Die Hauptklassenformation „Easy Rider“ der TSG Dorsten 1984 e.V. hat ihre Saison in der Sparte Schautanz Modern mit einem starken Auftritt beendet. Beim internationalen Turnier im belgischen Kelmis stellte sich das Team Ende März hochklassiger Konkurrenz aus der ersten Bundesliga – mit Formationen aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden.
Am Ende belegte die Dorstener Formation Platz 7 von 9 möglichen Positionen. Das Ergebnis ordnet sich in ein leistungsstarkes Teilnehmerfeld ein und rundet eine erfolgreiche Saison ab. Denn bereits beim letzten Ranglistenturnier am 22. März in Dreieich hatte sich „Easy Rider“ den Verbleib in der ersten Bundesliga für die kommende Saison gesichert.
Eigene Bestleistung zum Abschluss
In Kelmis gelang dem Team noch einmal eine besondere Steigerung. Mit 269 Punkten erreichte die Formation ihre bislang höchste Wertung der Saison. Zudem überzeugten die Tänzerinnen und Tänzer mit dem maximalen Schwierigkeitsgrad von 15 von 15 möglichen Punkten. Der Auftritt zeichnete sich durch Energie, Präzision und Ausdrucksstärke aus.
Trainerin Isabel Cirkel zeigte sich entsprechend stolz auf die Leistung ihres Teams. Auch im Verein wird die Entwicklung der Formation in dieser Saison als großer Erfolg gewertet.
Dank und Blick nach vorn
Die TSG Dorsten bedankt sich ausdrücklich bei Trainerin Isabel Cirkel für ihr Engagement sowie bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern der Mannschaft.
Nach der Saison ist vor der Saison. Die Planungen für die kommende Wettkampfphase laufen bereits an. Interessierte Tänzerinnen und Tänzer, die Teil der Formation werden möchten, können sich per E-Mail an [email protected] wenden oder über den Instagram-Kanal der TSG Dorsten Kontakt aufnehmen.
Die Polizei bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe bei der Aufklärung eines Betrugsfalls in Dorsten. Bislang unbekannte Täter haben in einem Onlineshop mehrere Paar Schuhe bestellt und dabei missbräuchlich die Personalien einer Frau aus Dorsten verwendet.
Ware in Postfiliale abgeholt
Nach bisherigen Erkenntnissen ließen sich die Täter die bestellte Ware in eine Postfiliale an der Borkener Straße liefern. Dort wurde das Paket schließlich abgeholt. Eine Überwachungskamera zeichnete dabei eine tatverdächtige Frau sowie einen tatverdächtigen Mann auf.
Polizei veröffentlicht Fotos
Im Rahmen einer Fotofahndung hat die Polizei Bilder der beiden Tatverdächtigen veröffentlicht. Die Ermittler hoffen nun auf Hinweise aus der Bevölkerung. Wer die abgebildeten Personen kennt oder Angaben zu ihrem Aufenthaltsort machen kann, wird gebeten, sich zu melden.
Hinweise an die Polizei
Zeugen können sich bei der Polizei Recklinghausen melden. Jede Beobachtung kann für die Ermittlungen von Bedeutung sein.
Update: Die Fahndung war erfolgreich, die Bilder wurden entfernt.
Einbruchversuch Dorsten sorgt für einen erheblichen Sachschaden an einem Supermarkt. Unbekannte Täter versuchten, in das Gebäude einzudringen, brachen die Tat jedoch plötzlich ab. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Zeuge entdeckt Schaden am Supermarkt
Ein Zeuge hat am gestrigen Tag einen erheblichen Schaden an der Rückseite eines Supermarktes „An der Seikenkapelle“ in Dorsten festgestellt. Er informierte umgehend die Polizei.
Nach bisherigen Erkenntnissen versuchten Unbekannte, zwei Öffnungen in die Außenfassade des Gebäudes zu schneiden. Dabei entstand ein hoher Sachschaden.
Täter brechen Einbruch plötzlich ab
Aus bislang ungeklärten Gründen ließen die Täter plötzlich von ihrem Vorhaben ab und flüchteten. Ob sie gestört wurden oder die Tat aus anderen Gründen abbrachen, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.
Überwachungskamera zeigt zwei Männer
Eine Überwachungskamera hat zwei unbekannte Männer bei der Tatausführung aufgenommen. Die Aufnahmen stammen vom späten Samstagabend, 4. April, gegen 23:45 Uhr. Beide Täter waren vermummt.
Polizei bittet um Hinweise
Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zu den Tatverdächtigen machen können oder verdächtige Beobachtungen im Bereich „An der Seikenkapelle“ gemacht haben.
Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0800 2361 111 entgegen.
Weitere Polizeinachrichten aus Dorsten finden Sie hier. ➡️ Polizei Dorsten
Es ist Karfreitag, kurz vor 9 Uhr morgens, als sich das Vereinsheim „Glühstübchen“ in Lembeck langsam füllt. Draußen ist es kühl, der Himmel grau. Drinnen herrscht bereits beste Stimmung. Die Oldtimerfreunde Lembeck treffen sich gemeinsam mit ihren Freunden von De Doskerkerls zur traditionellen Karfreitagsausfahrt. In diesem Jahr sind rund 50 historische Fahrzeuge unterwegs. Unser Autor ist mittendrin.
Für mich ist es eine Premiere. Zum ersten Mal begleite ich die Ausfahrt und darf direkt stilecht mitfahren. Besonders vorbereitet bin ich nicht, und ich weiß auch nicht genau, was mich erwartet. Ob ich nicht mal mitfahren möchte, hatte mich Georg Bögel von den Oldtimerfreunden nur wenige Tage zuvor gefragt. Es ist mein freier Tag, aber warum nicht? Ich sage schließlich zu.
Nach dem gemeinsamen Frühstück setzt sich der Konvoi in Bewegung. Foto: Borgwardt
Auf der Milchkiste durch die Vergangenheit
Mein Platz ist alles andere als gewöhnlich: eine Holzkiste auf der Kupplung eines Hanomag aus den 1950er-Jahren. „Darin wurden früher die Milchkannen transportiert“, erklärt Fahrer Heinz Winkelmann von den Oldtimerfreunden Lembeck. Der Trecker ist seit vielen Jahren in Familienbesitz und wird mit viel Liebe gepflegt. Ein Erbstück also? „Kann man so sagen, ja“, erklärt Heinz Winkelmann, ohne den Blick vom Feldweg zu nehmen, den der Traktor mühelos unter sich abspult.
Heinz Winkelmann auf seinem Hanomag. Foto: Borgwardt
Während der Motor kraftvoll vor sich hin tuckert, geht es voran. Der Wind weht kühl um die Nase, der Trecker rumpelt über Feldwege, die Landschaft zieht gemächlich vorbei. Schnell wird klar, warum die erfahrenen Fahrerinnen und Fahrer auf dicke Jacken und Kopfbedeckung setzen. Die Fahrtluft ist frisch, dazu kommt später die Sonne. Wer vorbereitet ist, genießt die Tour umso mehr.
Der Hanomag R16 aus den 1950er Jahren ist trotz seines Alters tadellos in Schuss. Foto: Borgwardt
Es ist entschleunigt im besten Sinne. Man verliert das Gefühl für Zeit. Der Kopf wird frei. Zwischenzeitlich schaue ich auf das GPS meines Telefons, weil ich längst die Orientierung verloren habe. Doch auch das stört irgendwann nicht mehr, denn der Weg ist das Ziel.
Kolonne durch die Landschaft
Die Kolonne zieht sich auf langer Bahn durch das Münsterland. Vor allem Traktoren aus den 50er bis 80er Jahren sind dabei, ergänzt durch besondere Fahrzeuge wie einen Mercedes-Lkw aus den 80ern oder einen originalen Unimog. Wenn der Trecker über schweres Gelände rumpelt, ist es auf der Holzkiste nicht gerade gemütlich, aber das macht auch den Reiz einer solchen Fahrt aus. Es ist alles viel unmittelbarer als im Auto, man spürt das Gelände mit dem ganzen Körper.
In Kolonne bieten die Traktoren ein buntes Bild. Foto: Borgwardt
Am Wegesrand winken Kinder, Spaziergänger bleiben stehen, Radfahrer zücken ihre Handys. Sogar Pferde auf einer Weide lassen sich anstecken, laufen neugierig an den Zaun und begleiten die Trecker ein Stück. Selbst die Autofahrer, die an Kreuzungen einen Moment auf den Vorbeizug der Karawane warten müssen, schauen staunend durch die Scheibe oder winken mit einem Grinsen. Wer hier aufgewachsen ist, für den sind die Trecker rollende Kindheitserinnerungen.
Die Kolonne irgendwo im ländlichen Kreis Borken. Foto: Borgwardt
Das Wetter bleibt zunächst wechselhaft. Es ist frisch und bedeckt. „Ein Hoch auf Ski-Unterwäsche“, denke ich mir und ziehe das Kinnband meines Buschhutes etwas fester. Hoffentlich gibt es keinen Regen. Doch wir haben Glück: Gegen Mittag reißt die Wolkendecke auf, die Sonne kommt heraus und sorgt für beste Bedingungen.
Ein wenig kalt, aber fröhlich: Der Autor während der Fahrt auf dem Trecker. Foto: Borgwardt
Wenn der Hammer hilft
Ganz ohne kleine Zwischenfälle geht es nicht. Nach dem ersten Stopp macht sich bei der Fahrt ein deutliches Quietschen bemerkbar. Was ist die Ursache? Ich muss laut rufen, bis meine Frage gegen Wind und Lärm ans Ohr des Fahrers dringt. „Die Bremse hat sich nach der Winterpause etwas festgesetzt, das kann man mit einem Hammer schnell reparieren“, sagt Winkelmann über die Schulter.
Blick über die Schulter. Foto: Borgwardt
Bei der nächsten Pause folgen ein paar gezielte Schläge und tatsächlich: Das Geräusch ist verschwunden. Jahrelange Erfahrung und Improvisation gehört hier einfach dazu.
Technik gestern und heute
Ein Ziel der Tour ist ein Landmaschinenbetrieb im Kreis Borken. Dort gibt es Einblicke in die Instandsetzung historischer Maschinen ebenso wie in die Wartung moderner Technik. Der Vergleich zeigt, wie stark sich die Landwirtschaft verändert hat und wie viel Leidenschaft in der Pflege der alten Fahrzeuge steckt.
Bei der besuchten Firma werden auch historische Traktoren restauriert. Foto: Borgwardt
Schnitzel, Herrencreme und Gemeinschaft
Zur Mittagszeit kehrt die Gruppe in der Landgaststätte „Zum Vennebauer“ in Raesfeld-Homer ein. Der Besuch ist natürlich längst angekündigt, denn nicht jede Gaststube kann mal eben einen Ansturm von 50 hungrigen Treckerfahrern bewältigen – vom nötigen Parkraum ganz zu schweigen. Drinnen ist es etwas eng mit so vielen Menschen, aber das spielt keine Rolle. Schnitzel, Gespräche, viel Gelächter und zum Abschluss eine klassische Herrencreme. Die Atmosphäre ist familiär und offen.
Voller Parkplatz vor der Gaststätte. Foto: Borgwardt
Am Nachmittag geht es zurück Richtung Lembeck. Dort wartet nach über 60 Kilometern der Abschluss mit Kaffee und Kuchen im Vereinsheim. Wer glaubt, dass Seeluft Appetit mache, sollte mal die westfälische Landluft ausprobieren. Als ich mich schließlich verabschiede und mich in meinen Kombi setze, kommt er mir unglaublich leise vor. Ich vermisse ein wenig die Offenheit des Traktors, aber meine Sitzheizung möchte ich nicht missen.
Die Teilnehmer nutzen die Mittagspause für ein Gruppenbild auf. Foto: Borgwardt
Früh aufstehen lohnt sich
Der Wecker klingelte früh an diesem Karfreitag. Es war kühl und der Himmel zunächst grau. Doch es hat sich gelohnt. Die Mischung aus Technik, Natur und Gemeinschaft macht den besonderen Reiz dieser Ausfahrt aus. Es ist kein lautes Event, sondern eine ruhige Reise durch die Region. Genau das macht sie so besonders.
Am Ende gebe ich mein Fazit: Ja, ich würde gerne wieder mitfahren. Aber ich denke, dieses Mal würde ich ein Sitzkissen einpacken…
Eine der bekanntesten Kinder- und Jugendbuchautorinnen der Welt ist zu Gast in Dorsten: Cornelia Funke nimmt am Mittwoch, 15. April 2026, an den „Couchgesprächen“ der Caritas teil. Die Veranstaltung findet von 17 bis 19 Uhr im Alten- und Pflegeheim St. Anna statt.
Auftakt ihrer Deutschlandreise in der Heimat
Der Termin in Dorsten ist dabei alles andere als gewöhnlich. Cornelia Funke hält sich 2026 nur zeitweise in Deutschland auf und ist ansonsten international unterwegs. Ihre wenigen bestätigten Aufenthalte führen sie unter anderem nach Hamburg, Lübeck und Frankfurt.
Dass ihr erster Termin Mitte April ausgerechnet in Dorsten stattfindet, wirkt wie ein bewusst gesetzter Auftakt ihrer Deutschlandreise – und als klares Bekenntnis zu ihrer Heimatstadt. Für Besucherinnen und Besucher bekommt die Veranstaltung damit eine besondere Bedeutung.
Persönliche Einblicke statt Lesung
Das Format verspricht eine besondere Atmosphäre: Statt einer klassischen Lesung steht der persönliche Austausch im Mittelpunkt. Einrichtungsleiter Markus Loth lädt regelmäßig Gäste auf die „Couch“, um mit ihnen über aktuelle Themen und persönliche Erfahrungen zu sprechen. Auch das Publikum wird aktiv in den Dialog einbezogen.
Dass Cornelia Funke nach Dorsten kommt, ist kein Zufall. Die Autorin wurde 1958 in der Lippestadt geboren und ist hier aufgewachsen. Dorsten spielt bis heute eine wichtige Rolle in ihrer Biografie.
Nach ihrem Abitur am Gymnasium St. Ursula Dorsten zog sie nach Hamburg und begann ihre Karriere zunächst als Illustratorin, bevor sie selbst mit dem Schreiben startete.
Mit Werken wie „Tintenherz“, „Herr der Diebe“ oder „Drachenreiter“ wurde sie international bekannt. Ihre Bücher wurden millionenfach verkauft und in zahlreiche Sprachen übersetzt.
Enge Verbindung zur Heimat
Trotz ihres weltweiten Erfolgs ist die Verbindung zu ihrer Heimatstadt nie abgerissen. Funke engagiert sich unter anderem für das Cornelia-Funke-Baumhaus, einen kreativen Ort für Kinder und Literatur gegenüber dem Rathaus.
Auch Besuche in ihrer Heimat stehen immer wieder auf ihrem Programm – der Termin bei den „Couchgesprächen“ fügt sich nun in eine Reihe besonderer Auftritte ein.
Offener Dialog im Pflegeheim
Mit den „Couchgesprächen“ bietet die Caritas Dorsten die Gelegenheit, die weltbekannte Autorin einmal ganz persönlich zu erleben. Statt Fantasy-Welten geht es an diesem Nachmittag um reale Themen, Lebenswege und Perspektiven.
Welche Filme laufen diese Woche im Kino Dorsten? Im Central-Kino Dorsten startet in der Spielwoche vom 9. bis 16. April 2026 die Komödie „How to Make a Killing – Todsicheres Erbe“. Außerdem gibt es mit „Der Salzpfad“ einen besonderen Kino-Café-Nachmittag sowie eine Vorpremiere des Animationsfilms „Jazzy – Chaos im Regenwald“. Hier gibt es alle Infos zu Inhalt, Spielzeiten und Tickets.
In Kooperation mit dem Central-Kino Dorsten stellen wir jede Woche die neuen Filme im Kinoprogramm vor. Die aktuelle Spielwoche bietet schwarzhumorige Unterhaltung, bewegendes Drama und ein familienfreundliches Abenteuer.
Kinoprogramm im Kino Dorsten vom 9. bis 16. April 2026
Das aktuelle Kinoprogramm im Central-Kino Dorsten bietet in dieser Woche eine Mischung aus Komödie, Drama und Familienfilm. Wer wissen möchte, welche Filme aktuell im Kino Dorsten laufen, findet hier die wichtigsten Infos zu Inhalt, Spielzeiten und Tickets.
„How to Make a Killing – Todsicheres Erbe“
Foto: Studiocanal
Mit „How to Make a Killing: Todsicheres Erbe“ läuft im Kino Dorsten eine Mischung aus Komödie und Thriller. Im Mittelpunkt steht Becket Redfellow, der sich das Milliardenvermögen zurückholen will, das ihm nach eigener Überzeugung zusteht. Dafür entwickelt er einen mörderischen Plan, um die Verwandten auszuschalten, die zwischen ihm und dem Familienbesitz stehen.
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.
Regie: John Patton Ford Cast (Auswahl): Glen Powell, Margaret Qualley, Ed Harris
Spielzeiten: Täglich 17.45 und 20.00 Uhr Freitag und Samstag zusätzlich 22.15 Uhr
FSK: In Begleitung der Eltern oder einer erziehungsbeauftragten Person für Kinder ab 6 Jahren erlaubt
Mit „Der Salzpfad“ zeigt das Central-Kino Dorsten im Rahmen des Kino-Cafés ein bewegendes Drama nach dem gleichnamigen Bestseller. Erzählt wird die Geschichte eines Paares, das nach einem schweren Schicksalsschlag alles verliert und sich auf eine lange Wanderung entlang der englischen Küste begibt.
Die Reise wird dabei zu einem Neuanfang und einer intensiven Auseinandersetzung mit sich selbst und der Natur.
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.
Regie: Marianne Elliott Cast (Auswahl): Gillian Anderson, Jason Isaacs, James Lance
Termine: Dienstag, 14. April 2026, um 14.30 Uhr und 17.30 Uhr
Mit „Jazzy – Chaos im Regenwald“ steht eine Vorpremiere für die ganze Familie auf dem Programm. Der Animationsfilm erzählt ein turbulentes Abenteuer im Dschungel, in dem Freundschaft, Mut und Zusammenhalt eine wichtige Rolle spielen.
Mit viel Humor und farbenfrohen Bildern richtet sich der Film besonders an jüngere Kinobesucher.
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Aufgrund von Baumaßnahmen kommt es in Dorsten-Hardt zu Einschränkungen im Straßen- und Busverkehr. Der Emmerichsweg wird ab Freitag, 10. April 2026, gesperrt. Betroffen ist unter anderem die Buslinie 276 der Vestischen.
Mehrere Haltestellen entfallen
Durch die Sperrung fallen mehrere Haltestellen vorübergehend aus. Konkret entfallen die Stopps „Hafenstraße“, „Emmerichsweg“, „Storchsbaumstraße“ sowie „St.-Nikolaus-Kirche“.
Fahrgäste müssen sich daher auf Änderungen einstellen und sollten mehr Zeit für ihre Wege einplanen.
Ersatzhaltestellen auf der Klosterstraße
Als Alternative empfiehlt die Vestische, auf Ersatzhaltestellen auszuweichen. Diese befinden sich auf der Klosterstraße in Höhe der Hafenstraße sowie der Storchsbaumstraße.
Die beliebte Lippefähre „Baldur“ ist zurück. Ab sofort können Radfahrer und Wanderer wieder selbst Hand anlegen und sich per Muskelkraft von einem Ufer der Lippe zum anderen ziehen. Der Lippeverband hat die Fähre pünktlich zum Saisonstart wieder in Betrieb genommen.
Mit Muskelkraft über die Lippe
„Handanlegen und kräftig ziehen!“ – unter diesem Motto steht die Überfahrt mit der Kurbelfähre auch in diesem Jahr. Die „Baldur“ verbindet dabei die Dorstener Stadtteile Holsterhausen und Hardt. Sie ist besonders bei Ausflüglern ein beliebter Bestandteil von Spaziergängen und Radtouren entlang der Lippe. Pro Fahrt können bis zu acht Personen übersetzen.
Die Betriebsabteilung des Lippeverbands am Bauhof Dorsten hat die Fähre vorbereitet und wünscht allen Nutzern eine gute und sichere Überfahrt.
20 Jahre „Baldur“ und frischer Glanz
Bereits im vergangenen Jahr konnte die Fähre ein besonderes Jubiläum feiern: 20 Jahre ist die „Baldur“ inzwischen im Einsatz. Aus diesem Anlass wurde sie umfassend überholt und erhielt zudem einen neuen Anstrich. Seit ihrer Inbetriebnahme im Jahr 2005 gehört sie fest zum Freizeitangebot in Dorsten.
Ihr Name erinnert an die frühere Schachtanlage Baldur im Süden der Stadt. In den 1920er-Jahren wurden dort Bergleute noch mit einem einfachen Holzboot über die Lippe gebracht. Eine Tradition, die die heutige Fähre auf moderne Weise fortführt.
Teil eines größeren Fährnetzes
Die „Baldur“ war die erste Personenfähre des Lippeverbands. In den folgenden Jahren kamen weitere hinzu: die „Lupia“ in Hamm-Oberwerries (seit 2013) und die „Maifisch“ in Haltern-Flaesheim (seit 2015). In Wesel betreibt zudem die Stadt die Fähre „Quertreiber“.
Alle Fähren sind kostenlos nutzbar und in den beliebten Radfernweg „Römer-Lippe-Route“ eingebunden. Damit ist sie ein Pluspunkt für den Tourismus in der Region.
100 Jahre Lippeverband
In diesem Jahr feiert der Lippeverband zudem ein besonderes Jubiläum. Vor 100 Jahren, am 19. Januar 1926, wurde der Verband gegründet. Ziel war es, die Folgen von Industrialisierung und Bergbau mit den Anforderungen von Natur, Gesundheit und Lebensqualität in Einklang zu bringen.
Bis heute arbeitet der Verband als öffentlich-rechtliche Einrichtung nach dem Genossenschaftsprinzip und ist für große Teile des Lippe-Einzugsgebiets zuständig – von Lippborg bis zur Mündung in den Rhein bei Wesel.
Die contemporary art ruhr (C.A.R.) feierte in diesem Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen. Die Messe gilt seit Jahren als fester Treffpunkt für zeitgenössische Kunst und verbindet Fotografie, Medienkunst, Installation, Urban Art und weitere aktuelle künstlerische Positionen in einer besonderen Industriekulisse.
von Andreas Heuser
Mit dabei war auch Daniel Sopczak, vielen als s0ppigraphy bekannt. Der Künstler ist seit Kurzem mit seinem Atelier im CreativQuartier Fürst Leopold zuhause und präsentiert seine Arbeiten aktuell in der Kohlenwäsche auf Zollverein. Für Daniel ist die Teilnahme an der C.A.R. etwas Besonderes, denn obwohl er seine Kunst sonst auch international zeigt, ist die Messe im Ruhrgebiet für ihn ganz klar ein Heimspiel.
Foto: Andreas Heuser
Daniel Sopczak steht für eine Bildsprache mit eigener Handschrift. Er arbeitet überwiegend analog und verbindet in seinen Werken Street Art, Fotografie und besondere Druckformen auf eine sehr eigene Weise. Gerade diese Mischung aus internationaler Erfahrung, künstlerischem Anspruch und seiner Verbundenheit zum Ruhrgebiet macht seinen Auftritt auf der C.A.R. besonders spannend.
Foto: Andreas Heuser
Daniel Sopczak plant etwas Besonderes für Dorsten
Auch in Dorsten darf man sich schon auf mehr freuen: Daniel verriet am Rande der Messe, dass er für die ExtraSchicht im CreativQuartier Fürst Leopold bereits etwas Besonderes vorbereitet. Vom 27. Juni bis zum 19. Juli 2026 wird er in der Kaue ausstellen.
Dass er bei der ExtraSchicht selbst als Künstler teilnehmen wird, bedeutet ihm besonders viel. Es passe für ihn sehr gut, gerade in dem Jahr, in dem er sein Atelier im CreativQuartier Fürst Leopold bezogen hat. Den Dorstenerinnen und Dorstenern einen Einblick in seine Arbeit und seine Kunst zu geben, sei für ihn eine besonders schöne Gelegenheit.
Foto: Andreas Heuser
Viel mehr wollte er noch nicht verraten. Nur so viel: Es soll keine klassische Kunstausstellung werden. Daniel plant eine besondere Inszenierung, die seine Arbeiten auf eine neue und überraschende Weise erlebbar machen soll. Wie genau das aussieht, bleibt aber noch geheim – die Besucherinnen und Besucher dürfen sich also auf einige besondere Momente freuen.
Autos, Streetfood und Frühlingsstimmung: Mit „Dorsten is(s)t mobil“ startet Dorsten vom 17. bis 19. April 2026 in die neue Stadtfest-Saison. Die Innenstadt verwandelt sich dabei erneut in eine große Erlebnisfläche mit Autoshow, E-Mobilität, kulinarischen Angeboten und einem abwechslungsreichen Programm für die ganze Familie. Auch in diesem Jahr gibt es wieder einige Neuerungen.
Nach den positiven Erfahrungen der vergangenen Jahre setzen die Organisatoren erneut auf die bewährte Mischung aus Mobilität, Genuss und Unterhaltung.
„Das kulinarische Angebot ist auch in diesem Jahr abwechslungsreich und vielfältig“, sagt Organisator Hans Schuster von der Eventagentur Nightaffairs.
Mehr Marken, neue Flächen und breites Angebot
Zehn Autohäuser präsentieren in der Innenstadt ihre neuesten Modelle. Insgesamt sind mehr als 20 Marken vertreten. Damit bleibt die Autoshow ein zentraler Bestandteil der Veranstaltung.
Im Vergleich zu den Vorjahren wurden einzelne Ausstellungsflächen neu strukturiert. Einige Autohäuser treten mit erweiterten Markenportfolios auf und benötigen mehr Platz. Gleichzeitig sind neue Anbieter hinzugekommen, während andere ihre Präsentation angepasst haben. Teilweise setzen die Veranstalter auf Kooperationen zwischen Autohäusern, um Flächen effizienter zu nutzen.
Foto: Linda Arat
Die Ausstellungsbereiche erstrecken sich über zentrale Punkte der Altstadt, unter anderem rund um den Platz der Deutschen Einheit sowie entlang der Wall- und Grabenanlage.
Vielfalt und neue Trends in der Gourmetmeile
Ein besonderer Schwerpunkt liegt in diesem Jahr erneut auf dem gastronomischen Angebot. Neben klassischen Ständen mit Pommes, Crêpes oder Grillgerichten wird die Auswahl weiter ausgebaut.
Besucher dürfen sich auf internationale Spezialitäten, moderne Streetfood-Konzepte und vegetarische Angebote freuen. Anbieter wie „Georg’s Diner“, „Die Sizilianer“, „Miske’s Pott Pommes“, „Fantasy Bowls“ oder „A.R. Feinkost“ stehen exemplarisch für die kulinarische Vielfalt.
Damit reagiert das Organisationsteam gezielt auf veränderte Besucherwünsche und den Trend zu abwechslungsreicher, zeitgemäßer Küche.
Wieder dabei: Die Sizilianer. Foto: Borgwardt
Auftakt am Freitag, Party am Samstag, Familientag am Sonntag
Der Start erfolgt am Freitag mit einem sogenannten Soft-Opening. Erste Aussteller präsentieren sich bereits am Nachmittag, dazu kommt eine entspannte Atmosphäre mit Musik rund um den Platz der Deutschen Einheit. Parallel öffnen erste Stände der Gourmetmeile und der Kids Corner bietet Programm für Kinder.
Am Samstag beginnt das vollständige Programm nach dem Wochenmarkt. Neben der kompletten Autoshow und dem gastronomischen Angebot setzen die Veranstalter auf ein erweitertes Abendkonzept. Höhepunkt ist die Veranstaltung „Cars & Wine“, die mit Musik aus den 90er Jahren gezielt auch ein jüngeres Publikum ansprechen soll.
Der Sonntag bleibt traditionell der besucherstärkste Tag. Neben der Autoshow und zahlreichen Familienangeboten öffnen die Geschäfte in der Innenstadt zum verkaufsoffenen Sonntag.
Foto: Linda Arat
Drei Tage Programm für die ganze Familie
Neben Autos und Gastronomie gibt es zudem zahlreiche Angebote für Kinder und Familien. Dazu zählen unter anderem ein Kids Corner im Bereich der St.-Agatha-Kirche sowie ein Karussell.
Eine Bühne sorgt zudem für Unterhaltung im Veranstaltungsbereich. Insgesamt bietet „Dorsten is(s)t mobil“ damit ein breit gefächertes Programm für unterschiedliche Altersgruppen.
Autos schauen, Kaffee trinken, Sonne genießen – das war das Credo am Marktplatz. Foto: Borgwardt
Angepasstes Sicherheitskonzept
Wie in den vergangenen Jahren setzen die Veranstalter auf ein umfangreiches Sicherheitskonzept. Dieses wird kontinuierlich weiterentwickelt und an aktuelle Anforderungen angepasst, um dadurch einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung zu gewährleisten.
Freitag, 17.04
16 bis 20 Uhr: Kids Corner und Gourmetmeile
17 bis 23 Uhr: Sundowner mit DJs am Platz der Deutschen Einheit
Samstag, 18.04
14 bis 21 Uhr: Autoshow, Kids Corner, Gourmetmeile
17 bis 23 Uhr: „Cars & Wine“-Party (90er-Motto)
Sonntag, 19.04
11 bis 18 Uhr: Autoshow, Kids Corner, Gourmetmeile
Der Bonifatius-Stirnberg-Brunnen auf dem Dorstener Marktplatz ist pünktlich zu Ostern wieder in festlichem Schmuck. Am Karsamstag erhielt der Osterbrunnen sein traditionelles Kleid aus Grüngirlanden und bunten Ostereiern und wurde damit erneut zum Blickfang in der Altstadt.
Der sogenannte Osterbrunnen geht auf ein Bürgerprojekt aus dem Jahr 2018 zurück. Im Rahmen des Förderprogramms „Wir machen Mitte“ hatte die Dorstenerin Sybille Martunnen die Idee nach fränkischem Vorbild angestoßen und mehrere Jahre begleitet. Schnell entwickelte sich der geschmückte Brunnen zu einer beliebten Tradition, die viele Besucherinnen und Besucher in der Osterzeit anzog.
Gemeinschaftsprojekt bringt Tradition zurück
In den vergangenen zwei Jahren musste der Brunnenschmuck pausieren. In diesem Jahr erwachte die Aktion jedoch wieder zum Leben, koordiniert durch die Stadtagentur. Die Helfer holten die eingelagerte Brunnenkrone erneut hervor und bereiteten sie vor.
Besonders beteiligt waren Kinder des integrativen Kindergartens „Pusteblume“, die zahlreiche Eier bunt gestalteten. Unterstützung kam außerdem vom LWL-Wohnhaus Im Werth. Bernd Pape und mehrere Bewohner fertigten gemeinsam die Girlanden und brachten diese am Karsamstag rund um den Brunnen an.
„Ich freue mich sehr, dass der Brunnen wieder geschmückt wird. Am meisten Spaß macht das Auffädeln der bunten Eier in Gemeinschaft“, so Bernd Pape. Das generationenübergreifende Miteinander sei von Anfang an ein zentrales Ziel des Projekts gewesen.
Zwei Wochen lang ein Hingucker
Der Osterbrunnen bleibt noch rund zwei Wochen auf dem Marktplatz bestehen und bietet in dieser Zeit ein farbenfrohes Fotomotiv für Besucherinnen und Besucher der Innenstadt. Damit knüpft die Stadt an eine gewachsene Tradition an, die das Stadtbild zur Osterzeit sichtbar bereichert.
Im April beteiligt sich Rhade mit zwei zentralen Veranstaltungstagen am Dorstener Jubiläumsjahr, das sich langsam, aber sicher seinem Abschluss nähert. Im Mittelpunkt stehen während des Ostermonats vor allem Musik, geselliges Miteinander und Möglichkeiten zum aktiven Mitmachen.
Mitsing-Konzert als gemeinsamer Auftakt
Den Auftakt bildet das Mitsing-Konzert am 24. April um 19 Uhr im Carola-Martius-Haus am Urbanusring 17. Unter dem Titel „Gemeinsam im Einklang!“ organisiert der Westfälisch-Lippische LandFrauenverband e.V., Ortsverband Rhade, einen Abend, bei dem das Publikum aktiv eingebunden ist. Die Wulfener Gitarristen Gerd Gratias und Markus Zöllner führen mit Humor durch das Programm und laden zum Mitsingen ein. Die Liedtexte werden für alle gut sichtbar auf eine Leinwand projiziert, sodass sich jede und jeder beteiligen kann. Die Auswahl reicht von bekannten Liedern bis zu moderneren Stücken und spricht das Publikum über die Generationsgrenzen hinweg an. Das rund zweieinhalbstündige Format lebt von der Beteiligung der Gäste und schafft die perfekte Wohlfühlatmosphäre für einen schönen Abend.
Am 30. April folgt mit dem „Tanz in den Mai“ am Sportpark Risthaus, Dillenweg 115, ein weiterer Höhepunkt. Der SSV Rhade richtet den Abend aus und verbindet ihn mit dem Aufstellen des Maibaums. Einlass ist ab 18 Uhr. Bereits um 18.15 Uhr eröffnet der Akkordeonspielring Rhade das Programm mit flotten, volksmusikalischen und festlichen Stücken. Der 1976 gegründete Verein nutzt den Auftritt zugleich, um sein 50-jähriges Bestehen zu feiern. Ab 20 Uhr übernimmt die Liveband „Public Affair“ die musikalische Gestaltung. Mit Rock- und Pop-Hits aus den 1980er-, 1990er- und 2000er-Jahren sorgt die Band für einen stimmungsvollen Abend und lädt zum Tanzen ein.
Bekannte Klassiker und eingängige Songs prägen das Programm und sorgen für eine ausgelassene Stimmung rund um das Festzelt, in dem auch Getränke und ein Imbiss zur Stärkung angeboten werden. Beide Veranstaltungstage sollen möglichst viele Menschen aus dem Stadtteil und gesamten Region zusammenbringen und zum Austausch anregen. Auch Familien, Nachbarschaften und Freundeskreise können die schönen Gelegenheiten nutzen, einen schönen Abend gemeinsam zu verbringen. Mit diesen Terminen zeigt Rhade im Jubiläumsjahr eine kompakte, zugleich vielseitige Veranstaltungsreihe, die Musik, Begegnung und gemeinsames Erleben in den Mittelpunkt stellen.