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Rund 1000 weitere Notunterkünfte werden in Dorsten aktiviert

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Unterbringungsplätze für rund 1000 Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine hat die Bezirksregierung in Dorsten aktiviert. Foto: Stadt Dorsten

Unterbringungsplätze für rund 1000 Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine hat die Bezirksregierung in Dorsten aktiviert

Die Bezirksregierung Münster wird in der kommenden Woche in Dorsten zwei weitere vorbereitete Notunterkünfte für rund 1000 ukrainische Kriegsflüchtlinge aktivieren.

Eine der Notunterkunft steht auf dem ehemaligen Sportplatz an der Marler Straße und in unmittelbarer Nachbarschaft zur Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) an der Bochumer Straße. Die ZUE fungiert derzeit schon als Ukraine-Einrichtung und ist mit 177 Kriegsflüchtlingen belegt. Auf dem Tennensportplatz werden in einem ausgebauten Zelt zusätzlich weitere 400 Notunterkunft-Plätze zur Verfügung stehen.

Die zweite Notunterkunft hat 540 aktive Plätze. Diese soll voraussichtlich in der kommenden Woche an der früheren Dorstener Gerhart-Hauptmann-Schule in Betrieb genommen werden. Bei Bedarf könne diese auf 410 weitere Plätze kurzfristig erweitert werden.

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Vorausschauend auf Eventualitäten

Dies bedeute laut Bürgermeister Stockhoff jedoch nicht, dass automatisch 940 Flüchtlinge sofort kommen. Allerdings soll vor Ort, um sofort Menschen aufnehmen zu können, vorab für die 400 und 540 Plätze schon mal ausreichend Personal bereit gestellt werden. Bei den Zahlen handele es sich um eine Prognose der Landesregierung aufgrund der steigenden Zahlen der letzten Wochen. „Diese Zahlen sind nicht hoch. Es zeichnet sich aber ab, dass die vorhandenen Kapazitäten nicht mehr ausreichend sein könnten“, so Stockhoff.

Steigende Zugangszahlen von Flüchtlingen

Laut Mitteilung der Stadt erfolgt die Aktivierung der Notunterkünfte für ukrainische Flüchtlinge in Absprache mit dem Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration (MKJFGFI). Grund für die Aktivierung seien die in den vergangenen Tagen deutlich gestiegenen Zugangszahlen und infolgedessen immer stärker ausgelasteten Kapazitäten.

Im Auftrag des Landes NRW betreibt die Bezirksregierung, neben der ZUE Dorsten an der Bochumer Straße mit aktuell maximal 250 Plätzen, eine weitere Notunterkunft in Schöppingen. Platz finden hier maximal 400 Ukraine-Flüchtlinge. Zusätzliche Notunterkünfte mit zusammen mehr als 1000 Plätzen kann die Bezirksregierung Münster in Castrop-Rauxel und Haltern aktivieren.

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