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Eröffnung des Bergbau-Wanderwegs in Dorsten mit geführter Tour

Der neue Bergbau-Wanderweg „Spuren des Bergbaus in Dorsten“ wird am Sonntag, 29. März, offiziell eröffnet. Im Mittelpunkt steht eine geführte Wanderung des Vereins für Bergbau-, Industrie- und Sozialgeschichte Dorsten e.V., die um 11 Uhr an der Maschinenhalle Fürst Leopold beginnt.

Die Wahl des Startpunkts ist kein Zufall. Die denkmalgeschützte Maschinenhalle startet an diesem Tag ebenfalls in die neue Saison. Nach aufwendigen Reparaturarbeiten an der historischen Dampffördermaschine ist die Anlage wieder voll funktionsfähig und bietet somit einen authentischen Einstieg in die Bergbaugeschichte Dorstens.

Geführte Tour auf historischen Spuren

Unter dem Titel „Spuren des Bergbaus in Dorsten“ führt die etwa zwölf Kilometer lange Route zu ausgewählten Stationen, an denen die Entwicklung des Bergbaus in der Region anschaulich vermittelt wird.

Sprecher Paul Schürmann betont die Bedeutung des Projekts: „Die Eröffnung des Weges ist für uns ein besonderer Anlass, da die Wanderung die bergbauliche Geschichte unserer Stadt sichtbar und erlebbar macht und die Erinnerung daran bewahren wird.“

Auch überregional wird dem Projekt Potenzial zugeschrieben. Das Deutsche Wanderinstitut geht davon aus, dass der neue Wanderweg touristische Impulse für die Stadt Dorsten setzen kann.

Fürst Leopold Förderturm
Fördergerüst an der ehemaligen Zeche Fürst Leopold. Foto: Borgwardt

Neues Wegezeichen weist den Weg

Orientierung bietet entlang der Strecke ein eigens entwickeltes Wegezeichen. Es wurde von Schülerinnen des Gymnasium Petrinum Dorsten im Rahmen des Unterrichtsfaches „Dein Dorsten“ gestaltet und im Vorfeld öffentlich ausgewählt. Das Symbol markiert künftig den Verlauf des Wanderwegs und verbindet das Projekt sichtbar mit der lokalen Bildungsarbeit.

Das neue Wegezeichen für den Bergbauweg in Dorsten. Grafik: Bergbauverein

Teilnahme mit Anmeldung möglich

Die Teilnahme an der geführten Tour ist kostenpflichtig. Erwachsene zahlen dabei 6 Euro, für Jugendliche und Kinder beträgt der Beitrag 3 Euro. Im Preis enthalten sind ein Lunchpaket sowie die Besichtigung der Maschinenhalle.

Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Interessierte können sich bis zum 27. März per E-Mail an [email protected] anmelden.

Rundweg verbindet Geschichte und Natur

Der neue Bergbau-Wanderweg führt als Rundtour durch die Dorstener Stadtteile Hervest, Feldmark und Holsterhausen und verbindet zentrale Orte der Bergbaugeschichte mit naturnahen Abschnitten. Ausgangs- und Endpunkt ist dabei die Maschinenhalle des ehemaligen Bergwerks Fürst Leopold. Entlang der Strecke passieren die Wandernden unter anderem historische Geschichtsstationen, eine Zechensiedlung sowie den interkulturellen Siedlungsgarten.

Bergbau Wanderweg
Die Route des Bergbau-Wanderweges (Screenshot von Outdooractive.com).

Gleichzeitig bietet die Route auch landschaftliche Vielfalt. Teile des Weges verlaufen durch die Lippeaue sowie das Bachsystem des Wienbachs. Vom Lippedeich aus eröffnen sich weite Blicke in das Naturschutzgebiet. Der Rundweg gilt als leicht begehbar und ist auch für Familien geeignet. Zahlreiche Sitzgelegenheiten laden unterwegs zum Verweilen ein.

Lippefähre Baldur
Nur mit Muskelkraft gelangen die Passagiere der Lippefähre Baldur – mit und ohne Fahrrad – ans gegenüberliegende Lippe-Ufer. Foto: EGLV

Optional kann die Strecke in den Sommermonaten durch eine Fahrt mit der handbetriebenen Lippefähre Baldur erweitert werden. Wer möchte, kann die Tour zudem über weitere Routen verlängern. Zum Abschluss bietet das CreativQuartier Fürst Leopold mit Gastronomie und kulturellen Angeboten einen passenden Ausklang.

Diese Woche im Kino Dorsten: Horst Schlämmer sucht das Glück

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Welche Filme laufen diese Woche im Kino Dorsten? Im Central-Kino Dorsten starten in der neuen Spielwoche die Filme „Horst Schlämmer sucht das Glück“ und „Blue Moon“. Außerdem kommt mit „Der Super Mario Galaxy Film“ ein neues Animationsabenteuer ins Programm. Hier gibt es alle Infos zu Inhalt, Spielzeiten und Tickets.

In Kooperation mit dem Central-Kino Dorsten stellen wir jede Woche die neuen Filme im Kinoprogramm vor. Die aktuelle Spielwoche bietet Comedy aus Deutschland, ruhige Töne im Drama und zudem farbenfrohes Animationskino für die ganze Familie.

Kinoprogramm im Kino Dorsten diese Woche

Das aktuelle Kinoprogramm im Central-Kino Dorsten bietet in dieser Woche eine Mischung aus Comedy, Drama und Animation. Wer wissen möchte, welche Filme aktuell im Kino Dorsten laufen, findet hier die wichtigsten Infos zu Inhalt, Spielzeiten und Tickets.


„Horst Schlämmer sucht das Glück“

Kino Dorsten Horst Schlämmer
Foto: Constantin Film

Mit „Horst Schlämmer sucht das Glück“ kehrt Hape Kerkelings Kultfigur auf die Leinwand zurück. Der ehemalige stellvertretende Chefredakteur des fiktiven Grevenbroicher Tageblatts begibt sich diesmal auf die Suche nach einem neuen Lebensglück und gerät dabei in zahlreiche skurrile Situationen.

Typisch für Horst Schlämmer treffen dabei bissiger Humor, gesellschaftliche Beobachtung und absurde Dialoge aufeinander.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Regie: Sven Unterwaldt
Cast (Auswahl): Hape Kerkeling, Norbert Heisterkamp

Spielzeiten:
Täglich 15.15, 17.30 und 19.45 Uhr
Freitag und Samstag zusätzlich 22.30 Uhr
Sonntag zusätzlich 13.00 Uhr

FSK: ab 6 Jahren

👉 Zu den Tickets:
https://central-dorsten.de/film/horst-schlaemmer-sucht-das-glueck


„Blue Moon“

Kino Dorsten Blue Moon
Foto: Weltkino Filmverleih

„Blue Moon“ erzählt eine leise, atmosphärische Geschichte über zwischenmenschliche Beziehungen und die Suche nach dem eigenen Platz im Leben. Der Film setzt dabei auf ruhige Bilder und intensive Momente, die lange nachwirken.

Im Mittelpunkt stehen Figuren, die mit ihren Entscheidungen und Gefühlen ringen und dabei neue Perspektiven entdecken.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Regie: Richard Linklater
Cast (Auswahl): Ethan Hawke, Margaret Qualley

Spielzeiten:
Täglich 18.15 Uhr

FSK: ab 12 Jahren

👉 Zu den Tickets:
https://central-dorsten.de/film/blue-moon


„Der Super Mario Galaxy Film“

Kino Dorsten Mario Brothers
Foto: Universal Pictures

Mit „Der Super Mario Galaxy Film“ kommt ein neues Abenteuer aus dem bekannten Nintendo-Universum ins Kino. Diesmal verschlägt es Mario und seine Freunde in die Weiten des Weltraums, wo sie sich dann neuen Herausforderungen stellen müssen.

Der Animationsfilm richtet sich vor allem an Familien und Fans der beliebten Spielereihe und verbindet dabei humorvolle Momente mit actionreichen Szenen.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Regie: Aaron Horvath, Michael Jelenic
Cast (Originalstimmen, Auswahl): Chris Pratt, Anya Taylor-Joy, Jack Black

Spielzeiten:
Ab dem 01.04.2026 täglich 15.00, 17.15 und 19.30 Uhr

FSK: ab 6 Jahren

👉 Zu den Tickets:
https://central-dorsten.de/film/der-super-mario-galaxy-film

Kinoprogramm in Dorsten

Das komplette aktuelle Programm, weitere Vorstellungen und alle Ticketoptionen gibt es zudem auf der Internetseite des Central-Kino Dorsten.

Falscher Eon-Mitarbeiter klingelt in Dorsten – Polizei warnt vor Trickbetrügern

Ein aktueller Hinweis aus der Bürgerschaft zeigt, dass Trickbetrüger weiterhin versuchen, sich Zugang zu Wohnungen zu verschaffen. Am Mittwochnachmittag ging bei der Dorsten-Online-Redaktion ein entsprechender Hinweis aus Dorsten ein. Ein Leser berichtete, dass ein Mann bei seiner Mutter geklingelt habe und sich als Mitarbeiter des Energieversorgers ausgegeben habe. Ziel sei offenbar gewesen, in die Wohnung zu gelangen.

Der Mann trat demnach überzeugend auf und gab vor, im Auftrag von Eon unterwegs zu sein. Da vermutet wurde, dass er mit weiteren Personen und einem Fahrzeug unterwegs war, wurde die Situation zunächst beobachtet. Als der Unbekannte wieder verschwunden war, wurde die Polizei informiert.

Da der Mann zu diesem Zeitpunkt nicht mehr vor Ort war und keine akute Gefahr bestand, rückte die Polizei nicht aus. Der Vorfall wurde stattdessen telefonisch aufgenommen.

Typische Masche an der Haustür

Solche Vorgehensweisen sind aus Dorsten und der Region kein Einzelfall. Immer wieder warnen Polizei und Verbraucherzentralen vor sogenannten Haustürtricks. Dabei geben sich Täter etwa als Handwerker, Stromableser oder Mitarbeiter von Energieversorgern aus, um sich Zutritt zu Wohnungen zu verschaffen.

Besonders häufig geraten ältere Menschen ins Visier. Die Täter nutzen gezielt Vertrauen und Hilfsbereitschaft aus. In einigen Fällen werden Bargeld oder Wertgegenstände entwendet. In anderen Fällen versuchen die Betrüger, Verträge abzuschließen oder persönliche Daten zu erlangen.

So können sich Bürger vor Trickbetrügern schützen

Die Polizei empfiehlt in solchen Fällen, unbekannten Personen grundsätzlich keinen Zutritt zur Wohnung zu gewähren. Seriöse Mitarbeiter von Versorgungsunternehmen kündigen Termine in der Regel im Voraus an und können sich eindeutig ausweisen. Im Zweifel sollten Betroffene selbst beim Unternehmen nachfragen oder Angehörige hinzuziehen.

Auch wichtig: Wer einen verdächtigen Vorfall bemerkt, sollte möglichst früh die Polizei verständigen. Selbst wenn die Täter bereits verschwunden sind, können Hinweise helfen, Zusammenhänge zu erkennen und andere Bürger zu warnen.

Der aktuelle Fall zeigt einmal mehr, wie wichtig Wachsamkeit im Alltag ist. Gerade in Wohngebieten mit vielen älteren Menschen setzen Täter weiterhin auf bekannte Maschen – oft mit nur leicht veränderten Geschichten.

Traditionsgeschäft Körmann schließt nach 94 Jahren

Seit 1932 prägte das Fachgeschäft für Kochen, Einrichten und Genießen das Bild der Innenstadt von Dorsten. Über drei Generationen hinweg stand der Name Körmann für Qualität, Verlässlichkeit und persönliche Beratung.

Kaum ein Dorstener kennt nicht den Blick von der Wall- und Grabenanlage auf das direkt am Recklinghäuser Tor gelegene Geschäft mit der markanten Außenreklame. Mit ihm endet eine Ära, die eng mit der Entwicklung der Stadt verbunden ist.

Bewusste Entscheidung zur Schließung

„Die Schließung unseres Fachgeschäftes erfolgt nicht aus wirtschaftlicher Notwendigkeit, sondern basiert auf einer bewussten, freien unternehmerischen Entscheidung meinerseits, den Betrieb nach eigener Abwägung zu beenden“, erklärt Andreas Körmann, der das Familienunternehmen nach 33 Jahren als Verantwortlicher schließt.

Drei Jahrzehnte voller Herausforderungen

In mehr als drei Jahrzehnten stellte sich Andreas Körmann den Herausforderungen eines sich wandelnden Einzelhandels. Gemeinsam mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fand er Lösungen im Sinne der Kundschaft und des Unternehmens. Qualität, persönliche Beratung und Verlässlichkeit standen dabei stets im Mittelpunkt.

Wandel im lokalen Handel

Doch auch er sieht die Veränderungen, die sich im lokalen Handel abzeichnen. „Der Wandel ist deutlich sichtbar. Für die inhabergeführten Geschäfte wird es zukünftig nicht einfacher“, sagt der gelernte Kaufmann, auch wenn er die zuletzt vollzogene Neugestaltung der Innenstadt positiv bewertet. „Dorsten ist gegenüber anderen Städten im Kreis sicherlich noch gut aufgestellt und hat durch die in den letzten 15 Jahren vorangegangene Ansiedlung von Gastronomiebetrieben am Markt deutlich an Flair gewonnen.“

Dankbarkeit trotz Wehmut

Am Ende überwiegt bei Andreas Körmann bei aller Wehmut die Dankbarkeit. „Unser besonderer Dank gilt all unseren langjährigen Stammkundinnen und Stammkunden, die uns über viele Jahre begleitet und unterstützt haben. Ebenso danke ich meinem großartigen Team. Ohne den täglichen Einsatz, die Loyalität und das Engagement meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wäre diese außergewöhnliche Kontinuität über Jahrzehnte hinweg nicht möglich gewesen“, betont Andreas Körmann.

Geschichte würdig zu Ende bringen

Nun gilt es, die 94-jährige Geschichte würdig zu Ende zu bringen. Der im März gestartete Räumungsverkauf lockt mit großen Rabatten und zahlreichen Sonderangeboten. Als Eigentümer der Immobilie richtet Andreas Körmann den Blick nach vorn. „Ich bin optimistisch, dass das freigewordene Ladenlokal noch in diesem Jahr wieder langfristig vermietet wird. Der Standort hat nach wie vor großes Potenzial.“

Recklinghäuser Straße 28, 46282 Dorsten
02362/22303

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Neuer Spielplatz für Deuten: Engagement aus der Nachbarschaft zahlt sich aus

Der Spielplatz am Schinkelweg in Deuten erstrahlt bald in neuem Glanz. Noch vor einem halben Jahr war die Anlage stark in die Jahre gekommen, Spielgeräte waren marode, vieles wirkte vernachlässigt. Jetzt steht die Wiedereröffnung kurz bevor – möglich gemacht vor allem durch das Engagement einer jungen Mutter aus der Nachbarschaft.

Die Deutenerin, deren Tochter fast zwei Jahre alt ist, kennt den Spielplatz noch aus ihrer eigenen Kindheit. „Ich fand es einfach schade, wie es dort aussah“, erzählt sie. Zunächst habe sie gezögert, das Projekt anzugehen. „Am Anfang dachte ich schon: Das ist eigentlich zu groß für eine Einzelne.“

Spielplatz-Deuten-Schinkelweg-Renovierung
Vor der Renovierung hatten Nachbarn eigene Rutschen und Wippen in den Sand neben die maroden Spielgeräte gestellt, die kaum noch nutzbar waren. Foto: privat

Ein Anruf bringt das Projekt ins Rollen

Doch dann erinnerte sie sich an einen Besuch von Bürgermeister Tobias Stockhoff im vergangenen Jahr, bei dem dieser Bürgerinnen und Bürger ermutigt hatte, sich mit Ideen direkt an ihn zu wenden. „Da habe ich ihn einfach angerufen, und er hat mich an Herrn Thiehoff verwiesen“, berichtet sie.

Gemeint ist Joachim Thiehoff vom Verein „Dorsten dank(t) Dir“, der sich für bürgerschaftliches Engagement einsetzt. Von ihm erfuhr sie, wie eine Förderung möglich ist: 75 Prozent der Kosten übernimmt der Verein, 25 Prozent müssen vor Ort selbst organisiert werden. Insgesamt sollten die Umgestaltungen rund 18.000 Euro kosten.

Breite Unterstützung aus Stadt und Vereinen

Unterstützung fand die Deutenerin schnell. Die nötige Eigenleistung wurde durch die Sparkasse Vest ermöglicht, damals noch zugesagt vom ehemaligen Leiter Oliver Göttlich. Auch der Verein „Mr. Trucker Kinderhilfe“ beteiligte sich und spendete einen neuen Rutschenturm.

Fachliche Unterstützung kam vom Grünflächenamt der Stadt Dorsten. „Stefan Pesenacker und sein Team waren sofort bereit zu helfen und haben uns gut beraten, zum Beispiel bei der neuen Schaukel“, sagt die Initiatorin.

Nachbarschaft in Deuten packt mit an

Auch aus der Nachbarschaft kam tatkräftige Hilfe. Für den Abtransport der alten, teilweise vermoderten Spielgeräte und den Aufbau der neuen Anlagen unterstützte der GaLaBau-Betrieb Hüsken. Firmenchef Markus Hüsken sagte spontan Hilfe zu, nachdem er von der Aktion erfahren hatte. Auch vom Heimatverein Deuten erhielt die engagierte Mutter nützliche Unterstützung.

Das Projekt entwickelte schnell eine Eigendynamik. Auf einer Stadtteilkonferenz warb die Deutenerin für Unterstützung, klingelte bei Nachbarn und verteilte Plakate. Schließlich packten insgesamt 13 Freiwillige mit an. Gemeinsam schaufelten sie den alten Sand in drei Container, die die Stadt Dorsten zur Verfügung stellte, ebenso wie Bauzäune. Für die Arbeiten liehen sich die Helfer zusätzlich privat einen Radlader.

Spielplatz-Deuten-Schinkelweg-Renovierung
Ein neues stabiles Schaukelgerüst, ein auch für kleinere Kinder geeigneter Rutschenturm und feiner neuer Sand machen den renovierten Spielplatz nun aus. Foto: Borgwardt

Neuer Treffpunkt für Familien entsteht

„Alle hatten geglaubt, eine Einzelne würde das eh nicht schaffen. Aber es geht, wenn man einfach mal nachfragt“, sagt die junge Mutter rückblickend. Heute ist sie vor allem dankbar für die breite Unterstützung: „Ohne die vielen helfenden Hände und die Förderer wäre das nicht möglich gewesen.“

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Ein neuer Rutschenturm, frischer Sand und eine moderne Korbschaukel prägen künftig das Bild des Spielplatzes. Eine neue Sitzbank soll noch folgen. Schon bald soll die Anlage offiziell eröffnet werden, als neuer Treffpunkt für Familien und Kinder im Stadtteil.

Für die Initiatorin ist das Projekt mehr als nur eine Baustelle gewesen. „Ich wollte anderen Mut machen, dass man etwas in seinem Stadtteil bewegen kann, wenn man nur will“, sagt sie.

60.000 Euro Spende für ersten vollinklusiven Spielplatz der Region

Am Dienstag machte die Finanzierung des ersten deutschen vollinklusiven Spielplatzes einen entscheidenden Schritt nach vorne. Die Mr. Trucker Kinderhilfe spendete insgesamt 60.000 Euro für das Projekt des Lions Club Dorsten. Es gibt nur ganz wenige Spielplätze dieser Art in Deutschland.

„Lange waren wir auf der Suche nach einem Leuchtturmprojekt in Dorsten – nun ist es mit dem Inklusions-Spielplatz in Ellerbruch in Hervest gefunden“, so Norbert Holz, Vorsitzender der Mr. Trucker Kinderhilfe. „Und für ein solches Projekt haben wir in den letzten 10 Jahren eine Rücklage angespart.“

Am Dienstag (24.03) überreichte der Vorstand der Mr. Trucker Kinderhilfe einen symbolischen Spendenscheck in Höhe von 60.000 Euro an den Lions Club. Die Gelsenkirchener Peter Schorr Stiftung übernahm 10.000 vom Endbetrag.

70.000 Spende vollinklusiver Spielplatz Ellerbruch
Bruno Kemper und Norbert Holz (v.l.n.r.) mit der Planung des barrierefreien Spielplatzes. Foto: Christian Haug

Der Vorstand der Mr. Trucker Kinderhilfe betont ausdrücklich, dass durch die Großspende alle fortführenden Projekte weiterhin gefördert werden. Auch für weitere Projekte stehen ausreichend Mittel zur Verfügung. Der Verein stellt jährlich eine Fördersumme von bis zu 50.000 Euro für Projekte mit und für Kinder zur Verfügung.

Ein ganz besonderer Spielplatz

Das Projekt ist in der ganzen Region einzigartig. Ein Spielplatz gilt schon als Barrierefrei, wenn nur ein Spielgerät für Kinder mit einer Behinderung uneingeschränkt nutzbar ist. Der Spielplatz am Ellerbruch wird sich dadurch auszeichnen, dass Kinder mit Behinderungen auf jedem Gerät spielen können.

„Für ein solches projekt haben wir 10 jahre gespart“

Norbert Holz

Die Vorbereitungen für den Spielplatz laufen seit einem Jahr. Bruno Kemper, Activity Beauftragter des Lions Club Dorsten, gibt einen Einblick in die komplexe Planung des Projekts: „Wir wollen viele Spielangebote zur Verfügung stellen, die sich auf verschiedene Sinne konzentrieren. Zum Beispiel Rollstuhl-Karussells und Spielwände mit Sensortechnik. Auch Tische mit befahrbaren Untergründen für Rollstuhlfahrer werden aufgestellt.

„In der rechten Hälfte des Spielplatzes bauen wir einen Rollstuhl-Parcour mit kleineren Erhöhungen und Kurven. Hier hat man den Raum, sich richtig auszutoben. Daneben entsteht noch ein Multi-Court mit Basketballkörben und Toren. Das Feld eignet sich auch durch seinen weichen Boden und Banden zum Beispiel für Blindenfußball. Wir wollen ein Angebot schaffen, dass auch Familien außerhalb der Region anzieht. Man soll die Möglichkeit haben, hier einen Tagesausflug zu verbringen.“

70.000 Spende vollinklusiver Spielplatz Ellerbruch
So soll der Spielplatz 2027 aussehen. Foto: Bruno Kemper

Der Bau soll schon bald beginnen. Anfang 2027 werden die Bauarbeiten starten und gegen Mitte des Jahres sollen schon Kinder auf dem Spielplatz spielen können.

100 Jahre Lippeverband: Vier Wandertouren durch Dorsten und Schermbeck

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100 Jahre Lippeverband stehen im Mittelpunkt einer großen Mitmach-Aktion am 12. September. Vier blaugrüne Wandertouren laden Bürgerinnen und Bürger aus der Region ein, Natur, Wasser und Geschichte aktiv zu erleben. Anmeldungen sind bis zum 30. August möglich.

100 Jahre Lippeverband: Wandern für alle Leistungsstufen

Der Lippeverband feiert sein 100-jähriges Bestehen und lädt zur Teilnahme an vier blaugrünen Wandertouren in Dorsten und Schermbeck ein. Am 12. September stehen Strecken zwischen 6 und 50 Kilometern zur Auswahl. Damit richtet sich das Angebot sowohl an Familien als auch an sportlich ambitionierte Wandernde.

Start und Ziel aller Touren ist der Bürgerpark Maria Lindenhof in Dorsten. Dort wird auch ein Rahmenprogramm angeboten. Entlang der Strecken gibt es Möglichkeiten zum Verweilen und zum Austausch.

„Wir sorgen seit über 100 Jahren für mehr Lebensqualität in der Lippe-Region: Wir denken Wasserwirtschaft weiter, indem wir Lebensräume entlang unserer Gewässer schützen, unsere Städte nachhaltig entwickeln und Verbindungen neu denken. Dazu verwandeln wir mutige Ideen in konkrete Projekte – und laden nun alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus der gesamten Region ein, diese Mehrwerte im Rahmen unserer insgesamt vier blaugrünen Wandertouren im September kennenzulernen“, sagt Prof. Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender des Lippeverbandes.

Vier Wandertouren im Überblick

Zur Auswahl stehen vier unterschiedlich anspruchsvolle Routen:

Familienroute (6 km, Start 10 Uhr)
Die Strecke führt entlang des Wesel-Datteln-Kanals, über die Blaue Brücke und zur Lippe. Stationen wie die Dorstener Aak und das Pumpwerk Schölzbach bieten Einblicke in Natur und Geschichte. Die Route ist besonders für Familien geeignet.

Einstiegsroute (12 km, Start 9 Uhr)
Diese Tour verbindet Naturerlebnisse mit Stationen in der Stadt, darunter der Marktplatz, die Lippe bei Hervest und die St.-Paulus-Kirche. Sie richtet sich an alle, die eine moderate Strecke bevorzugen.

Sportroute (28 km, Start 8 Uhr)
Für sportlich Aktive führt die Strecke durch Dorsten und Schermbeck, unter anderem zu den Mühlenteichen, in den Ortskern Schermbeck und in den Naturpark Hohe Mark. Rund 100 Höhenmeter sind zu bewältigen.

Ausdauerroute (50 km, Start 6 Uhr)
Die längste Strecke richtet sich an erfahrene Wandernde. Sie führt unter anderem durch den Dämmerwald, das Deutener Moor und weitere Naturbereiche. Etwa 150 Höhenmeter sind zu überwinden.

Teilnahme und Anmeldung

Die Teilnahme ist kostenpflichtig. Für die Einstiegsroute werden 14,90 Euro erhoben, für die Sportroute 24,90 Euro und für die Ausdauerroute 34,90 Euro. Kinder bis 14 Jahre können kostenfrei an der Familienroute teilnehmen, erwachsene Begleitpersonen zahlen fünf Euro.

Anmeldungen sind bis zum 30. August erforderlich. Alle Teilnehmenden, die mindestens sechs Kilometer absolvieren, erhalten eine Urkunde und eine Medaille.

Weitere Informationen zu 100 Jahre Lippeverband

Ausführliche Informationen zu den blaugrünen Wandertouren, inklusive Kartenmaterial und Streckenbeschreibungen, sind online unter www.blaugruene-wandertour.de verfügbar.

„Älter als die Steine“: Wulfener Tänzerinnen im Video von Jupiter Jones

Für die JMC-Formation „Perfetto“ des TSZ Royal Wulfen wurde Mitte März ein besonderer Ausflug: Die Tänzerinnen wirkten an einem Musikvideodreh der Band Jupiter Jones mit und standen dabei selbst vor der Kamera.

Am 15. März reiste die Gruppe früh am Morgen nach Münster, wo die Dreharbeiten stattfanden. Vor Ort wurde über mehrere Stunden an verschiedenen Szenen gearbeitet. Neben klassischen Tanzelementen waren auch turnerische und freie Bewegungen gefragt. Die Tänzerinnen brachten sich aktiv ein und konnten ihr Können unter professionellen Bedingungen zeigen.

TSZ Royal Wulfen Videodreh Jupiter Jones
Aufwärmen und Dehnen vor dem Einsatz. Foto: TSZ Royal Wulfen

Jupiter Jones gehört seit Jahren zu den bekannten Bands der deutschsprachigen Pop- und Rockszene. Einem größeren Publikum wurde die Gruppe unter anderem durch den Song „Still“ bekannt. Auch der aktuelle Titel „Älter als die Steine“, zu dem das Video entstand, greift typische Themen der Band auf – etwa Zusammenhalt, Hoffnung und persönliche Beziehungen.

TSZ Royal Wulfen Videodreh Jupiter Jones
Foto: TSZ Royal Wulfen

Das Musikvideo, das seit dem 20. März online ist, spielt überwiegend in einer Turnhalle. Kinder und Erwachsene bewegen sich darin frei, es wird gespielt, gerannt und getanzt. Die Szenen wirken dabei bewusst ungezwungen und lebendig.

In dieses Konzept fügte sich die Formation aus Wulfen gut ein. Die Tänzerinnen sind in mehreren Sequenzen zu sehen und sorgen mit ihren choreografischen Elementen für zusätzliche Dynamik im Video.

TSZ Royal Wulfen Videodreh Jupiter Jones
Akrobatik gehört auch dazu. Foto: TSZ Royal Wulfen

„Mit viel Energie und Freude waren unsere Tänzerinnen den ganzen Drehtag über im Einsatz“, sagt Alissa Overbeck, Pressewartin des TSZ Royal Wulfen. „Das positive Feedback des Teams hat uns natürlich besonders gefreut.“

Für die Mitglieder von „Perfetto“ war der Drehtag eine willkommene Abwechslung zum Trainings- und Wettkampfalltag. Gleichzeitig bot sich die Gelegenheit, den Verein auch über die Region hinaus sichtbar zu machen.

Das ganze Video kann man hier ansehen:

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Unfall A31 Dorsten: Neue Details zum Crash auf der Autobahn

Nach dem schweren Unfall auf der A31 bei Dorsten an der Anschlussstelle Schermbeck hat die Polizei Münster weitere Informationen zum Hergang veröffentlicht. Zwei Menschen wurden schwer verletzt, die Autobahn blieb bis 23 Uhr gesperrt.

Unfall A31 Dorsten: Kollision beim Spurwechsel

Nach ersten Erkenntnissen hatte ein 68-jähriger Mann aus Ochtrup mit einem Taxi die rechte Spur der A31 in Fahrtrichtung Emden befahren.

Zeugenaussagen zufolge touchierte er aus bislang ungeklärter Ursache den auf der linken Fahrspur fahrenden VW einer 40-jährigen Frau aus Dorsten, die in gleicher Richtung unterwegs war. Beide Fahrzeuge gerieten ins Schleudern und prallten unter anderem gegen eine Schutzplanke.

Zwei Schwerverletzte nach Unfall A31 Dorsten

Rettungskräfte befreiten den schwer verletzten 68-Jährigen aus seinem Fahrzeug. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in ein Krankenhaus. Auch die 40-Jährige wurde schwer verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert.

Rettungshubschrauber landet auf der A31 bei Dorsten nach schwerem Verkehrsunfall während Rettungseinsatz
Foto: Marc Gruber

Folgeunfall durch Trümmerteile

Ein 23-jähriger VW-Fahrer kollidierte kurz nach dem Unfall mit Trümmerteilen auf der Fahrbahn. Er blieb unverletzt.

Unfallaufnahme und Sperrung bis in den Abend

Ein Verkehrsunfallaufnahmeteam aus Recklinghausen war im Einsatz, um die Spuren zu sichern. Für die Dauer der Unfallaufnahme blieb die Fahrbahn in Richtung Emden bis etwa 23 Uhr gesperrt.

Ermittlungen zur Ursache laufen

Ob ein medizinischer Notfall bei dem 68-Jährigen ursächlich für den Unfall war, ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Feuerwehr Dorsten im Einsatz im Gleisbereich: Blutspuren entdeckt

Ein Einsatz im Gleisbereich hat am Dienstagabend die Feuerwehr Dorsten beschäftigt. Zwischen Deuten und Rhade kam es zu einer Kollision einer Regionalbahn mit einem unbekannten Objekt. Laut Feuerwehr Dorsten stellte sich schnell heraus, dass ein Tier betroffen war.

Einsatz im Gleisbereich zwischen Deuten und Rhade

Der Einsatz im Gleisbereich begann am gestrigen Abend. Die Feuerwehr Dorsten wurde auf die Bahnstrecke zwischen Deuten und Rhade alarmiert. Vor Ort war eine Regionalbahn mit einem zunächst unbekannten Objekt kollidiert.

Am Triebwagen seien Blutspuren festgestellt worden. Daraufhin hätten die Einsatzkräfte den betroffenen Abschnitt sowohl zu Fuß als auch mit einer Drohne erkundet, so die Feuerwehr Dorsten.

Ursache schnell geklärt

Der Einsatz im Gleisbereich habe zügig aufgeklärt werden können. Im Gleisbett haben die Einsatzkräfte ein verunglücktes Reh gefunden. Vermutlich sei das Tier mit dem Zug kollidiert, teilte die Feuerwehr Dorsten mit. Personen seien nach Angaben der Feuerwehr Dorsten nicht zu Schaden gekommen.

Für die Dauer des Einsatzes im Gleisbereich sei die Bahnstrecke vollständig gesperrt worden.

„Gemeinsam gewinnen“ Konrad Hagelstange: Partner in der Kanzlei KTH & Partner 

Konrad Hagelstange ist Partner der Kanzlei KTH & Partner in Dorsten und steht für eine Generation junger Juristen, die fachliche Kompetenz mit echter Verbundenheit zur Region verbinden.

Seit dem 1. Juli 2025 ist der 31-Jährige Partner in der Kanzlei KTH & Partner. Für ihn ist dieser Schritt weit mehr als nur ein Karrieresprung. „Dass Björn Wesler mich auf die Partnerschaft angesprochen hat, war ein unheimliches Gefühl der Wertschätzung und des Vertrauens!“

Der Weg zum Fachanwalt

Seine Geschichte bei KTH & Partner in Dorsten begann bereits 2019. Während der Vorbereitung auf sein zweites Staatsexamen arbeitete der gebürtige Lembecker als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Kanzlei.

Eine Zeit, die für seine weitere Laufbahn prägend werden sollte. „KTH & Partner war damals gerade in die neuen Räume an der Fürst-Leopold-Allee umgezogen. Von Beginn an war für mich klar, dass ich nach Abschluss meines zweiten Staatsexamens hier gerne als Anwalt tätig sein würde.“

Sein Wunsch sollte in Erfüllung gehen. Nach seinem zweiten Staatsexamen im Jahr 2021 am Landgericht Essen wurde Konrad Hagelstange Teil des Anwaltsteams. Mit Ehrgeiz und klarer Zielstrebigkeit entwickelte er sich fachlich weiter.

2024 folgte der Abschluss als Fachanwalt für Verkehrsrecht. Nur ein Jahr später erlangte er zusätzlich den Titel als Fachanwalt für Miet- und WEG-Recht. „Ja, und dann, nach nur 5 Jahren als Angestellter die Partnerschaft angeboten zu bekommen, damit habe ich überhaupt nicht gerechnet.“

Konrad Hagelstange, Fachanwalt im Bereich Verkehrsrecht, Miet- und WEG Recht. Foto: Sklenak

Disziplin und persönlicher Antrieb

Auf sein Studium an der Universität Bielefeld blickt Hagelstange mit einem Lächeln zurück. Disziplin und persönlicher Antrieb spielten damals eine große Rolle. „Ich wollte das Studium unbedingt in der vorgegebenen Semesterzahl schaffen. Somit hieß es von montags bis freitags büffeln und dann ging es für das Wochenende in die Heimat.“

2018 legte er erfolgreich sein erstes Staatsexamen ab und verabschiedete sich aus Bielefeld. Die Erinnerungen an die Studienzeit und die Freundschaften von damals schätzt er bis heute. Inzwischen lebt der dreifache Familienvater bewusst bodenständig und nah an seinen Wurzeln.

Gemeinsam gewinnen

Diese Bodenständigkeit prägt auch seine Arbeit bei KTH & Partner. Die Kanzlei versteht sich als Team, in dem Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung eine zentrale Rolle spielen.

„Wir bei KTH & Partner sind ein starkes Team. Unser Motto „Gemeinsam gewinnen“ leben wir untereinander genauso wie mit unseren Mandantinnen und Mandanten. Wir bieten Rechtsbeistand mit Expertise und Leidenschaft, und das mit dem kompletten Team auf Augenhöhe.“

Der nächste Schritt

Neben seiner anwaltlichen Tätigkeit richtet Konrad Hagelstange den Blick bereits auf den nächsten Schritt. Aktuell absolviert er den Grundkurs für die notarielle Fachprüfung. Ziel ist es, künftig auch im Notariat Verantwortung zu übernehmen und seinen Partner Björn Wesler zu unterstützen.

Seit Anfang 2025 ist er bereits vereidigter Notarvertreter. „Wir wollen das Notariat auf mehrere Schultern verteilen. Ich freue mich darauf, ihn zukünftig unterstützen zu können.“

Wenn Konrad Hagelstange heute auf seinen Weg zurückblickt, wirkt vieles fast wie eine Entwicklung, die sich Schritt für Schritt organisch ergeben hat.

„Eine aufregende Geschichte“, sagt er selbst und denkt an die Zeit nach seinem Abitur am Gymnasium St. Ursula im Jahr 2013. „Dass ich dreizehn Jahre später als Partner in einer renommierten Kanzlei tätig sein würde, das hätte ich damals nicht vermutet.“

Fürst-Leopold-Allee 49, 46284 Dorsten
02362 91093
[email protected]

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Freiwilliges Soziales Jahr, langweilig? Nicht bei der AWO Dorsten

Du willst nach der Schule erst einmal raus aus dem Alltag, neue Erfahrungen sammeln und herausfinden, was wirklich zu dir passt? Ein Freiwilliges Soziales Jahr bei der AWO bietet genau diese Chance. Leon aus Dorsten hat sich dafür entschieden – und ein Jahr erlebt, das ihn persönlich und beruflich weitergebracht hat.

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Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) – die wichtigsten Fakten

  • Einsatz z. B. an Schulen oder im sozialen Bereich
  • Unterstützung von Menschen im Alltag und in der Freizeit
  • 39 Stunden pro Woche
  • Rund 500 Euro Taschengeld im Monat
  • 30 Urlaubstage plus Seminartage
  • Gesetzlich sozialversichert
  • Seminare und Austausch mit anderen FSJlern
  • Hilfe bei der Berufsorientierung
  • Gute Voraussetzung für soziale Berufe oder Studiengänge
  • Start jederzeit nach der Schule möglich

Jetzt durchstarten – Dein FSJ bei der AWO

Du willst etwas Sinnvolles tun, dich persönlich weiterentwickeln und herausfinden, welcher Weg zu dir passt? Dann ist ein Freiwilliges Soziales Jahr bei der AWO genau das Richtige für Dich.

  • Sammle wertvolle Erfahrungen im sozialen Bereich
  • Lerne neue Menschen kennen und wachse über Dich hinaus
  • Nutze das Jahr zur Orientierung für Deine Zukunft

Bewirb Dich jetzt für dein FSJ und starte in ein Jahr, das Dich weiterbringt.

Weitere Infos und Bewerbung unter: https://www.awo-msl-re.de/mitmachen/freiwilligendienst-fsj-bufdi

Ein Jahr, das den Blick verändert

Als Leon aus Dorsten im vergangenen Jahr sein Abitur in der Tasche hatte, stand er vor einer Frage, die viele junge Menschen kennen: Wie soll es jetzt weitergehen? Studium oder Ausbildung kamen für ihn zwar grundsätzlich infrage, doch der richtige Zeitpunkt fühlte sich noch nicht gekommen an. „Ich wollte mal ein Jahr weg vom Schreibtisch und etwas anderes sehen“, erzählt er.

Die Lösung fand er im Freiwilligen Sozialen Jahr bei der AWO. Heute sagt Leon rückblickend: „Meine Erwartungen wurden übertroffen.“

Unterstützung im Schulalltag

Seinen Einsatz leistet Leon an der Wittenbrinkschule in Dorsten. Dort begleitet er den neunjährigen Lean durch den Schulalltag. Der Junge benötigt aufgrund einer körperlichen Einschränkung Unterstützung.

Leon hilft ihm zum Beispiel beim Gehen durch das Schulgebäude oder beim Anziehen der Jacke und der Sportschuhe. Gleichzeitig ist es ihm wichtig, Lean so viel Selbstständigkeit wie möglich zu lassen. „Ich versuche immer, dass er möglichst viel selbst macht“, sagt Leon. „Ich unterstütze ihn nur da, wo es wirklich nötig ist.“ Die Zusammenarbeit funktioniert gut.

Lean geht gerne zur Schule und freut sich über die Unterstützung seines Begleiters. Für Leon ist es eine Aufgabe, die Verantwortung mit sich bringt und gleichzeitig sehr erfüllend ist. „Es ist schön zu sehen, wie viel ein bisschen Unterstützung im Alltag bewirken kann“, sagt er.

AWO Dorsten Freiwilliges Soziales Jahr FSJ
Ein starkes Team: Leon und Lean. Foto: Borgwardt

Orientierung für den eigenen Weg

Ein Freiwilliges Soziales Jahr bietet jungen Menschen die Möglichkeit, praktische Erfahrungen zu sammeln und sich beruflich zu orientieren. Der Einsatz kann beispielsweise in Schulen, sozialen Einrichtungen oder in der Betreuung von Menschen mit Unterstützungsbedarf erfolgen.

Gerade für Schulabgänger kann ein solches Jahr helfen, eigene Interessen besser kennenzulernen und den nächsten Schritt bewusst zu planen. Viele entdecken dabei auch erstmals, wie vielseitig soziale Berufe sein können.

Auch Leon sieht das so. In seiner Familie war das FSJ ohnehin kein unbekannter Weg. „Mein Bruder hat auch schon ein FSJ gemacht“, erzählt er. Die Entscheidung fiel ihm daher nicht schwer. Heute ist er froh darüber, diesen Schritt gegangen zu sein.

Gemeinschaft und neue Erfahrungen

Zum Freiwilligen Sozialen Jahr gehören nicht nur die täglichen Aufgaben im Einsatzbereich. Ein wichtiger Bestandteil sind auch Seminare und Treffen mit anderen Freiwilligen. „Wir haben eine tolle Seminargruppe“, berichtet Leon. „Man lernt viele andere FSJler kennen und tauscht sich aus.“

AWO Dorsten Freiwilliges Soziales Jahr FSJ
Leon hat seine Entscheidung nicht bereut. Foto: Borgwardt

Neben seiner Tätigkeit in der Schule engagiert sich Leon außerdem im Familienunterstützenden Dienst der AWO. Dort begleitet er Freizeitangebote für Menschen mit Behinderung. Gemeinsame Ausflüge, Schwimmen oder auch eine Disco gehören zu den Aktivitäten, die er dort erlebt.

Diese Erfahrungen machen für ihn einen besonderen Reiz des Freiwilligendienstes aus. Die Arbeit ist abwechslungsreich und bringt immer wieder neue Begegnungen mit sich.

Ein Jahr, das bleibt

Ein Freiwilliges Soziales Jahr dauert in der Regel zwölf Monate. Die Freiwilligen arbeiten etwa 39 Stunden pro Woche, erhalten ein monatliches Taschengeld und sind sozialversichert. Zusätzlich nehmen sie an Seminaren teil und werden während ihres Einsatzes begleitet.

Für Leon endet sein FSJ Ende Juli. Wie es danach weitergeht, weiß er inzwischen schon. Eines steht für ihn jedoch jetzt schon fest: Das Jahr hat ihn geprägt. „Es ist eine einmalige Gelegenheit“, sagt er. „Ich würde ein FSJ jedem empfehlen. Es ist eine sehr gute Sache. Man lernt unglaublich viel.“

Und genau das ist wohl der größte Wert dieses besonderen Jahres: Erfahrungen zu sammeln, Verantwortung zu übernehmen und dabei auch ein Stück über sich selbst hinauszuwachsen.

AWO Dorsten UB Münsterland-Recklinghausen

Ansprechpartnerin:

Andrea Arlt
Wulfener Markt 5
46286 Dorsten
Telefon: 0152-09119616
[email protected]

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