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Stadtdialog – Menschenwürde, Demokratie und Respekt

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Dorstener Konvent berät am Freitag, 27. September, die „Dorstener Erklärung“

Dorsten (pd). Bürgermeister Tobias Stockhoff lädt alle Bürgerinnen und Bürger zur Beratung ein. Erklärung wird danach offiziell vom Rat der Stadt beraten und beschlossen

Mit seiner Rede zur Haushaltseinbringung hat Bürgermeister Tobias Stockhoff 2018 den Stadtdialog „Dorsten steht für Menschenwürde, Demokratie und Respekt“ angestoßen.

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Nach einem Jahr mit vielen Aktionen und Gesprächen zu diesem Thema soll nun am Freitag, 27. September (17.00 Uhr, Foyer Neue Schule Dorsten, Juliussstraße 1 in Holsterhausen) gemeinsam mit der Bürgerschaft eine zusammenfassende „Dorstener Erklärung“ entwickelt werden. Bürgermeister Stockhoff lädt alle Bürgerinnen und Bürger zu diesem „Dorstener Konvent“ ein.

An diesem Abend werden die gesammelten Ergebnisse aus dem Stadtdialog – insbesondere aus den elf Stadtteilkonferenzen – vorgestellt. In Arbeitsgruppen und schließlich im Plenum sollen dann abschließend die inhaltlichen Bausteine der Dorstener Erklärung konkret entwickelt und verabschiedet werden.

Ausgangspunkt war vor einem Jahr die Erkenntnis, dass in Demokratien des Westens

  • Ergebnisse demokratischer Prozesse und Abwägungen nicht (mehr) akzeptiert werden – aus egoistischen Motiven ebenso wie aus politischem Kalkül.
  • im Internet ohne Anstand gegen Andersdenkende und Minderheiten gepöbelt wird.
  • Funktionsträger verbal und tätlich angegriffen werden – sogar Sanitäter und Feuerwehrleute werden Opfer von Angriffen.
  • extreme und auch extremistische Positionen und Provokationen zunehmend aggressiv vorgetragen werden.

Bürgermeister Tobias Stockhoff hat mit seiner Rede zur Einbringung des Haushaltes 2019 in der Ratssitzung am 19. September 2018 die Frage aufgeworfen, was unsere Gesellschaft und auch die Stadtgesellschaft (noch) zusammenhält. Er hat aufgerufen, in einem umfassenden Stadtdialog eine Dorstener Antwort auf diese Herausforderung der Demokratie zu suchen. Das Ziel dürfe dabei nicht lauten, gegen etwas zu sein.

Ziel sei es vielmehr, sich auf Grundwerte zu besinnen, die unsere Gesellschaft zusammenhalten und ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass diese Grundwerte nötigenfalls auch verteidigt werden müssen: Menschenwürde, Demokratie und Respekt.

Die abschließende „Dorstener Erklärung“ soll einen Wertekanon enthalten und eine Selbstverpflichtung für alle späteren Unterzeichner, diese Werte zu achten und im Alltag zu leben.

Nach der Beratung im Dorstener Konvent am Freitag, 27. September, wird der Rat die Erklärung auch offiziell beraten und beschließen.

Der Dorstener Konvent wird musikalisch begleitet vom Nodelmann-Quartett. Schülerinnen und Schüler der neuen Schule haben eine Lesung zum Thema vorbereitet.

Koordinationsstelle für den Stadtdialog „Dorsten steht für Menschenwürde, Demokratie und Respekt” ist das Büro für Bürgerengagement, Ehrenamt und Sport in der Stadtverwaltung Dorsten, Joachim Thiehoff, Telefon 02362 66-3334, E-Mail: [email protected]

Weitere Informationen im Internet auf der Seite www.dorsten.de/stadtdialog

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