Rund um die Osterfeiertage kommt es im Stadtgebiet zu Änderungen bei der Müllabfuhr. Darauf weist der Kommunale Servicebetrieb Dorsten (KSD) hin. Bürgerinnen und Bürger sollten die verschobenen Termine im Blick behalten, da nicht bereitgestellte Tonnen nachträglich nicht geleert werden.
Abfuhr in der Karwoche einen Tag früher
In der Karwoche vom 30. März bis 3. April 2026 werden alle Abfallbehälter aufgrund des Karfreitags jeweils einen Tag früher geleert. Die reguläre Montagsabfuhr am 30. März erfolgt bereits am Samstag, 28. März. In den folgenden Tagen verschieben sich die Termine entsprechend nach vorne.
Nach Ostern einen Tag später
In der Woche nach Ostern, vom 6. bis 10. April 2026, kehrt sich die Regelung um. Dann wird die Müllabfuhr jeweils einen Tag später durchgeführt. Die Leerungen verschieben sich somit Schritt für Schritt bis einschließlich Samstag.
Die Änderungen gelten für alle Abfallarten im Stadtgebiet. Der KSD betont, dass Tonnen rechtzeitig zur Abfuhr bereitgestellt werden müssen, da eine nachträgliche Leerung nicht möglich ist.
Wertstoffhof am Karsamstag geöffnet
Zusätzlich informiert der KSD über die Öffnungszeiten des Wertstoffhofes an der Wienbecke. Dieser ist am Karsamstag, 4. April 2026, von 8 bis 13.45 Uhr geöffnet. Aufgrund des erwarteten Andrangs sollten Besucherinnen und Besucher etwas mehr Zeit einplanen.
Eine Übersicht aller Abfuhrtermine für das Jahr 2026 steht online auf der Internetseite des KSD zur Verfügung. Für Rückfragen ist der Servicebetrieb telefonisch erreichbar.
„Der Projektstart ist erfolgt“, sagen Christopher Naujoks und Ralf Pyszny als Geschäftsführer der TPI DORSTEN GmbH, die als Bauherren gemeinsam mit dem Büro THIEKEN ARCHITEKTEN+INGENIEURE GmbH sowie der Vereinten Volksbank eG als Vermarkter für das Neubauprojekt „2Giebelhaus Rhade“ stehen.
Das Projekt mit acht barrierefreien Eigentumswohnungen soll beispielhaft für eine neue Generation von Wohnprojekten in Dorsten stehen. Planerisch durchdacht, wirtschaftlich solide, nachhaltig konzipiert, wobei alles aus einer Hand entwickelt wird. Das „2GIEBELHAUS Rhade“ entsteht im gewachsenen Ortskern von Rhade, unmittelbar gegenüber dem modernen Nahversorgungszentrum mit Edeka und Aldi-Markt und bietet Wohnungsgrößen von 81 bis 106 m2.
„Unser gemeinsamer Anspruch ist es, ein nachhaltiges Objekt mit wertbeständiger Bauqualität und zeitloser Architektursprache zu bauen“, sagt Ralf Pyszny. Das in massiver Bauweise geplante Objekt wird nach dem aktuellen Gebäudeenergiegesetz (GEG) erstellt, wobei es über eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, Fußbodenheizung in allen Wohnungen und eine Photovoltaikanlage verfügt. Die Wohnungen im Erd-, Ober- und Dachgeschoss verfügen alle über eine Terrasse, einen Balkon oder über eine Loggia. Durch den Aufzug sind alle Wohnungen barrierefrei erreichbar.
TPI DORSTEN als Projektentwickler
Das Unternehmen wurde 2021 als eigenständige Projektentwicklungsgesellschaft innerhalb der THIEKEN Gruppe gegründet und hat schon mehrere Projekte, u.a. ein Wohnungsbauprojekt in Melle mit 81 Wohnungen, erfolgreich entwickelt.
„Ziel war es, Planungskonzepte und wirtschaftliche Projektverantwortung in einer klar strukturierten Gesellschaft zu bündeln“, erklärt Christopher Naujoks. Die TPI DORSTEN steht für Projekt- und Grundstücksentwicklung, schlüsselfertiges Bauen und Generalunternehmertätigkeiten.
„Beim Neubauprojekt „2GIEBELHAUS Rhade“ wird die Vermarktung von René Staude und seinem Team von der Immobilienabteilung der Vereinten Volksbank eG übernommen“, informiert Ralf Pyszny.
Bewährte und vertrauensvolle Zusammenarbeit: (v.l.) René Staude, Immobilienabteilung Vereinte Volksbank eG im planerischen Gespräch mit Christopher Naujoks und Ralf Pyszny von der TPI DORSTEN GmbH. Foto: Christian Sklenak
Vereinte Volksbank eG als Partner
In der Vergangenheit wurde bereits erfolgreich an gemeinsamen Projekten gearbeitet. „Unser Referenzprojekt ist die Errichtung des Mehrfamilienhauses an der Xantener Straße in Rhade. Das Projekt mit sieben barrierefreien und nachhaltigen Eigentumswohnungen durften wir als Generalunternehmer für die Vereinte Volksbank eG als Bauherrin realisieren“, erklärt Architekt Christopher Naujoks.
Die termingerechte Umsetzung, die hohe Ausführungsqualität sowie die verlässliche Projektsteuerung der TPI DORSTEN hat die Verantwortlichen der Vereinten Volksbank eG überzeugt, auch zukünftig an gemeinsamen Projekten zu arbeiten.
Auch mit der THIEKEN Gruppe wurde in den zurückliegenden Jahren mehrfach zusammengearbeitet, unter anderem beim Agatha Quartier in Dorsten. Direkt gegenüber der Volksbank in der Altstadt wurde hier der Neubau eines Hybridgebäudes (Aldi/Wohnen/Büro) geplant und umgesetzt.
Das Agatha Quartier in Dorsten. Foto: THIEKEN ARCHITEKTEN+INGENIEURE
Im Fall des „2GIEBELHAUS Rhade“ wird die Vereinte Volksbank eG die Vermarktung der acht Eigentumswohnungen übernehmen. „Darauf sind wir stolz und freuen uns über das in uns gesetzte Vertrauen der TPI Dorsten. Gemeinsam arbeiten wir hier an einem wirklich sehr besonderen Wohnprojekt“, sagt René Staude, Berater Immobilien bei der Vereinten Volksbank eG.
Diese Projekte verdeutlichen die bewährte und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Vereinten Volksbank eG, der TPI DORSTEN sowie dem Büro THIEKEN in unterschiedlichen Projektkonstellationen und Verantwortlichkeiten.
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Ich dachte, mit fortschreitendem Lebensalter hört es irgendwann einmal auf. Aber bislang hat sich bei mir nichts getan: Ich habe immer noch gerne Geburtstag! Schon als Kind habe ich allen Bekannten und Unbekannten, die mir an meinem Ehrentage zufällig über den Weg liefen, freudestrahlend zuposaunt: „Ich habe heute Geburtstag!“
Meine ältere Schwester schämt sich jetzt noch fremd, wenn sie sich an die peinlichen Momente erinnert, die sie mit mir und meiner Mutter bei letzten Einkäufen für meinen Kindergeburtstag miterleben musste: „Ich habe heute Geburtstag“, trompetete ich laut durch das Ladenlokal. Damit brachte ich eine gewaltige La-Ola-Gratulations-Welle von Kundschaft und Personal in Schwingung, die vom Gemüsestand im Eingangsbereich bis zum Warenband an der Ausgangs-Kasse wogte. Davon können manche Bundesliga-Vereine nur träumen! Wildfremde Menschen lachten mir zu, klopften mir anerkennend auf die Schulter, wünschten mir alles Gute – und manchmal gab’s auch eine Tafel Schokolade gratis.
Anfang dieser Woche hatte ich wieder Geburtstag. Und ich hatte mir fest vorgenommen, keinem davon zu erzählen, der es in den vergangenen Jahren nicht eh schon mitbekommen hatte. Aber dann fehlte mir doch noch die Schlagsahne für den Geburtstagskuchen, und ich musste noch einmal kurz in den Discounter um die Ecke.
Die beste Entschuldigung
Dort traf ich Lisa, die gerade von einem Inselurlaub zurückgekehrt war. Wir plauderten angeregt, und als wir uns eigentlich schon verabschiedet hatten, fiel mir noch eine wichtige Information ein, die ich ihr mit auf den Weg geben wollte: „Ach Lisa, würdest Du mich bitte bei Deinem Mann entschuldigen, dass ich heute Abend nicht zur Mitgliederversammlung des Vereins für Orts- und Heimatkunde kommen kann?“ Kurze Pause. Ich meinte, einen fragenden Blick in ihrem Gesicht wahrgenommen zu haben, den ich selbstverständlich nicht unbeantwortet lassen durfte – und da brach es auch schon wieder aus mir heraus: „Ich habe nämlich heute Geburtstag!“
Wir umarmten uns herzlich. Fünfzehn Minuten später erhielt ich eine Mail von ihrem Ehemann, der mir ebenfalls gratulierte, weil Lisa ihm erzählt habe, dass ich Geburtstag hätte und er wolle mir dazu von Herzen gratulieren.
Ja, Ihr Lieben – jetzt wisst Ihr es auch! Aber nachträgliche Glückwünsche müsst Ihr mir wirklich nicht schicken. Ich habe eh noch genügend zu tun, all die aktuellen Glückwünsche der freundlichen Menschen zu beantworten, die ich an meinen Geburtstagen in den letzten sechs Jahrzehnten beim Einkaufen getroffen habe.
Über die Osterfeiertage gelten in Dorsten geänderte Öffnungszeiten für die Stadtverwaltung und zahlreiche städtische Einrichtungen. Bürgerinnen und Bürger sollten ihre Termine daher frühzeitig planen.
Die Dienststellen der Stadtverwaltung Dorsten bleiben von Karfreitag, 3. April 2026, bis einschließlich Ostermontag, 6. April 2026, geschlossen. In diesem Zeitraum ist kein regulärer Publikumsverkehr möglich.
Auch die Stadtbibliothek Dorsten bleibt über die Feiertage hinaus zusätzlich am Karsamstag, 4. April, geschlossen.
Öffnungszeiten am Karsamstag
Am Karsamstag, 4. April 2026, gelten für einzelne Einrichtungen die üblichen Samstags-Öffnungszeiten. Die Stadtagentur Dorsten im Stadthaus an der Lippestraße 41 ist wie gewohnt erreichbar.
Auch der Kommunale Servicebetrieb Dorsten öffnet seinen Wertstoffhof an der Wienbecke 15 in der Zeit von 8 bis 13.45 Uhr. Zusätzlich stehen die Grünsammelstellen in Rhade von 8 bis 13.45 Uhr sowie in Lembeck und auf der Hardt jeweils von 8 bis 13 Uhr zur Verfügung.
Bürgerbüro verschiebt Service-Samstag
Der geplante offene Service-Samstag im Bürgerbüro wird verschoben. Statt am 4. April findet dieser nun am 11. April 2026 statt.
Kein regulärer Unterricht in den Ferien
Während der Osterferien ruht der reguläre Unterrichtsbetrieb an der Volkshochschule Dorsten sowie an der Musikschule Dorsten. Einzelne Ferienangebote für Kinder können davon abweichen.
Die Stadt empfiehlt, Anliegen rechtzeitig vor den Feiertagen zu erledigen oder auf die Zeit nach Ostern zu verschieben. So lassen sich unnötige Wartezeiten vermeiden.
Der Heimatverein Dorf Hervest richtet seinen Blick verstärkt auf die Zukunft. Bei der Jahreshauptversammlung im November 2025 stellte sich der Verein neu auf und setzte sich das Ziel, neben langjährigen Mitgliedern gezielt auch junge Familien anzusprechen. Damit soll das Vereinsleben gestärkt und die Dorfgemeinschaft langfristig belebt werden.
Ein erster sichtbarer Schritt in diese Richtung ist nun gelungen. Erstmals veranstaltete der Heimatverein einen Bastelnachmittag für Kinder im Heimathaus. Die Resonanz fiel durchweg positiv aus. Insgesamt 23 Kinder nahmen teil und sorgten für eine lebendige und kreative Atmosphäre.
Foto: Heimatverein
Kreativität und Freude im Heimathaus
Mit viel Fantasie und Begeisterung entstanden im Laufe des Nachmittags zahlreiche kleine Kunstwerke. Die Kinder arbeiteten mit unterschiedlichen Materialien wie Eierkartons, Perlen, Wolle und Farben. Auch erste Versuche im Häkeln standen auf dem Programm und boten eine Möglichkeit, neue Techniken kennenzulernen.
Foto: Heimatverein
Die Mischung aus freiem Gestalten und angeleiteten Ideen kam gut an. Während des gesamten Nachmittags wurde gelacht, ausprobiert und konzentriert gearbeitet. Am Ende überwogen stolze und zufriedene Gesichter. Das zeigt, dass das Angebot den Nerv der jungen Teilnehmer getroffen hat.
Gemeinschaft im Mittelpunkt
Für den Heimatverein bestätigt die positive Resonanz den eingeschlagenen Kurs. Angebote wie dieser Bastelnachmittag schaffen kreative Freiräume für Kinder und fördern zugleich das Miteinander im Dorf. Begegnungen zwischen den Generationen sollen künftig eine noch größere Rolle spielen.
Foto: Heimatverein
Der Verein plant bereits weitere Aktionen dieser Art. Ziel ist es, regelmäßig Veranstaltungen anzubieten, die Familien ansprechen und das Gemeinschaftsgefühl in Hervest stärken.
Dank an die Helfer
Ein besonderer Dank gilt den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die mit großem Engagement zum Gelingen des Nachmittags beigetragen haben. Ohne ihren Einsatz wäre eine solche Veranstaltung nicht möglich gewesen.
Seit über 85 Jahren steht der Name Suden für zuverlässige umweltnahe Dienstleistungen, von präventivem Grundwasserschutz über Entsorgungsdienstleistungen in der Abfallwirtschaft bis hin zu MAN-Servicebetrieb. Mit Wurzeln im Ruhrgebiet und mit stetigem Blick in die Zukunft verbindet das Familienunternehmen Erfahrung mit modernster Technik, um Projekte effizient, nachhaltig und sicher umzusetzen. Manuel Suden und seine Schwester Verena Suden führen die Geschäfte gemeinsam mit Vater Gisbert Suden in dritter Generation fort.
100% Qualität – von Deponiebau bis LKW-Reparatur
Die Firmengeschichte ist geprägt von Mut, Visionen und der Leidenschaft für technische Innovationen. Das Leistungsspektrum reicht heute von Deponiebau über Recycling und Straßenreinigung bis hin zu Bergungsdiensten, Spezialreinigungen und dem Service für Nutzfahrzeuge. In der eigenen Maschinenwerkstatt werden passgenaue Lösungen für besondere Herausforderungen entwickelt – schnell, flexibel und mit höchstem Qualitätsanspruch. Eine Erfolgsgeschichte, die 1938 mit Großvater Franz Suden und einem Pferdefuhrwerk begann. Damit transportierte er Holz und Kohle für den Bergbau.
Stärken fördern – Potenziale ausbauen
Suden ist heute ein international tätiges Unternehmen am Standort Dorsten. Rund 250 engagierte Mitarbeiter:innen aus mehr als zehn verschiedenen Ländern sorgen Tag für Tag dafür, dass die Kunden, von öffentlichen Auftraggebern bis zu Industrieunternehmen, auf das Team Suden zählen können.
„Bei Suden bekommt jeder eine Chance. Es ist ein Familienunternehmen, das hat viele Vorteile, wie zum Beispiel die Nähe zum Chef. Wenn man etwas hat, hat man bei jedem ein offenes Ohr. Wir haben in jedem Bereich tolle Leute da und sind eine coole Truppe.“
Jan Bultmann, Vorarbeiter im Deponiebau
Foto: Suden
Dabei bieten die vielen unterschiedlichen Geschäftsfelder den Mitarbeiter:innen die Freiheit, um sich innerhalb des Unternehmens weiterentwickeln zu können. „Wir möchten die Potenziale und Stärken jedes einzelnen Kollegen fördern. Bei uns hat jeder im Anschluss an seine Ausbildung die Möglichkeit, sich noch in eines der vielen anderen Geschäftsfelder umzuorientieren“, erklärt Manuel Suden.
Seit der Gründung entwickelten sich die Unternehmen Suden stetig weiter. „Dafür wollen wir regelmäßig neue Auszubildende sowie qualifizierte Mitarbeiter:innen gewinnen. Wir bieten sichere Arbeitsplätze, modernste Technik und ein starkes Miteinander. Die rund 250 Kolleg:innen schätzen kurze Wege, verlässliche Strukturen und die Möglichkeit, mit ihrer Arbeit im Team wirklich etwas bewegen zu können, für die Kunden des Unternehmens und für die Umwelt“, so Manuel Suden und ergänzt: „Zusammenhalt ist durch nichts zu ersetzen. Aus dieser Kraft haben wir es geschafft, über 85 Jahre innovationsfreudig gemeinsam mit unseren Mitarbeitern zu wachsen.“
Das Bistum Münster bekommt einen neuen Bischof: Papst Leo XIV. hat am 26. März den bisherigen Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer zum Nachfolger von Felix Genn ernannt. Die Amtseinführung ist für Sonntag, 28. Juni, geplant.
Die Bekanntgabe erfolgte am Hochfest des heiligen Ludgerus, der als erster Bischof von Münster gilt. Mit Wilmer übernimmt künftig der 77. Bischof die Leitung des traditionsreichen Bistums.
Bischof bringt Erfahrung aus Kirche, Schule und Weltkirche mit
Wilmer kam 1961 im Emsland zur Welt und trat früh in den Orden der Herz-Jesu-Priester ein. Nach seiner Priesterweihe und Promotion war er viele Jahre im Schuldienst tätig, unter anderem als Lehrer und Schulleiter. Später übernahm er internationale Verantwortung in seinem Orden und wurde 2018 von Papst Franziskus zum Bischof von Hildesheim ernannt.
Auch innerhalb der Deutschen Bischofskonferenz spielt Wilmer eine wichtige Rolle. Seit 2021 leitet er die Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen. Im Februar dieses Jahres wurde er zudem zu ihrem Vorsitzenden.
Bedeutung für Dorsten und die Region
Für Dorsten und den gesamten Kreis Recklinghausen hat die Personalentscheidung besondere Bedeutung. Das Bistum Münster gehört zu den größten Diözesen Deutschlands und prägt das kirchliche Leben in zahlreichen Gemeinden der Region.
Mit dem Wechsel an der Spitze verbinden sich daher auch vor Ort Erwartungen. Themen wie Gemeindestruktur, Nachwuchs in der Seelsorge und die Rolle der Kirche im gesellschaftlichen Leben dürften auch in Dorsten weiterhin eine wichtige Rolle spielen.
Mit Heiner Wilmer übernimmt nun ein Bischof das Amt, der sowohl pädagogische Erfahrung als auch internationale Perspektiven mitbringt – und damit neue Impulse für das Bistum setzen könnte.
Nach Jahren der Planung beginnt nun die Umsetzung: Kurz nach Ostern starten die Arbeiten für die neue Fuß- und Radwegbrücke an der Kippheide in Lembeck. Damit entsteht wieder eine wichtige Verbindung über die Bahnstrecke Dorsten–Coesfeld.
Start mit Betonarbeiten an den Widerlagern
Zunächst errichten Bauarbeiter auf beiden Seiten der Bahntrasse die Widerlager aus Beton. Diese tragen später die neue Brücke. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Juni. Anschließend hebt ein Kran die Aluminiumbrücke während einer Sperrpause der Bahn ein.
Die neue Konstruktion misst 22,88 Meter in der Länge und bietet eine Nutzbreite von drei Metern. Sie steht ausschließlich Fußgängern und Radfahrern zur Verfügung.
Wichtige Verbindung zwischen Lembeck und Wulfen
Mit dem Neubau schließt die Stadt eine zentrale Lücke im Wegenetz. Die Brücke verbindet künftig wieder die Stadtteile Lembeck und Wulfen. Bereits 2015 sperrten Verantwortliche die alte Überführung wegen erheblicher Schäden. Ein Jahr später ließ die Stadt die historische Gewölbebrücke aus dem Jahr 1890 abreißen.
Deshalb spielt der Neubau auch im Lembecker Dorfentwicklungskonzept eine wichtige Rolle. Die Stadt verbessert so gezielt das Fuß- und Radwegenetz und sorgt gleichzeitig für mehr Sicherheit und bessere Nutzbarkeit.
Lange Vorbereitung vor dem Baustart
Bis zum Baustart waren umfangreiche Vorarbeiten notwendig. Zunächst klärte die Stadt die planungsrechtlichen Voraussetzungen. Gleichzeitig handelte sie einen Gestattungsvertrag mit der Bahn aus. Parallel dazu trieb sie die Planungen voran und sicherte die Finanzierung.
Bereits im Sommer 2025 erhielt Dorsten eine Förderzusage über 250.000 Euro aus dem Landesprogramm zur Struktur- und Dorfentwicklung in Nordrhein-Westfalen. Dadurch konnte das Projekt nun konkret umgesetzt werden.
Insgesamt geht eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte für Lembeck jetzt in die entscheidende Phase.
Englisches Theater an der Gesamtschule Wulfen: Mit dem Stück „Sticks and Stones“ sorgte das White Horse Theatre für eine eindrucksvolle Aufführung. Rund 170 Schüler erlebten Englischunterricht einmal anders und setzten sich zugleich mit dem Thema Mobbing auseinander.
Ein besonderes Gastspiel erlebte die Gesamtschule Wulfen mit dem Auftritt des White Horse Theatre. Vier Schauspieler brachten das englischsprachige Stück „Sticks and Stones“ auf die Bühne des Forums und überzeugten mit einer realitätsnahen Inszenierung.
„Solche Aufführungen verbinden auf ideale Weise Sprachlernen und Persönlichkeitsbildung. Unsere Schüler erleben Englisch lebendig und setzen sich gleichzeitig mit wichtigen Themen wie Mobbing und Zivilcourage auseinander“, sagte Schulleiter Hermann Twittenhoff.
White Horse Theatre Wulfen bringt Mobbing-Thema auf die Bühne
Die Aufführung richtete sich an den gesamten 7. Jahrgang mit rund 170 Schülerinnen und Schülern. Im Mittelpunkt standen die Figuren Tony und Ruth, die im Schulalltag mit physischer und psychischer Gewalt konfrontiert werden. Gleichzeitig zeigte das Stück Wege auf, wie die beiden einen Ausweg aus ihrer Situation finden können.
„Eine zentrale Botschaft des Stücks lautete: The watchers are the worst“, erklärte Kulturbeauftragte Katrin Block. Damit werde deutlich gemacht, dass Wegsehen Mobbing verstärke und Zivilcourage gefragt sei.
White Horse Theatre Wulfen fördert Englisch im Alltag
Im Anschluss an die Aufführung hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, mit den Schauspielern ins Gespräch zu kommen. Unter dem Motto „Practice your English“ stellten sie Fragen zur Entstehung des Stücks, zur Herkunft der Darsteller und zum Alltag auf Tournee. So konnten sie ihre Englischkenntnisse direkt anwenden und vertiefen.
White Horse Theatre europaweit im Einsatz
Das White Horse Theatre ist ein pädagogisches Tourneetheater und gilt als größte professionelle englischsprachige Theatergruppe dieser Art in Europa. Jährlich erreichen die Aufführungen rund 400.000 Schülerinnen und Schüler.
Ermöglicht wurde das Gastspiel durch das Schulkulturprogramm der Stadt Dorsten.
Die Medienscouts der Gesamtschule Wulfen setzen ein Zeichen gegen Cybermobbing. In der Projektwoche informieren sie den 6. Jahrgang über Risiken digitaler Kommunikation und stärken den respektvollen Umgang miteinander.
An der Gesamtschule Wulfen engagieren sich die Medienscouts aktiv gegen Cybermobbing. Im Rahmen der Projektwoche besuchen sie die Klassen des 6. Jahrgangs und vermitteln mit einem eigens entwickelten Baustein wichtige Inhalte.
„Es ist uns ein großes Anliegen, unsere Schüler frühzeitig für die Chancen, aber auch für die Risiken digitaler Kommunikation zu sensibilisieren“, betont Schulleiter Hermann Twittenhoff. Dass die Medienscouts das Thema eigenständig aufbereitet haben, zeige den Wert des Lernens auf Augenhöhe.
Medienscouts Wulfen Cybermobbing im Unterricht
In den vergangenen Wochen haben die Medienscouts unter Anleitung von Barbara Wessels und Julia Driesner intensiv an dem Unterrichtsbaustein gearbeitet.
Nach einem Warm-up-Spiel sehen die Klassen zunächst einen kurzen Film zum Thema Cybermobbing. Anschließend setzen sie sich mit der Kopf-Hand-Herz-und-Fuß-Methode mit verschiedenen Situationen und Rollen auseinander.
Die Pädagoginnen erklären dazu: „Die Ansprache möglichst vieler unterschiedlicher Sinne soll eine Verbindung von Denken, Fühlen und Handeln schaffen.“ So lernen die Schülerinnen und Schüler, Cybermobbing zu erkennen, richtig zu reagieren und sich im Ernstfall Hilfe zu holen.
Der Baustein soll die Kinder dafür sensibilisieren, respektvoll miteinander umzugehen. Gleichzeitig werden sie darin gestärkt, in schwierigen Situationen handlungsfähig und verantwortungsvoll zu bleiben.
Nach jedem Einsatz wird das Angebot mithilfe von Feedbackbögen ausgewertet und weiterentwickelt. So stellen die Medienscouts sicher, dass die Inhalte auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler abgestimmt bleiben.
Medienscouts Wulfen Cybermobbing wird weiter ausgebaut
Die Projektwoche nutzen die Medienscouts zudem, um bereits an einem weiteren Baustein für den 7. Jahrgang zu arbeiten. Das Thema wollen sie eigenständig festlegen.
„Mit ihrem Engagement leisten die Medienscouts der Gesamtschule Wulfen einen wichtigen Beitrag zur Medienbildung und zur Stärkung der Schulgemeinschaft“, so Schulleiter Hermann Twittenhoff.
Auf der Wulfener Straße zwischen dem Chemiepark Marl und dem Marler Damm in Richtung Dorsten-Wulfen hat sich am Mittwochnachmittag (25. März) ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Dabei wurden zwei Frauen aus Dorsten verletzt, eine davon schwer.
Nach Angaben der Polizei war eine 55-jährige Dorstenerin gegen 13 Uhr mit ihrem Auto stadtauswärts unterwegs, als sie aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr geriet. Dort kam es zum Zusammenstoß mit einer entgegenkommenden Sattelzugmaschine, an deren Steuer eine 48-jährige Frau aus Dorsten saß.
Feuerwehr befreit Dorstenerin aus Fahrzeug
Die 55-Jährige wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Zunächst konnte Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden. Ein Rettungshubschrauber erhielt eine Anforderung, kam letztlich jedoch nicht zum Einsatz. Die Frau kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Die Lkw-Fahrerin erlitt leichte Verletzungen und kam ebenfalls in ein Krankenhaus.
Für die Dauer der Unfallaufnahme blieb die Wulfener Straße vollständig gesperrt. Ein spezialisiertes Unfallaufnahmeteam der Polizei war vor Ort, um den genauen Hergang zu rekonstruieren.
Nach ersten Erkenntnissen war die 55-Jährige vermutlich ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs, zudem bestand für ihr Fahrzeug kein Versicherungsschutz. Entsprechende Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet.
An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden, so dass ein Abschleppdienst zum Einsatz kam. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf rund 130.000 Euro. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.
Das traditionsreiche Unternehmen Elektro Bügers in Dorsten steht seit vielen Jahren für Fachkompetenz, Verlässlichkeit und innovative Lösungen rund um Elektroinstallationen, erneuerbare Energien und intelligente Gebäudesteuerungen.
Mit der Verlegung der Verwaltung an den neuen Standort Endelner Feld 22 wurde ein umfassender Optimierungsprozess erfolgreich abgeschlossen. Dies sorgt nicht nur intern für mehr Effizienz und Mitarbeiterzufriedenheit sorgt, sondern kommt vor allem den Kunden zugute.
Elektro Bügers: Wachstum mit Verantwortung
„Schon vor Jahren sind wir an unserem Standort an der Wulfener Straße im Herzen von Lembeck aus allen Nähten geplatzt“, berichtet Prokuristin Christina Strock. Mit zunehmender Mitarbeiterzahl, einem wachsenden Fuhrpark und steigenden Projektvolumen wurde schnell klar, dass die vorhandenen Flächen nicht mehr ausreichten.
Die Lösung war für Elektro Bügers ein strategischer Schritt in Richtung Zukunft, eine schrittweise Neustrukturierung der Standorte. „Mit der nun abgeschlossenen Umstrukturierung konnten wir diese Herausforderungen lösen und sind perfekt für die Zukunft aufgestellt“, so Christina Strock.
Prokuristin Christina Strock der Firma Elektro Bügers. Foto: Elektro Bügers
Projektmanagement: Der erste Schritt
Bereits vor rund zwei Jahren wurde der erste Schritt umgesetzt. Das Projektmanagement für Neubau-, Groß- und Photovoltaikprojekte zog in eine Immobilie im Endelner Feld 5 um. Der Standort bot genau das, was das Unternehmen benötigte. Moderne Arbeitsflächen, ausreichend Platz für Planung und Koordination sowie optimale Bedingungen für die Organisation komplexer Bau- und Energieprojekte und große Lagerflächen.
Doch im Alltag zeigte sich schnell, dass dies nur der erste Teil der Lösung sein konnte. „Zu diesem Zeitpunkt existierten noch zwei getrennte Lagerstandorte. Uns war klar, dass schnell der zweite Schritt folgen muss. “, erklärt die Prokuristin. Die Konsequenz: Eine komplette Neustrukturierung aller Abteilungen samt neuen Arbeitsstandorten.
Ein Gebäude, was perfekt passt
Ende des vergangenen Jahres ergab sich schließlich eine Gelegenheit, die sich als Glücksfall herausstellen sollte. Im Gewerbegebiet Endelner Feld wurde ein weiteres Gewerbeobjekt frei. Nach der Besichtigung war schnell klar, dass dieses Gebäude perfekt zu den Anforderungen passte. „Es waren kaum Umbaumaßnahmen nötig“, erinnert sich Christina Strock. „Deshalb konnten wir bereits einen Monat nach der Anmietung mit der gesamten Verwaltung einziehen.“ Heute sind hier die Terminverwaltung, die Buchhaltung und die Geschäftsleitung untergebracht.
Mehr Nähe zwischen Planung und Umsetzung
Mit der neuen Struktur rücken auch die Teams wieder enger zusammen. Die Verwaltung im Endelner Feld 22 arbeitet nun in unmittelbarer Nähe zum Projektmanagement im Endelner Feld 5. Für das Unternehmen bedeutet das vor allem eines: schnellere Kommunikation und bessere Abstimmung.
„Der persönliche Austausch zwischen Terminverwaltung, Projektleitern, Planern und Monteuren ist enorm wichtig“, betont Christina Strock. „Kurze Wege ermöglichen schnelle Entscheidungen, flexible Anpassungen und eine noch bessere Betreuung der Kundenprojekte. Gerade bei komplexen Aufgaben ist diese enge Zusammenarbeit ein entscheidender Erfolgsfaktor.“
Fachmarkt Lembeck. Foto: Privat
Standort Endelner Feld 5. Foto: Privat
Showroom Haltern am See. Foto: Privat
Das Stammhaus bleibt
Auch das traditionsreiche Stammhaus von Elektro Bügers an der Wulfener Straße in Lembeck bleibt ein wichtiger Bestandteil des Unternehmens. Hier wurde der Standort bewusst neu ausgerichtet. Im Stammhaus wird zukünftig noch das Fachgeschäft für Haushaltsgroßgeräte bestehen bleiben.
„Hier haben wir aus unserem elektronischen Gemischtwarenhandel ein perfektes Fachgeschäft mit Produkten des Herstellers Miele geschaffen. Dadurch haben wir in Bezug auf Haushaltsgroßgeräte nun die Möglichkeit, die Beratungsintensität für den Kunden zu verbessern. Früher wurden die Beratungsgespräche oftmals unterbrochen. Diese Situation wollten wir unbedingt verändern und das ist uns auch erfolgreich gelungen“, steht für Christina Strock auch hier die Beratungsqualität klar im Vordergrund.
Licht erleben: Der Showroom in Haltern
Neben den Standorten in Lembeck und im Endelner Feld betreibt Elektro Bügers noch einen Showroom für individuelle Beleuchtungskonzepte im benachbarten Haltern am See. „Hier entsteht Licht, das zu unseren Kunden passt, mit persönlicher Beratung, sorgfältiger Planung und stimmiger Umsetzung. Vereinbaren Sie doch einmal einen Termin mit unserer Fachberaterin für Beleuchtungskonzepte. Sie werden überrascht sein“, lädt Christian Strock herzlich dazu ein, sich über das individuell passende Beleuchtungskonzept zu informieren.