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„Pleta“: Fabrik des Dorstener Startups abgebrannt

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Die Fabrik in Nepal ist Raub eines Brandes geworden. Foto: Pleta

Die Fabrik in Nepal, die für Pleta faires Geschirr aus Palmblättern herstellt, liegt in Schutt und Asche. Aber die beiden Gründer des Unternehmens Paul Harazim und Adem Serilmez geben nicht auf. Ihr Traum ist größer als eine Produktion.

„Unser Traum ist idealistisch und zukunftsorientiert. Er ist ein fairer Umgang mit unseren Mitarbeitern, ein transparenter Herstellungsprozess, ein bewusster Umgang mit Ressourcen und natürlich Umweltschutz und Naturverbundenheit“, blickt Paul trotz des Brandes optimistisch in die Zukunft des Palmblatt-Geschirrs von Pleta. „Unser Traum ist es, das alles in unser Produkt einfließen zu lassen für eine bessere Zukunft. Für dich, für die Umwelt und für alle Menschen, die am Projekt teilnehmen. Das zählt für uns immer noch.“

Pleta Gründer Paul Harazim zeigt die Größe eines Arekablattes
Pleta Gründer Paul Harazim zeigt die Größe eines Arekablattes. Foto: Pleta

Paul und Adem müssen sich nun erst einmal ein Bild über das Ausmaß des Schadens machen und stellen dann ein Crowdinvesting auf die Beine. Damit kann dann jeder ein Teil des Unternehmens werden.

Pleta – Eine umweltfreundliche Produktion

Auf riesigen Plantagen werden Arekapalmen für die Produktion von kosmetischen Artikeln sowie für die Tiermedizin angepflanzt. Diese Palme, auch Betelnuss genannt, wirft regelmäßig ihre Blätter ab, die normalerweise liegen bleiben und verrotten. „Bauern, Sammlerinnen und lokale Communities haben durch das Sammeln und den Verkauf der Blätter an uns ein Zubrot und profitieren ebenfalls gleichermaßen von unseren Bestellungen“, erklärt Adem. „Für die umweltfreundliche Herstellung unserer Schalen benutzen wir lediglich Wasser, um die Blätter einzuweichen und sie zu säubern, um sie nach einer Trocknungszeit mit Hitze in Form zu pressen und zu versiegeln. „Das anfallende Wasser verwenden wir dabei weiter für die Felder oder für die Tränken der Tiere“, ergänzt Paul Harazim.

Wir geben Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, die benötigten Angaben dafür in der nächsten Ausgabe der Lokallust und online auf dorsten-online.de bekannt, falls Sie den beiden Gründern des sozioökonomischen Unternehmens helfen möchten.

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