StartPolizei - FeuerwehrRhade: Senioren-Duo fährt Fußgängerin an und flüchtet

Rhade: Senioren-Duo fährt Fußgängerin an und flüchtet

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Eine Dorstenerin (53) wurde am Montag vor dem Aldi-Markt in Rhade angefahren. Die Insassen des Autos, anscheinend ein älteres Paar, begingen Fahrerflucht. Nach sucht die Polizei nach den beiden Verdächtigen und weiteren Zeugen.

Am Montagvormittag (16. Oktober) gegen 11.50 Uhr versuchte die Fußgängerin die Erler Straße auf Höhe des Aldi-Marktes zu überqueren. Dabei wurde sie von einem unbekannten Autofahrer erfasst und erlitt leichte Verletzungen. Der Fahrer setzte seine Fahrt fort, ohne sich um die verletzte Frau zu kümmern.

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Trotz ihrer leichten Schmerzen setzte die 53-Jährige ihren Weg fort. Sie konnte jedoch einige Teile des Nummernschildes des Autos erkennen.

Zusätzlich liegen Beschreibungen des Fahrers und seiner weiblichen Beifahrerin vor. Beide sind schätzungsweise zwischen 60 und 73 Jahre alt, haben graues Haar und tragen Brille. Der Unfall kam der Polizei erst nachträglich zur Kenntnis.

Die Polizei bittet nun dringend um Hinweise und ist unter der Nummer 0800 2361 111 erreichbar.

Das droht den Verdächtigen nach einer Fahrerflucht

Menschen in Deutschland, die nach einem Unfall mit Personenschaden Fahrerflucht begehen, sehen sich ernsthaften rechtlichen Konsequenzen gegenüber. Das Verlassen des Unfallortes ohne angemessene Maßnahmen kann zu schweren Strafen führen.

Gemäß § 142 des Strafgesetzbuches (StGB) ist Fahrerflucht strafbar. Wer an einem Unfall beteiligt ist und sich unerlaubt entfernt, riskiert eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe. Wenn der Unfallflüchtige den Unfallort verlässt, obwohl er erkennt oder erkennen kann, dass bei dem Unfall ein anderer verletzt wurde, erhöhen sich die Strafmaßnahmen.

Zusätzlich zur strafrechtlichen Verfolgung droht dem Täter auch der Entzug des Führerscheins für eine gewisse Zeit gemäß § 69 des Strafgesetzbuches.

Es ist wichtig zu beachten, dass Fahrerflucht nicht nur strafrechtliche Konsequenzen hat, sondern auch zivilrechtliche. Die Geschädigten haben das Recht auf Schadensersatz und Schmerzensgeld.

Insgesamt ist Fahrerflucht in Deutschland ein schwerwiegender Straftatbestand, der mit erheblichen rechtlichen und finanziellen Konsequenzen verbunden ist. Es ist dringend empfohlen, sich nach einem Unfall umgehend um die entsprechenden rechtlichen Schritte zu kümmern und die Polizei zu informieren.

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