StartDorstenPolitikWarnstreik im öffentlichen Dienst auch in Dorsten

Warnstreik im öffentlichen Dienst auch in Dorsten

Veröffentlicht am

Am Dienstag, dem 25. Februar 2025, werden die Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst durch bundesweite Warnstreiks begleitet, die auch die Stadt Dorsten betreffen. Insbesondere das Bürgerbüro wird an diesem Tag nur einen Notbetrieb aufrechterhalten.

Dies bedeutet, dass ausschließlich dringende Anliegen bearbeitet werden können; telefonische Anfragen werden nicht entgegengenommen. Bereits vereinbarte Termine wurden, sofern möglich, telefonisch oder per E-Mail abgesagt und alternative Termine angeboten. Die Stadtverwaltung informiert darüber hinaus, dass bei kurzfristigen weiteren Einschränkungen städtischer Dienstleistungen entsprechende Informationen zeitnah bereitgestellt werden.

Anzeige
Anzeige von Ohrwerk Hörgeräte: Fit im Ohr. Fit für den Alltag.

Die Warnstreiks sind Teil der laufenden Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst, in denen die Gewerkschaft ver.di für die Beschäftigten eine Gehaltserhöhung von acht Prozent, mindestens jedoch 350 Euro mehr pro Monat, fordert. Zudem sollen die Ausbildungsvergütungen um 200 Euro monatlich angehoben und drei zusätzliche freie Tage gewährt werden, um der hohen Arbeitsbelastung entgegenzuwirken. Ein weiteres Anliegen ist die Einführung eines „Meine-Zeit-Kontos“, das den Beschäftigten mehr Zeitsouveränität ermöglichen soll.

Warnstreiks in mehreren Bundesländern

Die Auswirkungen der Warnstreiks sind nicht auf Dorsten beschränkt. In mehreren Bundesländern, darunter Nordrhein-Westfalen, kommt es zu erheblichen Einschränkungen im Nahverkehr. In Städten wie Bochum, Witten, Herten und Herne ruht der öffentliche Personennahverkehr. Auch in anderen Bundesländern, wie Berlin und Mecklenburg-Vorpommern, sind Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen vom Streik betroffen, was zu erheblichen Beeinträchtigungen für Pendler führt.

Die Arbeitgeberseite hat bislang kein Angebot vorgelegt, was die Gewerkschaften zu den aktuellen Warnstreiks veranlasst hat. Sollte es in den kommenden Verhandlungsrunden zu keiner Einigung kommen, sind weitere Arbeitskampfmaßnahmen nicht ausgeschlossen.

Bürgerinnen und Bürger in Dorsten werden gebeten, sich auf die genannten Einschränkungen einzustellen und, sofern möglich, ihre Anliegen auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Die Stadtverwaltung wird über weitere Entwicklungen und mögliche zusätzliche Beeinträchtigungen zeitnah informieren.

Neuer WhatsApp-Kanal

Abonnieren Sie unseren WhatsApp-Kanal unter https://bit.ly/dorstenonline für aktuelle Infos. Wir bieten lokale Nachrichten, Event-Infos, Polizeimeldungen und mehr.

NEUSTE ARTIKEL

Mehr Personal an NRW-Schulen: Höchster Zuwachs seit über 40 Jahren

Die Personalausstattung an den Schulen in Nordrhein-Westfalen hat einen neuen Höchststand erreicht. Nach Angaben des Schulministeriums arbeiten heute rund 12.600 Menschen mehr an den Schulen...

Dorsten setzt Strategie gegen Eichenprozessionsspinner fort

Dorsten setzt 2026 weiter auf feste Prioritäten und den digitalen Raupenmelder gegen Eichenprozessionsspinner.

Raub am Bahnhof Dorsten: Polizei sucht zwei Tatverdächtige mit Öffentlichkeitsfahndung

Nach einem Raub am Dorstener Bahnhof sucht die Polizei mit einer Öffentlichkeitsfahndung nach zwei bislang unbekannten Tatverdächtigen. Sie sollen am Nachmittag des 22. Februar 2026...

Geschichtsstation an der Agathaschule zerstört

Mit großer Bestürzung hat die Agathaschule die Zerstörung der 49. Dorstener Geschichtsstation festgestellt. Unbekannte hatten am Wochenende das Glas der Station auf dem Schulgelände so...

Klick mich!