Mit dem Frühling beginnt in Dorsten wieder die Fahrradsaison. Erstmals setzt die Stadtagentur dabei auf ein neues Format: Geführte Radtouren sollen Besucherinnen und Besuchern die Stadt und ihre Umgebung aus einer neuen Perspektive näherbringen.
Im Gegensatz zu klassischen Stadtrundgängen eröffnet das Fahrrad deutlich größere Möglichkeiten. Auch Ziele in den Stadtteilen nördlich und südlich der Lippe lassen sich bequem erreichen. So entsteht ein abwechslungsreiches Programm, das Natur, Geschichte und Kultur miteinander verbindet.
Vier Themen-Touren im Jahresverlauf
Den Auftakt macht am Samstag, 18. April 2026, eine „Klassische Rundfahrt“ mit Gästeführer Rolf Steinwede. Die Tour führt entlang der historischen Wall- und Grabenanlagen sowie zu ausgewählten Orten an Lippe und Kanal, unter anderem in Holsterhausen und Hervest-Dorsten.
Kulinarisch und informativ zugleich wird es am Freitag, 12. Juni 2026. Bei der Tour „Die Kulturgeschichte des Getreides“ mit Petra Eißing dreht sich alles um Korn, Mehl, Brot und Schnaps. Stationen sind unter anderem die Mühle Mense, die Bäckerei Imping sowie die Brennerei Dirk Böckenhoff, wo die Teilnehmer eine exklusive Kornverkostung erwartet.
Naturinteressierte kommen am Samstag, 11. Juli 2026, auf ihre Kosten. Naturführerin Mareike Hölscher nimmt die Gäste dann mit auf eine „Baumtour“ durch das Stadtgebiet und die Umgebung. Dabei vermittelt sie Wissenswertes über besondere Bäume, ihre Bedeutung in früheren Zeiten und ihre teils vergessenen Heilkräfte.
Den Abschluss bildet am Sonntag, 23. August 2026, eine kunsthistorische Tour rund um Schwester Paula, besser bekannt als Tisa von der Schulenburg. Unter der Leitung von Petra Eißing führt die Route zu verschiedenen Wirkungsstätten der Künstlerin und Ordensfrau und endet mit einer Besichtigung des Tisa-Archivs auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Fürst Leopold.
Startpunkt in der Altstadt
Alle Touren beginnen jeweils um 15 Uhr am Platz der Deutschen Einheit in der Dorstener Altstadt, direkt neben der evangelischen Johanneskirche. Die Dauer beträgt etwa zwei bis zweieinhalb Stunden, ein eigenes Fahrrad ist erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt.
Die Teilnahme kostet 10 Euro pro Person. Kinder zwischen 6 und 14 Jahren erhalten eine Ermäßigung von 50 Prozent.
Anmeldung und weitere Informationen
Anmeldungen sind bei der Stadtagentur Dorsten möglich, telefonisch unter 02362/663066 oder per E-Mail an [email protected] . Darüber hinaus können die Touren auch online über die Plattform Reservix gebucht werden.
Wenn die ersten Spargelstangen wieder in der Auslage liegen, beginnt für viele die schönste Genusszeit des Jahres. Frischer Spargel steht wie kaum ein anderes Lebensmittel für Frühling, Leichtigkeit und regionale Küche.
Zart, mild und mit diesem typischen Duft macht er sofort Lust auf einfache Gerichte, die ohne viel Aufwand gelingen. Genau darum geht es auch hier: unkompliziert genießen und das Beste aus der Saison herausholen.
Frisch auf den Tisch – darauf kommt es an
Guten Spargel erkennt man schon beim Einkauf. Die Stangen sollten fest sein, leicht glänzen und an den Schnittstellen noch saftig wirken.
Zu Hause bleibt er am besten frisch, wenn man ihn in ein feuchtes Tuch wickelt und im Kühlschrank lagert. So hält er sich ein bis zwei Tage ohne Probleme.
Beim Schälen gilt: weißen Spargel immer gründlich vom Kopf nach unten schälen und die Enden leicht abschneiden. So wird er später richtig zart.
Klassisches Spargel-Rezept – einfach und immer gut
Dieses Rezept ist ein echter Klassiker und gelingt garantiert. Perfekt für alle, die Spargel ganz unkompliziert genießen möchten.
Zutaten:
Weißer Spargel
Neue Kartoffeln
Butter
Salz
Eine Prise Zucker
Etwas Zitrone
Anleitung:
Den Spargel waschen, sorgfältig schälen und die Enden abschneiden.
In einem großen Topf Wasser mit Salz und einer Prise Zucker zum Kochen bringen und den Spargel darin garen. Je nach Dicke dauert das etwa 15 bis 20 Minuten. Zwischendurch einfach testen, ob er weich ist.
Parallel die Kartoffeln kochen.
Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen und mit einem Spritzer Zitrone abschmecken.
Alles zusammen auf einem Teller anrichten und nach Wunsch mit Schinken oder etwas Hollandaise servieren.
Genuss ohne Aufwand
Manchmal muss es aber noch einfacher gehen. Wer Spargel lieber fertig zubereitet genießen möchte, kann ihn auch ganz entspannt im Adelheid Spargelhaus probieren. Dort wird Spargel aus regionalem Anbau serviert – frisch, klassisch und genau so, wie man ihn sich wünscht.
Warum sich Spargel jetzt besonders lohnt
Die Saison ist begrenzt und genau das macht sie so besonders. Jetzt ist Spargel frisch gestochen, voller Aroma und in bester Qualität erhältlich.
Ob klassisch mit Kartoffeln und Butter oder ganz einfach pur – es braucht nicht viel, um daraus ein richtig gutes Essen zu machen.
Und genau das ist das Schöne an der Spargelzeit: Weniger Aufwand, mehr Geschmack.
Auf Weseler Straße (B 58) Dorsten/Schermbeck im Bereich der Anschlussstelle Freudenberg zur A31 ist es zu einem Verkehrsunfall gekommen. Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst sind im Einsatz.
Foto: Marc Gruber
Ein Rettungshubschrauber Christoph 8 wurde zur Unfallstelle alarmiert und ist gelandet. Nach ersten Erkenntnissen werden mehrere Personen medizinisch versorgt.
Zur Unfallursache liegen derzeit noch keine gesicherten Informationen vor. Auch die Zahl und Schwere der Verletzten ist bislang unklar.
Die Schützenfestsaison 2026 in Dorsten läuft. Deuten, Dorsten-Hardt, Hervest-Dorsten, Holsterhausen-Dorf, Lembeck und Feldmark haben ihre Feste bereits gefeiert. In der Feldmark ist Jonas Klapheck neuer Schützenkönig; Jonas Spickermann ist neuer Stadtkaiser von Dorsten. Rhade folgt im Sommer. Diese Seite sammelt Termine, Rückblicke, Königspaare, Fotostrecken und Hintergründe zur Saison.
Von Deuten bis zur Feldmark, von Holsterhausen bis Lembeck und mit dem sommerlichen Finale in Rhade zeigt sich die ganze Vielfalt des Schützenwesens in Dorsten. Jeder Verein hat seine eigene Geschichte, seine eigenen Rituale und seine eigene Atmosphäre. Nach jedem abgeschlossenen Fest wird dieser Überblick um Ergebnisse und Rückblicke ergänzt.
Aktueller Stand: In Deuten regieren Oliver Fasselt und Silke Brüggerbusch. Auf der Hardt regieren Jonas Spickermann und Anna Bomm. In Hervest-Dorsten beendete Ralf Schneider die Thronvakanz. In Holsterhausen-Dorf regieren Heinz Flesch und Andrea Kortmann. In Lembeck regieren Aron Holtgreve und Carolin Illerhues; Christian Hellenkamp und Anke Hellenkamp sind Kaiserpaar. In der Feldmark regieren Jonas Klapheck und Leonie Gerlach; beim Stadtkaiserschießen wurde Jonas Spickermann neuer Stadtkaiser von Dorsten.
Stadtkaiserschießen 2026: Ein seltenes Großereignis kehrt zurück
Ein ganz besonderes Highlight der Schützenfestsaison fand in diesem Jahr in der Feldmark statt: das Dorstener Stadtkaiserschießen. Dieses außergewöhnliche Ereignis gibt es nur alle 25 Jahre – jeweils im Zusammenhang mit einem Stadtjubiläum. 2026 setzte sich Jonas Spickermann vom Allgemeinen Bürgerschützenverein Dorsten-Hardt durch.
Dabei traten die amtierenden Könige der Dorstener Schützenvereine gegeneinander an, um den Stadtkaiser zu ermitteln. Zuletzt wurde der Titel im Jahr 2001 vergeben – damals ging die Würde in die Feldmark. 2026 richtete der Schützenverein Dorsten-Feldmark I & II das Stadtkaiserschießen aus; neuer Stadtkaiser wurde Jonas Spickermann mit dem 154. Schuss.
Für viele Schützen ist dieser Wettbewerb etwas ganz Besonderes: Hier geht es nicht nur um die Königswürde eines einzelnen Vereins, sondern um die höchste Auszeichnung im Dorstener Schützenwesen. Der Bericht Jonas Spickermann ist neuer Stadtkaiser von Dorsten fasst die Entscheidung zusammen und enthält das Video vom Stadtkaiserschießen.
Schützenfest Deuten (8. bis 10. Mai 2026): Oliver Fasselt ist neuer König
Deuten eröffnete die Dorstener Schützenfestsaison 2026. Nach drei Festtagen steht das neue Königspaar fest: Oliver „Olli“ Fasselt holte am Sonntag den Vogel von der Stange. An seiner Seite regiert Silke Brüggerbusch.
Das Kaiserpaar Martin Große-Peclum und Mechthild Hawig wurde jubelnd auf die Schultern gehoben. Foto: Petra Bosse
Der Bürgerschützenverein Deuten blickt dabei nicht nur auf eine lange Tradition zurück, sondern hat im Vorfeld auch organisatorische Herausforderungen gemeistert. Nachdem der Festplatz nicht mehr zentral durch einen Zeltwirt aufgebaut wird, musste eine neue Lösung gefunden werden – mit Erfolg.
Gegründet wurde der Verein im Jahr 1922 und zählt heute mehr als 500 Mitglieder. 2026 endete die besondere Regentschaft von Martin Große-Peclum und Mechthild Hawig. Neuer Schützenkönig ist Oliver Fasselt, an seiner Seite regiert Silke Brüggerbusch.
Schützenfest Dorsten-Hardt (15. bis 17. Mai 2026): Jonas Spickermann ist neuer König
Auf der Hardt werden Schützenfeste nur alle zwei Jahre gefeiert – doch wenn es soweit ist, dann richtig. Unvergessen sind die bewegenden Momente aus dem Jahr 2024: Christian Sedlatzek holte den Vogel von der Stange und machte wenig später seine Ehefrau Nina zur Königin. Nur zwei Tage zuvor hatten sich beide noch im Festzelt das Ja-Wort gegeben – ein Schützenfest, das vielen lange in Erinnerung bleiben wird.
Das jubelnde Königs- und frisch gebackene Ehepaar Nina und Christian Sedlatzek im Jahr 2024. Foto: Daniel Bosse
Vom 15. bis 17. Mai 2026 feierte der Allgemeine Bürgerschützenverein Dorsten-Hardt am Kögelweg. Am Sonntag fiel die Entscheidung an der Vogelstange: Jonas Spickermann ist neuer Schützenkönig, Königin ist Anna Bomm.
Besonders bemerkenswert war in diesem Jahr das gemeinsame Gelände: Parallel feierte auch der Schützenverein Hervest-Dorsten am Kögelweg. Beide Vereine nutzten denselben Festplatz, blieben aber eigenständige Schützenvereine mit eigenen Programmpunkten und eigenen Königsschießen.
Der 1908 gegründete Verein zählt rund 400 Mitglieder. Der Rückblick auf 2026 bündelt den gemeinsamen Festball, die besondere Kooperation mit Hervest-Dorsten und das Königsschießen auf der Hardt.
Schützenfest Hervest-Dorsten (15. bis 17. Mai 2026): Ralf Schneider beendet die Thronvakanz
Totgesagt – und doch lebendiger denn je: Der Schützenverein Hervest-Dorsten geht 2026 neue Wege, um seine Tradition zu sichern. Nachdem das Fest 2024 ausfallen musste und der Thron zuletzt vakant war, schien die Zukunft des Vereins ungewiss. Doch Vorsitzender Raymund Ridderskamp und Geschäftsführer Werner Rommeswinkel haben eine Lösung gefunden, die in Dorsten für Aufmerksamkeit sorgt.
Am 23. und 24. August 2024 verabschiedeten die Schützen ihr scheidendes Königspaar Anja I Gibson und Prinz Markus I Harding. Seitdem ist der Thron vakant. Foto: Verein
Der Schützenverein Hervest-Dorsten feierte vom 15. bis 17. Mai 2026 parallel zum Schützenfest Dorsten-Hardt auf dem Gelände am Kögelweg. Die Hervest-Dorstener nutzten die Infrastruktur auf der Hardt, blieben dabei aber ein eigenständiger Verein mit eigenen Programmpunkten und eigenem Vogelschießen.
Damit betreten die Verantwortlichen Neuland – und setzen zugleich ein Zeichen für Zusammenhalt innerhalb der Schützenfamilie. Trotz der Kooperation bleibt auch der Stadtteil selbst eingebunden: Eine Vorparade am 10. Mai sowie ein Umzug durch Hervest-Dorsten gehören weiterhin zum Programm.
Der 1913 gegründete Verein zählt rund 100 Mitglieder. Neuer Schützenkönig ist Ralf Schneider. Mit seiner Regentschaft endete die Thronvakanz des Vereins.
Schützenfest Holsterhausen-Dorf (23. bis 25. Mai 2026): Heinz Flesch ist neuer König
In Holsterhausen gehört das Schützenfest fest zu Pfingsten – im jährlichen Wechsel mit den „53ern“ war 2026 wieder Holsterhausen-Dorf an der Reihe. Gefeiert wurde vom 23. bis 25. Mai auf der Festwiese. Am Pfingstmontag fiel die Entscheidung: Heinz Flesch ist neuer Schützenkönig, Königin ist Andrea Kortmann.
Das Königspaar 2024/2025: Guido Bunten und Melanie Schweder. Foto: Petra Bosse
Bereits im Vorfeld stimmte sich das Dorf auf die Festtage ein: Den Auftakt bildete die Vorparade am 14. Mai auf dem Kirchplatz St. Antonius. Am 22. Mai folgte mit dem Biervogelschießen der 1. Kompanie ein weiterer Höhepunkt, der für beste Stimmung sorgte.
Das eigentliche Schützenfest bot das klassische Programm mit Festumzügen, musikalischer Begleitung und vielen Begegnungen. Ein besonderer Höhepunkt war das Königsschießen am Pfingstmontag, 25. Mai: Heinz Flesch holte den Vogel mit dem 182. Schuss von der Stange und tritt mit Andrea Kortmann die Nachfolge von Guido Bunten und Melanie Schweder an.
Der traditionsreiche Verein wurde bereits 1773 gegründet und zählt heute über 800 Mitglieder – ein starkes Fundament für ein lebendiges Schützenfest.
Schützenfest Lembeck (22. Mai bis 1. Juni 2026): 150 Jahre und ein ganzes Dorf in Feierlaune
Wenn Lembeck feiert, dann richtig: Zum 150-jährigen Bestehen setzt der Bürgerschützenverein Lembeck 2026 mit einer ganzen Festwoche vom 22. Mai bis 1. Juni neue Maßstäbe. Ein erster Höhepunkt ist entschieden: Beim Kaiserschießen am 24. Mai wurde Christian Hellenkamp mit dem 89. Schuss neuer Kaiser. Anke Hellenkamp steht als Kaiserin an seiner Seite.
Mit dem 318. Schuss holte Steffen Kölnberger 2025 den hölzernen Vogel von der Stange – unter dem Jubel hunderter Zuschauer, die das Finale eines spannenden Vogelschießens im Pastors Busch verfolgten. An seiner Seite wurde Maike Brüggemann Königin. Foto: Borgwardt
Bereits vor dem eigentlichen Schützenfest sorgt ein umfangreiches Programm für besondere Höhepunkte. Am 24. Mai steht das Kaiserschießen an der Vogelstange auf dem Programm, begleitet von einem großen Festumzug und einem öffentlichen Kaiserball am Abend. Auch der Nachwuchs kommt nicht zu kurz: Am Pfingstmontag folgt das Kinderschützenfest mit eigenem Umzug.
Das Schützenfestwochenende um den 1. Juni bildet schließlich den Höhepunkt der Jubiläumswoche. Besonders der große Festakt mit anschließendem Umzug am Sonntag, 31. Mai, dürfte zahlreiche Gäste aus der Region anziehen. 17 Gastvereine, zahlreiche Kutschen und mehrere Musikzüge haben ihr Kommen angekündigt. Am Montag wird dann beim Königsschießen der Nachfolger des amtierenden Königs Stefan Kölnberger ermittelt.
Der 1876 gegründete Verein ist mit rund 1.750 Mitgliedern der größte Schützenverein in Dorsten – und beweist zum Jubiläum eindrucksvoll, welche Bedeutung das Schützenwesen in Lembeck bis heute hat.
Schützenfest Feldmark (5. bis 7. Juni 2026): Jonas Klapheck ist neuer König
Der Schützenverein Dorsten-Feldmark I & II e. V. steht für eine lebendige Vereinsarbeit und starken Zusammenhalt. Rund 730 Mitglieder engagieren sich unter der Leitung des 1. Vorsitzenden Detlef Timmer dafür, Tradition und Gemeinschaft das ganze Jahr über zu pflegen.
Bruno Sailer und Jenny Dreckmann regierten bis 2026 als Schützenkönigspaar der Feldmark. Foto: Daniel Bosse
Das Schützenfest vom 5. bis 7. Juni 2026 auf der Festwiese bildete in diesem Jahr einen Höhepunkt der Saison. Beim Stadtkaiserschießen am Freitag setzte sich Jonas Spickermann durch. Am Sonntag fiel die Feldmärker Entscheidung: Jonas Klapheck wurde mit dem 148. Schuss neuer Schützenkönig, Königin ist Leonie Gerlach.
Bruno Sailer und Jenny Dreckmann verabschiedeten sich nach zwei Jahren aus ihrer Regentschaft. Das neue Königspaar der Feldmark sind Jonas Klapheck und Leonie Gerlach, unterstützt vom Prinzenpaar Nico Gerlach und Kim Klapheck. Auch der Nachwuchs ist fest eingebunden: Noel Lorenz und Lilly Kerner bilden das Kinderkönigspaar für die Jahre 2025 bis 2027.
Mit Blick auf das Jahr 2028 wächst die Vorfreude zusätzlich: Dann feiert der 1927 gegründete Verein sein 100-jähriges Bestehen – und steuert schon jetzt auf das nächste große Kapitel seiner Vereinsgeschichte zu.
Schützenfest Rhade (25. bis 27. Juli 2026): Sommerlicher Abschluss mit Tradition
Wenn Ende Juli in Rhade die Fahnen gehisst werden und Marschmusik durch die Straßen klingt, ist es wieder soweit: Der Bürgerschützenverein Rhade lädt vom 25. bis 27. Juli 2026 zum großen Schützenfest ein. Das traditionsreiche Fest gehört seit Jahrzehnten zu den Höhepunkten im Veranstaltungskalender und bringt Jung und Alt zusammen.
So schnell ging’s selten: Kaum waren die fünf Königsanwärter angetreten, machte Matthias Krampe von der Schützenkapelle kurzen Prozess. Foto: Petra Bosse
Bereits eine Woche zuvor, am 19. Juli, sorgt die Vorparade mit anschließendem Biwak für die erste Feststimmung im Ort. Mit dem Kinderschützenfest am Samstag beginnt das offizielle Programm, bei dem vor allem die jüngsten Besucher im Mittelpunkt stehen und spielerisch an das Schützenwesen herangeführt werden.
Das eigentliche Schützenfest erstreckt sich über das gesamte Wochenende bis zum Montag und bietet das klassische Programm mit Festumzügen, Musik und geselligem Beisammensein. Höhepunkt ist traditionell das Königsschießen am Montag, bei dem entschieden wird, wer die Nachfolge des amtierenden Königspaares Matthias und Miriam Krampe antritt.
Der 1752 gegründete Verein zählt rund 1.250 Mitglieder und steht wie kaum ein anderer für gelebtes Brauchtum und starken Zusammenhalt. Wenn in Rhade gefeiert wird, kommen viele zurück in ihre alte Heimat – ein Zeichen dafür, welchen Stellenwert das Schützenfest im Ort hat.
Was alle Schützenfeste in Dorsten verbindet, ist weit mehr als Uniform, Marschmusik und Vogelschießen. Es ist das Engagement unzähliger Ehrenamtlicher, die ihre Zeit investieren, um diese Feste Jahr für Jahr möglich zu machen. Es ist die Freude am Miteinander, das Wiedersehen mit alten Freunden und das Gefühl, Teil einer starken Gemeinschaft zu sein.
Gerade in einer Zeit, in der vieles schneller und anonymer wird, behalten die Schützenfeste ihren besonderen Stellenwert. Sie schaffen Begegnungen, verbinden Generationen und halten ein Brauchtum lebendig, das seit Jahrhunderten fest in Dorsten verankert ist.
Ob beim Auftakt in Deuten, bei den großen Jubiläen, beim seltenen Stadtkaiserschießen in der Feldmark oder beim stimmungsvollen Finale in Rhade: Die Schützenfestsaison 2026 verspricht wieder zahlreiche unvergessliche Momente.
Die Kaue der Zeche Fürst Leopold verwandelt sich wieder in ein riesiges Spielparadies für Kinder: Der beliebte XXL-Hüpfburgen-Spaß ist pünktlich zu den Osterferien zurück in Dorsten – mit neuen Attraktionen und jeder Menge Bewegungsangebot auf großer Fläche.
1800 Quadratmeter voller Bewegung und Abenteuer
Auf rund 1800 Quadratmetern erwartet die Besucher ein buntes Indoor-Paradies mit zahlreichen Hüpfburgen, Rutschen und Hindernisparcours. Ob klettern, rutschen oder toben: Kinder können sich hier nach Herzenslust austoben und immer wieder neue Spielstationen entdecken.
Zu den Highlights zählen verschiedene Themenwelten, große Parcours und spektakuläre Rutschen. Damit bleibt der Aufenthalt abwechslungsreich – auch für Familien, die länger bleiben möchten.
Neue Attraktionen sorgen für frischen Spaß
In diesem Jahr dürfen sich die kleinen Besucher auf mehrere Neuheiten freuen. Statt des bisherigen Wikingerschiffs gibt es nun ein neues Piratenschiff, das schnell zum Mittelpunkt der Spielfläche geworden ist. Zusätzlich sorgen eine neue Dino-Rutsche und eine Krokodilrutsche für noch mehr Action.
Veranstalter Kevin Kiss berichtet, dass gerade diese neuen Attraktionen besonders gut bei den Kindern ankommen und für viel Begeisterung sorgen.
In der Kaue stehen viele verschiedene Spielgeräte zur Verfügung. Foto: Borgwardt
Eintritt gilt den ganzen Tag
Ein großer Vorteil für Familien: Der Eintritt gilt jeweils für den gesamten Tag. Kinder zahlen 9 Euro, Erwachsene 5 Euro. Damit können Besucher die Angebote flexibel nutzen und auch Pausen einlegen.
Für Kindergärten, Schulen und soziale Einrichtungen werden auf Anfrage zudem Sondertarife angeboten.
Alle Infos im Überblick
Der XXL-Hüpfburgen-Spaß findet vom 30. März bis zum 12. April 2026 – also während der gesamten Osterferien – in der Kaue auf Leopold statt.
Geöffnet ist täglich von 12 bis 18 Uhr. Veranstaltungsort ist die Kaue der ehemaligen Zeche Fürst Leopold in Dorsten-Hervest.
Seit April 2025 ist die Vernhold GmbH auch in Dorsten vertreten. Der neue Standort befindet sich weiterhin im Aufbau. Schritt für Schritt entsteht hier eine Niederlassung, die die Werte widerspiegelt, für die Vernhold seit Jahrzehnten steht: Beständigkeit, Qualität und einen partnerschaftlichen Umgang mit Kunden.
Von Beginn an arbeitet das Team in Dorsten eng mit der Hauptverwaltung in Münster zusammen. Dadurch ist gewährleistet, dass Waren, Maschinen und Ausstattung schnell verfügbar sind und flexibel ergänzt werden können. Für viele Kunden wird so erlebbar, wie sich das Angebot kontinuierlich erweitert. Dabei gilt immer der Anspruch, praxisnahe und zuverlässige Lösungen für Betriebe in der Region bereitzustellen.
Vielfältiges Angebot
Das Leistungsspektrum vor Ort umfasst den Verkauf und die Vermietung von Baumaschinen und Baugeräten ebenso wie Baustellenausstattung, Absperrtechnik sowie persönliche Schutz- und Arbeitskleidung. Parallel dazu entsteht eine eigene Werkstatt für Wartung und Reparaturen. Ergänzt wird das Angebot durch einen Lieferdienst für Maschinen sowie Anhänger für den Eigentransport.
Zahlreiche Unternehmen aus Dorsten und Umgebung nutzen bereits die kurzen Wege und die unkomplizierte Abwicklung. Zu ihnen gehören Betriebe aus dem Garten- und Landschaftsbau, dem Straßen- oder Kabelbau sowie aus anderen Bereichen der Branche.
Die Entwicklung vor Ort schreitet weiter voran. Die Werkstatt wird gezielt ausgebaut, um Wartungen und Reparaturen künftig noch schneller und direkt in Dorsten durchführen zu können. Gleichzeitig wächst das Sortiment, und die Mitwagenflotte wird kontinuierlich erweitert.
Dabei bleibt Vernhold seiner Linie treu. Das Unternehmen macht keine großen Versprechen, sondern überzeugt durch verlässliche Arbeit und einen Service, auf den man sich verlassen kann. Genau diese bodenständige Herangehensweise wird von vielen Kundinnen und Kunden besonders geschätzt.
Schon der erste Eindruck überzeugt
Der Standort an der Wienbecke 85, direkt gegenüber dem Baubetriebshof, ist gut erreichbar. Besucher erwartet hier kein fertiges Großprojekt, sondern ein engagiertes Team, das den Standort gemeinsam mit seinen Kunden weiterentwickelt.
Ein Besuch vor Ort zeigt sofort, dass hier etwas mit hohem Qualitätsanspruch und einem klaren Verständnis dafür entsteht, was Betriebe in der Region wirklich benötigen.
Bei der Jahreshauptversammlung des Reitervereins Lippe-Bruch Gahlen e.V. stand neben organisatorischen Themen vor allem die Würdigung langjähriger Mitglieder im Mittelpunkt. Die Versammlung fand am Freitag, 27. März 2026, in der Schenke der Reitanlage an der Nierleistraße statt.
Zunächst befassten sich die anwesenden Mitglieder mit den üblichen Tagesordnungspunkten. Unter anderem wurde über eine neue Satzung diskutiert, die künftig die Vereinsarbeit regeln soll.
Den emotionalen Höhepunkt bildeten anschließend die Ehrungen. Insgesamt 15 Mitglieder erhielten eine Auszeichnung für ihre langjährige Treue zum RV Lipp-Bruch Gahlen.
Für 25 Jahre Mitgliedschaft ehrte der Verein Natalie Börter-Gerwien, Rebecca Romswinkel, Jana Schult, Julia Körber und Helmut Meteling.
Bereits auf 40 Jahre im Reiterverein zurückblicken können Dorothee Baykal, Jens Hoffrogge, Markus Hoffrogge, Sabrina Kleinsteiberg, Detlef Junk, Melanie Schürmann und Mariele Verstegge.
Eine besondere Auszeichnung für ebenfalls 40-jährige Mitgliedschaft erhielten zudem Ulrike Hatkämper, Meike Schimmelpfennig und Bettina Scholten.
Der Verein gratulierte allen Jubilarinnen und Jubilaren herzlich und dankte ihnen für ihre langjährige Verbundenheit.
Nach dem offiziellen Teil ließ man den Abend in geselliger Runde ausklingen. Dabei tauschten die Mitglieder zahlreiche Erinnerungen aus früheren Zeiten aus und blickten gemeinsam auf die Entwicklung des Vereins zurück.
Am Osterwochenende wird der Wittenbrink erneut zur Bühne für internationalen Jugendfußball. Der 1. SC Blau-Weiß Wulfen richtet mit dem „Germany Cup“ ein großes Nachwuchsturnier aus, bei dem Mannschaften aus Frankreich, Belgien, Dänemark, den Niederlanden und Deutschland aufeinandertreffen. In den Altersklassen U10 und U13 erwartet die Zuschauer an zwei Tagen spannender Fußball auf hohem Niveau.
Bereits am Samstag, 4. April, beginnt das Turnier um 8.35 Uhr mit der U10-Konkurrenz. Sieben Teams treten im Modus „Jeder gegen jeden“ gegeneinander an. Im Anschluss starten ab 11.50 Uhr die Spiele der U13-Junioren. Zehn Mannschaften spielen in zwei Gruppen um den Einzug in die Finalrunde, die am Ostersonntag ausgetragen wird. Die Platzierungen eins bis sechs werden dann ab 9 Uhr am Wittenbrink ausgespielt.
Die Sportanlage am Wittenbrink wird am Osterwochenende zum Spielfeld für den Germany Cup 2026. Foto: BW Wulfen
Auch der Gastgeber ist mit eigenen Teams in beiden Altersklassen vertreten und freut sich besonders auf den internationalen Vergleich. „Für unsere Nachwuchsspieler ist das eine ganz besondere Erfahrung“, sagt Thorsten Kichler aus dem Jugendvorstand. Viele der jungen Fußballer stünden erstmals bei einem Turnier mit internationaler Beteiligung auf dem Platz. Entsprechend groß sei die Vorfreude, sich mit starken Teams aus dem Ausland zu messen.
Neben dem sportlichen Wettbewerb versteht der Verein das Jugendturnier auch als wichtigen Beitrag zur Förderung des Jugendfußballs in der Region. Gleichzeitig setzt Blau-Weiß Wulfen auf ein familienfreundliches Umfeld: Ein buntes Rahmenprogramm soll dafür sorgen, dass auch abseits des Spielfelds keine Langeweile aufkommt.
Die Kinder- und Jugendteams von BW Wulfen können wieder ihre Spielfreude beweisen. Foto: BW Wulfen
Spiele mit Wulfener Beteiligung
In der U10 trifft Blau-Weiß Wulfen am Samstag um 8.35 Uhr auf den FC Enghien aus Belgien. Es folgen Begegnungen um 9.31 Uhr gegen SCPB’22 aus den Niederlanden, um 10.33 Uhr gegen den FCV Dender aus Belgien sowie um 11.04 Uhr gegen Greve Fodbold aus Dänemark. Am Sonntag stehen weitere Spiele um 14.06 Uhr gegen Alliance ’22 und um 15.08 Uhr gegen CVV Zwervers, beide aus den Niederlanden, auf dem Programm.
Die U13 startet am Samstag um 15.45 Uhr gegen US Thy-Le-Château 2 aus Belgien. Weitere Partien folgen um 16.54 Uhr gegen Ensted IF aus Dänemark, um 18.03 Uhr gegen vv Zwaagwesteinde sowie um 19.12 Uhr gegen SCPB ’22, beide aus den Niederlanden.
Der Verein hofft an beiden Tagen auf zahlreiche Zuschauer, die die jungen Talente unterstützen und für eine stimmungsvolle Kulisse sorgen.
Der Luftkrieg über Dorsten, Kirchhellen, Dinslaken und Sterkrade wirkt bis in die Gegenwart nach. Wie intensiv ehrenamtliche Forschung dazu heute noch betrieben wird, zeigte ein Vortragsabend in Dorsten, zu dem der Verein für Orts und Heimatkunde Dorsten eingeladen hatte. Zu Gast war die Interessengemeinschaft historische Militärluftfahrt Kirchhellen Dorsten, die seit Jahren zu Flugzeugabstürzen, militärischen Flugbewegungen und Vermisstenfällen aus dem Zweiten Weltkrieg recherchiert.
Dr. Josef Ulfkotte begrüßte die Besucher und stellte den Abend in einen größeren Zusammenhang. Der Vortrag könne auch als Verlängerung der Gedenkfeier zur Bombardierung der Dorstener Altstadt und Wulfens vor 81 Jahren verstanden werden, sagte er. Damit war der Ton gesetzt. Es ging nicht nur um historische Daten und Flugzeugtypen, sondern auch um die Frage, wie lokale Erinnerung lebendig gehalten werden kann.
Dr. Ulfkotte bei der Begrüßung. Foto: Alexander Fichtner
Forschung zwischen Archiv, Luftbild und Fundstück
Seit Jahren arbeitet die Interessengemeinschaft ehrenamtlich an der Rekonstruktion militärischer Luftfahrtgeschichte in der Region. Die Mitglieder werten Archivmaterial aus, vergleichen Luftbilder, sprechen mit Zeitzeugen und untersuchen Fundstücke, deren historische Bedeutung sich oft erst nach aufwendiger Recherche erschließt.
Vortragsstimmung. Foto: Alexander Fichtner
Dabei geht es ausdrücklich nicht nur um Technikgeschichte. Im Mittelpunkt stehen ebenso die Schicksale der beteiligten Menschen. Wer saß in den Maschinen, wo stürzten sie ab, was geschah mit den Besatzungen, und welche Spuren haben die Ereignisse bis heute hinterlassen? Genau diese Verbindung von historischer Kleinarbeit und menschlicher Dimension prägt die Arbeit der Gruppe.
Vier Experten, vier angrenzende Forschungsräume
Als Experten des Abends waren Hans-Josef Lehrich für Kirchhellen, Matthias Hundt für Dorsten, Sascha Weltgen für Dinslaken und Simon Terhardt für Oberhausen Sterkrade beteiligt. Ihre jeweiligen Forschungsgebiete grenzen allesamt an den ehemaligen Flughafen in Dinslaken an.
Hans-Josef Lehrich beim Vortrag über den Flugplatz „Schwarze Heide“. Foto: Alexander Fichtner
Schon vor dem Vortrag machten die Beteiligten deutlich, wie eng die Themen miteinander verwoben sind. Einer der Sprecher sagte: „Unser gemeinsamer Start vor zig Jahren war, dass wir alle vier in der Recherche involviert waren.“ Aus dieser gemeinsamen Arbeit hätten sich dann mehrere Schwerpunkte entwickelt.
Flakthema zugunsten des Regionalbezugs gestrichen
Ursprünglich war der Abend breiter angelegt. Neben dem Flugplatz Kirchhellen und den Abstürzen im Raum Dorsten sollte auch der alliierte Luftangriff auf Dorsten am 22. März 1945 ausführlich beleuchtet werden. Zudem spielte in der Arbeit der Gruppe auch das Thema Flak lange eine wichtige Rolle.
Geborgene Wrackteile. Foto: Alexander Fichtner
Für den aktuellen Abend mussten die Organisatoren jedoch straffen. Aus Zeitgründen wurde der dritte Themenblock Flak kurzfristig gestrichen. So blieb mehr Raum für die beiden verbliebenen Schwerpunkte und deren direkten Bezug zur Region.
Flugplatz Kirchhellen als Ausgangspunkt
Zum Auftakt stand der Flugplatz Kirchhellen im Mittelpunkt. Dieses zentrale Feld wurde bewusst kompakt vorgestellt. Gerade weil der Flugplatz für viele militärische Bewegungen in der Region ein entscheidender Bezugspunkt war, bildet er bis heute einen Schlüssel zum Verständnis der damaligen Ereignisse.
Begleitet wurde der Vortragsabend von einer kleineren Ausstellung. Anders als bei früheren Gelegenheiten fiel sie schlanker aus, weil vor Ort weniger Platz zur Verfügung stand. Dennoch konnten Besucher Fundstücke und Dokumente in Augenschein nehmen und sich so auch jenseits der Vorträge ein Bild von der Forschungsarbeit machen.
Noch immer gelten Maschinen und Besatzungen als vermisst
Besonders eindrücklich war der Themenblock zu Flugzeugabstürzen im Raum Dorsten. Hier wurde deutlich, dass die Forschung keineswegs abgeschlossen ist. Noch heute beschäftigen die Gruppe mehrere Fälle, bei denen Maschinen oder Besatzungsmitglieder als vermisst gelten.
Blick auf alte Akten. Foto: Alexander Fichtner
In einem der Vorgespräche hieß es, aktuell arbeite man noch an zwei Jagdflugzeugen, die im Grenzbereich zu Dorsten abgestürzt seien. Sascha Weltgen sprach von mehreren offenen Fällen. Besonders nannte er einen Piloten namens Eriksen, dessen Maschine im März 1945 abgeschossen worden sei. Er gelte bis heute als vermisst. Auch ein kanadischer Flieger gehöre zu den ungeklärten Schicksalen, mit denen sich die Forscher weiter beschäftigen.
Warum Jagdflugzeuge oft spurlos verschwinden
Die Suche nach Absturzstellen ist nach acht Jahrzehnten schwierig. Besonders bei Jagdflugzeugen stoßen die Forscher immer wieder an Grenzen. „Wenn die abstürzen, gehen die meistens senkrecht runter und sind im Boden verschwunden“, schilderte einer der Beteiligten. Was auf alten Aufnahmen oder in Akten spektakulär erscheint, sei vor Ort oft nur noch als kleine Bodenveränderung erkennbar.
Bei Bombern sieht das anders aus. Sie hinterließen meist größere Trümmerfelder, wodurch Absturzstellen eher lokalisierbar sind. Doch auch dort fehlt häufig Gewissheit, weil frühere Zeugenangaben ungenau blieben oder sich Landschaften über Jahrzehnte stark verändert haben.
Forschung als Dienst an Erinnerung und Familiengeschichte
Die Arbeit der Gruppe zielt deshalb nicht nur auf historische Vollständigkeit. Sie will auch Klarheit schaffen für Orte, Gemeinden und manchmal sogar für Familien. Das Ziel sei, Absturzstellen zu lokalisieren, Maschinen zu identifizieren und das Schicksal der Besatzungen nachvollziehbar zu machen.
Einblicke in die Ausstellung. Foto: Alexander Fichtner
Dass solche Recherchen konkrete Folgen haben können, zeigt die Erinnerung an frühere Projekte in der Region. Erwähnt wurde unter anderem eine Gedenksteinlegung in Reken im vergangenen Jahr. Solche Momente markieren für die Forscher den Punkt, an dem aus Archivarbeit sichtbare Erinnerungskultur wird.
Luftkriegsgeschichte aus Dorsten, die bis heute nachwirkt
Auch wenn der neu konzipierte Vortrag zum Luftangriff auf Dorsten am 22. März 1945 am Ende nicht gehalten wurde, blieb dessen historische Bedeutung im Raum präsent. Matthias Hundt arbeitet dazu seit Langem und wertet immer wieder neue Dokumente aus, darunter auch Berichte von Bomberbesatzungen über ihre Einsätze und Beobachtungen.
So zeigte der Abend insgesamt, dass die Luftkriegsgeschichte der Region noch längst nicht abgeschlossen erzählt ist. Zwischen Dorsten, Kirchhellen, Dinslaken und Sterkrade stoßen die Forscher immer wieder auf Spuren, die neue Fragen aufwerfen. Gerade darin liegt die besondere Kraft solcher Vorträge. Sie holen ein fern scheinendes Kapitel der Geschichte zurück in die Gegenwart der Region.
Die Osteraktion am Wulfener Wappenbaum hat sich längst als feste Größe im Veranstaltungskalender etabliert. Auch in diesem Jahr lädt der Wulfener Wappenbaum Verein (WWV) am Ostersonntag wieder Kinder und Familien in den Park rund um den Wappenbaum ein.
Zwischen 11 und 13 Uhr dürfen sich die jüngsten Besucher auf eine fröhliche Ostertüten-Suche freuen. Wie in den vergangenen Jahren werden im Park zahlreiche bunt gefüllte Tüten versteckt, die darauf warten, entdeckt zu werden. Die Aktion richtet sich vor allem an Kinder und sorgt regelmäßig für leuchtende Augen und eine lebendige Atmosphäre im Quartier.
Bewährtes Konzept mit viel Herzblut
Was vor einigen Jahren als kleine Idee begann, ist heute ein beliebter Treffpunkt für viele Familien aus Wulfen und darüber hinaus. Der Verein setzt dabei weiterhin auf ein bewährtes Konzept: Pro Kind gibt es eine Tüte, solange der Vorrat reicht. So soll sichergestellt werden, dass möglichst viele Kinder an der Osterfreude teilhaben können. „Es geht uns um Fairness und Freude für alle“, betont der Vorsitzende Reiner Schulze-Tenberge.
Auch das gesellige Miteinander kommt nicht zu kurz. Während die Kinder auf Entdeckungstour gehen, bietet sich für Eltern, Großeltern und Besucher die Gelegenheit zu Gesprächen bei einer entspannten Atmosphäre im Park.
Solche Ostertütchen warten auf die jungen Gäste. Foto: Borgwardt
Starke Unterstützung aus der Region
Möglich wird die 4. Osteraktion am Wulfener Wappenbaum erneut durch die Unterstützung engagierter Partner aus der Region. In diesem Jahr zählen die Sparkasse Vest, die Vereinte Volksbank, Ergotherapeutin Lisa Wieschenberg, die Orthopädiepraxis Große-Ophoff sowie die Stiftsquelle zu den Unterstützern der Veranstaltung. Sie tragen mit ihrem Engagement dazu bei, dass die Aktion auch 2026 wieder stattfinden kann.
Nach dem großen Zuspruch in den vergangenen Jahren rechnen die Organisatoren erneut mit vielen Besucherinnen und Besuchern. Der Wulfener Wappenbaum Verein freut sich darauf, erneut zahlreiche Familien im Park begrüßen zu dürfen und gemeinsam einen fröhlichen Ostersonntag zu erleben.
Die Küche ist längst mehr als ein Ort zum Kochen. Sie ist Treffpunkt, Arbeitsplatz, Lebensmittelpunkt. Entsprechend verändern sich auch die Ansprüche. Funktionalität bleibt wichtig, doch Design, Nachhaltigkeit und Individualität rücken immer stärker in den Fokus. Wer heute eine neue Küche plant, denkt ganzheitlich – und genau das spiegeln die aktuellen Küchentrends wider.
Offene Räume und fließende Übergänge
Der Trend zur offenen Wohnküche hält weiter an. Küchen verschmelzen zunehmend mit dem Wohn- und Essbereich. Klare Linien, harmonische Farbkonzepte und durchdachte Raumlösungen sorgen dafür, dass sich die Küche nahtlos in das Gesamtbild einfügt.
Dabei geht es nicht nur um Optik. Offene Küchen fördern das Miteinander. Kochen wird zum gemeinsamen Erlebnis, Gespräche entstehen ganz nebenbei. Die Küche wird zum sozialen Mittelpunkt des Hauses.
Jeder Raum hat seine eigene Charakteristik, die Küche ganz besonders!
Lassen Sie Ihre Küche zum Kommunikationsmittelpunkt des Hauses werden.
Bereits seit dem Jahr 1957 gestalten wir detailverliebt den Lebensraum Küche und sind bekannt für Qualität nach Maß.
Wir bieten einen A-Z-Service von der Vor-Ort-Beratung, über Planung und Aufmaß bis hin zur Fertigstellung. Erschaffen Sie gemeinsam mit uns per 3D-Computerplanung Ihre neue Küche. Ihre Wünsche sind unsere tägliche Motivation, noch besser zu werden.
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Natürlichkeit und warme Materialien
Holz, Stein und matte Oberflächen bestimmen das Bild moderner Küchen. Warme Farbtöne wie Sand, Beige oder sanfte Erdtöne lösen das lange dominierende Hochglanz-Weiß zunehmend ab. Das Ergebnis wirkt wohnlicher und weniger technisch.
Auch bei den Materialien wächst das Bewusstsein für Nachhaltigkeit. Langlebigkeit, Qualität und ressourcenschonende Produktion spielen bei vielen Kaufentscheidungen eine zentrale Rolle. Küchen sollen nicht nur schön sein, sondern auch dauerhaft überzeugen.
Technik, die den Alltag erleichtert
Moderne Küchen sind heute smarter denn je. Vernetzte Elektrogeräte, intelligente Beleuchtung und durchdachte Stauraumlösungen sorgen für mehr Komfort im Alltag. Backofen, Kühlschrank oder Dunstabzug lassen sich teilweise per App steuern oder passen sich automatisch an die Nutzungsgewohnheiten an.
Doch nicht jede Innovation muss sichtbar sein. Viele technische Lösungen verschwinden bewusst im Hintergrund. Push-to-open-Systeme, grifflose Fronten und integrierte Geräte sorgen für ein aufgeräumtes Gesamtbild.
Deine neue Küche – Knüfer Küchen für Schermbeck & die Region
Bei Knüfer Küchen verwandeln wir Küchenträume in Lebensräume. Wir begleiten Sie persönlich bei der Gestaltung Ihres neuen Lieblingsplatzes – von der ersten Skizze bis zum ersten Kochen. Ob minimalistische Designküche oder gemütlicher Familientreffpunkt: Wir beraten Sie individuell und herstellerunabhängig.
Unser Portfolio vereint hochwertige Einbauküchen, smarte Elektrogeräte und exklusive Materialkonzepte. Neben der präzisen Planung bieten wir Ihnen das volle Service-Paket: fachgerechte Montage und innovative Lösungen für mehr Ergonomie und Komfort im Alltag.
Lassen Sie sich in unserer Ausstellung inspirieren und erleben Sie, wie Qualität auf Leidenschaft trifft. Beratung auf Augenhöhe – direkt bei Ihnen in der Nachbarschaft.
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Ergonomie und individuelle Planung
Standardlösungen haben ausgedient. Jede Küche wird heute auf die Bedürfnisse der Nutzer zugeschnitten. Arbeitshöhen, Laufwege und Stauraum werden individuell geplant, um den Alltag so angenehm wie möglich zu gestalten.
Besonders gefragt sind flexible Konzepte: höhenverstellbare Elemente, modulare Schränke oder multifunktionale Inseln. Sie ermöglichen es, die Küche an unterschiedliche Lebenssituationen anzupassen – vom Familienhaushalt bis zum Single-Apartment.
Farbe bekennen
Neben natürlichen Tönen gewinnen auch mutigere Farben an Bedeutung. Dunkle Küchen in Anthrazit oder Schwarz wirken elegant und modern. Akzente in Grün, Blau oder sogar Terrakotta setzen gezielte Highlights.
Wichtig bleibt dabei ein stimmiges Gesamtbild. Farben werden bewusst eingesetzt und oft mit neutralen Elementen kombiniert, um eine ausgewogene Atmosphäre zu schaffen.
Unser Küchenstudio Dorsten ist der perfekte Ort, um Ihre Küchenträume Wirklichkeit werden zu lassen.
Mit über 100 Jahren Erfahrung im Möbelgeschäft verstehen wir die Bedeutung der Küche als Herzstück des Hauses. Wir bieten eine einzigartige Auswahl an hochwertigen Küchenlösungen, darunter exklusive Prisma Küchen und Nolte Küchen – renommierte Marken, die für Innovation, Qualität und zeitloses Design stehen.
Treten Sie ein in unser Küchenstudio Dorsten und entdecken Sie eine inspirierende Vielfalt an Küchenstilen, von modern und minimalistisch bis hin zu zeitlos klassisch. Wir verstehen, dass die Küche nicht nur ein Ort zum Zubereiten von Mahlzeiten ist, sondern auch ein Raum für geselliges Beisammensein und gemeinsame Erlebnisse. Deshalb legen wir großen Wert darauf, Küchen zu gestalten, die nicht nur funktional, sondern auch ästhetisch ansprechend sind.
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Die Küche als Lebensraum
Am Ende steht eine klare Entwicklung: Die Küche wird persönlicher. Sie spiegelt den Lebensstil ihrer Nutzer wider und verbindet Funktion, Design und Atmosphäre.
Ob minimalistisch, gemütlich oder technisch hochmodern – die Möglichkeiten sind vielfältiger denn je. Wer heute eine neue Küche plant, investiert nicht nur in Möbel, sondern in Lebensqualität.
Die Stadt Dorsten kann ihren Haushalt für das Jahr 2026 umsetzen. Die Kommunalaufsicht des Kreises Recklinghausen hat den beschlossenen Haushaltsentwurf ohne Auflagen genehmigt. Damit bleibt die Stadt zunächst voll handlungsfähig, obwohl die finanzielle Lage weiterhin angespannt ist.
Genehmigung ohne Auflagen – wichtige Voraussetzung für die Stadt
Die Genehmigung durch den Kreis ist ein entscheidender Schritt für die Arbeit von Verwaltung und Politik. Ohne diese Zustimmung wäre die Stadt in ihren Handlungsmöglichkeiten deutlich eingeschränkt. So kann Dorsten auch 2026 Investitionen tätigen, Projekte umsetzen und laufende Aufgaben erfüllen.
Defizit bleibt deutlich im zweistelligen Millionenbereich
Trotz der Genehmigung zeigt ein Blick in die Zahlen, wie angespannt die Situation ist. Nach aktueller Planung wird Dorsten das Jahr 2026 mit einem Defizit von rund 34 Millionen Euro abschließen. In dieser Summe sind bereits Einsparungen von etwa 6,4 Millionen Euro enthalten, die im laufenden Betrieb erwirtschaftet werden sollen.
Die Stadt greift damit erneut auf Rücklagen zurück, die in den vergangenen Jahren aufgebaut wurden. Diese stammen unter anderem aus dem landesweiten Stärkungspakt Stadtfinanzen, aus stabilen Einnahmen und aus konsequentem Sparen.
Rücklagen sichern aktuell die Handlungsfähigkeit
Im Vergleich zu vielen anderen Kommunen in Nordrhein-Westfalen steht Dorsten damit noch relativ stabil da. Die vorhandenen Reserven ermöglichen es, die aktuellen Defizite auszugleichen und weiterhin eigenständig zu handeln.
Doch dieser Spielraum ist begrenzt. Der Kreis Recklinghausen weist in seiner Genehmigung ausdrücklich darauf hin, dass die Rücklagen in den kommenden Jahren voraussichtlich aufgebraucht werden. Danach wäre die Stadt nicht mehr in der Lage, ihre Defizite aus eigener Kraft zu decken.
Warnung vor Haushaltssicherungskonzept
Sollte sich die Entwicklung wie prognostiziert fortsetzen, droht Dorsten ein Haushaltssicherungskonzept. Dieses würde tiefgreifende Einschnitte bedeuten. Freiwillige Leistungen könnten stark reduziert werden, und auch Steuererhöhungen wären dann wahrscheinlich.
Die Kommunalaufsicht nennt mehrere Risikofaktoren, die die Haushaltsentwicklung zusätzlich belasten könnten. Dazu gehören unsichere Steuereinnahmen, steigende Personalkosten, höhere Zinsen, wachsende Energiekosten sowie die Auswirkungen von Inflation. Auch die steigenden Sozialausgaben und Umlagen an Kreis und Landschaftsverband spielen eine wichtige Rolle.
Stadt sieht Verantwortung weiterhin bei Bund und Land
Bürgermeister Tobias Stockhoff und Kämmerer Karsten Meyer sehen die strukturellen Ursachen weiterhin außerhalb der Stadt. Beide verweisen darauf, dass die Kommunen immer mehr Aufgaben übernehmen müssen, ohne ausreichend finanziell ausgestattet zu werden.
Stockhoff erklärt: „Mit der Hilfe bei den Altschulden der Kommunen und Mitteln aus dem Investitionspaket hat das Land NRW zwar Schritte in die richtige Richtung gemacht. Diese Vorteile werden aber durch zahlreiche pflichtige Mehrausgaben neutralisiert. Wir haben damit am Ende keinen Euro mehr in der Tasche, sondern machen nur etwas weniger neue Schulden.“
Er fordert deshalb erneut ein stärkeres Engagement des Bundes. Die Städte müssten so finanziert werden, dass sie ihre Aufgaben auch erfüllen können.
Bürgermeister Tobias Stockhoff und Stadtkämmerer Karsten Meyer, hier auf einem Archivbild. Foto: Archiv / Borgwardt
Dank an Kreis Recklinghausen
Abschließend danken Bürgermeister und Kämmerer der Kommunalaufsicht sowie dem Kreis Recklinghausen für die zügige Bearbeitung des Haushalts. Die schnelle Genehmigung schaffe Planungssicherheit für die kommenden Monate.
Einordnung: Lage bleibt angespannt
Die Genehmigung des Haushalts ist für Dorsten ein wichtiges Signal. Sie bedeutet jedoch keine Entwarnung. Die strukturellen Probleme bleiben bestehen, und die finanziellen Spielräume werden in den kommenden Jahren weiter schrumpfen.
Eine ausführliche Analyse der Haushaltslage und der Auswirkungen für die Bürgerinnen und Bürger finden Sie in unseren weiteren Artikeln zum Thema.