StartGeschichteZeitreise ins Jahr 1986: Dorstener Stadtfilme auf großer Leinwand

Zeitreise ins Jahr 1986: Dorstener Stadtfilme auf großer Leinwand

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Fast vier Jahrzehnte ist es her, dass die Kamera durch Dorsten streifte und Bilder des Stadtlebens einfing, die längst Geschichte geworden sind. Am Sonntag, 7. September 2025, zeigt das Central Kino-Center diese 1986 entstandenen Aufnahmen in einer Sondervorstellung zum Stadtjubiläum. Beginn ist um 11 Uhr.

Gezeigt werden die Filme „Dorsten – der Werbefilm“, „Die Stadt in der wir leben“ und „Feste feiern in Dorsten“. Sie entstanden 1986 unter der Regie von Karl-Heinz Bulasch in Zusammenarbeit mit der Stadt. Für die musikalische Untermalung sorgte damals Klaus Kiekenbeck. Ursprünglich wurden die Streifen vom „Film- und Videoclub Panorama“ produziert. Lange Zeit galten sie als verschollen, bis sie dann aus dem Nachlass des Filmemachers an das Stadtarchiv übergeben wurden. Dort stufte man sie als kulturhistorisch wertvoll ein. Das LWL-Medienzentrum hat die Filme inzwischen digitalisiert, sodass sie nun wieder öffentlich gezeigt werden können.

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Dorsten im Jahre 1986. Foto: Stadt Dorsten

Vom Lippetor-Center zum Freibad

Die Zuschauerinnen und Zuschauer dürfen sich auf eine atmosphärische Reise in das Dorsten der 1980er Jahre freuen. Zu sehen ist das neu eröffnete Lippetor-Center, die Zeche Fürst Leopold im vollen Betrieb und eine Beach-Party im Freibad mit rund 3.000 Besuchern. Außerdem wird der spektakuläre Auftritt eines Tornado-Kampfjets beim Flugtag auf dem Segelflugplatz gezeigt. Auch die Metastadt in Barkenberg ist damals noch vollständig erhalten. Diese Szenen werden vielen Dorstenerinnen und Dorstenern in Erinnerung sein. Für jüngere Generationen vermitteln sie zudem ein eindrucksvolles Bild vom Leben in den 80er-Jahren.

Bürgermeister Tobias Stockhoff hat die Filme bereits gesehen und zeigte sich begeistert. „Diese Zeitreise ist wirklich spannend. Man kann an vielen Stellen sehen, wie rasant sich eine Stadt verändert und wie zugleich auch vieles überdauert. Am Ende wird man sich dem damaligen Urteil der Filmemacher über unsere Stadt auch heute anschließen können: Es lohnt sich, diese Stadt mit Herz näher anzusehen.“

Der Eintritt kostet sechs Euro. Karten sind direkt im Central Kino-Center erhältlich oder online unter central-dorsten.de.

Das Stadtarchiv Dorsten ruft außerdem Bürger dazu auf, weitere private Filmaufnahmen zur Verfügung zu stellen. Wer entsprechendes Material besitzt, kann sich an Stadtarchivar Martin Köcher wenden. Er ist telefonisch unter 02362 66-4072 erreichbar oder per E-Mail an [email protected]
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