorgen kann.
Deutschland startet in Gruppe E
Deutschland spielt in Gruppe E. Die deutsche Mannschaft trifft dort auf Curaçao, die Elfenbeinküste und Ecuador. Das erste Gruppenspiel bestreitet Deutschland gegen Curaçao, das zweite gegen die Elfenbeinküste, zum Abschluss der Gruppenphase geht es gegen Ecuador.
Vier Debütanten bei der Fußball-WM 2026
Mit 48 Teams und 104 Spielen bringt die WM 2026 auch mehrere Nationen auf die ganz große Bühne, die erstmals überhaupt bei einer WM-Endrunde vertreten sind. Zu diesen Debütanten zählen Kap Verde, Curaçao, Jordanien und Usbekistan.
Nicht alle großen Namen sind dabei
Nicht alle bekannten Fußballnationen haben die Qualifikation geschafft. Italien verpasste die Endrunde. Auch andere prominente Teams sind nicht vertreten, etwa Polen oder Dänemark.
Public Viewing in Dorsten noch offen
Ob es in Dorsten ein großes Public Viewing zur WM geben wird, ist derzeit offen. Wegen der teils späten Anstoßzeiten mitten in der Nacht sehen potentielle Veranstalter Hürden für die Durchfürbarkeit. Diskutiert wurde die Verlegung aus der Innenstadt in einen geschlossenen Bereich, etwa die Galerie der Traumfänger auf Leopold.
Bei der 63. Wulfen Konferenz am Mittwoch, 22. April 2026, im Heimathaus des Heimatvereins wurde deutlich, woran es im Stadtteil Wulfen derzeit besonders fehlt: nicht an Engagement, Ideen oder Projekten, sondern vor allem an verbindlicher Vernetzung. Zwischen 18 und 20 Uhr diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Vereinen, sozialen Einrichtungen, Schulen und Initiativen über Unterstützungsangebote für Kinder, Jugendliche und Familien, über neue Nutzungsideen für den Wulfener Markt und über vier Projekte, die aus dem Bürgerbudget gefördert werden.
Zum Auftakt begrüßte Rüdiger Kühn die Gäste der Konferenz und eröffnete die Sitzung.
Kinder, Jugend und Familien: Viele Angebote, aber zu wenig Überblick
Ein Schwerpunkt der Wulfen Konferenz war die Frage, wie Kinder, Jugend und Familienhilfe im Stadtteil Wulfen besser sichtbar und wirksamer gemacht werden kann. In der Diskussion wurde deutlich, dass im Stadtteil bereits zahlreiche Projekte und Angebote existieren, diese jedoch oft nebeneinander laufen, ohne dass alle Beteiligten voneinander wissen.
Thomas Wittner, als Streetworker in Barkenberg tätig, berichtete von einem ersten Netzwerktreffen, das im vergangenen Monat angestoßen worden war. Ziel sei gewesen, soziale Institutionen und Vereine miteinander in Kontakt zu bringen, Bedarfe sichtbar zu machen und neue Projekte aus dieser Zusammenarbeit heraus zu entwickeln. Rund 30 Institutionen mit etwa 40 Teilnehmenden seien bei dieser Auftaktveranstaltung vertreten gewesen. Für die Initiatoren ist das erst der Anfang. Perspektivisch soll das Netzwerk weiter wachsen, auch in Zusammenarbeit mit der Gesamtschule Wulfen.
Zentrales Problem: Man kennt sich, aber kennt die Arbeit der anderen nicht
Markus Jakschik von der Gesamtschule Wulfen brachte das Grundproblem auf den Punkt: Viele Akteure begegnen sich zwar in verschiedenen Zusammenhängen, wissen aber kaum konkret, wer im Stadtteil was anbietet, wo sich Themen überschneiden und wo gemeinsame Synergien möglich wären. Genau hier setze der neue Vernetzungsansatz an.
Geplant ist nun zunächst eine Dokumentation der vorhandenen Akteure, Angebote und Tätigkeiten. Ziel ist eine Form, auf die alle Interessierten zugreifen können. So soll transparent werden, welche Schule, welche Einrichtung, welcher Verein oder welcher Träger in welchem Bereich aktiv ist. Die bisherige Erkenntnis: Selbst zwei Stunden Austausch reichen nicht aus, um die vorhandenen Kompetenzen und Projekte wirklich zu erfassen.
Dokumentation, Bedarfsanalyse und gemeinsame Kommunikationswege
Aus der Diskussion bei der Wulfen Konferenz ergab sich ein klarer Fahrplan für die nächsten Schritte. Nach der Bestandsaufnahme soll eine Bedarfsanalyse folgen. Die beteiligten Institutionen wollen abfragen, wo konkrete Lücken bestehen und welche Themen künftig gemeinsam bearbeitet werden sollten. Erwartet wird, dass sich dabei Überschneidungen zeigen, die neue Kooperationen erleichtern.
Mehrere Wortmeldungen machten zugleich deutlich, dass der Erfolg entscheidend von den Kommunikationswegen abhängen wird. Es brauche eine gemeinsame Ebene, über die Informationen dauerhaft zugänglich und aktuell gehalten werden. Ob dies über eine Cloud, eine Internetseite oder eine Erweiterung des bestehenden Wulfen Wiki geschehen kann, blieb offen. Klar wurde jedoch auch: Ein solches Instrument muss nicht nur eingerichtet, sondern dauerhaft gepflegt werden.
Angebote im Stadtteil sollen sichtbarer werden
Dagmar Stobbe von der Stadt Dorsten regte an, nicht nur Bedarfe, sondern ausdrücklich auch vorhandene Angebote systematisch zu erfassen. Gerade niederschwellige Hilfen würden häufig übersehen. Dazu könnten etwa Menschen gehören, die Nachhilfe anbieten, Räume zur Verfügung stellen oder kleinere Unterstützungsleistungen im Quartier übernehmen möchten. Als Beispiel nannte sie digitale Plattformen, über die sich Angebot und Nachfrage unkompliziert zusammenführen lassen.
Foto: Alexander Fichtner
Damit bekam die Debatte eine zusätzliche Perspektive: Nicht nur Defizite sollen sichtbar werden, sondern auch bereits vorhandene Ressourcen im Stadtteil.
Wulfener Markt: Neue Ideen für Freiflächen und Zwischennutzungen
Unter dem Tagesordnungspunkt der Wulfen Konferenz zum Wulfener Markt stellte die Freifläche Wulfen weitere mögliche Projekte und nächste Schritte vor. Geplant ist zunächst ein Termin mit Fachplanern für Grünflächen oder Tiefbau, eine Vor Ort Planung soll noch im Mai stattfinden. Hinzu kommen Gespräche mit anderen Akteuren zu Mountainbike Parks im Rahmen eines Workshops.
Foto: Alexander Fichtner
Für den Kultursommer soll die Wegeführung mit Flatterband markiert werden. Außerdem stehen ein temporärer Container mit Mitbring Café und Ausstellungen, Streetart Kunstwerke auf der Fläche sowie eine weitere Gestaltung des Bauzauns im Raum. Ebenfalls diskutiert wurde ein Bühnenpodest aus Holz, das möglicherweise über das Bürgerbudget finanziert werden könnte. Vorgesehen ist zudem eine Randbepflanzung entlang des Zauns mit einer Saatgutmischung unter dem Titel Vestische Vielfalt.
Foto: Alexander Fichtner
Bürgerbudget: Vier Anträge einstimmig angenommen bei der Wulfen Konferenz
Im Rahmen des Bürgerbudgets wurden vier Projekte vorgestellt, die allesamt angenommen wurden.
Seniorengerechter Sitz für E Rikscha „Barki“
Das Team „Rad & Tat Barkenberg“, vertreten durch Michael Wolf, erhält für die Anschaffung eines seniorengerechten Sitzes für die E Rikscha „Barki“ eine Förderung in Höhe von 750 Euro. Die Gesamtkosten betragen 1.000 Euro, der Eigenanteil liegt bei 250 Euro.
Bühnenbeleuchtung für die Gnadenkirche
Der Förderverein Gnadenkirche Wulfen e. V., vertreten durch Sabine Bornemann, bekommt für das Projekt „Bühnenbeleuchtung Gnadenkirche Wulfen“ 1.451,74 Euro aus dem Bürgerbudget. Die Gesamtkosten liegen bei 1.935,66 Euro, der Eigenanteil bei 483,92 Euro.
Außenbeleuchtung für das Clubhaus der Tennisfreunde
Die Tennisfreunde Wulfen e. V., vertreten durch Dr. Stefan von den Driesch, erhalten für die Außenbeleuchtung ihres Clubhauses 1.837,50 Euro Förderung. Das Projektvolumen beträgt 2.450 Euro, der Eigenanteil 612,50 Euro.
Jubiläumsfeier der OGS Grüne Schule
Der Förderverein der Grünen Schule an der Talaue bekommt für die Jubiläumsfeier der OGS eine Förderung von 850 Euro. Die Gesamtkosten liegen bei 1.390 Euro, der Eigenanteil bei 540 Euro.
Foto: Alexander Fichtner
Wu Ba Netzwerk bereits in den Startlöchern
Unter dem Punkt Verschiedenes wurde noch einmal auf die Initiative „Wu Ba Netzwerk“ verwiesen, die sich bereits im Verlauf der Diskussion zur Kinder, Jugend und Familienhilfe vorgestellt hatte. Sie könnte in den kommenden Monaten eine wichtige Rolle dabei spielen, die angestoßene Vernetzung in Wulfen und Barkenberg dauerhaft zu tragen.
Fazit: Der Wille zur Zusammenarbeit ist da
Die 63. Wulfen Konferenz machte vor allem eines sichtbar: Im Stadtteil gibt es viele engagierte Menschen, funktionierende Ansätze und konkrete Ideen. Der Engpass liegt weniger im Mangel an Initiativen als in der fehlenden Struktur, diese miteinander zu verbinden. Genau dort setzt der neue Vernetzungsprozess an. Die kommenden Monate werden zeigen, ob aus dem ersten Austausch ein belastbares Netzwerk entsteht, das Angebote bündelt, Bedarfe erkennt und konkrete Verbesserungen für Kinder, Jugendliche und Familien im Stadtteil erreicht.
Welche Filme laufen diese Woche im Kino Dorsten? Im Central-Kino Dorsten läuft in der Spielwoche vom 23. bis 30. April 2026 das Musik-Biopic „Michael“. Außerdem gibt es eine Vorpremiere von „Der Teufel trägt Prada 2“ sowie den Familienfilm „Pferd am Stiel – Ein Hobby Horsing Abenteuer“. Hier gibt es alle Infos zu Inhalt, Spielzeiten und Tickets.
In Kooperation mit dem Central-Kino Dorsten stellen wir jede Woche die neuen Filme im Kinoprogramm vor. Die aktuelle Spielwoche bietet großes Biopic-Kino, ein Fashion-Comeback und ein besonderes Abenteuer für junge Kinobesucher.
Kinoprogramm im Kino Dorsten vom 23. bis 30. April 2026
Das aktuelle Kinoprogramm im Central-Kino Dorsten bietet in dieser Woche eine Mischung aus Biografie, Vorpremiere und Familienfilm. Wer wissen möchte, welche Filme aktuell im Kino Dorsten laufen, findet hier die wichtigsten Infos zu Inhalt, Spielzeiten und Tickets.
„Michael“
Foto: Universal Int’l
„Michael“ erzählt die Geschichte von Michael Jackson und beleuchtet seinen Weg vom jungen Talent bei den Jackson Five bis zum weltbekannten Superstar.
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Regie: Antoine Fuqua Cast (Auswahl): Jaafar Jackson, Nia Long, Laura Harrier Verleih: Universal Int’l
Spielzeiten: Täglich 15.00, 17.30 und 20.00 Uhr Freitag und Samstag zusätzlich 22.00 Uhr
Mit „Der Teufel trägt Prada 2“ kehrt die Geschichte rund um die Modewelt zurück auf die große Leinwand. Die Fortsetzung knüpft an den Erfolg des ersten Films an und zeigt die Figuren in einer veränderten Branche.
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Regie: David Frankel Cast (Auswahl): Meryl Streep, Anne Hathaway, Emily Blunt Verleih: Disney
Mit „Pferd am Stiel – Ein Hobby Horsing Abenteuer“ läuft ein Film für die ganze Familie im Kino Dorsten. Im Mittelpunkt steht ein ungewöhnliches Hobby, bei dem Kinder und Jugendliche mit viel Kreativität und Begeisterung ihre eigenen Pferde-Abenteuer erleben.
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Regie: Timo Schierhorn Cast (Auswahl): Luna Wedler, Max von der Groeben Verleih: Weltkino Filmverleih
Eine besondere Projektwoche hat die Grundschule in Altendorf-Ulfkotte, Teilstandort der Pestalozzi-Schule, in ein kleines Zirkusparadies verwandelt. Rund 100 Kinder tauchten gemeinsam mit erfahrenen Zirkuspädagogen in die Welt der Manege ein und studierten innerhalb weniger Tage ein abwechslungsreiches Programm ein.
Mit viel Engagement und sichtbarer Freude probten die Schülerinnen und Schüler ihre Auftritte als Clowns, Zauberer und Artisten. Der Höhepunkt folgte am Freitag und Samstag: Zwei ausverkaufte Vorstellungen sorgten für beste Stimmung im Zelt. Eltern, Geschwister und weitere Familienangehörige zeigten sich begeistert und spendeten langanhaltenden Applaus.
Organisiert wurde das Projekt vom Förderverein der Schule. Neben den Aufführungen stellte er ein umfangreiches Rahmenprogramm auf die Beine, das die Projektwoche zusätzlich bereicherte. Jeder Abend stand unter einem eigenen Motto und lud zum Mitmachen oder Zuschauen ein.
Der Zirkus „Toussini“ sorgte für Unterhaltung. Foto: Christian Sklenak
Rahmenprogramm mit Erler Jägern und Martin Wilms
Den Auftakt machte ein gemeinsamer Mitsingabend am Montag. Am Dienstag folgten dann Vorleseangebote, zunächst für Kinder am Nachmittag, später auch für Erwachsene. Am Mittwoch sorgten die Erler Jäger für Unterhaltung, bevor am Donnerstag Kabarettist Martin Wilms das Publikum begeisterte. Ein offener Weinabend am Freitag sowie ein stimmungsvoller Abschlussabend mit DJ am Samstag rundeten die Woche ab.
Das Zirkusprojekt zeigte, wie viel Gemeinschaft, Kreativität und Freude in kurzer Zeit entstehen können, wenn Schule, Förderverein und Familien zusammenarbeiten.
Die Schulpsychologische Beratungsstelle der Stadt Dorsten stärkt ihr Angebot und setzt dabei einen klaren Schwerpunkt auf Inklusion, Vielfalt und Chancengleichheit. Mit neuen Programmen und zusätzlichem Personal soll die Unterstützung für Schulen, Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte weiter ausgebaut werden.
Verstärkung für das Team
Zum Ende des Jahres 2025 wurde die Beratungsstelle personell erweitert. Insgesamt stehen nun drei Vollzeitstellen zur Verfügung, die aktuell von fünf Fachkräften in Teilzeit ausgefüllt werden. Seit dem 1. November 2025 ergänzt Fiora Schroeder als neue Kollegin das Team. Die Verantwortlichen sehen darin eine wichtige Bereicherung: Neue Perspektiven sollen helfen, die bestehenden Angebote weiterzuentwickeln und noch gezielter auf die Bedürfnisse der Schulen einzugehen.
Fokus auf Inklusion und Teilhabe
Ein besonderer Schwerpunkt liegt künftig auf der inklusiven Arbeit an Schulen. Finanziert wird die zusätzliche Stelle über die Inklusionspauschale des Landes Nordrhein-Westfalen. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen bestmöglich zu fördern und ihnen gleichberechtigte Teilhabe am Schulalltag zu ermöglichen.
Dafür hat die Beratungsstelle ihre bisherigen Angebote überprüft und gezielt erweitert. Herausgekommen ist ein umfassendes „Portfolio Inklusion“, das Schulen in Dorsten künftig als Orientierung und Unterstützung dienen soll. Ein übersichtliches Plakat informiert über die verschiedenen Angebote.
Flyer zur Beratung und Fortbildung von Schulleitungen, Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften. Foto: Stadt Dorsten
Unterstützung für Einzelne und ganze Kollegien
Die neuen Angebote richten sich sowohl an einzelne Lehrkräfte als auch an komplette Schulteams. So gibt es beispielsweise Austauschformate, in denen Lehrkräfte ihre Erfahrungen teilen, Herausforderungen reflektieren und gemeinsam Lösungsansätze entwickeln können.
Darüber hinaus werden Programme wie „Healing Classrooms“ angeboten. Dabei geht es darum, Schulen als sichere und unterstützende Lernorte zu gestalten – insbesondere für Kinder und Jugendliche, die besondere Unterstützung benötigen. Ziel ist es, eine Umgebung zu schaffen, in der sich alle Schülerinnen und Schüler wohlfühlen und ihr Potenzial entfalten können.
Ein starkes Zeichen für die Zukunft
Mit dem Ausbau der schulpsychologischen Angebote setzt die Stadt Dorsten ein klares Zeichen für eine moderne, inklusive Bildungslandschaft. Die Beratungsstelle versteht sich dabei als zentrale Anlaufstelle für alle schulischen Fragestellungen und möchte Schulen langfristig begleiten und stärken.
Sport, Gemeinschaft und ein starkes Zeichen für Zusammenhalt: Unter dem Motto „Vielfalt trifft, Teamgeist siegt“ laden der 1. SC Blau-Weiß Wulfen und die Kirchengemeinde St. Matthäus am Samstag, 20. Juni 2026, zu einem großen Völkerballturnier auf den Sportplatz am Wittenbrink ein.
Die Veranstaltung richtet sich bewusst an Menschen jeden Alters und soll die Vereine sowie die Nachbarschaft in Wulfen enger zusammenbringen.
Ein Turnier für die ganze Familie
Der Startschuss fällt um 16 Uhr. Von Beginn an steht fest, dass es bei diesem Turnier nicht nur um sportlichen Ehrgeiz geht, sondern vor allem um das gemeinsame Erlebnis. Kinder, Jugendliche und Erwachsene sollen gleichermaßen die Möglichkeit bekommen, sich zu bewegen, miteinander zu spielen und neue Kontakte zu knüpfen. Die Organisatoren setzen dabei bewusst auf ein niedrigschwelliges Angebot, das wirklich jede und jeden anspricht – unabhängig von sportlicher Erfahrung.
Gespielt wird in verschiedenen Altersklassen, sodass sowohl die Jüngsten als auch ältere Teilnehmende faire Bedingungen vorfinden. Damit entsteht ein generationenübergreifendes Event, das Familien ebenso einbindet wie Freundeskreise oder Vereinsgruppen.
Gemeinschaft im Mittelpunkt
Im Zentrum des Turniers steht der Gedanke der Gemeinschaft. Der 1. SC Blau-Weiß Wulfen und die Kirchengemeinde St. Matthäus verfolgen mit der Veranstaltung das Ziel, Menschen in Wulfen zusammenzubringen und den Austausch zwischen den unterschiedlichen Gruppen zu fördern. Gerade in einer Zeit, in der Begegnungen im Alltag oft zu kurz kommen, soll das Turnier Raum für persönliche Kontakte und gemeinsames Erleben schaffen.
Dabei geht es nicht nur um das Spielgeschehen auf dem Feld. Auch abseits davon ist einiges geplant: Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Musik, kleinen Überraschungen und einer lebendigen Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt. So wird der Sportplatz am Wittenbrink für einen Nachmittag zum Treffpunkt für das ganze Dorf.
Foto: 1. SC Blau-Weiß Wulfen
Teilnahme für alle
Teilnehmen können sowohl komplette Teams als auch kleinere Gruppen oder Einzelpersonen. Wer kein eigenes Team hat, muss also nicht außen vor bleiben – vor Ort werden passende Mannschaften zusammengestellt. Damit möchten die Veranstalter sicherstellen, dass wirklich jede interessierte Person die Möglichkeit hat, mitzuspielen.
Die Anmeldung ist noch bis zum 31. Mai 2026 möglich. Für erwachsene Teilnehmende ab 18 Jahren wird eine Teilnahmegebühr von fünf Euro erhoben. Kinder und Jugendliche können kostenfrei teilnehmen, was den offenen Charakter der Veranstaltung zusätzlich unterstreicht.
Ein Zeichen für Vielfalt und Zusammenhalt
Mit dem Völkerballturnier setzen die Initiatoren ein klares Zeichen für ein aktives und lebendiges Miteinander in Wulfen. Unter dem Motto „Vielfalt trifft, Teamgeist siegt“ soll deutlich werden, dass sportliche Aktivitäten Menschen verbinden können – unabhängig von Alter, Herkunft oder Vereinszugehörigkeit.
Der 20. Juni verspricht damit nicht nur spannende Spiele, sondern vor allem ein gemeinschaftliches Erlebnis, das noch lange in Erinnerung bleiben dürfte.
Seit 46 Jahren verwandelt sich der Hof von Peter Budde alljährlich für rund acht bis zehn Wochen zu einem der größten Blumenmärkte im Umkreis von 50 Kilometern rund um Dorsten.
Buddes Hof Dorsten: Blumenmarkt im Grünen
Buddes Hof liegt am Steinwerk 40 in Dorsten-Holsterhausen. Der Blumenmarkt ist seit Jahrzehnten ein Ziel für Besucher aus Dorsten, dem Ruhrgebiet und dem angrenzenden Münsterland. Im Mittelpunkt stehen Beet-, Balkon- und Kräuterpflanzen, regionale Gartenbaubetriebe und der kostenlose Bepflanzungsservice für mitgebrachte Kästen und Töpfe.
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Fotos vom Blumenmarkt auf Buddes Hof
Anfangs hatte der Hof im nördlichen Ruhrgebiet, der seit über 300 Jahren in Familienbesitz ist, nicht im Geringsten etwas mit Blumen zu tun. Vielmehr handelte es sich früher um eine Landwirtschaft mit Landfleischerei.
Foto: Privat
Die 1980er Jahre
1980 beschloss Peter Budde Geranien auf der Hoffläche mit anzubieten. Die Nachfrage nach den verkauften Geranien wuchs, sodass immer mehr von den Balkonpflanzen den Weg zum Hof fanden. Durch die große Nachfrage wurde der Blumenmarkt in den Jahren immer größer und das Sortiment immer umfangreicher.
„Hatten wir zu Beginn der 1980er Jahre zunächst einige Aufsteller mit Geranien auf dem Platz vor dem Haus, wurde es im Laufe der Jahre immer mehr Fläche, auf der wir Pflanzen präsentierten. Heute reicht das Sortiment bis weit über sechzig verschiedene Sorten hinaus und wir nutzen die komplette Freifläche auf unserem Hof in Holsterhausen“, erzählt Peter Budde. Somit wurde Buddes Hof zu einer der schönsten Blumenschauen des Ruhrgebietes.
Die zweite Generation
Mittlerweile sind Tochter Maren und ihr Ehemann Holger schon viele Jahre in zweiter Generation dabei und werden den Blumenmarkt auch nach dem Rückzug des Urgesteins Peter Budde weiterführen. „Ich bin ja quasi damit groß geworden und sammle seit meiner Kindheit Erfahrungen auf unserem Blumenmarkt. Die Arbeit mit den Pflanzen liegt mir im Blut und auch der Umgang mit den Kunden macht mir riesigen Spaß. Viele kennen wir schon seit Jahren, da entsteht oft eine ganz persönliche Verbindung“, erzählt Maren mit einem Lächeln.
„Mir würde heute wirklich etwas fehlen, wenn hier nicht jedes Jahr für acht bis zehn Wochen richtig was los ist auf dem Hof.“ Ihr Vater ergänzt lachend: „Ein paar Jährchen werde ich wohl noch machen und die zweite und dritte Generation unterstützen. Ganz so schnell werden die beiden mich nicht los!“
Der besondere Service
Allerdings ist nicht nur das Kaufen von auffallenden Blumen, Pflanzen aller Art, Kräutern, Gemüse und auch von Blumenerde und Dünger möglich. Buddes Hof bietet auch einen einzigartigen Gratis-Service an.
Kunden können vor Ort ihre Balkonkästen mit den erworbenen Pflanzen bepflanzen lassen und müssen für die Bepflanzung und die Blumenerde nichts bezahlen. „Die Kunden zahlen nur die Pflanzen. Lediglich das Mitbringen eines Balkonkastens oder eines Topfes ist nötig um den Dienst bei Kauf in Anspruch zu nehmen“, sagt Peter Budde.
Regionalität
Die Pflanzen des Blumenmarktes stammen ausschließlich von regionalen Gartenbetreibern in der Nähe. „Wir hegen und pflegen von jeher die Verbundenheit zu unseren Geschäftspartnern. Das schafft nicht nur ein vertrauensvolles Verhältnis sondern sorgt auch für eine gleichbleibend gute Qualität der von uns angebotenen Pflanzen“, weiß Peter Budde.
Ausflug ins Grüne
„Wir sind nicht einfach nur der Ort, an dem Menschen seit vielen Jahren Beet-, Balkon- und Kräuterpflanzen kaufen. Einen Besuch bei uns kann man wundervoll mit einem Ausflug ins Grüne verbinden“, erzählt Peter Budde.
Schon von jeher nutzten Besucher des Blumenmarktes, vor allem aus den umliegenden größeren Städten des Ruhrgebietes, die Natur um Buddes Hof zu einem Spaziergang. Viele zog es noch etwas weiter nördlich in das direkt anliegend beginnende Münsterland. „Andersherum zog es die Besucher aus dem Münsterland nach einem Besuch bei uns weiter ins Ruhrgebiet.“
Aus einer gemeinsamen Idee ist ein Herzensprojekt geworden: Mareike Hölscher und Katharina Zschoche haben Anfang des Jahres das „NaturParadieschen“ gegründet. Was sie verbindet, ist nicht nur ihre berufliche Expertise, sondern vor allem der Wunsch nach einer Arbeit, die Kinder und Erwachsene wieder näher an die Natur heranführt.
Fachwissen trifft Leidenschaft
Die beiden Gründerinnen bringen unterschiedliche, sich ergänzende Qualifikationen mit: Mareike Hölscher ist Meisterin im Garten- und Landschaftsbau, zertifizierte Streuobstpädagogin sowie Natur- und Landschaftsführerin. Katharina Zschoche ist Freiraumplanerin und zertifizierte Gartenpädagogin. Gemeinsam bündeln sie ihr Wissen, um Projekte rund um naturnahe Lebensräume zu gestalten.
„Wir wollten etwas machen, was uns wirklich Spaß macht“, erklären die beiden. Herausgekommen ist ein Konzept, das Bildung, Naturerlebnis und praktische Gestaltung miteinander verbindet.
Grüne Lebensräume gestalten
Ein zentrales Ziel des „NaturParadieschens“ ist es, das Außengelände von Schulen und Kindergärten aufzuwerten. Dabei geht es vor allem um klimaangepasste und nachhaltige Gestaltung.
„Wir wollen grüne Lebensräume und Lernorte erschaffen“, sagt Zschoche. Oft seien es schon kleine Veränderungen, die große Wirkung zeigen. Wichtig ist den beiden, dass Kinder aktiv eingebunden werden: Sie sollen ihren Lebensraum mitgestalten, Verantwortung übernehmen und die Natur mit allen Sinnen entdecken.
Dabei darf es auch mal schmutzig werden. „Dreckigmachen ist ausdrücklich erwünscht“, sagen beide lachend. Viele Kinder müssten heute erst wieder lernen, Erde anzufassen oder kleine Tiere zu beobachten.
Lernen auf der Streuobstwiese
Ein besonderes Angebot ist die Streuobstpädagogik, die Mareike Hölscher seit dem vergangenen Jahr anbietet. Durch eine Förderung der Biologischen Station gibt es hier auch eine Unterstützung für Schulen.
Streuobstwiesen zählen zu den artenreichsten Lebensräumen überhaupt und eignen sich ideal als Lern- und Erfahrungsorte. Kinder können hier Zusammenhänge der Natur hautnah erleben.
Ein gemeinsamer Traum
Ihr großer Traum: Ein eigener Naturerfahrungsraum für Kinder- und Erwachsenengruppen.
Dafür haben sie bereits einen Bauwagen gekauft: Jetzt sind die beiden nur noch auf der Suche nach einer passenden Wiese. „Am besten etwas zentral gelegen, damit Kinder den Ort auch gut mit dem Bus erreichen können“, so die beiden.
Der Bauwagen soll künftig der Treffpunkt des Naturparadieschens werden. Foto: Privat
Natur erleben durch den Jahreskreis
Das „NaturParadieschen“ versteht sich auch als Bildungsangebot für pädagogische Fachkräfte. Erzieherinnen, Erzieher und Lehrkräfte sollen lernen, welches Potenzial in ihren Außengeländen steckt.
Geplant sind unter anderem feste Gartengruppen, die über das Jahr hinweg an einem Ort arbeiten. So können Kinder den Wandel der Natur im Jahreskreis beobachten und aktiv miterleben.
Darüber hinaus bieten die beiden Kräuter- und Waldführungen an. „Es macht einfach total Spaß, mit den Kindern unterwegs zu sein“, sagt Hölscher. „Sie lassen sich schnell begeistern und haben ein tolles Auge für die kleinen Dinge.“
Von Sinnespfad bis Klimabeet
Wie vielseitig ihre Arbeit ist, zeigt ein aktuelles Projekt: Erst kürzlich hat Mareike Hölscher einen Sinnespfad in einem Kindergarten in Marl angelegt. Weitere Angebote reichen von Workshops wie dem „Klimabeet“ bis hin zur individuellen Naturgartenberatung.
Der kürzlich gestaltete Sinnespfad. Foto: Privat
Dabei kommen die beiden auch gerne direkt zu interessierten Familien nach Hause und unterstützen bei der naturnahen Gartengestaltung, abgestimmt auf die jeweiligen Möglichkeiten und Bedürfnisse.
Offen für neue Ideen
Das „NaturParadieschen“ richtet sich an alle Altersgruppen. Eine Begrenzung gibt es bewusst nicht. Wichtig ist vor allem die Freude an der Natur.
Die beiden Gründerinnen sind offen für neue Ideen und Kooperationen. „Wir freuen uns auf alle Kinder und Erwachsene, die mit uns die Welt ein bisschen grüner machen“, sagen sie.
Dabei unterstützen sie auch gerne bei der Suche, passende Fördermittel für Projekte und Ideen zu finden.
Ein 11-jähriges Mädchen ist am Dienstagnachmittag (21. April) bei einem Verkehrsunfall in Dorsten-Wulfen leicht verletzt worden. Die Polizei sucht nun nach einem bislang unbekannten Autofahrer sowie weiteren Zeugen.
Unfall an grüner Ampel
Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall gegen 14.45 Uhr auf der Dülmener Straße in Höhe der Straße „Im Hundel“. Das Mädchen war mit dem Fahrrad unterwegs und überquerte die Fahrbahn an einer grünen Ampel. Zeitgleich näherte sich aus Richtung Dorfmitte ein Auto.
Das Fahrzeug berührte das Lenkrad des Mädchens. Dadurch stürzte die 11-Jährige auf die Straße. Der Autofahrer setzte seine Fahrt fort, ohne anzuhalten.
Zeuge hilft – Polizei bittet um Hinweise
Ein bislang unbekannter Zeuge kam dem Mädchen zur Hilfe und erkundigte sich nach ihrem Zustand. Anschließend fuhr die 11-Jährige zu einer Freundin und verständigte von dort ihre Eltern. Gemeinsam informierten sie später die Polizei. Das Mädchen wurde leicht verletzt und suchte anschließend mit ihren Eltern selbstständig einen Arzt auf.
Der Zeuge könnte wichtige Hinweise zum Unfallhergang geben und wird dringend gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Er wird wie folgt beschrieben: etwa 30 bis 50 Jahre alt, rund 1,90 Meter groß, mit schwarzen Haaren sowie schwarzem Kinnbart und Schnäuzer. Unterwegs war er mit einem weißen, hohen Transporter mit Anhänger, auf dem Holz geladen war.
Auch der beteiligte Autofahrer sowie weitere mögliche Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 2361 111 zu melden.