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Die Kläranlagen des Lippeverbandes – Wie „Pommes rot-weiß“ das Abwasser reinigt

So groß und vor allem so automatisiert und digitalisiert habe ich mir die Kläranlage in Holsterhausen nicht vorgestellt. Klärmeister Christian Wolf erklärt mir zunächst theoretisch und sehr verständlich die einzelnen Stufen der Reinigung, die ich an den einzelnen Punkten auf dem Auftaktfoto verfolgen konnte.

Der Lippeverband feierte letzten Monat sein hundertjähriges Bestehen. Zu seinem bekanntesten Projekt in den vergangenen Jahren gehörte der Lippe-Polder-Park. Neben zwei Kläranlagen in Holsterhausen und Wulfen, die unser Abwasser reinigen, betreibt der Verband mehr als ein Dutzend Pumpwerke, mit denen die vom Bergbau beeinträchtigten Poldergebiete künstlich entwässert werden.

Die leistungsstärkste Anlage hierbei ist das Pumpwerk Dorsten-Hammbach. Es kann pro Sekunde maximal 17.000 Liter heben und entwässert eine Fläche von 14.800 Hektar. Deichschutz-, Sanierungs- und Renaturierungsmaßnahmen, etwa am Rapphofs-Mühlenbach, gehören ebenso zum Aufgabenfeld des Lippeverbands wie der Betrieb umfangreicher Kanal- und Pumpennetze.

Die Dorstener Wasserfälle fördern übrigens das Wasser des alten Hammbachs in den neuen Flussverlauf. Das gereinigte Wasser aus dem Klärwerk wird dagegen unter der nahegelegenen Brücke eingeleitet. Aber dazu später mehr.

Kläranlage Dorsten Holsterhausen
Die Kläranlage in Holsterhausen. Luftbild: EGLV

Rundgang mit dem Klärmeister

Der Klärmeister zeigt mir bei unserem Rundgang über das Werksgelände die einzelnen Schritte der vorher besprochenen Reinigung. Die mechanische Reinigung geschieht durch zwei Rechen mit kleiner werdenden Maschenweiten. Hier wird alles aufgefangen, was eine bestimmte Größe besitzt, also das, was absichtlich oder unbeabsichtigt in Toiletten geworfen wird: Gebisse oder aber auch Äste und Steine aus Regenwasserrohren. Dieses Material wird zur Geruchsvermeidung gewaschen, gepresst und in Containern zur Verbrennung gesammelt. Das Spülwasser fließt zurück in den Reinigungsprozess.

In der zweiten mechanischen Stufe werden Sand und kleinere Steine aufgefangen, gewaschen und oft im Landschaftsbau weiterverwendet. In der Kläranlage Dorsten-Holsterhausen wurden im Jahr 2024 insgesamt 10.332.351 Kubikmeter Abwasser für 137.000 Einwohnerwerte (Menschen plus Industrieunternehmen) gereinigt. Im Durchschnitt flossen der Kläranlage im Jahr 2023 rund 265 Liter Abwasser pro Sekunde zu. In der Kläranlage Dorsten-Wulfen waren es bei 30.000 Einwohnerwerten 3.861.090 Kubikmeter. Hier flossen im genannten Zeitraum im Durchschnitt der Kläranlage rund 100 Liter Abwasser pro Sekunde zu.

Das so von sichtbaren Fremdkörpern entfernte Wasser wird anschließend in großen Becken für bis zu sechs Stunden beruhigt, sodass sich der Primärschlamm am Boden absetzen kann. „Täglich fallen in Holsterhausen etwa 75 Tonnen dieses Schlamms an, der später zur Biogasproduktion genutzt wird“, erzählt mir Christian Wolf. Woraus diese organische Masse besteht, das können Sie sich sicher denken, dazu muss ich jetzt nicht ins Detail gehen.

Die ideale „Pommestüte“

Wir sind beim biologischen Reaktor, dem Herz der Anlage, angelangt. Hier kommt im „puren“ Abwasser nun die „Pommestüten-Metapher“ zum Einsatz. Damit erklärt der Klärmeister anschaulich das ideale Nährstoffverhältnis für die Mikroorganismen, die das Wasser biologisch reinigen. „Wir essen gerne Pommes rot-weiß im Verhältnis 100/5/1. So schmecken sie uns am besten und dieses Verhältnis mögen auch die Bakterien im Reaktor. Haben wir zu viel Mayonnaise (Phosphor) beziehungsweise Ketchup (Stickstoff) oder gar zu wenig Pommes, sprich Kohlenstoff, in unserer Tüte, dann essen wir sie möglicherweise nicht leer.“

Kläranlage Dorsten
Das „Pommes-Prinzip“. Grafik: privat

Reiner als das Lippe-Wasser

Auch seine nachfolgenden Erklärungen sind sehr verständlich und einprägsam. „Im Vergleich dazu reagieren die Mikroben, indem sie ihre Arbeit nicht gut ausführen. Um sie wieder zu motivieren, regulieren wir mit Essigsäure oder Eisensalzen nach. Haben die Bakterien ihre Arbeit gut erfüllt, dann ist das Resultat am Ende biologisch reiner als das Lippewasser selbst. Proben des eigeleiteten Wassers werden sowohl vom NRW-Umweltministerium als auch vom hauseigenen Labor ständig überprüft.“

Der 54-Jährige fährt fort: „Während wir das gereinigte Wasser bereits 24 Stunden nach der Toilettenspülung in die Lippe leiten, dauert die Gasproduktion aus der verbliebenen Biomasse dagegen etwa 14 Tage. Bei 37 Grad Celsius entsteht in den Faulbehältern aus den 160 m³ Schlamm und Biomasse schließlich Methan, mit dem wir unsere Motoren antreiben. Übrig bleibt ein torf- und joghurtartiger Rest, der in Zentrifugen erneut entwässert und in der hauseigenen Verbrennungsanlage in Bottrop thermisch verwertet wird.“

Ich konnte mich selbst davon überzeugen, dass dieses Material nicht unangenehm, sondern eher nach Wald riecht. Ich war zudem überrascht, dass das Abwasser in nur wenigen Schritten umweltfreundlich gereinigt und die enthaltenen Stoffe wiederverwendet werden. „Unser Zielgedanke für 2028 ist es, Energiespeicher aus regenerativen Energien zu betreiben, um autark zu werden“, nennt der Klärmeister die Pläne für die Zukunft.

Veranstaltungs-Tipp: Tag der offenen Tür an der Kläranlage

Am 26. April wird es anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Lippeverbandes von 11 bis 16 Uhr einen „Tag der offenen Tür“ auf der Kläranlage Holsterhausen, Baldurstraße 79, geben.

Aus der Lokallust Dorsten

Dieser Beitrag gehört zu den Lokallust-Inhalten auf Dorsten-Online.

„Mobbing betrifft viele“: Stockhoff setzt beim Filmdreh ein Zeichen

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Mobbing ist oft leise, aber die Folgen sind laut. In Dorsten wird das Thema jetzt bewusst in den Mittelpunkt gerückt. Bürgermeister Tobias Stockhoff steht dafür sogar selbst vor der Kamera und unterstützt ein Filmprojekt, das Kinder und Jugendliche stärkt.

Dreh zwischen Jugendlichen und Kamera

Klappe, Kamera, mehrere Anläufe. Mitten im Geschehen steht Tobias Stockhoff und probiert eine Szene erneut. Routine bei öffentlichen Auftritten bringt er mit, doch die Situation im Kreis junger Teilnehmender verlangt Konzentration.

Bürgermeister Tobias Stockhoff steht beim Filmprojekt gegen Mobbing in Dorsten umringt von Kindern und Jugendlichen vor der Kamera
©Babette Montemurri

Am Donnerstag begleitet der Bürgermeister ein Filmprojekt im Rahmen des Kulturrucksacks 2026. Kinder und Jugendliche entwickeln gemeinsam mit der VHS sowie der Kinder- und Jugendkultur Dorsten Szenen, die sich mit Mobbing auseinandersetzen.

Die Kamera läuft, die Jugendlichen beobachten aufmerksam. Auch der Bürgermeister wird Teil der Szene. Mehrere Anläufe sind nötig, bis alles sitzt.

„Mobbing darf nicht im Dunkeln bleiben“

Warum ihm das Projekt wichtig ist, erklärt Stockhoff im Gespräch: „Mobbing betrifft immer mehr Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene. Ich finde es gut, dass VHS und Kinder- und Jugendkultur Dorsten das Thema im Rahmen des Kulturrucksacks 2026 mit einem Filmprojekt aufgreifen.“

Seine Hoffnung sei, dass Kinder und Jugendliche den Film gemeinsam mit Eltern, Lehrkräften oder Vereinsverantwortlichen sehen und ins Gespräch kommen. „So kann das Thema sichtbar werden, Betroffene können sich eher öffnen und Prävention greifen, damit Mobbing gar nicht erst entsteht.“

Bürgermeister Stockhoff aus Dorsten dreht mit Jugendlichen einen Film
©Babette Montemurri

Austausch als Ziel des Projekts

Im Mittelpunkt steht nicht nur der Film selbst, sondern vor allem der Austausch danach. Stockhoff betont, wie wichtig niedrigschwellige Angebote seien, die Gespräche anstoßen.

Der Film soll Hemmschwellen abbauen und dazu ermutigen, eigene Erfahrungen zu teilen. Gerade im gemeinsamen Austausch, etwa mit Eltern, Lehrkräften oder im Verein, könnten Situationen besser eingeordnet und Unterstützung gefunden werden.

Das Projekt zeigt, wie kulturelle Arbeit konkrete gesellschaftliche Themen aufgreift. Und wie wichtig es ist, hinzuschauen, bevor aus kleinen Konflikten ernsthafte Probleme werden.

Kommentar: Warum Dorsten mehr kann, als viele auf den ersten Blick sehen

Neue Zahlen zeigen: Dorsten ist als Wohnort stark, bleibt lebenswert und hat gute Chancen für die kommenden Jahre.

Ein Gastkommentar von Andreas Heuser

Dorsten ist keine Stadt, die laut sein muss, um zu überzeugen. Vieles wirkt hier auf den ersten Blick ruhig, bodenständig und vertraut. Aber genau darin liegt eine Stärke. Denn wer sich die aktuellen Zahlen einmal genauer anschaut, erkennt schnell: Dorsten hat mehr zu bieten, als man zunächst vermutet.

Vor allem beim Wohnen zeigt sich, warum viele Menschen gern hier leben. In Dorsten wohnen aktuell 75.441 Menschen. Gleichzeitig gibt es gut 38.000 Wohnungen im Stadtgebiet. Das zeigt: Dorsten ist als Wohnort breit aufgestellt und für viele Menschen ein wichtiger Lebensmittelpunkt. Hinzu kommt, dass die durchschnittliche Miete bei 7,65 Euro pro Quadratmeter liegt und der Kaufpreis für Wohnraum im Schnitt bei 2.172 Euro. In Zeiten, in denen Wohnen in vielen Städten immer teurer wird, ist das ein echter Pluspunkt.

Wirtschaftliches Potential

Auch wirtschaftlich lohnt sich der Blick auf die Zahlen. Besonders auffällig ist die Kaufkraft. Sie stieg von 1.860 im Jahr 2020 auf 2.324 im Jahr 2025. Auch die einzelhandelsrelevante Kaufkraft legte spürbar zu – von 516 auf 647. Das zeigt: In Dorsten steckt wirtschaftliche Stärke. Davon können Geschäfte, Gastronomie und Angebote vor Ort profitieren.

Ein weiterer Bereich mit positiver Entwicklung ist der Tourismus. Nach dem Rückgang im Jahr 2020 haben sich die Werte wieder erholt. Die Gästeankünfte stiegen von 19 auf 31, die Übernachtungen von 48 auf 69. Gleichzeitig wuchs das Angebot bei den Gästebetten wieder auf 515. Dorsten ist zwar keine klassische Touristenstadt, aber die Zahlen zeigen, dass sich auch hier wieder etwas bewegt.

Natürlich gibt es nicht nur gute Nachrichten. 21.640 Menschen arbeiten in Dorsten, gleichzeitig liegt der Pendlersaldo bei minus 7.012. Viele wohnen also gern hier, fahren zum Arbeiten aber in andere Städte. Auch die Arbeitslosenquote von 8,82 Prozent zeigt, dass Dorsten wirtschaftlich weiter dranbleiben muss.

Dorsten startet nicht bei Null

Gerade das macht die Entwicklung der Stadt so spannend. Dorsten startet nicht bei null. Die Stadt hat eine solide Basis: bezahlbareres Wohnen, steigende Kaufkraft und eine Entwicklung, die in mehreren Bereichen in die richtige Richtung geht. Es geht also nicht darum, alles neu zu machen, sondern das Gute gezielt weiter auszubauen.

Der Blick nach vorn bleibt deshalb positiv. Dorsten bringt viele gute Voraussetzungen mit und kann auf einer stabilen Grundlage weiter aufbauen. Wenn es gelingt, diese Stärken noch stärker in Arbeitsplätze, lebendige Angebote und neue Impulse für die Stadt umzusetzen, hat Dorsten beste Chancen, seinen Weg erfolgreich weiterzugehen.

Vermisster 66-Jähriger aus Dorsten tot aufgefunden – Fahndung beendet

Die Suche nach dem seit Mitte März vermissten 66-jährigen Dorstener ist beendet. Wie die Polizei am Donnerstag (2. April) mitteilt, wurde der Mann inzwischen tot aufgefunden. Die Polizei bestätigte, dass es sich bei dem am 24. März gefundenen Körper im Kanal um den gesuchten Mann handelte.

Der Senior war bereits am 9. März zu einer längeren Fahrt aufgebrochen und sollte am 13. März zurückkehren. Nachdem er nicht nach Hause kam, meldeten Angehörige ihn am 14. März als vermisst. In den folgenden Tagen suchte die Polizei intensiv nach dem Mann – unter anderem auch mit Unterstützung eines Hubschraubers.

Nun steht fest: Die Fahndung ist abgeschlossen. Der 66-Jährige konnte nur noch tot aufgefunden werden.

Untersuchung eines Körpers im Kanal bestätigte Identität

Weitere Angaben zu den Umständen machte die Polizei zunächst nicht. Auf Nachfrage bestätigte eine Polizeisprecherin, dass es sich bei dem Leichenfund an der Schleuse vom 24. März um die sterblichen Überreste des Gesuchten handelt. Dies hätten gerichtsmedizinische Untersuchungen ergeben.

Die Polizei Recklinghausen bedankt sich bei allen, die die Suche unterstützt und Hinweise gegeben haben.

Kulturrucksack 2026 Dorsten startet mit 20 kostenlosen Kreativprojekten

Der Kulturrucksack 2026 in Dorsten ist gestartet und bietet wieder ein vielfältiges Programm für Kinder und Jugendliche. 20 kostenfreie Projekte laden zum Mitmachen ein. Die Leiterin der Kinder- und Jugendkultur, Anke Klapsing-Reich, stellt das Programm vor.

Kulturrucksack 2026 in Dorsten bietet breite Auswahl

Der Kulturrucksack 2026 in Dorsten ist prall gefüllt. Die städtische Kinder-, Jugend- und Schulkultur Dorsten hat gemeinsam mit lokalen Partnern ein umfangreiches Programm zusammengestellt. Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren können aus 20 Projekten wählen. Der Kulturrucksack 2026 in Dorsten setzt erneut auf Vielfalt. Neben klassischen Kreativangeboten gibt es auch besondere Projekte wie das Filmprojekt „Mut gegen Mobbing“.

Anke Klapsing-Reich stellt das Programm vor und sagt zum dazugehörigem Projekt „Mut gegen Mobbing“: „Wir freuen uns total, dass dieses Projekt im Rahmen des Kulturrucksacks NRW stattfinden kann“.

Kulturrucksack Dorsten 2026-Gefördert vom Land NRW
©NRW

Kreative Projekte

Weitere Angebote reichen von Naturerlebnissen bis hin zu künstlerischen Workshops. So lädt das Jugendhaus Rottmannshof zu „Wildniskinder“-Touren ein. Die Biologische Station bildet Jugendliche zu Pilz-Coaches aus.

Auch künstlerisch gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Ob Flower-Power-Collagen, Streetart im Stil von Banksy, Schreibwerkstätten oder Theaterprojekte, der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt.

Handwerk, Technik und Geschichte erleben

Der Kulturrucksack 2026 in Dorsten spricht auch technisch und handwerklich Interessierte an. Jugendliche können eigene Modellbauschiffe bauen, Stehlampen aus Holz gestalten oder eine kubanische Cajinto herstellen.

Wer sich für Geschichte interessiert, kann im Stadtarchiv auf Spurensuche gehen und die „Schatzkammer Dorstens“ entdecken.

Abschlussveranstaltung im November

Ein Höhepunkt des Kulturrucksackjahres ist die Abschlusspräsentation am 21. November 2026 um 15 Uhr im Treffpunkt Altstadt. Dort zeigen die Teilnehmenden ihre Ergebnisse.

Geplant sind Live-Acts, Videos und Interviews. Ein junges Moderatorenteam führt durch das Programm. Es wurde zuvor in einem Workshop auf den Auftritt vorbereitet.

Viele Partner aus Dorsten beteiligt

Am Kulturrucksack 2026 in Dorsten sind zahlreiche Einrichtungen beteiligt. Dazu zählen unter anderem die Biologische Station Kreis Recklinghausen, das Jugendhaus Rottmannshof, das Haus der Jugend, das Jüdische Museum Westfalen sowie die Stadtbibliothek und die Musikschule.

Anmeldung ab sofort möglich

Anmeldungen für den Kulturrucksack 2026 in Dorsten sind ab sofort möglich. Die Kontaktdaten stehen bei den jeweiligen Kursen. Das vollständige und regelmäßig aktualisierte Programm ist unter www.kulturrucksack-dorsten.de und www.vhsundkultur-dorsten.de/kinder-und-jugendkultur abrufbar.

Die Teilnahme für die Kinder ist bei allen Projekten kostenfrei und wird vom Land gefördert. Und seit 2016 ist die Stadt Dorsten, also die Kinder-, Jugend- und Schulkultur, die das organisiert, sitzt mit im Boot des Kulturrucksackprojektes.

Mut gegen Mobbing: Filmprojekt in Dorsten begeistert Kinder und setzt starkes Zeichen

Locker beginnt dieser Drehtag am Mittwoch, doch das Thema ist ernst. In der Sporthalle des Petrinum in Dorsten entsteht ein Film, der hinschaut, wo andere oft wegsehen. Beim Projekt „Mut gegen Mobbing“ stehen Kinder gemeinsam vor der Kamera und lernen dabei mehr als nur Schauspiel.

Dreharbeiten mit klarer Botschaft

In der Sporthalle des Petrinum herrscht konzentrierte Stimmung. Kinder laufen ihre Szenen durch, wiederholen Texte, probieren sich aus. Nicht alles klappt auf Anhieb. Mehrere Anläufe sind nötig, bis die Szenen im Kasten sind. „Und Aktion“, ruft die Regisseurin immer wieder.

Mut gegen Mobbing - Kulturrack Dorsten 2026
Foto: Petra Bosse

Gedreht wird eine Klassenszene im Sportunterricht. Die Handlung orientiert sich am Alltag vieler Kinder. Einzelne werden ausgegrenzt, weil sie vermeintlich schlechter sind. Ein Sportlehrer greift ein, erkennt die Situation und spricht das Problem offen an.

„Wir drehen heute eine Klassenszene in der Sporthalle. Die Kinder haben Sportunterricht, und in der Szene wird gezeigt, wie einzelne Kinder ausgegrenzt werden, weil sie zum Beispiel den Ball nicht so weit werfen können wie andere“, erklärt Regisseurin Cirsten Piduhn. „Der Sportlehrer greift ein, erkennt die Situation und spricht das Thema offen an.“

Der Wendepunkt folgt im Spiel: Das zuvor ausgegrenzte Mädchen trifft den Korb. Ein Moment, der alles verändert. „Die ist ja eigentlich richtig gut“, sagen die anderen Kinder und erkennen ihren Fehler.

Kinder drehen Film gegen Mobbing in Dorsten gemeinsam mit Schalke-Torwart Kevin Müller
Kevin Müller in seiner Rolle als Lehrer und Regisseurin Cirsten Piduhn. Foto: Petra Bosse

Prominenter Besuch mit klarer Haltung

Für besondere Aufregung sorgt ein Überraschungsgast: Schalke-Torwart Kevin Müller steht gemeinsam mit den Kindern vor der Kamera und übernimmt die Rolle eines Sportlers.

„Die Kinder haben davon erst kurz vorher erfahren und sich riesig gefreut, dass sie mit einem prominenten Sportler gemeinsam vor der Kamera stehen dürfen“, sagt Babette Montemurri von der VHS Dorsten. Mitten im Dreh nimmt sich Müller Zeit für Gespräche über das Thema Mobbing.

Kevin Müller von Schalke unterstützt Kinder beim Filmprojekt Mut gegen Mobbing in Dorsten
Foto: Petra Bosse

„Persönlich habe ich Mobbing nicht am eigenen Leib erlebt. Aber ich habe in Mannschaften gespielt, wo das definitiv ein Thema war. Für die betroffenen Kinder ist das natürlich sehr schlimm“, sagt Müller.
„Deshalb ist es wichtig, dass wir Kinder darüber informieren und sie im Idealfall schützen.“ Das vollständige Interview mit dem Sportler folgt in einem gesonderten Beitrag.

Film gegen Mobbing
Foto: Petra Bosse

Gemeinschaft statt Konkurrenz

Rund 32 Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren nehmen an dem Projekt teil, die meisten kommen aus Dorsten. Ein Kind ist sogar aus Düsseldorf angereist. Neben den Schauspielrollen gibt es viele weitere Aufgaben. Einige Kinder arbeiten hinter der Kamera, kümmern sich um Technik, Licht oder Ton. So entsteht ein echtes Filmteam.

„Was für mich sehr wichtig war“, sagt Babette Montemurri, freie Mitarbeiterin bei der VHS Dorsten, , „war diese besondere Dynamik innerhalb der Gruppe. Nachdem wir intensiv mit den Kindern gesprochen haben, wurde deutlich, dass wir hier wie eine große Familie zusammenarbeiten.“ Sie habe vor allem beobachtet, wie respektvoll die Kinder beim Dreh miteinander umgingen. „Das fand ich unheimlich bemerkenswert. Alle sind sehr wertschätzend miteinander umgegangen.“

Regisseur Wayne Graves bespricht mit den Kindern die nächste Szene beim Filmdreh
Regisseur Wayne Graves mit den Kindern bei der nächste Szenen beim Filmdreh. Foto: Petra Bosse

Gerade zu Beginn habe es noch unterschiedliche Erwartungen gegeben. „Natürlich war der eine vielleicht ein bisschen traurig, nur eine Nebenrolle zu bekommen, während jemand anderes eine Hauptrolle hatte. Und man hat auch gemerkt, dass Fragen im Raum standen wie: Warum hat sie die Rolle bekommen und ich nicht?“

Durch die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema habe sich die Stimmung jedoch deutlich verändert. „Nachdem wir das wirklich ausführlich besprochen haben, entstand eine sehr positive Grundhaltung. Am Ende war für alle entscheidend, überhaupt Teil des Projekts zu sein und gemeinsam an diesem wichtigen Thema zu arbeiten.“

Kinder beim Dreh gegen Mobbing in Dorsten
Zwei Jungen stehen beim Filmdreh „Mut gegen Mobbing“ vor der Kamera. Pöbeleien und Mobbing gehören für viele Kinder zum Alltag. Foto: Petra Bosse

Kulturprojekt mit Perspektive

Das Filmprojekt ist eine Zusammenarbeit der VHS Dorsten, des Kulturrucksack NRW und der Dorstener Filmfirma Quest Media. Die Teilnahme ist für die Kinder kostenlos. „Ja, also wir freuen uns total, dass dieses Projekt im Rahmen des Kulturrucksacks NRW stattfinden kann“, sagt Anke Klapsing-Reich, Leiterin Kinder- und Jugendkultur
Gedreht wird vom 30. März bis zum 2. April, jeweils von 10 bis 16 Uhr. Geplant ist, den fertigen Film im Dorstener Kino zu zeigen. Mehrere Vorstellungen sind vorgesehen, ein genauer Termin steht noch nicht fest. Angepeilt wird derzeit der Juni.

Kinder spielen eine Sportunterricht Szene beim Filmprojekt Mut gegen Mobbing in Dorsten
Kinder spielen eine Sportunterricht-Szene beim Filmprojekt Mut gegen Mobbing in Dorsten. Foto: Petra Bosse

Ein weiterer Termin steht jedoch schon fest: Am 21. November präsentieren die Kinder ihre Ergebnisse bei der Abschlussveranstaltung des Kulturrucksack-Jahres 2026 im Treffpunkt Altstadt und moderieren dort sogar selbst, verrät Klapsing-Reich.

Mehr als ein Film

Unter der Leitung von Filmemacher Wayne Graves und Regisseurin Cirsten Piduhn entsteht mehr als nur ein Kurzfilm. Das Projekt gibt Kindern Raum, sich mit Mobbing auseinanderzusetzen und eigene Erfahrungen zu reflektieren.

Am Ende geht es nicht nur um eine gelungene Szene. Es geht darum, Haltung zu zeigen. Und darum, den Mut zu finden, nicht wegzuschauen.

#184 Glosse von Anke: Osterzeit im Ursulinenkloster

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Wenn es ostert, dann schweifen meine Gedanken immer wieder in die 1970er Jahre zurück, als ich Schülerin des St. Ursula Gymnasiums war. Damals lebten mehr Ordensfrauen im Konvent als heute. Regelmäßig luden die Nonnen in der Osterzeit ihre Schülerinnen zu Einkehrtagen ins Kloster ein, um gemeinsam den Höhepunkt des Kirchenjahres zu feiern – von Gründonnerstag bis Ostersonntag.

Ich durfte auch einige Male daran teilnehmen, obwohl ich evangelisch war. Ein Umstand, der wieder einmal beweist, wie sehr die Dorstener Ursulinen den durch das Zweite Vatikanische Konzil angestoßenen Wandel begrüßten und mit Überzeugung die Ökumene lebten.

Wir waren in den Internatsräumen untergebracht und nahmen am Leben im Konvent teil. Ein Blick hinter die Klostermauern – wie sieht wohl so ein Nonnenleben aus? Eine spannende Frage, die uns alle neugierig und aufgeregt auf die kommenden Tage machte.

Da waren erst einmal die vielen Gottesdienste: Ich erinnere mich noch sehr lebendig an die Stunden, die wir schon am frühen Morgen in der Klosterkirche verbrachten. Ohne Frühstück zum Gebet – eine ungewohnte Herausforderung, die den Magen knurren und den Kreislauf in den Keller sacken ließ. Wie dankbar waren wir, als wir am nächsten Morgen einige Keksteller entdeckten, die mitfühlende Schwestern für uns in die Teeküche gestellt hatten – als Vorsorge für unerwünschte Notfälle von Unterzuckerung!

Monotomer Gesang und Schlummer auf der Matte

Der monotone Psalmengesang der Schwestern klingt noch heute in meinen Ohren. Ebenso die ruhige Stimme Schwester Magdalenas, die uns bei Meditation und Stilleübungen begleitete. Ausgestreckt auf Gymnastikmatten lagen wir in der alten Schulaula und versuchten uns zu entspannen. Carmen neben mir schien es gelungen zu sein: Sie schnurbelte leise auf der Nachbarmatte, während ich hellwach verstohlen in die Runde blinzelte.

Abends trafen wir uns im Paradies – so der schöne Name des Klosterkirchen-Vorraums – zum Gesprächskreis mit den Schwestern. Die intensive Atmosphäre der klösterlichen Gemeinschaft war bei diesem Austausch besonders spürbar. Spannend waren auch die gemeinsamen Mahlzeiten im Re-fektorium. Nie wieder habe ich so eine leckere Milchsuppe gegessen wie am Karfreitag im Ursuli-nenkloster. Danke, Schwester Monika! Gründonnerstag gab es in Erinnerung an das letzte Abendmahl ein festliches Essen, zu dem uns sogar ein kleines Schlückchen Wein erlaubt war.

Doch der Höhepunkt war die Osternacht: Der Gottesdienst in der Klosterkirche, das Entzünden der Osterkerze und die Weitergabe des Lichtes von Kerze zu Kerze, das wir dann alle gemeinsam in einem wogenden Lichter-Umzug durch das alte ehrwürdige Gebäude trugen.

Das alles werde ich nie vergessen. Und immer, wenn es wieder ostert, werden die Erinnerungen neu geweckt: Dann sehe ich das wogende Lichtermeer, höre den Psalmengesang, rieche die brennenden Kerzen, fühle diese intensive Gemeinschaft und schmecke die Milchsuppe von Karfreitag.

In diesem Sinne wünsche ich allen ein frohes Osterfest!

Osterfeuer Dorsten 2026: Alle bestätigten Termine im Überblick

Mit dem Osterwochenende gehört das traditionelle Osterfeuer auch in Dorsten wieder fest zum Programm. In mehreren Stadtteilen laden Vereine und Gemeinschaften zu den beliebten Veranstaltungen ein. Eine Übersicht über die bestätigten Termine.

Die Brauchtumsfeuer zur Osterzeit bleiben auch 2026 wieder sehr beliebt. Nach Angaben der Stadt Dorsten sind in diesem Jahr rund 40 Osterfeuer im Stadtgebiet angemeldet.

Auftakt am Karsamstag

Bereits am Karsamstag (4. April) wird in einigen Stadtteilen das Osterwochenende eingeläutet.

Der Allgemeine Bürgerschützenverein Dorsten Feldmark I und II lädt ab 18 Uhr zum Osterfeuer an der Gärtnerei Lukassen an der Gladbecker Straße ein.

Ebenfalls am Karsamstag richtet der SuS Grün-Weiß Barkenberg 72 e.V. sein traditionelles Familien-Ostertreffen aus. Los geht es um 18 Uhr auf der Sportanlage am Midlicher Kamp. Besonders für Familien mit Kindern ist die Veranstaltung mit Stockbrot, Spielmöglichkeiten und Grillangebot ein beliebter Treffpunkt. Mehr dazu hier.

Samstag

DerSuS Hervest-Dorsten 1919 e.V. lädt ab 15 Uhr zur großen Ostereiersuche ins Stadion an der Ellerbruchstraße ein. Neben Kinderschminken, Hüpfburg und weiteren Aktionen wird auch Maskottchen Erwin vor Ort sein. Am Abend folgt das Osterfeuer: Dieses wird gegen 19.19 Uhr entzündet. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Ostersonntag mit mehreren Veranstaltungen

Am Ostersonntag (5. April) folgen weitere Osterfeuer im Stadtgebiet.

Die Freiwillige Feuerwehr Wulfen lädt ab 17.30 Uhr zum Osterfeuer ein. Die Veranstaltung zählt zu den festen Terminen im Stadtteil und zieht jedes Jahr viele Besucher an. Mehr dazu hier.

Auch der Allgemeine Bürgerschützenverein Dorsten-Hardt veranstaltet sein Osterfeuer an der Schützenwiese. Beginn ist um 18 Uhr. Für Kinder wird gegen 19 Uhr eine Eiersuche angeboten, bevor bei passendem Wetter gegen 19.15 Uhr das Osterfeuer entzündet wird. Mehr dazu hier.

Der Allgemeine Bürgerschützenverein Holsterhausen-Dorf lädt ebenfalls am Ostersonntag zum Osterfeuer ein. Beginn ist um 19 Uhr am Emmelkamp.

Osterfeuer des Schützenvereins St. Marien am Ostersonntag. Das Osterfeuer beginnt um 18 Uhr an der Marienkirche.

Auf der Schützenwiese in Hervest (Joachimstraße) lädt der Schützenverein Hervest-Dorsten ab 18 Uhr zum geselligen Beisammensein ein.

Der Junggesellenverein Dorf-Hervest richtet sein Osterfeuer am 5. April ab 20 Uhr an der Windmühle östlich der Dorfstraße aus.

Auch in Rhade organisiert der Heimatverein ein Osterfeuer. Der Termin am Ostersonntag ist bestätigt, eine genaue Uhrzeit wurde bislang jedoch nicht öffentlich angegeben.

Viele weitere Feuer – aber oft ohne öffentliche Termine

Neben den genannten Veranstaltungen gibt es in Dorsten zahlreiche weitere Osterfeuer, die von Nachbarschaften, Vereinen oder privaten Gemeinschaften organisiert werden. Dazu zählen unter anderem Veranstaltungen in Wulfen, Lembeck, Hervest und Holsterhausen.

Viele dieser Termine werden traditionell jedoch nicht öffentlich im Internet veröffentlicht, sondern über persönliche Einladungen, Aushänge oder interne Gruppen kommuniziert.

Tradition für die ganze Familie

Die Osterfeuer gehören seit vielen Jahren zu den festen Bestandteilen des Brauchtums in Dorsten. Sie bieten Gelegenheit für Begegnungen im Stadtteil, Gespräche am Feuer und ein gemeinsames Erlebnis für Familien, Freunde und Nachbarn.

Weitere Termine können kurzfristig ergänzt werden, sobald entsprechende Informationen öffentlich vorliegen.

Dorstenerin bei Unfall in Borken-Marbeck schwer verletzt

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Rhader Straße in Borken-Marbeck sind am Mittwochabend drei Frauen schwer verletzt worden. Eine Person wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Unfallklinik geflogen. Die Straße war während der Unfallaufnahme vollständig gesperrt.

Unfall in Rechtskurve

Am Mittwoch, 01. April 2026, gegen 17.40 Uhr, war eine 45-jährige Frau aus Dorsten mit ihrem Pkw auf der Rhader Straße in Richtung Dorsten-Rhade unterwegs. Nach ersten Erkenntnissen geriet sie in einer langgezogenen Rechtskurve aus bislang ungeklärter Ursache von ihrer Fahrspur ab und auf die Gegenfahrbahn.

Frontalzusammenstoß

Dort kam ihr eine 75-jährige Frau aus Borken mit ihrem Fahrzeug entgegen. Beide Pkw stießen frontal zusammen.

Drei Frauen schwer verletzt

Die 45-jährige Fahrerin aus Dorsten, ihre 73-jährige Beifahrerin sowie die 75-jährige Fahrerin aus Borken erlitten schwere Verletzungen. Eine der Verletzten wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Unfallklinik geflogen.

Zwei weitere Verletzte wurden durch Rettungskräfte in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Rhader Straße gesperrt

Die Rhader Straße war während der Unfallaufnahme vollständig gesperrt. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.

Diese Woche im Kino Dorsten: Der Super Mario Galaxy Film

Welche Filme laufen diese Woche im Kino Dorsten? Im Central-Kino Dorsten stehen in der neuen Spielwoche der Animationsfilm „Der Super Mario Galaxy Film“ sowie das Drama „Das Drama – Noch mal auf Anfang“ auf dem Programm. Außerdem gibt es mit „Sicario“ einen Filmabend der Reihe Best of Cinema. Hier gibt es alle Infos zu Inhalt, Spielzeiten und Tickets.

In Kooperation mit dem Central-Kino Dorsten stellen wir jede Woche die neuen Filme im Kinoprogramm vor. Die aktuelle Spielwoche vom 2. bis 9. April bietet familienfreundliches Animationskino, ein gefühlvolles Drama und ein besonderes Kinoevent.


Kinoprogramm im Kino Dorsten diese Woche

Das aktuelle Kinoprogramm im Central-Kino Dorsten bietet in dieser Woche eine Mischung aus Animation, Drama und Sonderveranstaltungen. Wer wissen möchte, welche Filme aktuell im Kino Dorsten laufen, findet hier die wichtigsten Infos zu Inhalt, Spielzeiten und Tickets.


„Der Super Mario Galaxy Film“

Kino Dorsten Super Mario
Foto: Universal Pictures

Mit „Der Super Mario Galaxy Film“ geht das nächste Abenteuer aus dem bekannten Nintendo-Universum an den Start. Diesmal verschlägt es Mario und seine Freunde in die Weiten des Weltraums, wo dann neue Herausforderungen, fremde Welten und actionreiche Begegnungen warten.

Der Animationsfilm richtet sich dabei vor allem an Familien und Fans der beliebten Spielereihe und verbindet humorvolle Szenen mit spektakulären Bildern.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Regie: Aaron Horvath, Michael Jelenic
Cast (Originalstimmen, Auswahl): Chris Pratt, Anya Taylor-Joy, Jack Black

Spielzeiten:
Täglich 15.00, 17.15 und 19.30 Uhr
Freitag zusätzlich 13.00 und 21.45 Uhr
Samstag zusätzlich 21.45 Uhr

FSK: ab 6 Jahren

👉 Zu den Tickets:
https://central-dorsten.de/programm/film/der-super-mario-galaxy-film


„Das Drama – Noch mal auf Anfang“

Kino Dorsten Das Drama
Foto: Leonine


„Das Drama – Noch mal auf Anfang“ erzählt eine Geschichte über Neuanfänge, Entscheidungen und die Frage, wie viel Mut es braucht, das eigene Leben zu verändern. Im Mittelpunkt stehen Figuren, die sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen und versuchen, einen neuen Weg einzuschlagen.

Der Film setzt auf emotionale Momente und eine ruhige Erzählweise.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Regie: Kristoffer Borgli
Cast (Auswahl): Zendaya, Robert Pattinson, Alana Haim

Spielzeiten:
Täglich 17.45 und 20.15 Uhr
Freitag und Samstag zusätzlich 22.30 Uhr

FSK: ab 12 Jahren

👉 Zu den Tickets:
https://central-dorsten.de/film/das-drama-noch-mal-auf-anfang


Best of Cinema: „Sicario“

Kino Dorsten Sicario
Foto: Studiocanal


Im Rahmen der Reihe „Best of Cinema“ kehrt mit „Sicario“ ein moderner Thriller auf die große Leinwand zurück. Der Film erzählt dabei von einem erbitterten Kampf gegen Drogenkartelle an der Grenze zwischen den USA und Mexiko und überzeugt mit intensiver Atmosphäre und starken Darstellern.

Die Reihe bringt regelmäßig ausgewählte Filmklassiker und besondere Produktionen noch einmal ins Kino.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Regie: Denis Villeneuve
Cast (Auswahl): Emily Blunt, Benicio del Toro, Josh Brolin

Termin:
Dienstag, 7. April 2026, um 20.15 Uhr

FSK: ab 16 Jahren

👉 Zu den Tickets:
https://central-dorsten.de/aktionen-events/best-of-cinema


Kinoprogramm in Dorsten

Das komplette aktuelle Programm, weitere Vorstellungen und alle Ticketoptionen gibt es außerdem auf der Internetseite des Central-Kino Dorsten.

MS-Kontaktkreis Dorsten lädt zu regelmäßigen Treffen ein

Der MS-Kontaktkreis Dorsten bietet Menschen mit Multipler Sklerose sowie ihren Angehörigen eine verlässliche Anlaufstelle für Austausch, Unterstützung und Information. Die Selbsthilfegruppe trifft sich regelmäßig jeden ersten Mittwoch im Monat um 17.30 Uhr im Treffpunkt Altstadt am Geschwister-Scholl-Platz 1 in Dorsten.

Als Teil der Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Landesverband NRW e.V. versteht sich der Kontaktkreis als offenes Angebot für Betroffene und Interessierte. Ziel ist es, Erfahrungen im Umgang mit der Erkrankung Multiple Sklerose zu teilen, praktische Tipps zu geben und gegenseitige Unterstützung zu ermöglichen.

Neben dem persönlichen Austausch erhalten Besucherinnen und Besucher auch Hilfe bei Fragen rund um Behörden, Therapieangebote oder den Alltag mit der Erkrankung. Eine Mitgliedschaft ist nicht erforderlich, Beiträge werden ebenfalls nicht erhoben.

Im Laufe des Jahres stehen zudem verschiedene thematische Treffen und gemeinsame Aktivitäten auf dem Programm. Geplant sind unter anderem eine Besprechung zum Welt-MS-Tag im Mai, ein gemeinsames Grillen im Juni sowie ein Ausflug im August. Auch gesellige Formate wie Spieleabende und ein Oktoberfest gehören zum Jahresprogramm. Den Abschluss bildet ein gemeinsames Treffen im Dezember.

Der MS-Kontaktkreis richtet sich ausdrücklich an alle, die sich informieren, austauschen oder einfach in Gemeinschaft Zeit verbringen möchten – unabhängig davon, ob sie selbst betroffen sind oder Angehörige begleiten. Mehr Informationen erhält man auf der Internetseite.

Die kommenden Termine:

  • 06.05.2026 Besprechung Welt-MS-Tag
  • 03.06.2026 Grillen
  • 01.07.2026 Besprechung für Fahrt nach Münster
  • 05.08.2026 MS-Kreis Dorsten „on Tour“
  • 02.09.2026 Spielenachmittag/Abend
  • 07.10.2026 Oktoberfest
  • 04.11.2026 Spielenachmittag/Abend
  • 02.12.2026 Jahresabschluss Treffen

Weiberkram-Markt in der Kaue auf Leopold zieht zahlreiche Besucher an

In der besonderen Atmosphäre der Kaue auf dem ehemaligen Zechengelände Fürst Leopold fand am Sonntag ein „Weiberkram“-Themenmarkt statt, der zahlreiche Besucher anlockte. Die Veranstaltung erwies sich als voller Erfolg. Schon früh füllten sich die Gänge, und bis zum Nachmittag herrschte reges Treiben zwischen den Ständen.

Buntes Angebot und kreative Vielfalt

Das Angebot war vielfältig und liebevoll zusammengestellt. Von Second-Hand-Mode über handgemachte Accessoires bis hin zu Dekorationsartikeln und kleinen Geschenkideen konnten die Gäste nach Herzenslust stöbern. Auch kulinarisch wurde einiges geboten – süße Leckereien wie frische Früchte mit Schokolade sorgten für zusätzliche Anziehungspunkte.

Weiberkram in der Kaue auf Leopold
Foto: Emily Flade

Ein besonders Highlight war unter anderem ein Stand für Zahnschmuck von Sarah Thut („Magic Smile“), die vor Ort gemeinsam mit ihrer Schwester Vivien Schreiber als Unterstützung vertreten war. Besucher konnten sich dort nicht nur beraten lassen, sondern sich den Zahnschmuck direkt vor Ort anbringen lassen – ein Angebot, das auf großes Interesse stieß.

Weiberkram-Markt in der Kaue auf Leopold
Sarah Thut und Vivien Schreiber. Foto: Emily Flade

Ein weiterer Blickfang war ein Stand mit handgefertigter Keramik aus Portugal. Die farbenfrohen Schalen, Tassen und Krüge zogen viele Besucher an, die die liebevoll gestalteten Stücke begutachteten. Besonders die handwerkliche Qualität machten die Produkte zu beliebten Einzelstücken.

Weiberkram Markt in der Kaue auf Leopold
Foto: Emily Flade

Treffpunkt für Jung und Alt

Besonders auffällig war dabei die gemischte Besucherstruktur. Sowohl jüngere als auch ältere Gäste nutzten die Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre zu bummeln, ins Gespräch zu kommen und das ein oder andere Schnäppchen zu ergattern.

Insgesamt zeigte sich: Der Weiberkram-Markt auf Leopold ist nicht nur ein Treffpunkt für Shopping-Begeisterte, sondern auch ein Ort der Begegnung. Dieser dürfte auch in Zukunft viele Besucher nach Dorsten locken.

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