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TransSilvania-Tagebuch (2): Große Hilfe für Ukrainer

Veröffentlicht am

Unsere Reporterin Petra Bosse berichtet aus Rumänien über die Hilfsprojekte des Dorstener Vereins TransSilvania. Am zweiten Tag standen Besuche in einer Werkstatt und bei der Flüchtlingshilfe an.

Eine große Ladung Lebensmittel konnte dank der Spenden an den Verein TransSilvania finanziert werden. Foto: Petra Bosse

Am Montag, dem zweiten Tag der Rumänienreise, wartete ein volles Programm auf die Teilnehmer. Lambert Lütkenhorst, Horst Schönweitz und Petra Bosse starteten dabei die Tour am Morgen in Rupea mit einem Besuch in einer Qualifizierungswerkstatt. NOWERO, der Partnerverein von TransSilvania, bildet hier junge Menschen in den Bereichen Mechanik und Holzverarbeitung aus.

„Ich freue mich schon darauf, dass wir am Dienstag acht Absolventen und Absolventinnen zu ihrer gelungenen Ausbildung gratulieren werden“, sagte Lambert Lütkenhorst beim Besuch in der Werkstatt. „Unser Motto ‚Bildung schafft Zukunft‘ wird dadurch in unserer Werkstatt in Rupea sehr konkret“. 

Der Vorsitzende des Vereines NOWERO Karl-Gottfried Hellwig engagiert sich in Rupea nicht nur in der Gemeinde, sondern auch als Leiter der Qualifizierungswerkstatt. Foto: Petra Bosse

TransSilvania hilft ukrainischen Kriegsflüchtlingen

Von Rupea aus ging es danach über Land in das rund 60 Kilometer entfernte Kronstadt (rumänisch Brasov). Hier gibt es seit dem Ausbruch des Ukrainekrieges ein Zentrum für Kriegsflüchtlinge. Die ankommenden Menschen werden dabei zunächst registriert und dann in beeindruckender Weise betreut. Und die Nachfrage ist groß. Über 3700 Flüchtlinge sind derzeit in Kronstadt angekommen – eine große Herausforderung für das ohnehin arme Rumänien. Zum Glück gibt es engagierte Menschen wie Pfarrer Hannes Stefanie. Er ist die Kontaktperson im Aufnahmezentrum und war vor vielen Jahren Mitbegründer von TransSilvanania. Um seine Arbeit vor Ort besser durchführen zu können, lebt er zur Zeit in der Nähe von Kronstadt.

Unsere Reporterin Petra Bosse berichtet aus dem Aufnahmelager in Kronstadt. Lambert Lütkenhorst und Hannes Stefanie erklären die Situation vor Ort. Video: Petra Bosse

Eine große Hilfe vor Ort ist auch Andreea Vrinceanu. Die Koordinatorin des Aufnahmezentrums überprüft laufend, ob es einen konkreten Bedarf an Hilfsmitteln gibt. Dann wendet sich Vrinceanu an Pfarrer Stefanie, und der Verein TransSilvania versucht entsprechend, die notwendigen Anschaffungen zu finanzieren.

Gute Zusammenarbeit vor Ort: Andreea Vrinceanu und Hannes Stefanie im Gespräch mit Lambert Lütkenhorst und Horst Schönweitz. Foto: Petra Bosse

Gerade als die Dorstener zu Besuch waren, kam dort eine große Ladung Lebensmittel an. Diese war dank der Spenden an TransSilvania finanziert worden. „Es ist eine wunderschöne Erfahrung, dass die Stadt Kronstadt sich mit so hohem Engagement engagiert und das wir gemeinsam mit unserem Freund Stafanie als TransSilvania ganz konkrete Hilfe leisten können“, betonte Lambert Lütkenhorst.

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