Modernisieren und Weiterentwicklung des Kulturgartens Ruhr zu einer Landmarke der besonderen Art (Kunst- und Naturentwicklung/Umweltbildung)
Die SPD Fraktion möchte, dass der Kulturgarten Ruhr zu einer Landmarke der besonderen Art weiterzuentwickelt wird. Dazu stellte sie jetzt einen Antrag an die Verwaltung der Stadt Dorsten.
Diese soll in Kooperation mit dem RVR, Naturschutzorganisationen (wie z. B. BUND, NABU), dem Verein Virtuell-Visuell, dem Heimatverein und weiteren engagierten Bürgern, sowie insbesondere dem Grundstückseigentümer Dahlhaus, den im Zuge der „Europäischen Kulturhauptstadt Ruhr“ im Jahre 2010 eröffneten Kulturgarten Ruhr modernisieren und zu einer Landmarke der besonderen Art weiterzuentwickeln, indem die gärtnerische Rekonstruktion des Projektes in Angriff genommen wird, die ökologischen und kulturellen Potenziale des Garten unter pädagogischen Aspekten sichtbar gemacht werden und die Erweiterung der Wiese zum Biogarten in Angriff genommen wird.
Begründung:
An der Eröffnungsfeier des Kulturgartens Ruhr auf dem Hof Dahlhaus in Altendorf-Ulfkotte im Jahre 2010 haben neben dem damaligen RVR-Direktor Heinz-Dieter Klink, dem damaligen Bürgermeister Lambert Lütkenhorst, der damaligen Vizepräsidentin des Regierungsbezirkes Münsters, Frau Dorothee Feller, und dem Hausherrn Dahlhaus ebenfalls Vertreterinnen und Vertreter der den Regionalverband Ruhr vertretenden 54 Städte und vier Kreise sowie die Baumpaten teilgenommen.
Der Garten ist maßstabsgetreu hinsichtlich Form und Grenzen des Ruhrgebietes mit Unterstützung der Stadt Dorsten und örtlicher Vereine bzw. Verbände wie z.B. NABU Dorsten und dem Verein für Orts- u. Heimatkunde Dorsten angelegt worden. Die Projektträgerschaft lag beim Verein Virtuell Visuell.
Erneuerung
Nach immerhin neun Jahren seit Eröffnung bedürfen der Garten und seine Umgebung einer Erneuerung, die allerdings vom zuständigen Landwirt Dahlhaus allein sicher nicht bewältigt werden kann.
Nun ist die Unterstützung der Stadt Dorsten und des RVR gefragt; denn der Garten hat sich quasi zu einem öffentlichen Gut weiterentwickelt und ist auch unter pädagogischen Gesichtspunkten wertvoll, da er dazu beiträgt, eine neue und verantwortungsvollere Beziehung zu unserer natürlichen Umwelt zu entwickeln.
Daher wäre es auch angebracht, die Beschilderung ausführlicher zu gestalten und insbesondere die Informationsmöglichkeiten zu erweitern, so dass Informationen beispielsweise auch durch das Medium Smartphone abgerufen werden könnten.
Obstgarten als „Naturgarten Lippe“
Vielleicht gelingt es auch, den Obstgarten als „Naturgarten Lippe“ unter touristischen Gesichtspunkten mit der Lippe-Fähre und den Möglichkeiten auf dem ehemaligen Zechengelände in Verbindung zu bringen und so dem Lipperaum zusätzliches Gewicht zu verleihen, indem Kunst, Kultur und Umwelt im Lipperaum stärker verknüpft werden.
Die Stadtagentur könnte im Zuge der Gästeführungen, die z. Zt. vor allem am Hervester Bruch oder an der Innenstadt orientiert sind, den Naturgarten Lippe in ihr Portfolio aufnehmen.
Zur Bewältigung dieser Aufgaben sollte auch der Lippeverband angesprochen bzw. „ins Boot geholt“ und die Bildung eines Fördervereins geprüft werden.




























