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Rotary Club Dorsten verschenkt Bücher an 18 Schulen

Auch in diesem Jahr sorgt der Rotary Club Dorsten wieder für Lesefreude an den Schulen in der Stadt. Im Rahmen des Projekts „Lesen lernen, Leben lernen“ (LLLL) erhalten Schülerinnen und Schüler an insgesamt 18 Dorstener Schulen neue Bücher, die sie nicht nur im Unterricht lesen, sondern anschließend auch behalten dürfen.

An der St.-Ursula-Realschule war die Freude über die Büchergeschenke besonders groß. Die Deutschlehrer der beteiligten Klassen hatten sich dort für den Roman „Das Glaszimmer“ entschieden. Das Buch erzählt die Geschichte des zehnjährigen Felix, der kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs mit seiner Mutter aus dem zerstörten München flieht. Zwischen den Idealen der NS-Zeit und der Sehnsucht nach Frieden gerät der Junge in einen inneren Konflikt. Der Roman zeigt eindrücklich, wie stark Ideologien auf junge Menschen wirken können und welche Folgen der Krieg für das Leben der Menschen hatte.

Seit inzwischen 18 Jahren läuft das Projekt des Rotary Clubs Dorsten. Jedes Jahr werden Schülerinnen und Schüler aus Grund-, Förder- und weiterführenden Schulen mit aktueller und altersgerechter Kinder- und Jugendliteratur versorgt. Anders als klassische Schulbücher sollen diese Titel vor allem die Freude am Lesen wecken. Die Bücher werden gemeinsam im Unterricht behandelt und gehen anschließend in den Besitz der Kinder und Jugendlichen über.

Finanziert wird die Aktion durch den Erlös des jährlichen Bücherbasars des Rotary Clubs. Ziel bleibt es, die Lesekompetenz junger Menschen zu stärken und ihnen einen unkomplizierten Zugang zu Literatur zu ermöglichen.

Wanderweg „Spuren des Bergbaus in Dorsten“ mit großem Auftakt

Der neue Wanderweg „Spuren des Bergbaus in Dorsten“ wurde am Sonntagmorgen zum ersten Mal mit einer großen Gruppe erkundet. Wanderführer Paul Schürmann zeigte an exemplarischen Stellen Dorstens vielfältige Bergbaugeschichte. Der Rundgang umfasste die Entwicklung drei verschiedener Stadtteile.

Wanderweg zeigt Dorstens Geschichte

Der Wanderweg zeigt exemplarisch die Entwicklung zwischen Hervest, der Feldmark und Holsterhausen und inwiefern der Bergbau die Stadtteile verändert hat. Der insgesamt 11,8 Kilometer lange Wanderweg wurde vom Bergbauverein und dem Gymnasium Petrinum im Rahmen des Schulfachs „Dein Dorsten“ erarbeitet. Die Schüler erarbeiteten unter anderem die richtungsweisenden Sticker, welche einem in regelmäßigen Abständen den weiteren Weg anzeigen.

Die Route startet am Fürst Leopold Gelände, direkt vor der Maschinenhalle. Von dort aus wandert man durch die ehemalige Zechensiedlung, über die Lippe nach Feldmark bis nach Holsterhausen. Besondere Highlights auf der Wanderstrecke sind zum Beispiel der interkulturelle Siedlungsgarten Fürst Leopold und das Naturschutzgebiet Lippe.

Auf den Spuren des Bergbaus Dorsten Wanderweg
Der Wanderweg führt unter anderem durch die ehemalige Zechensiedlung. Foto: Christian Haug

Von der Siedlung zur Lippe

Bei der ersten Führung machte Guide Paul Schürmann einen Stopp beim Brunnen im Herzen der Zechensiedlung. „Auf dem Stadtbrunnen sieht man Ziegen und Tauben, früher wichtige Gefährten von Bergleuten. Doch ein treuer Freund fehlt hier, das Kaninchen. Man konnte ihnen Überreste zu Essen geben und es wurde aus ihnen oft der Sonntagsbraten gemacht.“

Als die Wandergruppe die Lippedeiche erreichte, fragte eine Dorstenerin, warum der Bewuchs dort regelmäßig so kurz gehalten wird. Paul Schürmann, der sich selbst augenzwinkernd als „Herz des Wanderweges“ bezeichnet, erklärte den Hintergrund. Durch die konsequente Pflege der Deichflächen soll verhindert werden, dass sich dort schützenswerte Tier- und Pflanzenarten ansiedeln. Denn sobald bestimmte Arten heimisch werden, greifen naturschutzrechtliche Vorgaben. Das hätte zur Folge, dass Pflege, Nutzung und mögliche Veranstaltungen auf den Deichen deutlich eingeschränkt würden.

Auf den Spuren des Bergbaus Dorsten Wanderweg
Diese Aufkleber zeigen euch, wie die Route weiterverläuft. Foto: Christian Haug

Was man vor der Wanderung wissen sollte

Interessierte Wanderer können vom Bürgerbahnhof aus mit den Buslinien 274 (Hervest Dorfstraße) und 208 bis zur Haltestelle „Am Harsewinkel“ fahren. Von da aus ist das Zechengelände in fünf Minuten zu Fuß zu erreichen. Für Autofahrer gilt die Empfehlung, am Gelände zu parken. Wanderer, die Sonntags den Weg bestaunen, sollten auf jeden Fall einen Abstecher in der Maschinenhalle machen.

Man kann den Weg zwar mit dem Fahrrad befahren, es empfiehlt sich aber, sich Zeit zu lassen und sich die entsprechenden Info-Tafeln durchzulesen. Nach der Wanderung kann man in einer der vielen einladenden Restaurants im CreativQuartier den Tag ausklingen lassen.

Nach dreimonatiger Schließung: Fördermaschine wieder im Einsatz

Den ganzen Winter über mussten Bergbau-Fans auf die Dampffördermaschine verzichten. Aufgrund eines Defektes konnte die riesige Maschine drei Monate lang nicht in Betrieb genommen werden. Nach einer ausführlichen Fehlersuche wurde der Fehler gefunden und erfolgreich behoben. Am Sonntag wurde die Maschine wieder gestartet.

Reibräder mussten ausgetauscht werden

Bei der Fördermaschine handelte sich um einen Defekt bei den ganz unscheinbar aussehenden Reibrädern unter der Koepschale. Gabi Beer, zweite Vorsitzende vom Bergbauverein und Maschinistin, erläutert den Reparaturvorgang: „Unter der großen Koepe-Schale befinden sich vier Reibräder, welche sich gegen die Bremsbacke der Schale drücken. Diese waren defekt und mussten ausgetauscht werden. Die Reibräder sorgen erst dafür, dass sich das Rad bewegt.“

Die Auf- und Abwärtsfahrten funktionieren nach dem sogenannten „Koepeprinzip“. Das Tragseil wird über die große Koepe-Scheibe gespannt und dann zu den beiden Förderkörben geführt. Die Kraftübertragung von der Treibscheibe auf das Förderseil erfolgt dabei durch Reibung. Um das Gewicht der beiden Förderkörbe auszugleichen, wird unterhalb der beiden Seiten ein sogenanntes Unterseil angebracht.

Fördermaschine in der Zeche wieder im Betrieb
Gabi Beer präsentiert den Aufbau der Dampffördermaschine. Foto: Christian Haug

Früher wurde die Dampffördermaschine, wie der Name vermuten lässt, noch mit Dampf angetrieben. Die ehemalige Energiezentrale auf dem Zechengelände versorgte die Maschine mit 13 Bar Dampf. Seit der Schließung bringen die Reibräder die Maschine zum bewegen.

Fördermaschine ab jetzt wie gewohnt im Betrieb

Die Reparaturen wurden aus eigener Tasche bezahlt. Die Maschinen AG konnte mit viel Fachwissen und tatenkräftiger Unterstützung die Fördermaschine in kurzer Zeit wieder auf Vordermann bringen. Viele Helfer arbeiteten ehrenamtlich an der Reparatur.

Um 14 Uhr wurde die Maschine zum ersten Mal wieder für die Dorstener Bürger angeschaltet. Ab jetzt kann man wie gewohnt jeden Sonntag die Dampffördermaschine in ihrer vollen Pracht erleben.

Dorsten dreht am Rad: Fahrrad-Aktion am Bürgerbahnhof

Fahrrad-Freunde aus ganz Dorsten versammelten sich am Samstagnachmittag am Bürgerbahnhof. Diverse Vereine, Verbände und Unternehmen bauten rund um den Bahnhof ihre Stände auf, um aufzuklären und auf sich aufmerksam zu machen. Der Aktionstag „Dorsten dreht am Rad“ diente vor allem dazu, den Radfahrern ein breites Angebot an Aktivitäten und Serviceleistungen anzubieten.

Prall gefülltes Jahresprogramm beim ADFC

Der Dorstener ADFC (Allgemeine Deutscher Fahrrad-Club) stellte einen großen Stand beim Aktionstag. Fahrradbesitzer hatten hier zum Beispiel die Möglichkeit, ihr Fahrrad codieren zu lassen, um es gegen Diebstahl zu schützen.

Auch außerhalb des Aktionstages hat der ADFC in diesem Jahr noch viel vor. Tobias Verhülsdonk gibt einen Einblick in die Jahresplanung: „Wir bieten das ganze Jahr über viele Fahrradtouren an, zum Beispiel an Ostern. Ansonsten ist am achten Oktober eine ganz besondere Aktion. Die „KIDICAL MASS“ Fahrraddemo setzt sich für bessere und sichere Radwege für Kinder ein. Wir werden auch vor Ort sein.“

Neue Radwege in und um Dorsten

Das Netz an Radwegen in Dorsten soll bald vergrößert werden. Auch wenn ein Fahrradweg kurz geschlossen wird, soll man die Möglichkeit haben, ohne großen Zeitverlust einen anderen befahren zu können.

Bürgerbahnhof Dorsten Dreht am Rad Aktionstag
Gerrit Steiger (links) plant weitere Radwege in Dorsten. Foto: Christian Haug

„Es soll unter anderem ein Fahrradweg zwischen dem Bürgerbahnhof und dem Bahnhof Hervest entstehen. Bisher fehlt diese direkte Verbindung. Der erste Spatenstich soll schon in naher Zukunft geschehen“, verrät Verkehrsplaner Gerrit Steiger.

Was braucht es zum Lokführer?

Vertreter der Rhein-Ruhr Bahn waren ebenfalls vor Ort. Sie klärten über mögliche Berufszweige im Betrieb und über das Mitnehmen von Fahrrädern in Zügen auf. „Es klingt vielleicht simpel, aber viele wissen nicht, dass man Fahrräder in Züge mitnehmen darf. Wir klären darüber auf, wann es erlaubt ist und worauf man achten muss“, erklärt Lara Rinke vom der RRB.

Darüber hinaus präsentierten sie auch die Karriereperspektive innerhalb der Rhein-Ruhr Bahn, zum Beispiel als Lokführer: „Man kann nicht einfach so Lokführer werden, man muss schon einige Qualifikationen mitbringen. Unter anderem ist ein gewisses technisches Verständnis zum Zug gefragt. Auch ein Führerschein und B2 Sprachkompetenzen müssen vorhanden sein.“

Bürgerbahnhof Dorsten Dreht am Rad Aktionstag
Die Rhein-Ruhr Bahn war ebenfalls am Bürgerbahnhof. Foto: Christian Haug

Mit dem Revier-Sprinter durch Deutschland

Die Eisenbahnfreunde OnWheels präsentierten im Inneren des Bürgerbahnhofs ihren restaurierten Zug, den „REVIER-Sprinter“. Mit dem Sprinter organisieren die Eisenbahnfreunde Fahren durch verschiedene Orte in ganz Deutschland.

„Der Zug gehört einem Mitglied von uns. Er war lange nicht mehr in der Lage zu fahren. Also haben wir und viele weitere Unterstützer es geschafft, ihn wieder TÜV tüchtig zu bekommen. Die Restaurationsarbeit dauerte mehrere Jahre. Wir haben zur Corona Zeit angefangen und wurden 2023 fertig“, erklären die Eisenbahnfreunde Hartmut Ulbrich und Klaus Großmann

Schloss Beck mit Saisonstart: Neue Attraktionen für den Familien-Freizeitpark

Im verwunschenen Trauzimmer liegen noch Rosenblätter auf dem Boden, als die Pressevertreter den Freizeitpark Schloß Beck betreten. Nebenan wird bereits wieder fleißig gearbeitet. Ein Teil der Einnahmen fließt kontinuierlich in den Erhalt des historischen Gemäuers, das dem Park seit Jahrzehnten seinen besonderen Charakter verleiht.

  • Neuer Wasserspielplatz
    • Mehr Spielmöglichkeiten für Kinder mit Wasser und Bewegung
  • Überarbeiteter Gruselkeller
    • Modernisiert mit neuen Effekten und mehr Atmosphäre
  • Weitere Investitionen im Park
    • Schrittweise Weiterentwicklung der Attraktionen und Infrastruktur

Am Samstag, 28. März, startet der Freizeitpark in Bottrop-Kirchhellen offiziell in die Saison 2026. Nur wenige Autominuten von Dorsten entfernt bleibt Schloß Beck ein beliebtes Ziel für Familien. Für viele Dorstener ist der Park eng mit der eigenen Kindheit verbunden. Generationen sind hier aufgewachsen, haben ihre ersten Fahrten in einer Achterbahn erlebt oder den Park als Ausflugsziel mit den eigenen Kindern neu entdeckt.

Schloss-Beck-Saisoneröffnung-2026
Das historische Schloss von 1771 ist Mittelpunkt und Markenzeichen des Freizeitparks. Foto: Borgwardt

Ein Freizeitpark für die ersten großen Abenteuer

Schloß Beck richtet sich bewusst an Familien mit jüngeren Kindern. Für viele ist es der erste „richtige“ Freizeitpark. Die Marienkäferbahn gilt für zahlreiche Besucher als erste Achterbahn ihres Lebens. Auch der Baumkronenweg, der einen Spaziergang in luftiger Höhe ermöglicht, gehört zu den prägenden Erlebnissen.

Gerade diese Mischung aus überschaubarem Gelände, familienfreundlichen Attraktionen und historischem Ambiente macht den besonderen Reiz des Parks aus.

Neuer Wasserspielplatz soll Gäste anziehen

Eine der wichtigsten Neuerungen ist der neue Wasserspielplatz, der voraussichtlich ab April in Betrieb gehen soll. Geschäftsführerin Katharina Graveland-Kuchenbäcker setzt große Hoffnungen in das Projekt, das vor allem in den Sommermonaten für zusätzliche Besucher sorgen soll.

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Im April möchten die Betreiber mit dem Wasserspielplatz starten. Foto: Borgwardt

Ganz reibungslos verlief die Umsetzung allerdings nicht. „Ich möchte den Spielplatz schon seit drei Jahren fertig haben“, sagt sie. Verzögerungen und kleinere Baumängel durch ein Subunternehmen hätten den Zeitplan immer wieder verschoben. Die festgestellten Fehler seien zwar rein kosmetischer Natur und hätten keinen Einfluss auf Sicherheit oder Nutzbarkeit, müssten aber noch behoben werden. „Da wir nicht noch ein Jahr warten wollen, fangen wir jetzt an“, so Graveland-Kuchenbäcker.

Investitionen in Schloss und Infrastruktur

Parallel dazu investiert der Park weiter in die historische Substanz. Kapelle und Herrenzimmer werden derzeit aufwendig restauriert, weitere Arbeiten sind bereits geplant. Insgesamt fließt ein siebenstelliger Betrag in den Erhalt der Schlossanlage.

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Geschäftsführerin Katharina Graveland-Kuchenbäcker freut sich auf die lange Saison. Foto: Borgwardt

Auch hinter den Kulissen wird modernisiert. Die Energieinfrastruktur wurde überarbeitet, wichtige Verbindungen im Park wie die Brücke zwischen den beiden Bereichen erneuert. Ziel ist es, den Park langfristig zukunftssicher aufzustellen.

Klassiker mit neuen Effekten

Zu den Attraktionen gehört weiterhin der traditionsreiche Gruselkeller, der in diesem Jahr umfassend überarbeitet wurde. Neue Licht-, Nebel- und Geruchseffekte sowie ein eigens komponierter Soundtrack sollen für zusätzliche Spannung sorgen.

Schrullige Gestalt im Gruselkeller unter dem Schloss. Foto: Borgwardt

Beim Presserundgang zeigte sich bereits, wie gut das funktioniert. Da eine sonst geöffnete Tür geschlossen war, wirkte der Rundgang deutlich düsterer als üblich. „Ganz schön duster und gruselig“, bemerkten die Besucher. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: „Dann ist das Ziel ja erreicht.“

„Beckis Hofküche“ bringt frischen Namen

Auch optisch gibt es Veränderungen. Eine kleine Szene am Rande des Termins zeigt, mit wie viel Detailarbeit der Park weiterentwickelt wird. Grafiker Carsten Oswald und Pressesprecher Liam Kreutschmann packen gerade ein neues Schild für den Imbissbereich aus. Darauf steht der neue Name: „Beckis Hofküche“.

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Liam Kreutschmann und Carsten Oswald präsentieren das frisch eingetroffene Schild für die überarbeitete Außengastronomie. Foto: Borgwardt

„Den habe ich gegen die Geschäftsführung durchgesetzt“, erzählt Oswald lachend. Die Chefin steht daneben und schmunzelt. „Ist toll geworden“, lobt sie das Ergebnis.

Mehr Veranstaltungen geplant

Neben dem klassischen Parkbetrieb will sich Schloß Beck künftig stärker als Eventlocation etablieren. Hochzeiten finden bereits regelmäßig im barocken Schloss statt, künftig sollen auch Firmenveranstaltungen folgen. Zudem sind neue Veranstaltungsformate geplant, darunter ein weiterer Wintermarkt Anfang 2027 sowie sommerliche Themen-Events.

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Blick ins Trauzimmer. Foto: Borgwardt

Mit diesen Maßnahmen möchte der Park neue Zielgruppen ansprechen und gleichzeitig seine Rolle als familienfreundliches Ausflugsziel stärken.

Start der neuen Saison ist der 28. März 2026. Weitere Informationen findet man auf der offiziellen Homepage.

„Gemeinsam Deutsch sprechen“: Dialog in der Stadtbibliothek

Die Stadtbücherei Dorsten veranstaltet neuerdings jeden Samstag ein sogenanntes Dialog Cafe. Unter dem Motto „Gemeinsam Deutsch sprechen“ kann man hier jede Woche seine Deutschkenntnisse verbessern und neuen sozialen Anschluss finden. Es sind Sprachanfänger sowie Fortgeschrittene herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Das Dialog Cafe zieht viele verschiedene Menschen an. Claudia Giesel freut sich über das Zusammenkommen verschiedener Nationalitäten: „Heute waren Leute aus Großbritannien, der Ukraine und Kasachstan. Obwohl das Sprachniveau von allen unterschiedlich war, haben sich alle sehr gut auf Deutsch unterhalten. Ich glaube, da ist eine gute Runde zusammengekommen und es wurden viele Anregungen mit nach Hause genommen.“

Gemeinsamer Austausch und gemeinsame Herausforderungen

Bei der letzten Sitzung unterhielt sich die Runde über ihre Erfahrungen bei der Wohnungssuche. Dabei kam raus, dass es bei allen Teilnehmern lange dauerte, ehe man ein Wohnungsangebot bekam. „Ich habe in Bottrop mehrere Monate zu neunt gelebt, da ich keine Wohnungsangebote bekam“, verriet eine teilnehmende Frau.

Die Stadtbibliothek veranstaltet ein Dialog Cafe
Claudia Giesel und Bernd Wellhöner (v.l.n.r.) sind Teil des Dialog-Cafe Teams. Foto: Christian Haug

Auch Organisatorin Claudia Giesel hat ähnliche Erfahrungen gemacht. „Wir haben eine Ukrainerin aufgenommen und ihr dabei geholfen, eine Wohnung zu finden. Aufgrund der Sprachbarriere wurden sie oft abgelehnt, teilweise auch sehr unfreundlich. Wir haben dann doch schnell eine Wohnung für sie gefunden. Aber wenn man gerade noch Deutsch lernt, ist es sehr schwierig, alleine eine Wohnung zu finden.“

Dialog Cafe findet jeden Samstag statt

Das Projekt soll den interkulturellen Austausch fördern. Die Stadtbücherei schafft mit dem Dialog Cafe einen Safe Space zum gegenseitigen Kennenlernen. Jeden Samstag um 11 Uhr soll das Dialog Cafe in der unteren Etage der Stadtbücherei stattfinden. „Wir würden alle Nationen gerne willkommen heißen und freuen uns weiterhin über eine rege Teilnahme.“

50 Jahre Wulfen: Großes WulFinale im Gemeinschaftshaus

Und das war es auch schon mit dem Wulfener Jubiläumsmonat „50 Jahre Kommunale Neuordnung“. Um die Festlichkeiten noch einmal ordentlich hochleben zu lassen, fand im Gemeinschaftshaus eine große Abschlussparty statt. Das „WulFinale“ zog mehrere hundert Dorstener an, es wurde bis in die Nacht gefeiert. Ein schöner Abschluss für einen gelungenen Festmonat.

Der Förderverein proGHW organisierte in Zusammenarbeit mit dem Verein SuS GW Barkenberg das große WulFinale. Ziel des Festes war es, die Gemeinschaft zu fördern und einen gesellige Stimmung zu schaffen.

Der Plan ging auf, die Tanzfläche war immer prall gefüllt und auf den Rängen unterhielten sich die Dorstener in entspannter Atmosphäre. Auch die Musik war ein Highlights des Abends. DJ Peter Suttrop legte nostalgische Klassiker und Hits der Neuzeit auf.

Das Wulfener Jubiläumsprogramm hatte viele spannende Highlights, zum Beispiel der Zeitzeugennachmittag im Hotel Humbert.

Ende in Wulfen, Rhade als nächster Gastgeber

Der Wulfener Festmonat ist vorbei. Als nächstes ist Rhade an der Reihe. Dorstener können sich auf viele Höhepunkte wie „Tanz in den Mai“ oder das offene Singen freuen. Das ganze Programm findet man in der März Ausgabe der Lokallust.

Pedelec-Training Dorsten: Mehr Sicherheit für ältere Radfahrer

Immer mehr Unfälle mit dem Pedelec beschäftigen auch die Polizei im Kreis Recklinghausen. Besonders ältere Menschen sind betroffen. Um gegenzusteuern, setzt die Polizei auf gezielte Trainingsangebote.

Die Polizei Recklinghausen bietet in Kooperation mit den Volkshochschulen auch im Jahr 2026 wieder Trainings für einen sicheren Umgang mit dem Pedelec an. Das Angebot richtet sich gezielt an Menschen über 60 Jahre und kombiniert Theorie mit praktischen Übungen.

Pedelec-Training Dorsten mit Theorie und Parcours

Das Seminar besteht aus einem Theorieteil sowie einem eigens entwickelten Parcours. Dort können die Teilnehmenden typische Fahrsituationen üben und ihre Sicherheit im Straßenverkehr verbessern.

Die Trainings sind kostenfrei und werden über die jeweilige Volkshochschule gebucht. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein verkehrssicheres Pedelec oder E-Bike, ein Fahrradhelm sowie wetterfeste Kleidung.

Termin für Dorsten im Überblick

Für Dorsten ist folgender Termin vorgesehen:

  • 12. Mai 2026, 12 bis 15 Uhr

Die Trainings finden in der Regel in diesem Zeitfenster statt. Genauere Informationen zum Veranstaltungsort und Ablauf sind den Kursbeschreibungen der Volkshochschule zu entnehmen.

Pedelec-Training Dorsten stärkt Sicherheit im Alltag

Mit dem Pedelec-Training Dorsten möchte die Polizei Recklinghausen dazu beitragen, die Zahl der Unfälle zu reduzieren und das Sicherheitsgefühl älterer Radfahrer zu stärken. Gerade durch die motorische Unterstützung entstehen im Straßenverkehr neue Herausforderungen, die gezielt trainiert werden können.

Ketteler Hof startet in die neue Saison – XXL-Murmelbahn als erstes Highlight

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Der Freizeitpark Ketteler Hof öffnet am Samstag, 28. März 2026, wieder seine Tore und startet mit neuen Attraktionen in die Saison. Besucherinnen und Besucher dürfen sich bereits zum Auftakt auf erste Neuerungen freuen, während weitere Projekte im Laufe des Jahres folgen sollen.

Neue Murmelbahn als Blickfang zum Saisonstart

Im Bereich des Westernbahnhofs entsteht derzeit ein besonderes Highlight: der erste Abschnitt einer neuen XXL-Murmelbahn. Für zwei Euro können Gäste vor Ort größere Holzkugeln erwerben und diese auf der Anlage nutzen. Die Kugeln lassen sich bei späteren Besuchen wiederverwenden. Perspektivisch wollen die Betreiber die Murmelbahn Schritt für Schritt erweitern. Künftig soll sie sich wie ein roter Faden durch den gesamten Park ziehen.

Ketteler Hof Saisoneröffnung 2026
Murmeln für die neue Bahn. Foto: Ketteler Hof

Ausbau im Westerndorf und neue Rutschen

Auch im Westerndorf sind intensive Bauarbeiten im Gange. Die bestehende Goldmine wird erweitert und soll unter anderem ein neues Kriechsystem sowie zusätzliche Rutschen erhalten. Aufgrund von Lieferengpässen verschiebt sich die Fertigstellung allerdings auf Mitte Mai 2026. Ebenfalls bis dahin soll die Kletteranlage im Wald um weitere Rutschen ergänzt werden.

Mehr Platz bei schlechtem Wetter geplant

Ein weiteres Bauprojekt beginnt im Mai in der Indoorhalle. Die bisherige Terrasse über dem Eingangsbereich wird überdacht und zu einem zusätzlichen Innenbereich ausgebaut. Ziel ist es, mehr Aufenthaltsflächen und Spielmöglichkeiten zu schaffen, insbesondere bei schlechtem Wetter. Die Fertigstellung ist bis Herbst 2026 geplant, sodass der neue Bereich spätestens zur Wintersaison 2026/2027 genutzt werden kann.

Ketteler Hof Saisoneröffnung 2026
Entwurf für den Ausbau des Indoor-Spielplatzes. Grafik: Ketteler Hof

Eintritt und Öffnungszeiten bleiben konstant

An den Eintrittspreisen ändert sich nichts: Der Park verlangt weiterhin 18 Euro pro Person ab zwei Jahren. Geöffnet ist täglich von 9 bis 18 Uhr, auch an Feiertagen. Wichtig für Besucher: Tickets sind ausschließlich online erhältlich, ein Verkauf vor Ort findet nicht statt.

Mit den geplanten Neuerungen setzt der Ketteler Hof seinen Kurs fort, das Angebot kontinuierlich auszubauen und den Familienfreizeitpark weiterzuentwickeln.

TSG Dorsten behauptet sich in der ersten Bundesliga

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Die Hauptklassenformation „Easy Rider“ der TSG Dorsten 1984 e.V. hat ihr letztes Ranglistenturnier der laufenden Saison erfolgreich absolviert. Beim Wettbewerb des Deutschen Verbandes für Garde- und Schautanzsport im hessischen Dreieich ging das Team in der ersten Bundesliga in der Kategorie Schautanz Modern an den Start.

Nach einer entspannten Anreise wuchs bei einigen Tänzerinnen kurz vor dem Auftritt die Nervosität. Schließlich stand viel auf dem Spiel: Der Verbleib in der ersten Bundesliga hing von der gezeigten Leistung ab. Die Formation überzeugte jedoch mit einer deutlichen Steigerung im Vergleich zum Saisonauftakt in Hochheim. Sowohl die Präsentation als auch die technische Ausführung wurden sichtbar verbessert.

Am Ende erreichte „Easy Rider“ 263 Punkte und sicherte sich damit den Klassenerhalt. Besonders bemerkenswert ist, dass die Mannschaft den maximalen Schwierigkeitsgrad von 15 von 15 Punkten erzielte. Alle geforderten Pflichtelemente wurden von der Jury anerkannt.

Trotz der insgesamt starken Leistung blieb noch Luft nach oben. Die Bühnenaufteilung konnte nicht in allen Teilen optimal umgesetzt werden, zudem fehlte es in einigen Passagen an Synchronität. Im direkten Vergleich mit den anderen Formationen reichte es daher für Platz fünf.

Dennoch überwiegt die Zufriedenheit im Team. Die tänzerische Dynamik und Ausdruckskraft haben sich im Laufe der Saison deutlich gesteigert. Gemeinsam mit Trainerin Isabel Cirkel blickt die Mannschaft positiv auf die Entwicklung zurück.

Ein weiterer Höhepunkt steht bereits bevor: Am Samstag, 28. März, tritt die Formation bei einem internationalen Turnier in Belgien an. Dort messen sich ausschließlich Teams aus der ersten Bundesliga aus Deutschland, den Niederlanden und Belgien.

Gleichzeitig sucht die TSG Dorsten weiterhin Verstärkung. Tanzbegeisterte Interessierte sind eingeladen, bei einem Schnuppertraining vorbeizuschauen. Informationen gibt es per E-Mail an [email protected]
oder über die Instagram-Seite des Vereins.

Lokallust Dorsten: Die März-Ausgabe ist da

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Neuer Monat, neue Lokallust. Sie kommt frisch aus der Druckerei und wartet darauf, in Ihre Briefkästen gesteckt zu werden. Auch diese Ausgabe ist wieder bunt, vielfältig, informativ, aktuell und gespickt mit neuen lokalen Geschichten und Nachrichten und natürlich weiterhin gratis.

Wir beginnen unsere Ausgabe mit den beiden Musikern Gerd Gratias und Markus Zöllner. Seit 12 Jahren wird das „WirSing-Team“ bei seinen Mitmachkonzerten begeistert von ihrem Publikum begleitet. Martina Jansen haben sie erzählt, warum sie Ende des Jahres aufhören.

Weiter macht dagegen der Verein „Sag Ja! Zu Dorsten“. Martina Jansen traf sich mit Björn Wesler und Raimund Enning auf einen Kaffee.

Und weil sie bei all den Interviews ihren Kopf stark bemühe, hat sie sich ein Head Spa gegönnt. Tun Sie sich selbst etwas Gutes und lassen sich von Denice Köse behandeln.

Musik gab es bei Denices Behandlung auch, aber sie war eher ruhig. Anders tritt jedoch die Rockband der Lebenshilfe „Teilhabequatsch“ auf. Martina Jansen war bei der Probe dabei und, abgesehen von der Lautstärke, erlebte sie eine unterhaltsame Konzertprobe.

Es ist wieder „Dorsten-is(s)t-mobil-Zeit“. Speziell dafür haben wir ein Heft im Heft für euch vorbereitet, natürlich mit Themen rund um die Mobilität.

Dafür traf sich die Redakteurin Claudia Hermes, die einen Motorradstammtisch unter dem Dach von Women on Wheels in Dorsten etablieren möchte.

Lange und intensiv auf sein Leben in Deutschland hat sich Mojtaba Amiri bereits im Iran vorbereitet. In der Werkstatt von Shahrooz Gosing-Abrishamchi wird er nun zum Kfz-Mechatroniker ausgebildet. Martina Jansen besuchte die beiden in Wulfen.

Mit Markus Smandzich unterhielt sie sich über die Angebote des Vereins KKRN-aktiv. Sie möchten nach Ihrer OP oder Erkrankung wieder fit werden? Der Verein bietet dazu mehrere Kurse mit qualifizierten Trainern an.

Aber es gibt natürlich noch weitere Informationen rund um Dorsten in dieser Ausgabe, wie zum Beispiel die Fritz-Kolumne und Oliver Borgwardts Serie „Damals in Dorsten“, die Angebote unserer Werbekunden, und Sie können zudem lesen, was in Dorsten passiert ist und welche Veranstaltungen noch anstehen.

Bis Montag sollten Sie unser Monatsmagazin in Ihren Briefkästen haben, ansonsten melden Sie sich bitte bei uns. Sollten Sie Werbeverweigerer sein, können Sie die neue Ausgabe unseres beliebten Monatsmagazins an den bekannten Auslagestellen mitnehmen.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen das Team der Lokallust.

Jugendhilfeausschuss Dorsten stellt Weichen für die kommenden Jahre

Zum Start der neuen Wahlperiode hat sich der Jugendhilfeausschuss der Stadt Dorsten intensiv auf die kommenden Aufgaben vorbereitet. In einem Inhouse-Workshop des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) ging es darum, Rollen zu klären, Herausforderungen zu benennen und die Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und freien Trägern weiter zu stärken.

Der Workshop bot den Mitgliedern die Gelegenheit, sich fachlich auf den neuesten Stand zu bringen und gleichzeitig die gemeinsame Arbeit neu auszurichten. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die Kinder- und Jugendhilfe in Dorsten angesichts wachsender Anforderungen zukunftsfähig gestaltet werden kann.

Zusammenarbeit als Schlüssel

„Der Jugendhilfeausschuss hat in unserer kommunalen Arbeit eine besondere Bedeutung“, betonte Dorstens Erste Beigeordnete Nina Laubenthal. Politik, Verwaltung und freie Träger arbeiteten hier eng zusammen, um Verantwortung für Kinder und Jugendliche zu übernehmen. Entscheidend sei, unterschiedliche Perspektiven offen auszutauschen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln.

Zu Beginn des Workshops gab LWL-Fachberater Thomas Fink einen Überblick über Aufgaben, Rechte und Pflichten des Ausschusses. Anschließend richtete sich der Blick auf aktuelle Entwicklungen in der Kinder- und Jugendhilfe. Themen wie steigende Anforderungen, begrenzte Ressourcen und gesellschaftliche Veränderungen standen dabei im Fokus.

Herausforderungen werden größer

Auch aus lokaler Sicht wurde deutlich, dass die Rahmenbedingungen schwieriger werden. „Wir erleben, dass sich die Bedingungen in der Jugendhilfe rasant verändern – personell, finanziell und gesellschaftlich“, erklärte Stefan Breuer, Leiter des Amtes für Familie und Jugend. Umso wichtiger sei ein gemeinsames Verständnis der Aufgaben und Möglichkeiten des Ausschusses.

Der Workshop zeigte, dass der Jugendhilfeausschuss diese Herausforderungen aktiv angehen will. Ziel bleibt es, die Lebensbedingungen von Kindern, Jugendlichen und Familien in Dorsten weiter zu verbessern.

Mit Rückenwind in die neue Wahlperiode

Unterstützung kommt dabei auch vom LWL. Dessen Direktor Dr. Georg Lunemann bezeichnete die Jugendhilfeausschüsse als „Herzstück der kommunalen Kinder- und Jugendhilfe“, in denen wichtige Weichen für die Zukunft gestellt würden.

Auch der Vorsitzende des Dorstener Jugendhilfeausschusses, Michael Mergen, zieht ein positives Fazit: „Die nächsten fünf Jahre werden herausfordernd. Aber wir haben ein klares gemeinsames Ziel vor Augen: die Chancen von Kindern, Jugendlichen und Familien in Dorsten nachhaltig zu stärken.“

Mit neuen Impulsen, gestärktem Zusammenhalt und klarer Zielrichtung sieht sich der Jugendhilfeausschuss gut aufgestellt für die kommenden Jahre.

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