In Dorsten-Feldmark an der Gladbecker Straße 216 gab es einen Schafsriss – Ob es wieder der Wolf war, werden die Genproben, die entnommen wurden, klären
Am Dienstagmorgen, 08. November 2022 wurde in den frühen Morgenstunden ein Schaf auf dem Hof der Familie Poertgen durch einen Kehlbiss gerissen. Die Weide ist von einem Stabgitterzaun mit einer Höhe von rd. 1,45 m gesichert und liegt im Schermbecker Wolfsgebiet. Die Weide befindet sich rund 50 Meter von der nächsten Wohnbebauung entfernt.

Fakt ist, dass eine elektrische Absicherung ist nicht vorhanden war/ist. Deshalb entspricht der stabile, hohe Zaun auch nicht den Empfehlungen zur Wolfsabwehr, sodass der Schafshalter auch keine Entschädigung zu erwarten hat.
Allerdings scheint der oder die Wölfe auch in diesem Fall wieder von ihrer Sprunghaft profitiert zu haben. Dennoch konnten am Zaun Haare zur weiteren Überprüfung gesichert werden. Untergrabungsspuren wurden festgestellt werden.
Kein Strom – kein Entschädigung
Das GahlenerBürgerForums verweist zu der vorhandenen Wolfsabwehr: „Bei einer Höhe von 1,5 m (an der Übersprungstelle) ist ein elektrischer Draht oben am Zaun ohnehin nicht wirksam, da Wölfe bei einem Übersprung keinen Erdkontakt mehr haben und somit auch keinen elektrischen Schlag bekommen können. Ein elektrischer Draht für den Untergrabungsschutz verhindert keine Überspringung!“
Der Wolfsberater des LANUV, Herr Sundermann (Biologische Station Lembeck), war vor Ort und hat am Dienstag gegen 14 Uhr die Fraßstellen beprobt und auch die Haare an der Übersprungstelle gesichert.




























