Start Blog Seite 37

Kostenlose Photovoltaik-Vorträge in Dorsten: Termine und Themen 2026

Die Energiewende beginnt oft auf dem eigenen Dach. Die Stadt Dorsten beteiligt sich deshalb erneut an der Initiative Solarmetropole Ruhr und bietet in diesem Frühjahr mehrere kostenlose Online-Vorträge rund um das Thema Photovoltaik an. Bürger können sich dabei umfassend über Technik, rechtliche Rahmenbedingungen und wirtschaftliche Aspekte informieren.

Seit 2019 ist Dorsten Teil der regionalen Ausbau-Initiative, die den Einsatz von Solaranlagen im privaten Bereich fördern will. Gemeinsam mit dem Regionalverband Ruhr und der Verbraucherzentrale NRW wurde ein Vortragsprogramm entwickelt, das sowohl Einsteiger als auch Eigentümer mit konkreten Projekten anspricht. Die Veranstaltungen finden online statt und beinhalten jeweils auch Fragerunden mit Experten.

Solarpflicht und praktische Fragen zum Einstieg

Den Auftakt macht am 21. April ein Vortrag zur neuen Solarpflicht in Nordrhein-Westfalen. Seit Anfang 2026 gilt diese Regelung auch für Bestandsgebäude, wenn Dächer umfassend saniert werden. Referent Thomas Zwingmann von der Verbraucherzentrale NRW erklärt, wann die Pflicht greift, welche Ausnahmen es gibt und warum sich Photovoltaik oft auch unabhängig von gesetzlichen Vorgaben lohnt. Mehr dazu hier.

Thomas Zwingmann Verbraucherzentrale NRW
Thomas Zwingmann, Energieexperte bei der Verbraucherzentrale NRW. Foto: VBZ NRW

Photovoltaik auf Mehrfamilienhäusern

Am 28. April steht ein Thema im Mittelpunkt, das zunehmend an Bedeutung gewinnt: Solaranlagen auf Mehrfamilienhäusern. Während Photovoltaik auf Einfamilienhäusern längst verbreitet ist, gelten für größere Gebäude komplexere Bedingungen. Der Vortrag beleuchtet verschiedene Modelle zur Nutzung und Verteilung des erzeugten Stroms sowie rechtliche und organisatorische Herausforderungen für Eigentümergemeinschaften und Vermieter. Mehr dazu hier.

Kaufen oder mieten – was lohnt sich?

Ob sich eine Photovoltaikanlage eher kaufen oder mieten lässt, ist Thema am 5. Mai. Gerade für Eigentümer, die hohe Anfangsinvestitionen scheuen, bieten Mietmodelle eine Alternative. Der Vortrag zeigt Chancen und Risiken auf und gibt praktische Hinweise für die Entscheidung. Mehr dazu hier.

Dynamische Stromtarife im Fokus

Den Abschluss der Reihe bildet am 12. Mai ein Vortrag zu dynamischen Stromtarifen. Dabei wird erklärt, wie sich Strompreise stündlich an den Börsenpreis anpassen können und für welche Haushalte sich solche Modelle lohnen. Referent ist Energieberater Dr. Reinhard Loch. Mehr dazu hier.

Teilnahme kostenlos möglich

Alle Veranstaltungen sind kostenfrei und können online gebucht werden. Die Stadt Dorsten möchte damit möglichst viele Bürgerinnen und Bürger für die Nutzung von Solarenergie sensibilisieren und praktische Hilfestellung auf dem Weg zur eigenen Photovoltaikanlage geben.

Dr. Baums ist neuer Ärztlicher Direktor im St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten

Im St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten hat es einen Wechsel in der Ärztlichen Direktion gegeben. PD Dr. Mike H. Baums übernimmt diese Funktion und folgt damit auf PD Dr. Wilhelm Gross-Weege.

Der langjährige Ärztliche Direktor Dr. Gross-Weege hat die Entwicklung des Krankenhausstandorts über viele Jahre mitgeprägt. „Wir bedanken uns bei Herrn Dr. Gross-Weege für seine langjährige Tätigkeit. Er hat gemeinsam mit der Krankenhausdirektion maßgeblich zur Entwicklung des Dorstener Krankenhaus-Standortes beigetragen“, so Krankenhausgeschäftsführer Ansgar Schniederjan.

Krankenhaus sieht sich gut aufgestellt

Sein Nachfolger, PD Dr. Mike H. Baums, ist seit 2016 Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie. In seiner neuen Funktion setzt er auf Kontinuität und Zusammenarbeit. Besonders wichtig sei ihm die enge Kooperation mit niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie der Zusammenhalt innerhalb der Belegschaft.

Mit Blick auf die jüngsten Veränderungen im Gesundheitswesen zeigt sich Baums zuversichtlich: Nach der Krankenhausreform in Nordrhein-Westfalen sieht er das Dorstener Krankenhaus weiterhin gut positioniert als Ansprechpartner für Patientinnen und Patienten in der Region.

Ausgezeichnete Expertise

Baums studierte an der Justus-Liebig-Universität Gießen und ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie. Die von ihm geleitete Klinik ist seit 2019 als Endoprothetik-Zentrum zertifiziert.

Auch wissenschaftlich hat sich Baums einen Namen gemacht. Er ist erster deutscher Preisträger des Richard B. Caspari-Awards für seine Forschung zur Rotatorenmanschette der Schulter. Zudem wurde er mit dem Wissenschaftspreis der International Society of Arthroscopy, Knee Surgery and Orthopaedic Sports Medicine ausgezeichnet.

Neuer Stellvertreter benannt

Im Zuge der personellen Veränderungen wurde auch die Position des stellvertretenden Ärztlichen Direktors im Krankenhaus Dorsten neu besetzt. Dr. Thorsten Reiprich übernimmt diese Aufgabe und folgt auf PD Dr. Christoph Elsing, der sich zum Jahresende in den Ruhestand verabschieden wird.

Reiprich ist bereits seit über einem Jahr für den Fachbereich Medizin und Diabetologie verantwortlich und wurde zum 1. April offiziell zum Chefarzt der Abteilung ernannt.

Vereinsrekord: Fynn Weinhardt glänzt im Speerwurf für Dorsten

0

Das Leichtathletik-Team Dorsten (LTD) kann sich gleich zu Beginn der neuen Saison über eine herausragende Leistung freuen. Nachwuchsathlet Fynn Weinhardt hat bei einem Werfertag in Gladbeck einen neuen Vereinsrekord im Speerwurf aufgestellt.

Deutliche Steigerung im ersten Wettkampf

Der 13-jährige Athlet (M13) von der LG Dorsten überzeugte mit einer Wurfweite von 30,85 Metern. Damit verbesserte er seine persönliche Bestleistung mit dem 400-Gramm-Speer gleich um beeindruckende sieben Meter. Gleichzeitig übertraf er dabei den bisherigen Vereinsrekord seines Teamkollegen Jayden Kretschmar um einen halben Meter.

Ein Blick in die Vereinsstatistik zeigt dabei die Bedeutung dieser Leistung: In der Altersklasse M13 ist die neue Bestmarke nun offiziell die stärkste jemals vom LTD erzielte Weite im Speerwurf.

Vielseitiger Nachwuchsathlet

Fynn Weinhardt ist im Verein kein Unbekannter. Bereits in anderen Disziplinen konnte er auf sich aufmerksam machen. So hält er unter anderem auch eine starke Zeit über 60 Meter Hürden in seiner Altersklasse, was seine Vielseitigkeit im Nachwuchsbereich unterstreicht.

Traditionsverein mit Blick auf Jubiläum

Das Leichtathletik-Team Dorsten wurde im Dezember 1991 gegründet und steuert damit auf ein weiteres Vereinsjubiläum zu. Seit mehr als drei Jahrzehnten bringt der Verein regelmäßig erfolgreiche Athletinnen und Athleten hervor und pflegt eine breite Palette an Disziplinen – von Sprint über Mittelstrecke bis hin zu den Wurfdisziplinen.

Fotofahndung in Dorsten: Polizei sucht mutmaßliche Ladendiebe

Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach zwei bislang unbekannten Tatverdächtigen. Ihnen wird vorgeworfen, in einer Drogerie an der Borkener Straße in Dorsten Waren entwendet zu haben.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich die Tat am 5. Dezember 2025 zwischen 19.30 Uhr und 19.45 Uhr. Die beiden Personen betraten das Geschäft und nahmen sogenannte Tonie-Figuren aus der Auslage. Anschließend verstauten sie die Artikel in einer mitgeführten Tasche und verließen den Laden, ohne zu bezahlen.

Eine Überwachungskamera zeichnete den Vorfall auf. Die Polizei hat die Bilder nun im Rahmen einer Fotofahndung veröffentlicht und hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Hinweise an die Polizei erbeten

Wer Angaben zu den abgebildeten Personen machen kann oder den Vorfall beobachtet hat, wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Hinweise nimmt die Polizei unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 2361 111 entgegen.

Betrugsmasche per E-Mail: „Gratis-Deutschlandticket“ als Lockangebot

Derzeit kursieren vermehrt betrügerische E-Mails, in denen ein angeblich kostenloses Deutschlandticket für ein ganzes Jahr versprochen wird. Die Nachrichten wirken auf den ersten Blick seriös, zielen jedoch darauf ab, an persönliche Daten der Empfänger zu gelangen.

In der vorliegenden Spam-Mail heißt es unter anderem: „Herzlichen Glückwunsch! Wir halten ein exklusives Ticket-Kontingent für Sie bereit.“ Weiter wird ein Paket im Wert von 588 Euro in Aussicht gestellt, das für „glückliche Gewinner“ vollständig kostenfrei sei. Über einen Button wie „Gratis anmelden“ sollen Nutzer ihre Daten eingeben – genau darauf haben es die Täter abgesehen.

Auffällig ist dabei: Als Absender wird ein angeblicher „DB Kundenservice“ angegeben. Tatsächlich stammt die Mail jedoch von einer typischen Wegwerf-Adresse, die nichts mit der Deutschen Bahn zu tun hat. Gleichzeitig ist die Aufmachung professionell gestaltet, orientiert sich am bekannten Layout der Bahn und nutzt sogar ein gefälschtes Logo. Genau diese Kombination soll Vertrauen schaffen und Empfänger in Sicherheit wiegen.

Die Betrugsmail ist auf den ersten Blick professionell gestaltet. Screenshot: Heimatmedien

Gezielte Ausnutzung aktueller Lage

Die Masche ist nicht neu, wird aber aktuell gezielt an die wirtschaftliche Situation angepasst. Steigende Mobilitätskosten, hohe Spritpreise und die weiterhin angespannte Energiepreislage sorgen dafür, dass viele Menschen besonders empfänglich für vermeintliche Sparangebote sind. Ein kostenloses Deutschlandticket verspricht Entlastung im Alltag und erzeugt entsprechend hohe Aufmerksamkeit. Andere Mails werben nach dem gleichen Prinzip mit angeblichen Tankgutscheinen oder ähnlichen „Gewinnen“.

Tatsächlich handelt es sich jedoch um Phishing: Wer auf den Link klickt und persönliche Daten wie Name, Adresse oder sogar Zahlungsinformationen eingibt, läuft Gefahr, Opfer von Identitätsdiebstahl oder weiteren Betrugsversuchen zu werden.

So lassen sich betrügerische Mails erkennen

Typisch für solche E-Mails sind mehrere Warnsignale. Häufig fehlt eine persönliche Anrede, stattdessen werden allgemeine Formulierungen wie „Herzlichen Glückwunsch“ verwendet. Auch unrealistische Versprechen – etwa ein kostenloses Jahresabo ohne Gegenleistung – sollten skeptisch machen. In diesem Fall verrät sich der Betrug schon am fehlenden Umlaut (A statt Ä) in der Betreffzeile: „Ihr Mobilitats-Geschenk: 12 Monate Deutschlandticket gratis“.

Ein besonders wichtiges Merkmal ist die Absenderadresse: Selbst wenn der Name vertrauenswürdig klingt, lohnt sich ein genauer Blick auf die tatsächliche E-Mail-Adresse. Weicht diese von offiziellen Domains ab, ist Vorsicht geboten. Auch professionell wirkende Logos oder Layouts sind kein Beweis für Echtheit, da sie leicht kopiert werden können.

Zudem führen die enthaltenen Links oft auf gefälschte Webseiten, die echten Angeboten täuschend ähnlich sehen. Rechtschreibfehler oder ungewöhnliche Formulierungen können ebenfalls Hinweise auf einen Betrugsversuch sein.

Was Betroffene tun sollten

Verbraucher sollten solche E-Mails grundsätzlich ignorieren und keinesfalls auf enthaltene Links klicken oder persönliche Daten eingeben. Im Zweifel empfiehlt es sich, Angebote direkt über die offiziellen Webseiten der Verkehrsunternehmen oder Anbieter zu prüfen. Wer unsicher ist, kann verdächtige Mails auch an Verbraucherzentralen oder die Polizei melden.

Klar ist: Ein kostenloses Deutschlandticket wird derzeit von keiner offiziellen Stelle angeboten. Entsprechende E-Mails sind mit hoher Wahrscheinlichkeit Betrugsversuche.

Blitzer-Marathon in Dorsten: Diese Standorte bis 19. April sind bekannt

Auch in dieser Woche führt die Stadt Dorsten wieder mobile Geschwindigkeitskontrollen im Stadtgebiet durch. Mit den regelmäßigen Blitzer-Kontrollen will die Stadtverwaltung für mehr Verkehrssicherheit sorgen und Raser ausbremsen. Zudem läuft in dieser Woche ein Blitzer-Marathon, die sogenannte Speedweek.

Die Stadt Dorsten veröffentlicht die geplanten Messstellen vorab, um für Transparenz zu sorgen. Autofahrer sollten daher besonders aufmerksam unterwegs sein.

Speedweek: Blitzer-Marathon in fast ganz Deutschland

Im Zeitraum vom 13. bis 19. April läuft europaweit die sogenannte Speedweek. Mit der Aktionswoche setzt die Polizei ein deutliches Zeichen gegen Raser und für mehr Verkehrssicherheit. Höhepunkt ist in mehreren Bundesländern der 24-stündige Blitzermarathon am 15. April. An diesem Tag sind besonders intensive Kontrollen geplant, vor allem auf unfallträchtigen Strecken sowie in sensiblen Bereichen wie vor Schulen, in Baustellen oder in der Nähe von Kindergärten, Altenheimen und Krankenhäusern. Die Maßnahmen betreffen sowohl Autobahnen und Bundesstraßen als auch den innerörtlichen Verkehr.

Während sich das Saarland aus der Aktion heraushält, wird in NRW in der gesamten Woche verstärkt kontrolliert. Allein im Kreis Recklinghausen und Bottrop erwischten die Ordnungshüter 2025 fast 1.700 Fahrer bei Geschwindigkeitsübertretungen. Die Polizei Recklinghausen veröffentlicht vorab keine festen Standorte für die Kontrollen.

Mobile Blitzer in Dorsten: Diese Straßen sind geplant

Die Laserwagen der Stadt Dorsten werden in der Woche vom 13. bis 19. April 2026 unter anderem an folgenden Straßen eingesetzt:

  • Händelstraße
  • Nonnenkamp
  • Großer Ring

Darüber hinaus muss jederzeit im gesamten Stadtgebiet von Dorsten mit weiteren Geschwindigkeitsmessungen gerechnet werden.

Saisonstart in Gahlen: Vielseitigkeitssport hautnah im Geländepark Hardtberg

Mit den traditionellen Geländetagen ist der Reiterverein Lippe-Bruch Gahlen e.V. am Wochenende erfolgreich in die neue Freiluftsaison gestartet. Im Geländepark Hardtberg an der Hardtstraße wurde den Besuchern spannender Vielseitigkeitssport geboten – bei freiem Eintritt und besten äußeren Bedingungen.

Das weitläufige Gelände sorgte dabei für ein besonderes Erlebnis. Anders als bei vielen klassischen Reitturnieren konnten sich die Zuschauer frei über das Areal bewegen, verschiedene Perspektiven einnehmen und die Pferde hautnah erleben. Ob an den Hindernissen oder entlang der Strecke – die Nähe zum Geschehen machte den Reitsport für viele greifbar.

Saisonstart in Gahlen am Hardtberg
Foto: Emily Flade

Reiter im Fokus am Samstag

Der Samstag stand ganz im Zeichen der Reiter. In Stil-Geländeritten der Klassen E, A und L wurde nicht nur die Bewältigung der Strecke bewertet, sondern vor allem die Art und Weise, wie die Reiter ihre Pferde führten.

„Gestern lag der Fokus klar auf den Reitern“, erklärt Veranstalterin Christiane Rittmann. „Bewertet wurde unter anderem, wie sie ihre Pferde zwischen den Hindernissen lenken und wie sie sich beim Überwinden der Sprünge verhalten.“

Dabei ging es um Feinheiten wie Sitz, Einwirkung und Harmonie zwischen Reiter und Pferd – Aspekte, die besonders im Vielseitigkeitssport entscheidend sind.

Saisonstart in Gahlen am Hardtberg
Foto: Emily Flade

Nachwuchspferde im Mittelpunkt am Sonntag

Am Sonntag rückten dann die jungen Pferde in den Fokus. In den Geländepferdeprüfungen ging es um mehr als nur Platzierungen. Viele der teilnehmenden Pferde streben die Qualifikationen für das Bundeschampionat in Warendorf an, eines der wichtigsten Nachwuchstuniere im deutschen Pferdesport.

„Heute liegt der Fokus auf den Pferden“, so Rittmann. „Es wird bewertet, wie sie galoppieren, wie sie sich zwischen den Hindernissen verhalten und wie sie die Sprünge meistern.“

Um sich zu qualifizieren, müssen Pferd und Reiter eine Wertnote von mindestens 8,0 erreichen. „Nur dann dürfen sie beim Bundeschampionat starten. Dort kommen die besten Pferde aus ganz Deutschland zusammen“, erklärt die Veranstalterin Christiane Rittmann.

Saisonstart in Zahlen am Hardtberg
Foto: Emily Flade

Geländetage als wichtige Plattform für Sport und Markt

Die Bedeutung der Prüfungen geht dabei über den sportlichen Erfolg hinaus. Gerade für junge Pferde kann eine erfolgreiche Teilnahme richtungsweisend sein.

„Wenn ein Pferd dort erfolgreich ist oder sogar den Titel Bundeschampionat trägt, steigert das natürlich auch seinen Wert“, sagt Rittmann. „Hier vor Ort sind viele Profis, die sich gezielt umschauen – für sie ist das Turnier auch eine wichtige Plattform.“

Preisverleihung auf den Geländetagen in Gahlen
Foto: Emily Flade

Positive Bilanz der Veranstalter

Auch organisatorisch ziehen die Verantwortlichen ein positives Fazit. „Wir sind sehr zufrieden mit der Veranstaltung“, betont Rittmann. „Das Wetter hat mitgespielt, viele Reiter waren vor Ort – und vor allem: Es gab keine Unfälle. Das ist immer das Wichtigste.“

Ein einzelnes herausragendes Highlight habe es zwar nicht gegeben, dafür aber durchgehend starken Sport. „Das Turnier lebt davon, dass man konstante gute Leistungen sieht und viele unterschiedliche Reiter und Pferde beobachten kann.“

Saisonstart in Gahlen am Hardtberg
Foto: Emily Flade

Nähe zum Sport begeistert Besucher

Neben dem sportlichen Niveau war es vor allem die offene Gestaltung des Geländes, die bei den Besuchern gut ankam. Die Möglichkeit, sich frei zu bewegen, Fotos zu machen und die Pferde aus nächster Nähe zu erleben, sorgte für eine besondere Atmosphäre.

So wurde der Turnierbesuch nicht nur für Reitsprtfans, sondern auch für Familien und spontane Gäste zu einem Erlebnis. Die Kombination aus hochklassigem Sport, persönlicher Nähe und entspannter Umgebung machte die Geländetage erneut zu einem gelungenen Auftakt in die Saison.

Women on Wheels: Große Resonanz auf Berichterstattung in Dorsten

Women on Wheels ist in Dorsten auf große Resonanz gestoßen. Nach der Berichterstattung in der Lokallust Dorsten, auf Dorsten-Online.de und in den sozialen Medien wurde der erste Stammtisch sehr gut angenommen.

19 Motorradfahrerinnen beim ersten Stammtisch

Der neu gegründete Motorrad-Stammtisch Women on Wheels hat in Dorsten einen erfolgreichen Start hingelegt. Insgesamt 19 Frauen kamen mit ihren Motorrädern zum ersten Treffen. Mit dieser Resonanz hatte Initiatorin Claudia Hermes nicht gerechnet.

Nahezu alle Teilnehmerinnen seien durch die Berichterstattung in der aktuellen Lokallust Dorsten, auf Dorsten-Online.de sowie über die dazugehörigen Social-Media-Kanäle auf den Termin aufmerksam geworden, bestätigte Claudia Hermes.

Gelungener Abend in geselliger Runde

Die Motorradfahrerinnen verbrachten einen schönen Abend miteinander. Im Mittelpunkt standen der Austausch, die gemeinsame Leidenschaft fürs Motorradfahren und die Freude über den gelungenen Auftakt.

Schon direkt nach dem Treffen habe Claudia Hermes begeistert berichtet, dass sich die Frauen bereits auf den nächsten Stammtisch freuen.

Motorradfahrerinnen können sich gerne bei ihr unter 0157 36618113 für weitere Infos melden. Mehr dazu auf der Internetseite wow-germany.de

Aus der Lokallust Dorsten

Dieser Beitrag gehört zu den Lokallust-Inhalten auf Dorsten-Online.

Stadtteilkonferenz „Gemeinsam Hardt“ lädt zum Austausch ein

0

Die Initiative „Gemeinsam Hardt“ lädt am Montag, 20. April 2026, zur nächsten Stadtteilkonferenz ein. Beginn ist um 19 Uhr im Gemeindehaus St. Nikolaus an der Klosterstraße 76 in Dorsten. Die Veranstaltung richtet sich an alle Bürger des Stadtteils und bietet Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren und eigene Ideen einzubringen.

Im Mittelpunkt des Abends stehen verschiedene Projekte und Themen aus dem Stadtteil. So wird unter anderem über den aktuellen Stand beim geplanten Grablichtautomaten sowie über den Nikolauszug berichtet. Darüber hinaus greifen die Organisatoren weitere Anliegen aus der Hardt auf. Dazu zählen unter anderem ein geplanter Garagenflohmarkt an der Overbergstraße, Aktivitäten rund um den 1. Asphalt- und Eisstockverein Dorsten sowie Ideen für mehr Abwechslung und Vielfalt im Straßenraum.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Neuwahl der Sprecherinnen und Sprecher sowie des Organisationsteams. Zudem stellt sich der Seniorenbeirat vor. Auch das Projekt „Hochzeitswäldchen“ steht auf der Tagesordnung.

Neben den inhaltlichen Themen geht es auch um konkrete Förderanträge. Vorgesehen ist unter anderem die Beratung über die sogenannte „Bank der Generationen“. Weitere Budgetanträge können ebenfalls eingebracht werden.

Abgerundet wird die Konferenz durch Hinweise auf kommende Veranstaltungen sowie die Möglichkeit, weitere Themen aus der Bürgerschaft anzusprechen. Die Teilnahme ist offen für alle Interessierten. Die Organisatoren rufen ausdrücklich dazu auf, Fragen und Anregungen mitzubringen.

Wer noch eigene Budgetanträge einreichen möchte, kann dies bis zum 17. April per E-Mail an [email protected] tun. Kurzfristige Informationen zur Stadtteilkonferenz werden ab dem 18. April auf der Internetseite der Initiative veröffentlicht.

SPD Dorsten prüft Klageoptionen bei KITA- und OGS-Finanzierung

Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Dorsten fordert eine rechtliche Prüfung der Finanzierung von Kitas und Offenem Ganztag (OGS). Hintergrund ist eine aktuelle Entwicklung in Nordrhein-Westfalen, bei der mehrere Städte gegen das Land klagen.

In einer Anfrage an den Haupt- und Finanzausschuss bittet die Fraktion um eine Einschätzung der Verwaltung, ob die Situation in Dorsten mit den klagenden Kommunen vergleichbar ist.

Vorbild: Klage mehrerer Städte in NRW

Auslöser der Anfrage ist eine Verfassungsbeschwerde von vier Städten in NRW. Diese fordern vom Land fast eine halbe Milliarde Euro. Sie sehen Defizite bei der Finanzierung von Kitas, insbesondere bei Miet- und Nebenkosten sowie bei der Unterstützung freier Träger.

Die Kommunen berufen sich dabei auf das sogenannte Konnexitätsprinzip. Dieses besagt, dass die Ebene, die Aufgaben überträgt, auch für deren Finanzierung verantwortlich ist.

Auch bei der Finanzierung des Offenen Ganztags sieht die SPD-Fraktion mögliche Probleme. Nach ihrer Darstellung besteht die Gefahr, dass das Land Fördermittel des Bundes nicht vollständig an die Kommunen weiterleitet.

Einschätzung der Stadt Dorsten gefordert

Die SPD möchte nun wissen, ob ähnliche finanzielle Belastungen auch in Dorsten bestehen und ob rechtliche Schritte wie Widerspruch oder Klage grundsätzlich in Betracht kommen könnten.

Zunächst gehe es um eine grundsätzliche Bewertung der Lage durch die Fachverwaltung. Erst im nächsten Schritt solle über mögliche Konsequenzen entschieden werden.

Dirk Groß: „Dorsten hat nichts zu verschenken“

Der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, Dirk Groß, macht die Position seiner Fraktion deutlich:

„Wir als SPD-Fraktion wollen auch alle rechtlichen Möglichkeiten geklärt wissen, um gegen die unzureichende Finanzierung von Land und Bund bei KITA und OGS vorgehen zu können. Dorsten hat nichts zu verschenken. Das Geld aus unzureichender Landes- und Bundesfinanzierung fehlt den Kommunen an anderer Stelle und belastet die Bürgerinnen und Bürger.“

Die Anfrage soll in einer der kommenden Sitzungen des Haupt- und Finanzausschusses behandelt werden.

#185 Glosse von Anke: Blanko-Therapie nach Maß

0

„Was machen wir heute?“ Auf der Suche nach den vorrangig zu behandelnden tagesaktuellen Problemzonen taxiert die Physiotherapeutin meinen vom bewegten Leben gezeichneten Körper von oben bis unten. „Mit der Mobilisierung meiner Schulter nach der OP bin ich sehr zufrieden“, antworte ich gewissenhaft, „dafür bin ich im Halsbereich total verspannt – könnten Sie vielleicht mal kräftig in den Nacken packen?“

Die vor anderthalb Jahren für definierte Schulterdiagnosen eingeführte sogenannte „Blankoverordnung“ ermöglicht Physiotherapeuten flexible Handlungsspielräume: Der Arzt stellt die Diagnose, die Therapiehoheit liegt beim Therapeuten. Heilmittel, Frequenz und Menge der Behandlungen können sie eigenständig und therapeutisch sinnvoll festlegen. Nur der zeitliche Rahmen von 16 Wochen ab Ausstellungsdatum ist vorgeschrieben.

Ich als Patientin begrüße die flexiblere und verbesserte Versorgung, denn jeder Mensch hat seinen eigenen Krankheits- und Gesundungsverlauf, was in einem starren Verordnungskorsett oft nicht berücksichtigt werden kann.

Meine Nackenmuskulatur hat sich auch schon erheblich gebessert. Was mir allerdings seit dem Osterbesuch meines Sohnes mit Hund zu schaffen macht, ist mein Arthrose-geplagter linker Fuß – bin wohl beim Gassi-Gehen zu schnell hinter dem munteren Dackel hergehetzt!

Ich frage mal meine Physiotherapeutin, ob die Blanko-Verordnung auch lahme Füße einschließt. Ansonsten hoffe ich auf die schnelle Einführung eines neuen, rezeptfreien Arzneimittel-Formats: Muskel- und Schmerzgele als Körperlotion im XXL-Format!

TSG Dorsten: Easy Rider überzeugt beim Saisonfinale in Belgien

0

Die Hauptklassenformation „Easy Rider“ der TSG Dorsten 1984 e.V. hat ihre Saison in der Sparte Schautanz Modern mit einem starken Auftritt beendet. Beim internationalen Turnier im belgischen Kelmis stellte sich das Team Ende März hochklassiger Konkurrenz aus der ersten Bundesliga – mit Formationen aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden.

Am Ende belegte die Dorstener Formation Platz 7 von 9 möglichen Positionen. Das Ergebnis ordnet sich in ein leistungsstarkes Teilnehmerfeld ein und rundet eine erfolgreiche Saison ab. Denn bereits beim letzten Ranglistenturnier am 22. März in Dreieich hatte sich „Easy Rider“ den Verbleib in der ersten Bundesliga für die kommende Saison gesichert.

Eigene Bestleistung zum Abschluss

In Kelmis gelang dem Team noch einmal eine besondere Steigerung. Mit 269 Punkten erreichte die Formation ihre bislang höchste Wertung der Saison. Zudem überzeugten die Tänzerinnen und Tänzer mit dem maximalen Schwierigkeitsgrad von 15 von 15 möglichen Punkten. Der Auftritt zeichnete sich durch Energie, Präzision und Ausdrucksstärke aus.

Trainerin Isabel Cirkel zeigte sich entsprechend stolz auf die Leistung ihres Teams. Auch im Verein wird die Entwicklung der Formation in dieser Saison als großer Erfolg gewertet.

Dank und Blick nach vorn

Die TSG Dorsten bedankt sich ausdrücklich bei Trainerin Isabel Cirkel für ihr Engagement sowie bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern der Mannschaft.

Nach der Saison ist vor der Saison. Die Planungen für die kommende Wettkampfphase laufen bereits an. Interessierte Tänzerinnen und Tänzer, die Teil der Formation werden möchten, können sich per E-Mail an [email protected] wenden oder über den Instagram-Kanal der TSG Dorsten Kontakt aufnehmen.

Klick mich!