Du willst nach der Schule erst einmal raus aus dem Alltag, neue Erfahrungen sammeln und herausfinden, was wirklich zu dir passt? Ein Freiwilliges Soziales Jahr bei der AWO bietet genau diese Chance. Leon aus Dorsten hat sich dafür entschieden – und ein Jahr erlebt, das ihn persönlich und beruflich weitergebracht hat.
Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) – die wichtigsten Fakten
- Einsatz z. B. an Schulen oder im sozialen Bereich
- Unterstützung von Menschen im Alltag und in der Freizeit
- 39 Stunden pro Woche
- Rund 500 Euro Taschengeld im Monat
- 30 Urlaubstage plus Seminartage
- Gesetzlich sozialversichert
- Seminare und Austausch mit anderen FSJlern
- Hilfe bei der Berufsorientierung
- Gute Voraussetzung für soziale Berufe oder Studiengänge
- Start jederzeit nach der Schule möglich
Jetzt durchstarten – Dein FSJ bei der AWO
Du willst etwas Sinnvolles tun, dich persönlich weiterentwickeln und herausfinden, welcher Weg zu dir passt? Dann ist ein Freiwilliges Soziales Jahr bei der AWO genau das Richtige für Dich.
- Sammle wertvolle Erfahrungen im sozialen Bereich
- Lerne neue Menschen kennen und wachse über Dich hinaus
- Nutze das Jahr zur Orientierung für Deine Zukunft
Bewirb Dich jetzt für dein FSJ und starte in ein Jahr, das Dich weiterbringt.
Weitere Infos und Bewerbung unter: https://www.awo-msl-re.de/mitmachen/freiwilligendienst-fsj-bufdi
Ein Jahr, das den Blick verändert
Als Leon aus Dorsten im vergangenen Jahr sein Abitur in der Tasche hatte, stand er vor einer Frage, die viele junge Menschen kennen: Wie soll es jetzt weitergehen? Studium oder Ausbildung kamen für ihn zwar grundsätzlich infrage, doch der richtige Zeitpunkt fühlte sich noch nicht gekommen an. „Ich wollte mal ein Jahr weg vom Schreibtisch und etwas anderes sehen“, erzählt er.
Die Lösung fand er im Freiwilligen Sozialen Jahr bei der AWO. Heute sagt Leon rückblickend: „Meine Erwartungen wurden übertroffen.“
Unterstützung im Schulalltag
Seinen Einsatz leistet Leon an der Wittenbrinkschule in Dorsten. Dort begleitet er den neunjährigen Lean durch den Schulalltag. Der Junge benötigt aufgrund einer körperlichen Einschränkung Unterstützung.
Leon hilft ihm zum Beispiel beim Gehen durch das Schulgebäude oder beim Anziehen der Jacke und der Sportschuhe. Gleichzeitig ist es ihm wichtig, Lean so viel Selbstständigkeit wie möglich zu lassen. „Ich versuche immer, dass er möglichst viel selbst macht“, sagt Leon. „Ich unterstütze ihn nur da, wo es wirklich nötig ist.“ Die Zusammenarbeit funktioniert gut.
Lean geht gerne zur Schule und freut sich über die Unterstützung seines Begleiters. Für Leon ist es eine Aufgabe, die Verantwortung mit sich bringt und gleichzeitig sehr erfüllend ist. „Es ist schön zu sehen, wie viel ein bisschen Unterstützung im Alltag bewirken kann“, sagt er.

Orientierung für den eigenen Weg
Ein Freiwilliges Soziales Jahr bietet jungen Menschen die Möglichkeit, praktische Erfahrungen zu sammeln und sich beruflich zu orientieren. Der Einsatz kann beispielsweise in Schulen, sozialen Einrichtungen oder in der Betreuung von Menschen mit Unterstützungsbedarf erfolgen.
Gerade für Schulabgänger kann ein solches Jahr helfen, eigene Interessen besser kennenzulernen und den nächsten Schritt bewusst zu planen. Viele entdecken dabei auch erstmals, wie vielseitig soziale Berufe sein können.
Auch Leon sieht das so. In seiner Familie war das FSJ ohnehin kein unbekannter Weg. „Mein Bruder hat auch schon ein FSJ gemacht“, erzählt er. Die Entscheidung fiel ihm daher nicht schwer. Heute ist er froh darüber, diesen Schritt gegangen zu sein.
Gemeinschaft und neue Erfahrungen
Zum Freiwilligen Sozialen Jahr gehören nicht nur die täglichen Aufgaben im Einsatzbereich. Ein wichtiger Bestandteil sind auch Seminare und Treffen mit anderen Freiwilligen. „Wir haben eine tolle Seminargruppe“, berichtet Leon. „Man lernt viele andere FSJler kennen und tauscht sich aus.“

Neben seiner Tätigkeit in der Schule engagiert sich Leon außerdem im Familienunterstützenden Dienst der AWO. Dort begleitet er Freizeitangebote für Menschen mit Behinderung. Gemeinsame Ausflüge, Schwimmen oder auch eine Disco gehören zu den Aktivitäten, die er dort erlebt.
Diese Erfahrungen machen für ihn einen besonderen Reiz des Freiwilligendienstes aus. Die Arbeit ist abwechslungsreich und bringt immer wieder neue Begegnungen mit sich.
Ein Jahr, das bleibt
Ein Freiwilliges Soziales Jahr dauert in der Regel zwölf Monate. Die Freiwilligen arbeiten etwa 39 Stunden pro Woche, erhalten ein monatliches Taschengeld und sind sozialversichert. Zusätzlich nehmen sie an Seminaren teil und werden während ihres Einsatzes begleitet.
Für Leon endet sein FSJ Ende Juli. Wie es danach weitergeht, weiß er inzwischen schon. Eines steht für ihn jedoch jetzt schon fest: Das Jahr hat ihn geprägt. „Es ist eine einmalige Gelegenheit“, sagt er. „Ich würde ein FSJ jedem empfehlen. Es ist eine sehr gute Sache. Man lernt unglaublich viel.“
Und genau das ist wohl der größte Wert dieses besonderen Jahres: Erfahrungen zu sammeln, Verantwortung zu übernehmen und dabei auch ein Stück über sich selbst hinauszuwachsen.

Ansprechpartnerin:
Andrea Arlt
Wulfener Markt 5
46286 Dorsten
Telefon: 0152-09119616
[email protected]
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