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TransSilvania e. V: Hoffnung für Menschen mit der Winternothilfe in Rupea

Veröffentlicht am

Lebensmittelgutscheine für Menschen in Not in Rupea. Foto: Verein

Winternothilfe 2022/23 – TransSilvania e.V. bittet für die Winter Not Hilfe für Rupea um Spenden für die Menschen vor Ort für Lebensmittel- und Brennholzgutscheine

Der Dorstener Verein TransSilvania e.V. organisiert erneut Lebensmittelgutscheine für notleidende Menschen in Rumänien.
Transsilvania e. V. Rumänien Dorsten Winternothilfe

Gemeinsam mit ihrem Partner vor Ort Karl Hellwig, möchte der Verein TransSilvania e. V. auch in diesem Jahr Gutscheine erstellen, damit den vielen armen und bedürftigen Menschen in Rumänien direkt vor Ort geholfen werden kann. Ein bisschen Hoffnung, ein warmes Essen und eine warme Wohnung. Das möchte der Verein mit der aktuellen Spendenaktion „Hoffnung für Menschen mit der Winternothilfe für Rupea“ , den Menschen vor Ort ermöglichen. Die Hilfsaktion soll vorwiegend kinderreiche, arme Familien und ältere Menschen erreichen.

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Karl Hellwig möchte vor Weihnachten wieder mit der Ausgabe der GUTSCHEINE an besonders bedürftige Menschen, die
sich bei NOWERO registrieren müssen, beginnen. Foto: Verein

„Jede Zusammenarbeit ist schwierig, solange den Menschen das Glück ihrer Mitmenschen gleichgültig ist.“

 (DALAI LAMA)

Ukraine Hilfe

Rund 140.000 Euro Spenden konnte der Verein für die „Ukraine Hilfe“ seit Beginn des Kriegs in der Ukraine und nach den Hilferufen von Menschen aus der Ukraine sammeln. Dafür sagt der Verein heute Danke!

Das eine tun, das andere aber nicht lassen, lautet jedoch die Maxime des Vereins. Deshalb wird TransSilvania e. V. auch in diesem Jahr wieder für die „Winter-Not-Hilfe“ Spenden sammeln, um die Menschen in der Region Rupea und in den Kriegszeiten unterstützen, damit sie eine warme Wohnung und auch etwas zu Essen zu haben.

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Alles für Schule. Gekauft von Spenden aus Dorsten. Foto: Verein

Lebensmittelspenden 2021/22

Anfang der 90er Jahre organisierten Mitglieder der Evangelischen und Katholischen Kirchengemeinden in Dorsten-Holsterhausen ihren ersten Hilfstransport von Dorsten nach Rupea/Rumänien. Bereits in den vergangenen Jahren konnte dank der Hilfe vieler großzügiger Spenderinnen und Spender den notleidenden Menschen in Rupea mit Lebensmittelspenden geholfen werden, über den harten Winter zu kommen.

Höhere Lebensmittel- und Energiepreise

Die Situation hat sich jedoch seit Ausbruch des Krieges in der Ukraine verschlimmert. Wie vielerorts in Europa, leiden auch in Rumänien die Menschen, besonders die Ärmsten der Armen durch die gestiegenen Lebensmittel- und Energiepreise. „Sie können es aus eigener Kraft kaum schaffen, sich die notwendigen Grundnahrungsmittel und das Brennholz vor Ort zu beschaffen“, so Lambert Lütkenhorst.

Gutscheine haben einen Wert von je 5 Euro

Da Transporte und die Verteilung von Lebensmitteln zu riskant und auch zu aufwendig wären, hat sich der Dorstener Verein- wie auch im Corona Jahr 2020erneut dazu entschlossen, Lebensmittelgutscheine an bedürftige Menschen in Rumänien ausgeben. Die Gutscheine haben einen Wert von je 5 Euro und können in den Lebensmittelgeschäften vor Ort gegen Grundnahrungsmittel eingelöst werden. Hilfe vor Ort für Menschen und die gleichzeitig auch die dortige Wirtschaft unterstützt.

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Wenn die große Kälte kommt, trifft das besonders die Ärmsten der Armen in der Region, wie hier die Romas in Rupea. Foto: Petra Bosse

Krieg in Europa

Heute noch, neun Monate später, können es die Aktiven der Ukraine-Hilfe mit ihrem Vorsitzenden Lambert Lütkenhorst nicht fassen: Es ist Krieg. In der Ukraine, in Europa, ganz nah. „Wir können nicht daran vorbei schauen, als wenn es all das Elend und die Not nicht bei unseren direkten Nachbarn geben würde. Wir MÜSSEN helfen“, so Lütkenhorst.

Gemeinsam mit ihrem langjährigen Partner und Freunde aus Rupea – Karl Hellwig und Pfarrer Stefani, möchte TransSilvanien e. V. schnellsten helfen, um die Not vor Ort zu lindern.

Winternothilfe-Rumänien-Rupea

Die Schilderungen von Menschen, die den Verein bereits kurz nach Ausbruch des Krieges erreichte, über die große Not und Verzweiflung der Menschen die in den Kellerlöchern vor den tödlichen Bomben Schutz suchten, die sich auf die Flucht nach Rumänien gemacht hatten, Frauen mit ihren Kindern, Omas mit Ihren Enkeln auf der Suche nach Sicherheit, hat tiefe Spuren bei den Aktiven hinterlassen.

140.000 Euro Spenden für die Ukraine-Hilfe 2022 eingegangen

Gestartet wurde eine Spendenaktion „Ukraine-Hilfe“, bei der über 140.000 Euro bisher auf Spendenkonto angekommen sind. Über 500 Spenderinnen und Spender haben eine für alle nicht erwartete Solidarität und Hilfsbereitschaft gezeigt. „Wir gehen mit den gespendeten Geldern sehr verantwortungsvoll um und bitten Sie auch um weitere Unterstützung, denn jeder Euro kommt an und wird von unserem Partnernetzwerk effektiv und sinnvoll eingesetzt“, betont der Vorsitzende Lambert Lütkenhorst. Er und seine Vorstandsmitglieder sind immer noch über das Ergebnis der eingegangenen Spenden nach dem Hilferuf für die vom brutalen Krieg getroffenen Menschen überwältigt.

Kurzbericht über einzelne Hilfsaktionen der Ukraine-Hilfe 2022

Karl Hellwig und seine NOWERO-Mitarbeiter unterstützen weiterhin laufend die Flüchtlingsprojekte in Danes/Dunesdorf, wo 200 Hilfesuchende – fast ausschließlich Frauen und Kinder – von Privatinitiativen aufgenommen und betreut werden, mit Lebensmitteln, Schul- und Lernmitteln und Kleidung.

Lambert Lütkenhorst und Horst Schönweitz (l.) in Cattia – Erstaufnahme- und Registrierungszentrum. Foto: Petra Bosse

Brasov/Kronstadt

In Brasov/Kronstadt konnten sich die Vorsitzenden Lambert Lütkenhorst und Horst Schönweitz bei einem Besuch vor Ort im Erstaufnahme- und Registrierungszentrum Cattia davon überzeugen, dass alles Notwendige für die vorwiegend Frauen, Kinder und alten Menschen getan wird.

Dorf Danes

Ein Hilfsprojekt, in dem Dorf Danes, wo nicht nur die Kinder, sondern auch ihre Mütter und Großmütter eine Unterkunft und liebevolle Betreuung erfahren, wurde vom Verein ebenfalls besucht.

Hier strandeten mehr als 100 Flüchtlinge. Beeindruckend waren für alle Anwesenden die bedrückenden Einzelschicksale der Menschen, die Mitmenschen und Heimat verloren haben,. Gemeinsam mit dem Partnerverein NOWERO mit Karl Hellwig, konnte die Grundversorgung mit Hygieneartikeln und Grundnahrungsmitteln sicherstellt werden.

Ruheort für 29 ukrainische Waisenkinder

Ein weiteres Projekt besuchten Lambert Lütkenhorst und Horst Schönweitz in dem Dorf Prod/Pruden. Hier hat Kreisrat Thomas Kraus eine Insel des Friedens und der Ruhe für 29 ukrainische Waisenkinder zwischen 4 und 17 Jahren in restaurierten kirchlichen Gebäuden organisiert, die mit ihren Betreuern/Innen aus der Ukraine evakuiert wurden.

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Kreisrat Thomas Kraus (2. v.r.) hat hier eine Insel des Friedens für 29 ukrainische Waisenkinder geschaffen. Foto: Petra Bosse

Hilfstransporte

Darüber hinaus gab es mehrere Hilfstransporte, die in den letzten Monaten Rupea/Reps erreicht haben. An Bord waren u. a. Verbandsmaterial und Funkgeräte, sowie Schutzkleidung wie Helme und Schuhe. Die Hilfsgüter wurden umgeladen und mit weiteren Hilfsgütern (Wärmebildkameras, Kleidung, Sanitär- und Lebensmittel) in die Ukraine gebracht. Inzwischen zählt der Verein über 20 große Hilfstransporte u. a. auch für das Bischofsamt in Sibiu, für KOLPING Romania und für die CARITAS Iasy, die von ihnen aus Spendengelder finanziert werden konnten.

Gretel Kindergarten

Kindergarten Gretel
Gretel Kindergarten mit ukrainischen Erzieherinnen für rund 120 Flüchtlingskinder Foto: Petra Bosse

In Brasov hat die ev. Kirchengemeinde St. Bartholomä um Unterstützung für 120 ukrainischen Kinder gebeten, die im Gretel Kindergarten von ukrainischen Erzieherinnen in ihrer Muttersprache betreut werden. Zugesagt wurde, dass die Personalkosten für acht Erzieherinnen zunächst bis zum Jahresende übernommen werden. Damit ist zumindest nach Ausbruch des Krieges für die Kinder nach ihrer Flucht ein Stück des normalen Lebens zurück gekehrt.

SPENDENKONTO:

Sparkasse im Vest Recklinghausen DE43 4265 0150 0016 0160 16
Spendenquittung kann ausgestellt werden

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