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T.D.R. Schermbeck Rhade löst Formationsgemeinschaft auf

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Die Formationsgemeinschaft T.D.R. Schermbeck Rhade wird aufgelöst. Wie der Tanzclub Grün-Weiß Schermbeck mitteilt, endet damit nach fünf Jahren die Zusammenarbeit mit der Tanzsportabteilung des SSV Rhade. Die Formation soll künftig wieder für den Schermbecker Tanzclub antreten.

Für Dorsten und insbesondere den Stadtteil Rhade endet damit eine erfolgreiche sportliche Zusammenarbeit. Tänzerinnen aus Schermbeck und Rhade waren seit 2022 gemeinsam bei Wettbewerben im Jazz und Modern/Contemporary angetreten.

T.D.R. Schermbeck Rhade entstand nach der Corona-Pandemie

Ausgangspunkt für die Formationsgemeinschaft war die Zeit nach der Corona-Pandemie. Der Tanzclub Grün-Weiß Schermbeck suchte für seine Formation „The Dancing Rebels“ zusätzliche Tänzerinnen für die Saison 2022 in der 2. Bundesliga Nord-Ost/West.

Durch die Zusammenarbeit des Schermbecker Choreografen Sebastian Spahn mit Angela Faltin Vaz, Trainerin der Tanzsportabteilung des SSV Rhade, entstand die Idee einer gemeinsamen Formation.

Unter dem Namen „T.D.R.“ trat die Gemeinschaft in den folgenden Jahren zunächst in der 2. Bundesliga und später auch in der Regionalliga an.

Erfolge in der Regionalliga und bei Weltmeisterschaften

Gemeinsam mit Sebastian Spahn arbeiteten Angela Faltin Vaz und die Schermbecker Trainerin Vivien Bicker an der sportlichen Entwicklung der Formation. Nach Angaben des Tanzclubs konnten dabei zahlreiche Talente gefördert und weiterentwickelt werden.

Zu den sportlichen Höhepunkten von T.D.R. Schermbeck Rhade zählen zweite Plätze in der Regionalliga West. Zudem nahm die Formation zweimal an der IDO-Weltmeisterschaft der Jazz-Formationen in der Hauptgruppe im belgischen De Panne teil.

Der Vorstand des Tanzclubs Grün-Weiß Schermbeck bedankt sich für die gemeinsame und erfolgreiche Zeit. Die sportlichen Erfolge würden als besondere Erinnerungen an die Zusammenarbeit bestehen bleiben.

T.D.R. startet künftig für Grün-Weiß Schermbeck

Die Formation legt zunächst eine Pause ein. In den kommenden Wochen sollen anschließend die Vorbereitungen auf die neue Saison beginnen.

T.D.R. wird dann nicht mehr als Formationsgemeinschaft von Schermbeck und Rhade antreten, sondern für den Tanzclub Grün-Weiß Schermbeck starten.

Für körperbehinderten Freund: Zwei Brüder radeln durch Europa

Seit über 17 Jahren sind Leo und Thomas mit Maceo befreundet. Sie gingen zusammen in den Kindergarten, wuchsen gemeinsam auf und wurden Freunde fürs Leben. Maceo ist körperbehindert, seine jährlichen Kosten für ärztliche Behandlungen betragen rund 20.000 Euro. Gemeinsam radeln die beiden Brüder durch Europa, um Spenden zu sammeln.

Auf halber Strecke machen die gebürtigen Franzosen in Dorsten halt. Nach einer erfrischenden Dusche erholten sich die Radfahrer bei einem warmen Curry. Gabi Schöneweiß aus Holsterhausen nahm die Radler bei sich auf und bott ihnen Essen und einen Schlafplatz an. „Ich nehme immer mal wieder Radfahrer auf. Als ich dann von ihrer Geschichte erfuhr, war ich natürlich sehr bewegt. Ich bin sehr glücklich, die beiden auf ihrer Reise ein bisschen zu unterstützen.“

Viel haben die zwei Brüder nicht dabei. Außer den Fahrrädern nur ein bisschen Camping-Equipment, Schlafsäcke, Reparaturkits und Kleidung. Außerdem haben sie einen Fahrradcomputer dabei, der ihnen stets die Route anzeigt.

Fahrrad Tour Thomas und Leo für Maceo
Nur zwei Fahrräder und das Mindeste. Damit fahren Leo und Thomas von Toulouse nach Oslo. Foto: Thomas Ewens.

20.000 Euro Arztkosten pro Jahr

Als die zwei Kindheitsfreunde von Marceos Kosten erfuhren, waren sie geschockt. „Für Rehabilitation, Hilfsmittel und weitere Unterstützung entstehen jährlich Kosten von rund 20.000 Euro, die nicht vollständig übernommen werden.. Alleine ein neuer Rollstuhl kostet 10.000 Euro. Wir wussten nicht, dass die Kosten so enorm sind. Uns war sofort klar: Wir wollen unserem Freund helfen.“

Nach knapp 21 Tagen wurden bereits 6400 Euro an Spenden eingenommen. Mittlerweile kriegen sie auch Unterstützung von zahlreichen Sponsoren. Unter anderem die Ô Potager des Candides, ein befreundeter Familienbauernhof in Toulous. Der Verein Hissez Haut Macéo sammelt die Spenden und unterstützt Macéo.

Von Toulouse nach Oslo in 40 Tagen

Von Frankreich nach Norwegen, ganze 3500 Kilometer Radstrecke. Viel Zeit zum verschnaufen haben sie nicht. Nur einmal pro Woche rasten die zwei Franzosen. Pro Tag nehmen sie sich um die 100km vor, einmal schafften sie sogar 150 Kilometer. Die norwegische Hauptstadt stellt das Ziel der Reise da. „Unsere Freunde haben uns empfohlen, nach Norden zu reisen, weil es dort einfach kühler ist und man nicht viel Energie durch Hitze verliert. Außerdem finden wir es schön, in den Norden Europas zu fahren. Das wirkt für uns wie ein runder Abschluss.“

Fahrrad Tour Thomas und Leo für Maceo
Knapp 3500 Kilometer fahren die beiden Brüder. Foto: Thomas Ewens

Aber warum überhaupt mit dem Fahrrad? Für Thomas und Leo geht es vor allem um die körperliche Herausforderung: „Jeder kann mit dem Auto nach Oslo fahren. Wir wollen die Challenge annehmen und durch unsere Aktion so Spenden sammeln. Außerdem fahren wir seit unserer Kindheit gerne Fahrrad. Wir sind zwar Amateure, aber wir nehmen jede Herausforderung gerne an.“

Interessante Begegnungen während der Reise

Jede Nacht, ein anderer Schlafplatz. Auf so einer intensiven Reise hat man die ein oder andere interessante Begegnung. In Frankreich trafen wir auf Thomas, ebenfalls Radfahrer. Auch er verfolgt ein besonderes Ziel: „Die Geschichte von Thomas hat uns sehr inspiriert. Während des Corona-Lockdowns war er stark übergewichtig und hat sich fast nur von Fast Food ernährt. Dann hat er den Radsport für sich entdeckt, er drehte sein Leben um 180 Grad. Er nahm rasant ab, lebt jetzt viel gesünder und möchte auf die Folgen vom Fast Food aufmerksam machen.“

In Frankreich gibt es über 1600 McDonalds-Fillialen. Thomas möchte alle miteinander verbinden. „Thomas hat eine Fahrrad-Route mit allen McDonalds in Frankreich erstellt. Er fährt sie jetzt alle ab, um sie per GPS mit einander zu verbinden. Nur er und sein Fahrrad, pro Tag fährt er locker mal 150 Kilometer.“

Fahrrad Tour Thomas und Leo für Maceo
Auf ihrer Reise schlossen sie schon einige Bekanntschaften. Foto: Thomas Ewens

Außerdem gab er den beiden Brüdern einen Tipp mit, falls die Kräfte verloren gehen: „Egal wie schlecht es einem geht, man muss eine Sache finden, die deinen Tag besser macht. Eine Sache, die dich glücklich macht. Immer wenn wir am Limit sind, denken wir an Maceo, und wie wir für ihn Fahrrad fahren.“

Nächster Stopp: Münsterland

Von Dorsten aus radeln die beiden nach Münster weiter. Von dort aus geht es nach Flensburg, dann nach Dänemark und abschließend nach Norwegen. Die nächsten Kilometer werden aber zum Glück flach ausfallen, viel Steigung gibt es im Münsterland nicht.

Thomas und Leo dokumentieren ihre Reise auf Instagram. Hier findet ihr die aktuellen Updates zu ihrer XXL-Reise. Wenn ihr für Maceo spenden möchtet, könnt ihr das unter diesem Link tun.

Mit Geschichten Kindern den Weg zum Lesen öffnen: Dorsten sucht Lesepaten

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Vorlesen unterstützt Kinder beim Spracherwerb, erweitert den Wortschatz und weckt die Neugier auf Bücher. Das Netzwerk „Dorsten liest vor“ engagiert sich seit 24 Jahren in Grundschulen und Kindergärten. Jetzt sucht es weitere ehrenamtliche Lesepaten.

Netzwerk entstand nach der PISA-Studie

„Das Netzwerk der Dorstener Lesepaten gibt es seit 24 Jahren“, sagt Beate Mende. Den Anstoß habe die erste PISA-Studie gegeben. Diese habe deutlich gemacht, dass Eltern zu Hause immer seltener vorlesen und viele Kinder Schwierigkeiten beim Lesen haben.

Das erste Netzwerk gründete sich damals in Mainz. Die Idee breitete sich anschließend in zahlreichen deutschen Städten aus. Anfangs arbeitete das Dorstener Netzwerk noch mit Mainz zusammen. Heute organisieren sich die einzelnen Gruppen eigenständig.

Zahl der Lesepaten ist gesunken

Früher engagierten sich mehr als 70 Lesepatinnen und Lesepaten in Dorsten. Heute sind es noch rund 40. „Wir haben nicht mehr so viele Lesepaten“, sagt Mende. Der Rückgang sei auch eine Folge der Corona-Zeit.

Die Ehrenamtlichen besuchen Grundschulen und Kindergärten. In den Schulen lesen sie vor allem Kindern der ersten und zweiten Klassen vor. Dafür teilen die Lehrkräfte die Klassen in kleine Gruppen. Eine Vorlesestunde dauert etwa 60 Minuten und findet während der Schulzeit statt.

Freude an Geschichten steht im Mittelpunkt

„Wir verstehen uns ausdrücklich nicht als Lehrkräfte“, betont Mende. Die Lesepaten möchten den Kindern Freude am Lesen vermitteln. „Sie sollen neugierig werden und wissen wollen, wie eine Geschichte weitergeht.“

Die Vorlesestunden stärken zugleich die Lesekompetenz und erleichtern Kindern den Zugang zu Büchern.

Leseförderung beginnt im Kindergarten

Das Netzwerk ist bereits in allen Dorstener Grundschulen vertreten. Jetzt möchte es sein Engagement in den Kindergärten verstärken. Nach Ansicht der Ehrenamtlichen sollte die Leseförderung bereits vor der Einschulung beginnen.

In vielen Dorstener Kindergärten lesen Ehrenamtliche regelmäßig vor. Den vorhandenen Bedarf kann das Netzwerk derzeit jedoch noch nicht vollständig abdecken.

Eine Stunde Ehrenamt pro Woche

Das ehrenamtliche Engagement umfasst in der Regel eine Vorlesestunde pro Woche. Interessierte erhalten weitere Informationen bei Beate Mende unter Telefon 02362 622 64 und bei Gisela Poppek unter Telefon 02369 209 35 20. Anfragen sind außerdem per E-Mail an [email protected] möglich.

DTC Jüntgen feiert historischen Meistertitel vor heimischer Kulisse

Der Dorstener TC Jüntgen hat das erfolgreichste Wochenende seiner Vereinsgeschichte mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft gekrönt. Bei der erstmals im Final-Four-Format ausgetragenen Endrunde der Herren 30 setzte sich das Team auf der eigenen Anlage zunächst souverän gegen den Karlsruher ETV durch. Im Finale folgte ein packender 5:4-Erfolg gegen den TC Großhesselohe.

Zufriedene Gesichter beim Ausrichter
Zufriedene Gesichter beim Ausrichter. Foto: Ralf Meier

Großes Interesse bei den Tennisfans

An beiden Tagen zog die Anlage des DTC zahlreiche Tennisfans aus Dorsten und der gesamten Region an. Vereinspräsident Paul Tüshaus und sein engagiertes Team konnten sich in der Spitze über rund 800 begeisterte Zuschauer freuen. Sie bekamen hochklassigen Tennissport, mehrere ehemalige Profis und ein Endspiel geboten, das bis zum letzten und entscheidenden Doppel hochspannend blieb.

Halbfinale am Samstag

Bereits im Halbfinale am Samstag unterstrichen die Dorstener ihre Titelambitionen. Gegen den Karlsruher ETV gewann der DTC sämtliche sechs Einzel und anschließend auch alle drei Doppel. Gijs Brouwer legte mit einem 6:4 und 6:3 gegen Matthieu Roy den Grundstein für den erfolgreichen Auftakt. Riccardo Bonadio dominierte seine Begegnung gegen Adrian Bodmer und setzte sich mit 6:2 und 6:1 durch. Antonio Massara bezwang Ahmad Hamijou mit 6:2 und 6:3, während Gabriel Hidalgo gegen Hannes Abt einen 6:3- und 6:2-Erfolg verbuchte.

Foto: Ralf Meier

Spannend machte es Jean-Marc Werner. Nach einem verlorenen ersten Satz gegen Patrick Eichenberger kämpfte er sich zurück und entschied das Match schließlich mit 6:7, 6:3 und 10:8 für sich. Daniele Capecchi rundete die makellose Bilanz in den Einzeln mit einem deutlichen 6:1 und 6:0 gegen Sebastian Geigle ab.

Auch in den Doppeln ließ der DTC nichts anbrennen. Brouwer und Bonadio gewannen ihre Partie mit 6:1 und 6:4. Hidalgo und Werner siegten mit 6:2 und 7:6, ehe Michel Meijer und Jake Mak durch ein 6:3 und 7:5 den 9:0-Endstand perfekt machten. Damit zog der Gastgeber ohne einen einzigen verlorenen Punkt in das Finale ein.

Finale am Sonntag

Dort wartete am Sonntag mit dem TC Großhesselohe eine deutlich größere Herausforderung. Der Südmeister war mit einer prominent besetzten Mannschaft nach Dorsten gereist. Besondere Aufmerksamkeit galt dem früheren Weltranglistenzweiten Tommy Haas, dessen Auftritt zahlreiche Zuschauer auf die Anlage lockte.

Tommy Haas beim Finale der Herren 30 auf der Anlage des TC Jüntgen.
Der frühere Weltranglistenzweite Tommy Haas trat im Finale für den TC Großhesselohe an und lockte zahlreiche Zuschauer zum TC Jüntgen nach Dorsten.. Fotos: Ralf Nothelle

Im Duell mit Gijs Brouwer entwickelte sich von Beginn an ein hochklassiges Match. Der Dorstener gewann den ersten Satz im Tiebreak, musste den zweiten Durchgang jedoch deutlich abgeben. Im entscheidenden Match-Tiebreak behielt Haas knapp mit 11:9 die Oberhand.

Die Gastgeber ließen sich von diesem Rückschlag nicht beeindrucken. Riccardo Bonadio setzte sich gegen Matthias Bachinger mit 7:6 und 6:4 durch. Gabriel Hidalgo gewann gegen Philipp Oswald mit 7:5 und 6:1. Jean-Marc Werner bezwang Maximilian Wimmer mit 6:3 und 6:1, während Daniele Capecchi gegen Emanuel Fraitzl einen 6:3- und 6:2-Erfolg feierte.

Antonio Massara musste sich dagegen Dennis Bloemke geschlagen geben. Dennoch ging der DTC mit einer komfortablen 4:2-Führung aus den Einzeln. Zum Gewinn der Meisterschaft fehlte nur noch ein Punkt. Großhesselohe kämpfte sich jedoch noch einmal heran.

Zufriedene Gesichter beim Ausrichter

Drei Doppel wurden parallel ausgetragen

Die drei Doppel wurden parallel ausgetragen. Brouwer und Bonadio mussten sich Tommy Haas und Matthias Bachinger mit 5:7 und 2:6 geschlagen geben. Auch Gabriel Hidalgo und Jean-Marc Werner unterlagen Philipp Oswald und Emanuel Fraitzl. Nach einem 3:6 und 6:3 fiel die Entscheidung im Match-Tiebreak, den das Duo aus Großhesselohe mit 10:7 gewann. Damit richteten sich schließlich alle Blicke auf die letzte noch laufende Begegnung zwischen Antonio Massara und Daniele Capecchi sowie Dennis Bloemke und Luis Rattenhuber. Die Dorstener entschieden den umkämpften ersten Satz im Tiebreak für sich und behielten im zweiten Durchgang mit 6:3 die Oberhand. Massara und Capecchi sicherten dem DTC damit den entscheidenden fünften Punkt zum 5:4-Erfolg und zur Deutschen Meisterschaft.

Mannschaft des Dorstener TC Jüntgen nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft der Herren 30
Großer Erfolg vor heimischem Publikum: Der Dorstener TC Jüntgen ist Deutscher Meister der Herren 30. Im Finale setzte sich die Mannschaft gegen den TC Großhesselohe durch. Foto: Ralf Meier

Den Meisterschaftspokal hatte Robert Hampe, Vizepräsident des Deutschen Tennis Bundes, mit nach Dorsten gebracht. Überreicht wurde die Trophäe anschließend von Bürgermeister Tobias Stockhoff an die siegreiche Mannschaft.

Auch abseits der Plätze war das Final-Four-Wochenende ein Riesenerfolg. Präsident Paul Tüshaus und sein Team sorgten gemeinsam mit zahlreichen Helferinnen und Helfern für professionelle Bedingungen und einen reibungslosen Ablauf. Angenehme Temperaturen, ein umfangreiches Rahmenprogramm und die Nähe zu den Spielern trugen zu einer unglaublichen Atmosphäre an den beiden Tagen bei.

Das Team des TC Großhesselohe
Das Team des TC Großhesselohe. Foto: Ralf Meier

Radfahrer nach Unfall am Lippe-Deich geschlagen und geflüchtet

Nach einem Zusammenstoß zweier Radfahrer am Lippe-Deich in Dorsten sucht die Polizei nach einem bislang unbekannten Mann. Er soll seinen Unfallgegner nach dem Sturz geschlagen haben und anschließend geflüchtet sein.

Ein 47-jähriger Dorstener war am Sonntag gegen 19 Uhr mit seinem Mountainbike auf dem Schotterweg in Richtung Hervest unterwegs. Im Bereich Hohenkamp kam ihm ein Mann auf einem E-Mountainbike entgegen.

Nach Angaben der Polizei versuchte der Dorstener mehrfach, auf sich aufmerksam zu machen und dem entgegenkommenden Radfahrer auszuweichen. Einen Zusammenstoß konnte er jedoch nicht mehr verhindern.

Männer rollen gemeinsam den Deich hinunter

Durch die Kollision stürzten beide Männer und rollten gemeinsam den Deich hinunter. Anschließend soll der unbekannte Radfahrer plötzlich aggressiv geworden sein und mehrfach auf den 47-Jährigen eingeschlagen haben.

Danach stieg der Mann wieder auf sein E-Mountainbike und flüchtete in Richtung Pliesterbecker Straße. Der Dorstener wurde leicht verletzt. Eine ärztliche Behandlung vor Ort war nach Polizeiangaben nicht erforderlich.

Polizei sucht Zeugen

Der gesuchte Radfahrer wird als etwa 40 bis 45 Jahre alt, 1,80 bis 1,85 Meter groß und schlank beschrieben. Er hatte kurze, dunkelblonde Haare und trug eine Trainingsjacke des FC Schalke 04 sowie kurze Jeansshorts. Unterwegs war er mit einem türkisfarbenen E-Mountainbike.

Hinweise nimmt die Polizei unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 2361 111 entgegen.

Blitzer in Dorsten: Hier wird vom 20. bis 26. Juli geblitzt

Auch in dieser Woche führt die Stadt Dorsten wieder mobile Geschwindigkeitskontrollen im Stadtgebiet durch. Mit den regelmäßigen Blitzer-Kontrollen will die Stadtverwaltung für mehr Verkehrssicherheit sorgen und Raser ausbremsen.

Die Stadt Dorsten veröffentlicht die geplanten Messstellen vorab, um für Transparenz zu sorgen. Autofahrer sollten daher besonders aufmerksam unterwegs sein.

Mobile Blitzer in Dorsten: Diese Straßen sind geplant

Die Laserwagen der Stadt Dorsten werden in der Woche vom 20. bis 26. Juli 2026 unter anderem an folgenden Straßen eingesetzt:

  • Clemens-August-Straße
  • Lasthausener Weg
  • Dillenweg

Darüber hinaus muss jederzeit im gesamten Stadtgebiet von Dorsten mit weiteren Geschwindigkeitsmessungen gerechnet werden.

Thorsten Huxel wird neuer Technischer Beigeordneter in Dorsten

Der Rat der Stadt Dorsten hat Thorsten Huxel zum neuen Technischen Beigeordneten gewählt. Der 52-Jährige soll seinen Dienst voraussichtlich am 1. Oktober 2026 antreten und die Nachfolge von Stadtbaurat Holger Lohse übernehmen, der Ende September in den Ruhestand geht.

Huxel erhielt bei der geheimen Wahl am Mittwoch 27 von 41 Stimmen. Vorgeschlagen worden war er von den Ratsfraktionen von CDU und Grünen. Auf seinen Mitbewerber Alexander Fischer, den SPD, AfD und der FDP-Einzelvertreter vorgeschlagen hatten, entfielen zwölf Stimmen. Zwei Ratsmitglieder enthielten sich.

Die Wahl muss dann in den kommenden Wochen noch formal durch den Landrat des Kreises Recklinghausen bestätigt werden.

In Dorsten aufgewachsen

Thorsten Huxel ist in Dorsten aufgewachsen und lebt heute mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Wulfen-Barkenberg. Nach dem Abitur, dem Zivildienst und einer Ausbildung zum Möbeltischler studierte er Architektur.

Anschließend arbeitete er in leitender Funktion für ein dänisches Unternehmen, das weltweit Büro-, Einzelhandels- und Gastronomiegebäude errichtet. Auch politisch war Huxel viele Jahre in seiner Heimatstadt aktiv. Von 2014 bis 2025 gehörte er für die Grünen dem Rat der Stadt Dorsten an, zuletzt als Fraktionsvorsitzender.

Im Jahr 2025 wechselte Huxel in die Stadtverwaltung und übernahm die Leitung des Zentralen Gebäudemanagements. Die Abteilung ist für die Verwaltung der rund 170 städtischen Immobilien zuständig.

„Kaum eine berufliche Herausforderung bietet eine solche Aufgabenvielfalt wie eine Stadtverwaltung“, erklärt Huxel. Als Technischer Beigeordneter werde er künftig zusätzlich für die Bereiche Tiefbau, Planung, Bauordnung und Vermessung verantwortlich sein. Er freue sich auf die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der Stadtverwaltung und dankte den Mitgliedern des Rates für das entgegengebrachte Vertrauen.

Holger Lohse geht in den Ruhestand

Huxel folgt auf Holger Lohse, der zum 30. September 2026 in den Ruhestand geht. Lohse ist seit 1990 bei der Stadt Dorsten beschäftigt. Er arbeitete zunächst als Verkehrsplaner, wurde später Abteilungsleiter im Planungsamt und Geschäftsführer der Projektgesellschaft Fürst Leopold.

Holger Lohse
Holger Lohse. Foto: Archiv / Borgwardt

Die Gesellschaft bereitete den Umbau des ehemaligen Zechengeländes zu einem neuen Stadtquartier vor. Seit 2009 leitet Lohse das technische Dezernat im Dorstener Rathaus.

„Ich blicke dankbar auf eine spannende Zeit zurück, in der Dorsten sich an vielen Stellen zum Guten gewandelt hat“, sagt Lohse. Die Stadt werde sich auch weiterhin verändern und entwickeln. Mit Thorsten Huxel übernehme ein erfahrener Fachmann die Aufgabe, diesen Wandel zu organisieren und zu moderieren.

Stockhoff würdigt Erfahrung und Teamgeist

Neben Holger Lohse gratulierten Bürgermeister Tobias Stockhoff, die Erste Beigeordnete Nina Laubenthal und Beigeordneter Karsten Meyer dem künftigen Technik-Chef.

„Thorsten Huxel hat als Ratsmitglied und als Leiter unseres Gebäudemanagements gezeigt, dass er ein Teamplayer ist. Er denkt strategisch, kreativ und lösungsorientiert“, erklärt Stockhoff.

Damit der Übergang möglichst reibungslos verläuft, soll Huxel bereits in den kommenden Wochen eng in die Arbeit der Verwaltungsleitung eingebunden werden.

Ehemalige der Geschwister-Scholl-Schule für Klassentreffen gesucht

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Mehr als vier Jahrzehnte sind vergangen, seit die Schülerinnen und Schüler dieses Klassenfotos gemeinsam die Geschwister-Scholl-Schule in Dorsten-Hardt besuchten. Nun möchte Stefanie Wolter, geborene Rüping, ihre früheren Mitschüler wieder zusammenbringen und ein Klassentreffen organisieren.

Das Foto zeigt den Entlassjahrgang 1980 der damaligen katholischen Hauptschule. Klassenlehrerin war Frau Brömmel. Zu dieser Zeit endete die gemeinsame Schulzeit für die Jugendlichen nach der 9. Klasse.

Kleiner Kreis hat sich bereits gefunden

Im Laufe der vergangenen Jahre ist es Stefanie Wolter bereits gelungen, Kontakt zu einigen ehemaligen Mitschülerinnen aufzunehmen. Der bislang zusammengekommene Kreis ist für ein größeres Klassentreffen jedoch noch zu klein. Zahlreiche Namen und Kontaktdaten fehlen weiterhin.

Deshalb hofft die Organisatorin nun auf die Unterstützung der Dorstener. Gesucht werden alle ehemaligen Schüler der Klasse sowie Menschen, die eine der abgebildeten Personen erkennen und möglicherweise wissen, wo sie heute lebt.

Wer selbst zur Klasse gehörte oder Hinweise zu früheren Mitschülern geben kann, wird gebeten, sich bei Stefanie Wolter unter 0157 770 337 18 zu melden. Vielleicht gelingt es auf diese Weise, nach mehr als vier Jahrzehnten möglichst viele der damaligen Klassenkameraden wieder an einen Tisch zu bringen.

Rot-gelber Jubel in Dorsten: Spanische Fans feiern den WM-Titel

Es wurde gezittert, mitgefiebert und schließlich ausgelassen gefeiert: Die spanischen Fans in Dorsten haben das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft gemeinsam verfolgt. Nach Spaniens 1:0-Erfolg gegen Titelverteidiger Argentinien kannte der Jubel bei den Fans kein Halten mehr.

Mehrere Generationen fiebern gemeinsam mit

Schon vor dem Anpfiff bestimmten die spanischen Nationalfarben das Bild. Erwachsene, Jugendliche und Kinder kamen in Dorsten zu einem gemeinsamen Fußballabend zusammen. Viele trugen die roten Trikots der spanischen Nationalmannschaft, andere hatten sich Fahnen um die Schultern gelegt.

Bei sommerlichen Temperaturen wurde zunächst im Garten gefeiert. Anschließend versammelten sich die Fußballfans rund um den Fernseher. Was folgte, war allerdings kein entspannter Fußballabend. Spanien bestimmte zwar über weite Strecken das Spiel, konnte seine Überlegenheit zunächst aber nicht in Tore umwandeln.

Argentinischer Torwart verhindert die Führung

Bereits in der fünften Minute hatte Lamine Yamal die erste Gelegenheit für die Spanier. Argentiniens Torwart Emiliano Martínez verhinderte jedoch die frühe Führung. Auch danach kontrollierte Spanien die Partie, während sich Argentinien weitgehend auf die Defensive konzentrierte. Zur Halbzeit stand es weiterhin 0:0.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Spanien den Druck. Dani Olmo, Pedri, Mikel Merino, Aymeric Laporte und Ferran Torres kamen zu Möglichkeiten, scheiterten jedoch entweder an Martínez oder verfehlten das Tor. Der argentinische Schlussmann hielt seine Mannschaft mit mehreren starken Paraden im Spiel.

Auch bei den Zuschauern in Dorsten stieg die Anspannung. Jeder spanische Angriff wurde lautstark begleitet, vergebene Chancen sorgten für ungläubige Blicke und verzweifeltes Gestikulieren. Die erhoffte Erlösung ließ weiter auf sich warten.

Platzverweis und aberkanntes Tor

In der Nachspielzeit der regulären Spielzeit überschlugen sich die Ereignisse. Zunächst scheiterte Nico Williams erneut am argentinischen Torwart. Wenig später sah Enzo Fernández nach einem Foul an Pau Cubarsí die Gelb-Rote Karte. Argentinien musste die Verlängerung damit in Unterzahl bestreiten.

Als Nico Williams in der 96. Minute den Ball im Tor unterbrachte, brach bei den spanischen Fans bereits Jubel aus. Der Treffer wurde jedoch wegen eines vorangegangenen Foulspiels nicht anerkannt. Die Entscheidung sorgte auch beim gemeinsamen Fußballabend in Dorsten für eine weitere emotionale Achterbahnfahrt.

Foto: privat

Ferran Torres sorgt für die Erlösung

In der 106. Minute war es schließlich so weit. Pedro Porro brachte den Ball in den Strafraum, Nico Williams legte zurück und Ferran Torres schoss aus kurzer Entfernung wuchtig unter die Latte. Das 1:0 ließ die spanischen Fans in Dorsten aufspringen. Fahnen wurden geschwenkt, Menschen lagen sich in den Armen und stimmten gemeinsam spanische Lieder und Fangesänge an.

Ein Freudentänzchen zum WM-Sieg. Foto: privat

Ganz vorbei war das Zittern allerdings noch nicht. Ein weiterer Treffer von Torres wurde wegen einer Abseitsstellung zurückgenommen. In der Schlussphase warf Argentinien noch einmal alles nach vorne. Giuliano Simeone vergab in der Nachspielzeit die letzte große Möglichkeit der Südamerikaner. Dann ertönte der Schlusspfiff.

Spanien gewann das Finale mit 1:0 nach Verlängerung und holte damit nach 2010 zum zweiten Mal den Weltmeistertitel. Während die Spieler im New York/New Jersey Stadium den Pokal entgegennahmen, wurde auch in Dorsten weitergefeiert.

Premiere gelungen: Kunst trifft Oldtimer bei „Coffee in Sunday“ in der Kaue auf Leopold

Zum ersten Mal verband die Veranstaltungsreihe „Coffee in Sunday“ in der Kaue auf Leopold eine Kunstausstellung mit einem Oldtimertreffen. Die Premiere erwies sich als voller Erfolg: Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, zunächst die Werke des Fotografen und Künstlers Daniel Sopczak alias Soppi zu entdecken und anschließend zwischen den historischen Fahrzeugen über das Gelände zu schlendern. Die Verbindung aus Kunst, Kultur und automobiler Leidenschaft sorgte den ganzen Tag über für eine besondere Atmosphäre und viele interessante Gespräche.

Kunst mit persönlicher Geschichte

Schon beim Betreten der Ausstellung wurde deutlich, dass Daniel Sopczaks Fotografien weit mehr sind als schöne Aufnahmen. Hinter jedem Werk steckt eine Geschichte – und vor allem ein persönlicher Weg.

Coffee in Sunday in der Kaue auf Leopold
Foto: Emily Flade

Im Gespräch berichtete der Künstler offen, wie die Fotografie sein Leben verändert hat. Nach einer schwierigen Lebensphase und einer Zeit tiefer Unzufriedenheit entdeckte er durch die analoge Fotografie einen neuen Zugang zu seiner Kreativität.

„Nicht die Fotografie allein hat mich da rausgeholt. Ich glaube, dass ich meine Kreativität endlich ausleben konnte – und dadurch wieder neue Lebensfreude entwickelt habe.“

Diese Offenheit machte viele Besucher nachdenklich und zeigte, wie eng seine Kunst mit seinen persönlichen Erfahrungen verbunden ist.

Der Blick hinter die Kulissen

Besonders beeindruckte viele Besucher ein sogenannter Kontaktabzug (Contact Sheet), den Soppi selbst als eines seiner Lieblingswerke bezeichnete. Dieses Werk zeigt den Arbeitsprozess der analogen Fotografie – noch bevor ein fertiges Bild entsteht. Anhand von Markierungen und verschiedenen Bildausschnitten erklärte er, wie sorgfältig die Auswahl der späteren Motive erfolgt und wie viel Handarbeit und Detailverliebtheit in jedem einzelnen Bild steckt.

Coffee in Sunday in der Kaue auf Leopold
Foto: Emily Flade

„So fängt der Arbeitsprozess eigentlich an. Ich wollte den Menschen zeigen, was hinter einem Bild alles steckt.“

Für viele Gäste war dieser Einblick in die analoge Fotografie etwas völlig Neues und machte deutlich, dass seine Arbeiten weit über das eigentliche Fotografieren hinausgehen.

Vom Trödelmarkt bis auf internationale Ausstellungen

Soppi erzählte außerdem von seinem außergewöhnlichen Werdegang. Angefangen hatte alles mit kleinen Kunst- und Trödelmärkten, auf denen er seine Fotografien für wenige Euro verkaufte. Von dort aus entwickelte sich seine Karriere Schritt für Schritt weiter. Es folgten Ausstellungen in Düsseldorf, München und Köln sowie internationale Stationen in Dubai und Miami.

Trotz dieser Erfolge betonte er, wie wichtig ihm die Ausstellung in der Kaue auf Leopold sei.

Coffee in Sunday in der Kaue auf Leopold
Foto: Emily Flade

„Ich bin wirklich sehr dankbar, dass ich hier ausstellen darf. Mir ist der persönliche Austausch mit den Menschen besonders wichtig.“

Gerade deshalb setzt er bewusst auf Führungen in kleiner Runde, bei denen genügend Zeit bleibt, die Geschichten hinter seinen Werken zu erzählen.

Historische Fahrzeuge sorgen für große Begeisterung

Nach dem Rundgang durch die Ausstellung zog es viele Gäste nach draußen zum Oldtimertreffen. Der Platz war hervorragend gefüllt und bot ein beeindruckendes Bild zahlreicher liebevoll gepflegter Klassiker. Vom eleganten Oldtimer bis hin zu seltenen Sammlerstücken gab es viel zu entdecken.

Coffee in Sunday in der Kaue auf Leopold
Foto: Emily Flade

Zwischen glänzendem Chrom, geöffneten Motorhauben und zahlreichen Fachgesprächen kamen Fahrzeugbesitzer und Besucher schnell miteinander ins Gespräch. Viele nutzten die Gelegenheit, Erinnerungen auszutauschen, Fotos zu machen oder einfach die besondere Atmosphäre bei einer Tasse Kaffee zu genießen.

Coffee in Sunday in der Kaue auf Leopold
Foto: Emily Flade

Gelungene Premiere mit Potenzial

Die erstmalige Kombination aus Kunstausstellung und Oldtimertreffen erwies sich als eine rundum gelungene Idee. Daniel Sopczkas persönliche Geschichte und seine ausdrucksstarken Werke verliehen der Veranstaltung eine emotionale Tiefe, während die historischen Fahrzeuge für nostalgische Momente und lebendiges Treiben auf dem Außengelände sorgten.

Coffee in Sunday in der Kaue auf Leopold
Foto: Emily Flade

Die durchweg positive Resonanz zeigte, dass sich Kunst und automobile Leidenschaft hervorragend ergänzen. Die gelungene Premiere von „Coffee in Sunday“ machte deutlich, dass dieses Veranstaltungsformat das Potenzial hat, auch in Zukunft viele Besucher nach Leopold zu locken.

Vorparade stimmt auf das Schützenfest Rhade 2026 ein

Eine Woche vor dem Schützenfest Rhade 2026 ist der Ort bereits in Feststimmung: Am Sonntagnachmittag trat der Bürgerschützenverein zur traditionellen Vorparade an. Zahlreiche Zuschauer verfolgten das Geschehen am Straßenrand und sorgten gemeinsam mit den Schützen und Musikern für eine ausgelassene Atmosphäre.

Auch das Wetter spielte mit. Es blieb trocken, ohne dabei zu heiß zu werden. Damit herrschten angenehme Bedingungen für den Marsch und das anschließende gesellige Beisammensein.

Die Vorparade diente zugleich als Generalprobe für die Festumzüge. Vom 25. bis 27. Juli feiert Rhade sein großes Schützenfest. Dann verabschiedet sich die amtierende Throngemeinschaft um König Matthias und Königin Miriam Krampe, bevor am Montag an der Vogelstange ein neuer Regent gesucht wird.

Fotostrecke: Vorparade zum Schützenfest Rhade 2026

Unsere Fotostrecke zeigt die schönsten Eindrücke der Vorparade.

Mehr zum Fest steht im Überblick zum Schützenfest Rhade 2026. Das Programm für das Festwochenende ist im Beitrag Schützenfest Rhade 2026: Rhade feiert und sucht einen neuen König nachzulesen; alle Dorstener Termine bündelt der Saisonüberblick Schützenfeste Dorsten 2026.

Dorstener TC Jüntgen ist Deutscher Meister der Herren 30

Der Dorstener TC Jüntgen hat am Sonntag, 19. Juli 2026, den größten Erfolg seiner Vereinsgeschichte gefeiert. Die Herren 30 sicherten sich vor heimischem Publikum den deutschen Meistertitel.

Nach dem souveränen 9:0-Erfolg gegen den Karlsruher ETV im Halbfinale krönte der Dorstener TC Jüntgen die Finalrunde auf der eigenen Tennisanlage mit dem Titel.

Mannschaft des TC Dorsten nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft der Herren 30
So sehen Sieger aus. Foto: Ralf Meier

Die Mannschaft zeigte über das gesamte Wochenende eine starke Leistung und belohnte sich mit der Deutschen Meisterschaft der Herren 30.

Herzlichen Glückwunsch an die gesamte Mannschaft, das Trainerteam und alle Unterstützer.

Ein ausführlicher Bericht über das Finale und die Meisterschaft folgt.

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