Ein 11-jähriges Mädchen ist am Dienstagnachmittag (21. April) bei einem Verkehrsunfall in Dorsten-Wulfen leicht verletzt worden. Die Polizei sucht nun nach einem bislang unbekannten Autofahrer sowie weiteren Zeugen.
Unfall an grüner Ampel
Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall gegen 14.45 Uhr auf der Dülmener Straße in Höhe der Straße „Im Hundel“. Das Mädchen war mit dem Fahrrad unterwegs und überquerte die Fahrbahn an einer grünen Ampel. Zeitgleich näherte sich aus Richtung Dorfmitte ein Auto.
Das Fahrzeug berührte das Lenkrad des Mädchens. Dadurch stürzte die 11-Jährige auf die Straße. Der Autofahrer setzte seine Fahrt fort, ohne anzuhalten.
Zeuge hilft – Polizei bittet um Hinweise
Ein bislang unbekannter Zeuge kam dem Mädchen zur Hilfe und erkundigte sich nach ihrem Zustand. Anschließend fuhr die 11-Jährige zu einer Freundin und verständigte von dort ihre Eltern. Gemeinsam informierten sie später die Polizei. Das Mädchen wurde leicht verletzt und suchte anschließend mit ihren Eltern selbstständig einen Arzt auf.
Der Zeuge könnte wichtige Hinweise zum Unfallhergang geben und wird dringend gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Er wird wie folgt beschrieben: etwa 30 bis 50 Jahre alt, rund 1,90 Meter groß, mit schwarzen Haaren sowie schwarzem Kinnbart und Schnäuzer. Unterwegs war er mit einem weißen, hohen Transporter mit Anhänger, auf dem Holz geladen war.
Auch der beteiligte Autofahrer sowie weitere mögliche Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 2361 111 zu melden.
Was bietet Dorsten für Naturfreunde? Unser Schülerpraktikant Ayrton Nunes Caneiras hat sich auf Spurensuche begeben und sich einmal in der Natur umgeschaut.
Was tun bei gutem Wetter?
Wenn die Sonne scheint, lohnt es sich besonders, die Natur rund um Dorsten zu erkunden. Ein beliebtes Ziel ist der Naturpark Hohe Mark. Dort gibt es viele ruhige Wanderwege durch Wälder und Wiesen. Wer gerne länger unterwegs ist, kann auch eine Radtour machen, denn die Wege sind gut ausgebaut.
Auch entlang der Lippe kann man viel erleben. Die sogenannten Lippeauen bieten weite Landschaften, in denen man spazieren gehen oder einfach die Natur genießen kann. Besonders schön ist es hier, Vögel zu beobachten oder ein Picknick zu machen.
Störche im Hervester Bruch. Foto: Ayrton Nunes Caneiras
Ein echtes Highlight ist das Storchenland im Hervester Bruch. Dort kann man mit etwas Glück Weißstörche in freier Natur sehen. Das Gebiet besteht aus vielen kleinen Gewässern, Wiesen und ruhigen Wegen. Es gibt einen Rundweg, der sich gut für einen Spaziergang eignet. An einigen Stellen stehen Aussichtspunkte, von denen aus man Tiere beobachten kann, ohne sie zu stören. Gerade im Frühling und Sommer ist hier besonders viel los, dann kümmern sich die Störche um ihren Nachwuchs.
Unterwegs auf zwei Rädern
Für Fahrradliebhaber ist die Römer-Lippe-Route eine großartige Möglichkeit, die Region zu entdecken. Der Radweg führt auch durch Dorsten und ist größtenteils flach, sodass er sich gut für Familien eignet. Unterwegs kommt man an vielen schönen Stellen vorbei, an denen man eine Pause machen kann.
Radfahrer auf dem Lippedamm. Foto: Stadt Dorsten / Wischerhoff
Ein besonderes Erlebnis ist die kleine Lippefähre „Baldur“. Hier kann man selbst Hand anlegen und sich mit Muskelkraft über den Fluss ziehen. Das macht nicht nur Spaß, sondern ist auch mal etwas anderes.
Lippefähre „Baldur“. Foto: Lippeverband
Tipps für schlechtes Wetter
Auch wenn das Wetter mal nicht mitspielt, gibt es Möglichkeiten, sich mit der Natur zu beschäftigen. In der Biologischen Station in Dorsten-Lembeck kann man viel über Tiere, Pflanzen und Naturschutz lernen. Es gibt Ausstellungen und manchmal auch Führungen, bei denen man spannende Einblicke bekommt.
Die Biologische Station in Lembeck. Foto: Biostation
Außerdem kann man kürzere Spaziergänge planen, zum Beispiel durch nahegelegene Wälder oder Parks. Selbst bei leichtem Regen kann das eine schöne Abwechslung sein.
Warum sich ein Besuch lohnt
Die Natur rund um Dorsten ist sehr vielfältig. Ob lange Radtour, entspannter Spaziergang oder Tierbeobachtung hier findet jeder etwas Passendes. Besonders das Storchenland zeigt, wie wichtig Naturschutz ist und wie nah man Tiere in ihrer natürlichen Umgebung erleben kann.
Das prall gefüllte Vinylcafe genoss am Sonntagabend den einzigartigen Sound der SMITH-Band. Die vierköpfige RnB-, Funk und Soulband überzeugte auf Fürst Leopold mit ihrer kraftvollen, mitreißenden Live-Performance. Unter anderem spielte die Band auch einen Song von einer echten Soul-Ikone.
Eine Band mit einem unverwechselbaren Klang
Die SMITH-Band, bestehend aus Svenja Schmidt (Gesang, Keyboard), Zacky Tsoukas (Schlagzeug), Martin Hohmeier (Bass) und Dimi Tsoukas (Gitarre) erinnert mit ihrem einzigartigen Klang an Prince, Marvin Gaye und Alicia Keys. Am Anfang ihrer Sets spielten Sie einen Song einer echten Legende, die erst neulich in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen wurde.
Der Song „Never Too Much“ von Luther Vandross steht für den groovigen Sound der Band. Mit elektrisierenden Gitarren-Solos und einer unverwechselbaren Stimme brachten Sie den ganzen Raum zum Tanzen. Für zwei Stunden konnten die Gäste zu den Klängen der SMITH-Band abschalten.
Trotz der großen Professionalität der Musik dürfen ein paar lustige Sprüche zwischen den Songs nicht fehlen. Seit über 20 Jahren kennen sich die Musiker gegenseitig. Als die Sängerin Svenja diese lange Zeit ansprach, bekam sie vom Gitarristen einen kleinen Spruch gedrückt: „So alt bist du schon?“ Die Sängerin konterte schnell mit „Und du erst!“. Trotzdem war die Stimmung auf der Venue genauso harmonisch wie die Songs selber.
Die meisten Gartenfreunde können sich bestimmt an die Samen- und Pflanzenbörse am Bürgerpark Maria Lindenhof erinnern. Das „Samen“ wurde aus dem Namen gestrichen, am Sonntagmorgen fand vor allem eine Pflanzenbörse statt. Seit 9 Uhr wurden eifrig verschiedene Gemüse- und Pflanzenarten hin und her getauscht. Es konnten aber auch einige Samen getauscht werden.
Große Vielfalt an Gemüse, Blumen und Pflanzen
Dutzende Menschen kamen in den Bürgerpark, um ihr Inventar an Pflanzen mit anderen Hobbygärtnern zu tauschen. Es wurden nicht nur Pflanzen ausgetauscht, sondern auch viel botanisches Wissen. Wenn man nicht wusste, was genau im Blumentopf steht, konnte man viele hilfsbereite Garten-Experten fragen.
Die Tauschbörse bot eine große Vielfalt an Pflanzenarten. Foto: Christian Haug
Pflanzenliebhaber Horst Brand kam mit einem prall gefüllten Anhänger auf die Börse. „Ich habe ganz viele verschiedene Sachen im Anhänger, auch ein paar exotische Pflanzen. Ich habe zum Beispiel Okra hier, ein Gemüse aus dem Raum der Philippinen und Süd-China. Man kann es knusprig rösten oder in einen Eintopf zusammen mit Tomaten kochen“, verrät Horst Brand.
Passende Pflanzen für jede Zeit
Normalerweise fand die Pflanzenbörse immer im März statt, wo es noch immer etwas kälter ist. Die Eisheiligen sind zwar nicht um, trotzdem blüht jetzt im April viel mehr als noch im März. Gärtner konnten also eine größere Anzahl an Pflanzen bestaunen. Für jede Jahreszeit war die perfekte Pflanze anwesend, egal ob widerstandsfähige Gräser oder elegante Frühblüher.
Experten Horst Brand, Pape Bernd und Anton Reiser (v.l.n.r.) standen bei Fragen zur Seite. Foto: Christian Haug
„Ein beliebter Frühblüher ist der Winterjasmin. Das Gewächs braucht nur wenig Licht und blüht schon in den Wintermonaten wunderbar auf. Ansonsten ist der bewimpelte Gilbweiderich eine Staude, die schon im Frühjahr blüht und sich bis in den Spätherbst hält. Die sternförmig gelben Blüten gehen im Hochsommer dann richtig auf“, erklärt Pflanzen Experte Pape Bernd, Mitorganisator der Pflanzenbörse.
Die Pflanzenbörse war auch dieses Mal ein voller Erfolg. Es gibt schon Planungen, die Börse im Oktober erneut zu veranstalten.
Dorsten. Der Bürgerpark Maria Lindenhof wird auch im Sommer 2026 wieder zum Treffpunkt für die ganze Stadt. Unter dem Motto „Unser Bürgerpark – ein Ort, der der Seele gut tut“ lädt der Verein Bürgerpark bereits im siebten Jahr zu einem abwechslungsreichen Programm ein, das Menschen aus Dorsten und Umgebung zusammenbringen soll .
Auftakt mit Trödelmarkt und bewährten Highlights
Den Start in die Saison markiert am 9. Mai ein großer Familien-Trödelmarkt, bei dem an mehr als 100 Ständen nach Kleidung, Spielzeug und kleinen Schätzen gestöbert werden kann. Damit beginnt eine Veranstaltungsreihe, die sich über Monate erstreckt, und sowohl auf bewährte Klassiker als auch auf neue Ideen setzt.
Veranstaltungen wie der Brustkrebslauf Ende Mai, der 24-Stunden-Lauf im Juli und der Crosslauf im November gehören längst zum festen Bestandteil des Programms und ziehen jedes Jahr zahlreiche Besucher an.
Neue Impulse und Fokus auf Umweltbildung
Neben den bekannten Formaten setzt der Verein auch neue Akzente. So wird erstmals ein Zirkusprojekt der evangelischen Jugendhilfe Friedenshort im Juni im Bürgerpark zu Gast sein und insbesondere junge Besucher begeistern.
Gleichzeitig rückt das Thema Nachhaltigkeit stärker in den Mittelpunkt. Die Umwelt- und Mobilitätsmesse am 28. Juni haben die Organisatoren bewusst vor die Sommerferien gelegt, damit Schulen aktiv teilnehmen und eigene Projekte präsentieren können. Der Bürgerpark entwickelt sich damit zunehmend auch zu einem Lernort, an dem Umweltbewusstsein erlebbar wird.
„Dolce Vita“ bringt mediterranes Flair nach Dorsten
Ein besonderes Highlight bleibt die Veranstaltungsreihe „Dolce Vita im Bürgerpark“, die von Mai bis September regelmäßig stattfindet. An jedem ersten und dritten Mittwoch im Monat sind Besucher eingeladen, den Feierabend in entspannter Atmosphäre zu genießen. Gespräche, Musik, gemeinsames Spielen oder einfach das Verweilen im Grünen stehen dabei im Mittelpunkt. Der Auftakt erfolgt am 6. Mai auf der Baumpiazza und verspricht erneut gesellige Sommerabende unter freiem Himmel.
Familienangebote und regelmäßige Aktivitäten
Auch Familien dürfen sich auf zahlreiche Angebote freuen. Beim Sparkassen-Familientag Anfang Juli verwandelt sich der Bürgerpark in ein buntes Erlebnisareal mit Aktionen für Groß und Klein.
Darüber hinaus sorgen regelmäßige Angebote wie Spielaktionen am Mittwochnachmittag oder Qi Gong im Sommer für zusätzliche Bewegung und Begegnung im Alltag. So bleibt der Park nicht nur bei Großveranstaltungen, sondern auch unter der Woche ein lebendiger Ort für die Stadtgesellschaft.
Ein Ort der Begegnung über den Sommer hinaus
Im weiteren Jahresverlauf setzt eine Wandertour im September anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Lippeverbands einen besonderen Akzent. Bevor das Programm mit der Winterwerkstatt Ende November einen stimmungsvollen Abschluss findet.
Mit seinem vielseitigen Angebot zeigt der Bürgerparkverein, wie wichtig öffentliche Räume für das soziale Miteinander sind. Der Bürgerpark wird somit erneut zu einer grünen Bühne für Begegnung, Bewegung und Gemeinschaft – und zu einem Ort, an dem sich Dorsten im Sommer von seiner lebendigsten Seite zeigt.
Mit einem Heimspiel gegen einen starken Gegner starten die Damen des TC Deuten in die neue Saison der Regionalliga West. Am Sonntag, 26. April, ist um 11 Uhr der Zweitliga-Absteiger TC Union Münster zu Gast. Damit wartet direkt zum Auftakt ein echtes westfälisches Duell auf das Team.
Kritik am ungewöhnlich frühen Starttermin
Der frühe Saisonbeginn sorgt jedoch nicht nur für Vorfreude, sondern auch für deutliche Kritik aus Deuten. Während andere Ligen später starten, wurde der Termin für die Regionalliga West deutlich vorgezogen. Der Vereinsvorsitzende findet dazu klare Worte: „Völlig ohne Not oder Termindruck. Da haben einige Herrschaften richtig Bockmist verzapft“, sagt Jan-Henning Janowitz, der zugleich auch Vizepräsident im Westfälischen Tennis-Verband ist.
Immerhin spielte das Wetter den Vereinen in die Karten. Die Plätze konnten rechtzeitig vorbereitet werden, sodass die Teams ausreichend auf Sand trainieren konnten. Gerade dieser Belag unterscheidet sich deutlich von Bedingungen in klassischen Trainingsregionen im Ausland.
Internationale Entwicklung in der Liga
Ein Blick auf die Mannschaften zeigt eine zunehmende Internationalisierung der Liga. Viele Clubs setzen verstärkt auf Spielerinnen aus dem Ausland. Auch Regeländerungen tragen dazu bei. Der Deutsche Tennis Bund erlaubt seit dem vergangenen Jahr den unbegrenzten Einsatz von Nicht-EU-Spielerinnen.
Janowitz sieht diese Entwicklung kritisch und formuliert es deutlich: „Man hat bei den Entscheidungen das Gefühl, als befände man sich im falschen Film“.
Klassenerhalt bleibt das Ziel
Sportlich steht für den TC Deuten erneut der Klassenerhalt im Fokus. Die Konkurrenz hat aufgerüstet, viele Teams verfügen über international erfahrene Spielerinnen. Prognosen sind daher schwierig.
Der TC Deuten setzt weiterhin bewusst auf ein anderes Konzept. Das Team tritt ausschließlich mit deutschen Spielerinnen aus der Region an. In der neunten Saison in Folge in der dritthöchsten deutschen Spielklasse soll dieser Weg erneut zum Erfolg führen.
Entscheidend dürfte sein, wie häufig die Konkurrenz ihre internationalen Top-Spielerinnen einsetzen kann. Diese sind als Profis weltweit unterwegs und stehen nicht immer zur Verfügung.
Für Deuten bietet sich damit die Chance, mit mannschaftlicher Geschlossenheit und Heimstärke wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sammeln.
Beim bundesweiten Girls’ Day beteiligt sich auch die Stadt Dorsten wieder mit einem vielfältigen Angebot. Am Donnerstag, 23. April 2026, erhalten Schülerinnen spannende Einblicke in technische und handwerkliche Berufe – und es sind aktuell noch Plätze frei.
Einblicke in Berufe jenseits von Klischees
Der Girls’ Day, auch bekannt als Mädchen-Zukunftstag, verfolgt das Ziel, junge Frauen bei ihrer Berufswahl zu unterstützen und ihnen neue Perspektiven zu eröffnen. Im Fokus stehen insbesondere Berufsfelder, in denen Frauen bislang unterrepräsentiert sind. Die Teilnehmerinnen können dabei nicht nur zuschauen, sondern die Tätigkeiten auch praxisnah kennenlernen und direkt mit Fachkräften ins Gespräch kommen.
Vielfältige Berufsfelder bei der Stadt
Die Stadt Dorsten bietet ein breites Spektrum an Einblicken. Schülerinnen haben die Möglichkeit, Berufe wie Straßenwärterin, Umwelttechnologin, Kfz-Mechatronikerin, Garten- und Landschaftsbauerin, Vermessungstechnikerin oder Fachinformatikerin kennenzulernen. Damit wird ein realistischer Eindruck vom Arbeitsalltag in diesen Bereichen vermittelt.
Jetzt anmelden und Chance nutzen
Die Teilnahme am Girls’ Day ist kostenlos, allerdings ist eine Anmeldung erforderlich. Diese erfolgt online über den offiziellen Girls’ Day-Radar. Da die Plätze begrenzt sind und nach Eingang der Anmeldungen vergeben werden, empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung.
Mit dem Angebot möchte die Stadt Dorsten junge Frauen ermutigen, ihren eigenen beruflichen Weg zu gehen – unabhängig von traditionellen Rollenbildern. Der Girls’ Day bietet dafür eine ideale Gelegenheit, Interessen zu entdecken und neue Möglichkeiten kennenzulernen.
Nach einem versuchten Raub in der Dorstener Innenstadt bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung. Eine 34-jährige Frau aus Stuttgart ist am Montagnachmittag auf der Recklinghäuser Straße angegriffen worden.
Nach Angaben der Polizei war die Frau gegen 17.40 Uhr zu Fuß unterwegs, als sich ihr plötzlich ein junger Mann auf einem E-Scooter näherte. Während der Vorbeifahrt griff der Täter nach ihrer Handtasche, die sie über der Schulter trug, und versuchte, sie zu entreißen. Dabei wurde die 34-Jährige zu Boden gerissen.
Der Täter flüchtete anschließend ohne Beute. Die Frau erlitt leichte Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
Polizei liefert Täterbeschreibung und sucht Hinweise
Der gesuchte Jugendliche wird als schlank beschrieben, etwa 14 Jahre alt und zwischen 1,40 und 1,50 Meter groß. Er hatte braune Haare und war schwarz gekleidet. Nach bisherigen Erkenntnissen war er nicht allein unterwegs. Vermutlich begleitete ihn mindestens eine weitere Person, die ebenfalls mit einem E-Scooter unterwegs war.
Die Polizei bittet Zeugen, die den versuchten Raub beobachtet haben oder Angaben zu den Tatverdächtigen machen können, sich unter der kostenlosen Rufnummer 0800 2361 111 zu melden.
Auf dem Gelände der Zeche Fürst Leopold dreht sich Ende April wieder alles um die eigenen vier Wände: Die Messe „Bauen und Wohnen Dorsten“ lädt am Samstag und Sonntag, 25. und 26. April 2026, jeweils von 11 bis 17 Uhr ein. Der Eintritt ist frei.
Die besondere Industriekulisse der ehemaligen Zeche, auf der von 1913 bis 2001 Kohle gefördert wurde, bildet erneut den Rahmen für eine Veranstaltung, die Bauherren, Sanierer und Interessierte zusammenbringt. Heute ist das Areal ein moderner Gewerbe- und Kulturstandort und damit der passende Ort für aktuelle Themen rund ums Wohnen.
Energie und Kosten sparen
Ein Schwerpunkt liegt auch in diesem Jahr auf dem Thema Energieeffizienz. Steigende Kosten und neue Anforderungen machen es für viele Eigentümer notwendig, sich mit Sanierung und moderner Technik auseinanderzusetzen. Die Messe bietet dazu einen kompakten Überblick.
„Gerade beim Thema Energie merken wir, wie groß der Informationsbedarf ist“, sagt Rainer Zinke von Messecom Nord. „Viele Besucher kommen mit ganz konkreten Fragen zu uns und möchten wissen, wie sie ihr Zuhause effizienter und damit auch günstiger machen können.“
Rainer Zinke (Messecom Nord) lädt zur großen Baumesse Foto: Borgwardt
Von Dämmung und Heiztechnik bis zu alternativen Energien zeigen Fachbetriebe, welche Möglichkeiten es gibt und welche Maßnahmen sich langfristig lohnen können.
Direkte Beratung als großer Vorteil
Ein besonderer Mehrwert der Messe ist der persönliche Austausch. Statt langer Recherche im Internet erhalten Besucher vor Ort gebündelte Informationen und können direkt mit Fachleuten sprechen.
„Uns ist wichtig, dass die Menschen hier nicht nur Prospekte mitnehmen, sondern echte Lösungen für ihre Projekte finden“, erklärt Anika Zinke. „Der direkte Kontakt zu regionalen Handwerksbetrieben und Dienstleistern ist durch nichts zu ersetzen.“
Ob Neubau, Modernisierung oder kleinere Maßnahmen im eigenen Zuhause: Die Messe richtet sich an alle, die konkrete Pläne haben oder sich inspirieren lassen möchten. Besucher können Angebote vergleichen, individuelle Fragen klären und erste Kontakte für ihre Projekte knüpfen.
Messestandort und Ausflugs-Location: Das Creativquartier auf der ehemaligen Zeche Fürst Leopold aus der Vogelperspektive. Foto: Andreas Heuser
Breites Spektrum auf der Messe rund ums Wohnen
Unter dem Motto „Alles rund ums Haus“ deckt die Messe zahlreiche Themenbereiche ab. Dazu gehören Bauen und Wohnen, Sanieren und Renovieren, Sicherheit und Einbruchschutz, Immobilien und Finanzierung sowie Einrichtung und Dekoration. Auch Haus und Garten sind vertreten.
Darüber hinaus spielen Zukunftsthemen wie Smarthome und Digitalisierung eine immer größere Rolle. Besucher erhalten Einblicke, wie moderne Technik den Wohnkomfort erhöhen und gleichzeitig beim Energiesparen helfen kann.
Daten und Fakten
Die Messe „Bauen und Wohnen Dorsten“ findet am 25. und 26. April 2026 jeweils von 11 bis 17 Uhr auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Fürst Leopold, Halterner Straße 105, statt. Der Eintritt ist frei.
Damit bietet sich erneut die Gelegenheit, sich kompakt und praxisnah über alle wichtigen Themen rund ums Eigenheim zu informieren und direkt mit Experten aus der Region ins Gespräch zu kommen.
In der Bellini Senioren-Residenz in Dorsten gab es Anfang April einen ganz besonderen Anlass. Bewohnerin Marie Saleske feierte ihren 103. Geburtstag. Damit gehört sie zu den ältesten Bürgerinnen der Stadt und blickt dabei auf ein Leben zurück, das eng mit der Geschichte Dorstens verbunden ist.
Ein Leben im Wandel der Stadt
Geboren in den frühen 1920er-Jahren, erlebte Marie Saleske eine Zeit, in der Dorsten noch stark vom Bergbau geprägt war. Fördertürme bestimmten damals das Stadtbild, viele Familien lebten von der Arbeit unter Tage. Auch die Kriegsjahre und die Zerstörungen in der Stadt fielen in ihre frühen Lebensjahre.
Nach dem Krieg veränderte sich Dorsten Schritt für Schritt. Der Wiederaufbau brachte neue Perspektiven, später folgte das Wirtschaftswunder. In den darauffolgenden Jahrzehnten wandelte sich die Stadt erneut. Mit dem Ende des Bergbaus entstanden neue Wohngebiete, Gewerbeflächen und kulturelle Orte. Dorsten entwickelte sich zu dem modernen Mittelzentrum, das es heute ist.
Marie Saleske hat diese Entwicklungen über mehr als ein Jahrhundert hinweg miterlebt. Ihr Lebensweg steht somit auch stellvertretend für viele Veränderungen in der Stadtgeschichte.
Feier im Kreis der Hausgemeinschaft
Die Geburtstagsfeier fand am 8. April im hauseigenen Restaurant der Senioren-Residenz statt. Zahlreiche Mitbewohnerinnen und Mitbewohner sowie Mitarbeitende kamen zusammen, um der Jubilarin persönlich zu gratulieren. Auch der neue Einrichtungsleiter Markus Fischer überbrachte Glückwünsche.
Schon bei den Vorbereitungen zeigte sich, dass ein 103. Geburtstag etwas Besonderes ist. Passende Glückwunschkarten mit dieser Zahl sind selten zu finden.
Glückwünsche für das Geburtstagskind. Foto: Bellini Seniorenresidenz
Rührende Momente und große Dankbarkeit
Die Feier war von einer herzlichen Atmosphäre geprägt. Marie Saleske zeigte sich sichtlich bewegt von der Aufmerksamkeit und den vielen Glückwünschen. „Sie war sehr gerührt und bedankte sich herzlich bei allen Beteiligten“, berichtete Einrichtungsleiter Markus Fischer.
Für die Mitarbeitenden und die Hausgemeinschaft war der Tag ein besonderes Ereignis. Nicht nur wegen der beeindruckenden Zahl, sondern auch wegen der Persönlichkeit der Jubilarin.
Ein außergewöhnliches Jubiläum
Ein 103. Geburtstag ist auch heute noch eine Seltenheit. Gleichzeitig steht er dabei für ein Stück gelebte Geschichte. Marie Saleske hat Generationenwechsel, gesellschaftliche Umbrüche und die Entwicklung ihrer Heimatstadt miterlebt.
Die Feier in der Bellini Senioren-Residenz zeigt, wie wichtig Gemeinschaft und Wertschätzung sind. Hinter der großen Zahl steht vor allem eines. Ein langes Leben voller Erfahrungen.
Vor 40 Jahren schlossen die Schüler der Dietrich Bonhoeffer Schule ihrer Hauptschul-Laufbahn ab. Manche bildeten sich akademisch weiter, andere fingen direkt eine Ausbildung an. Am Samstagabend kamen die Schüler wieder zusammen, um sich über die alten Zeiten auszutauschen. Die ehemaligen Klassenkameraden traf sich im Jägerhof Einhaus an der Hervester Dorfstraße.
Leider erschien nicht die ganze Stufe im Jägerhof. „Wir waren ungefähr 90 Schüler in der Stufe, davon sind vielleicht 30 heute hier. Man kann nicht mit jedem den Kontakt halten. Dafür ist es umso schöner, dass wir uns trotzdem mit so vielen heute treffen und über die alten Zeiten reden“, erklärt Britta Grimm-Maric, ehemalige Schülerin der Hauptschule.
„Mittlerweile treffen wir uns ungefähr alle fünf Jahre. Früher haben wir uns öfter gesehen, aber wir finden, dass das ein ganz guter Rhythmus ist.“
Zusammentreffen von Schülern und Lehrern
Auch zwei damalige Lehrerinnen besuchten das Klassentreffen. Die frühere Deutschlehrerin Margaret Monschan sowie ehemalige Vizebürgermeisterin Christel Briefs führten nette Gespräche mit den groß gewordenen Schülern. Ein Thema war unter anderem der frühere Aufbau der Hauptschule:
„Früher waren die Lehrer noch nicht so sehr spezialisiert wie heute, da hatte man noch die Schüler in mehreren Fächern. Ich unterrichtete Deutsch und Englisch, habe die Schüler aber ab und an auch in Mathematik unterrichtet. Das damalige Konzept der Hauptschule war eigentlich ganz gut, so konnte man die Schüler besser betreuen“, erklärt Margaret Monschan, damalige Fachlehrerin der Stufe.
Lustige Geschichten aus dem Schulalltag
Die früheren Schulkollegen unterhielten sich über viele lustige Geschichten aus ihrer Schullaufbahn. Unter anderem stach eine Geschichte besonders hervor:
„Ein Schulkamerad von uns wohnte früher direkt an der Schule, vielleicht zwei Minuten Gehweg. Trotzdem fuhr er jeden Morgen mit dem Moped an der Schule vorbei, dass auch jeder weiß, was für ein Gerät er fährt. Wenn man das Brummen hörte, wusste man sofort, dass er angebrettert kommt. Das ist eine Geschichte, die uns noch immer im Kopf geblieben ist“, erinnern sich die ehemaligen Schüler zurück.
Bei gutem Essen und kalten Getränken unterhielten sich die ehemaligen Schüler noch bis in die Nacht. Alte Erinnerungen lebten wieder hoch, eine kleine Zeitreise in eine unbeschwerte Lebenszeit.
Ein Feuerwehreinsatz auf der Marienstraße in Dorsten-Hervest hat am Montagabend (20. April 2026) für Aufsehen gesorgt. Gegen 18.57 Uhr wurde die Feuerwehr mit dem Stichwort „Wohnungsbrand“ zu einem Zweifamilienhaus alarmiert.
Feuerwehr rettet Hund aus Wohnung
Im Mittelpunkt des Einsatzes stand die Rettung eines Hundes. Das Tier befand sich in der betroffenen Wohnung und konnte von den Einsatzkräften rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden.
Auslöser für den Einsatz war nach ersten Erkenntnissen ein brennender Schaumstoffhocker. Durch das Feuer kam es zu einer deutlichen Rauchentwicklung in der Wohnung.
Foto: Marc Gruber
Anwohner vorsorglich untersucht
Mehrere Personen hatten sich bereits selbstständig aus dem Haus gerettet. Sie wurden im Verlauf des Einsatzes vorsorglich auf eine mögliche Rauchgasbelastung untersucht. Ein Transport in ein Krankenhaus war jedoch nicht notwendig.
Foto: Marc Gruber
Brand schnell unter Kontrolle
Die Feuerwehr war mit mehreren Einheiten vor Ort und konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Eine Ausbreitung des Feuers konnten die Einsatzkräfte verhindern.
Foto: Marc Gruber
Weitere Angaben zur Schadenshöhe oder zur genauen Brandursache liegen bislang nicht vor.