Gesundheitsamt hat in einigen Bereichen des Versorgungsgebiet ein Abkochgebot ausgesprochen – Dorsten derzeit nicht davon betroffen
Das Hochwasser mit historischen Höchstständen hat die Trinkwasseraufbereitung in den Ruhrwasserwerken der RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft beeinträchtigt.
(pd). So kam es im Wasserwerk Kettwig am Donnerstagnachmittag zum Wassereinbruch in den Pumpenkeller. Am Freitag teilte Rainer Roggatz, Leiter Technik, mit: „Der Keller konnte durch Unterstützung der Feuerwehr Essen mit mehreren Einsatzfahrzeugen plus Mannschaft unter Kontrolle gebracht werden. Die automatische kontinuierliche Qualitätsmessung des Trinkwassers ist ausgefallen, da die Stromversorgung unterbrochen wurde. Stündlich werden deswegen Qualitätsmessungen an zahlreichen Punkten wiederholt, um die Qualität des Trinkwassers zu überprüfen“.
In den Mülheimer Werken sei das Wassergewinnungsgebiet großflächig überflutet. „Mit der üblichen praktizierten Aufbereitung lässt sich die daraus entstehende Trübung nicht mehr zurückhalten, so dass mit Ozon, UV-Licht sowie Chlor in extrem hoher Konzentration desinfiziert werden muss – begleitet von Kontrollmessungen. Zusätzlich hat das zuständige Mülheimer Gesundheitsamt vorsichtshalber ein Abkochgebot ausgesprochen.
Es betrifft ganz Mülheim, Oberhausen (südlich A42 oder nördlich A42 und westlich A516/A3) und Bottrop (östlich Friedrich-Ebert-/Essener-Str. und südlich Horster Str.).
Weitere Bereiche im Versorgungsgebiet von Ratingen, Velbert, Wülfrath und Heiligenhaus sind – je nach den dortigen Netzverhältnissen – betroffen.




























