Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes beginnt

Wichtiger Baustein des Vestischen Klimapakts des Kreises Recklinghausen

Klimaschutz mit Plan: Der Kreis Recklinghausen hat in diesem Monat mit der Umsetzung seines integrierten Klimaschutzkonzeptes begonnen, das Ende des letzten Jahres vom Kreistag verabschiedet wurde.

Festgelegt sind darin sechs Handlungsfelder mit insgesamt 44 Maßnahmen, die in den kommenden drei Jahren angegangen werden.

Klimaschutz-Kreis-Recklinghausen
Haben den Startschuss für weitere Klimaschutzmaßnahmen des Kreises Recklinghausen gegeben: Landrat Bodo Klimpel (Mitte) sowie Fachbereichsleiter Peter Haumann und Klimaschutzmanager Torben Stasch.©Kreis Recklinghausen

Klimaschutz geht uns alle etwas an

18 Monate dauerte der Prozess bis zum fertigen Konzept. Im Mittelpunkt stehen Maßnahmen, die die Kreisverwaltung selbst umsetzen kann – so sollen zum Beispiel kreisinterne Prozesse angepasst werden und zukünftig den Klimaschutz stärker berücksichtigen. Von besonderer Bedeutung sind darüber hinaus die Netzwerkarbeit und das Klimaschutz-Controlling. „Klimaschutz geht uns alle etwas an. Es ist wichtig, dass jeder einzelne etwas unternimmt, wir aber gleichzeitig koordiniert vorgehen“, erklärt Landrat Bodo Klimpel. Das Klimaschutzkonzept ist Teil des Vestischen Klimapaktes, einem Aktionspaket für mehr Klimaschutz im Kreis Recklinghausen.

Teilnahme an der Solarmetropole Ruhr

In diesem Jahr geht es an die Umsetzung mehrere Projekte. Mit dabei: Die Fortführung des Klimanetzwerks Emscher-Lippe, die Weiterentwicklung des Klimaportals „regioklima“, die Teilnahme an der Solarmetropole Ruhr und am Energiesparhaus Ruhr, eine Kampagne gegen Lebensmittelverschwendung und der Aufbau eines betrieblichen Mobilitätsmanagements innerhalb der Kreisverwaltung.

Gefördert wird die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes über die Nationale Klimaschutzinitiative vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz.