Durch Unachtsamkeit und leichtsinniges Hantieren, zum Teil auch unter Alkoholeinfluss, haben Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst an Silvester Hochbetrieb. Appell von Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen: Gehen Sie verantwortungsvoll und vorsichtig mit Raketen und Silvesterböllern um
In wenigen Tagen wird wieder der Jahreswechsel gefeiert. Zum ersten Mal seit der Corona-Pandemie darf auch im Kreis Recklinghausen wieder größer gefeiert werden – an vielen Orten und auf vielen Plätzen dürfte es deshalb auch voll werden.
Für Viele gehört das Feuerwerk zum Höhepunkt des Abends. Aber genau das kann leider auch zu Verbrennungen und Verletzungen führen. Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen richtet deshalb einen Appell an alle Bürgerinnen und Bürger im Kreis Recklinghausen: „Gehen Sie verantwortungsvoll und vorsichtig mit Raketen und Silvesterböllern um und achten Sie auf Ihre Umgebung beim Abbrennen von Feuerwerk.

Größte Gefahr: Illegale Böller
Die größte Gefahr geht dabei sicherlich von illegalen oder selbstgebauten Böllern aus. Lassen Sie die Finger davon! Durch falschen Umgang mit Feuerwerk kann man nicht nur sich und andere verletzten, man macht sich auch strafbar.
Das gilt auch für Böller, die zum Beispiel in Briefkästen geworfen werden. So etwas ist kein „Dumme-Jungen-Streich“, es ist eine Straftat und kann richtig teuer werden. Ganz zu schweigen davon, dass auch Passanten oder Hausbewohner durch herumfliegende Teile verletzt werden könnten.“
Verstärkte Verkehrskontrollen
Die Polizeibeamtinnen und -beamten der Polizei Recklinghausen werden an Silvester und Neujahr verstärkt Verkehrskontrollen durchführen – und dabei besonders auf Alkohol und Drogen achten. „Die Polizei will kein Spielverderber sein“, betont Friederike Zurhausen, aber: „Wenn Sie Alkohol getrunken haben, setzen Sie sich bitte nicht hinter das Steuer. Selbst ein Glas Sekt kann schon zu viel sein“, betont die Polizeipräsidentin. „Wer trotzdem Auto fährt, riskiert den Führerschein und gefährdet sowohl sich als auch andere. Und denken Sie daran: Auch das Fahrradfahren unter Alkoholeinfluss kann zum Entzug der Fahrerlaubnis führen.“
Die Polizeipräsidentin hofft auf einen friedlichen Jahreswechsel im Kreis Recklinghausen stellt aber auch klar: „Die Bürgerinnen und Bürger können darauf zählen, dass die Polizei in der Silvesternacht für Sie im Einsatz ist und für Sicherheit sorgen wird.“




























