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Neustart: Werkstatt Wulfen

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Voll war es in der neuen Mensa bei der Eröffnung in Wulfen. Foto: Alexander Fichtner

Länger als vier Jahre ist der Brand in der Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Wulfen her. Heute war der Neustart mit der offiziellen Neueröffnung.

Die neue Mensa war bis auf den letzten Platz gefüllt. Foto: Alexander Fichtner

Am 15. Oktober 2018 war der Schock groß. Es brennt in der Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Wulfen. Der Löschzug der Freiwilligen-Feuerwehr-Wulfen war als erster vor Ort. Alleine aus Dorsten waren 120 Einsatzkräfte an den Löscharbeiten beteiligt. Zwei Jahre später, am 2. Juni 2021, konnte der erste Spatenstich für den Neubau erfolgen. Und erst vor zwei Wochen sind die letzten Schutzverordnungen aufgrund von Corona gefallen. Jetzt heute begrüßt Christoph Marienbohm (Technischer Leiter) die Besucher der Eröffnungsfeier zum Neustart.

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Andacht

Dr. Dietmar Kehlbreier, Diakoniepfarrer eröffnet die Andachtsfeier Foto: Alexander Fichtner

Nach der Eröffnung wurde es andächtig. Dr. Dietmar Kehlbreier, Diakoniepfarrer und Geschäftsführer der Diakonie im Kirchenkreis Recklinghausen, leitete die Andachtsfeier. Bei Gebet und Gesang wurde gedankt. Besonders emotional wurde die Andacht, als die Mitarbeiter der Werkstatt für Menschen mit Behinderung ihre Fürbitten vortrugen. Einige brachten symbolisch für die Bitten und den Neustart eine Blume nach vorne.

Mitarbeiter beim vorlesen der Fürbitten. Foto: Alexander Fichtner

Man spürte in den Fürbitten, dass wirklich alle froh sind, dass niemand beim Brand verletzt wurde. Viele wünschen sich auch einen tollen Neustart in den nun fertigen Räumen der Werkstatt. Außerdem hatten die Besucher die Möglichkeiten, ihre Fürbitten vorzutragen. Dafür lagen auf den Tischen Anhänger, die beschriftet werden konnten und draußen an einen Wunschbaum aufgehängt werden konnten.

Karten für die Besucher Fürbitten. Foto: Alexander Fichtner

Neustart Talk

V.l.n.r Funk, Corzilius, Strototte, Ritz, Stüve, Stockhoff und Kott beim Diskussions-Talk Foto: Alexander Fichtner

Erfrischend abwechslungsreich gab es in Folge zur Eröffnungsrede und zur Andacht einen Diakonie-Talk zum Neustart, moderiert von Christina Ritz (Referentin für Öffentlichkeitsarbeit). Als Gäste haben folgende Personen gesprochen: Tobias Stockhoff (Bürgermeister Stadt Dorsten), Markus Funk (Geschäftsführung WINDOR), Julien Corzilius (Leitung Werkstatt Wulfen), Anja Kott (Vorsitzende Gesamtwerkstattrat), Heike Strototte (Geschäftsfeldleitung Arbeit & Qualifikation) und Christa Stüve (Geschäftsführerin Diakonisches Werk im Kirchenkreis Recklinghausen).

Beim Gespräch ging es um die Geschichte und Zukunft der Werkstatt in Wulfen. Foto: Alexander Fichtner

Hauptthema war der Brand im Jahr 2018, der Neustart und natürlich ein Ausblick auf eine hoffentlich positive Entwicklung der Werkstatt in Wulfen. Danach folgte die symbolische Schlüsselübergabe mit dem Original Schlüssel der ersten Übergabe vom 19. September 1985.

Die Schlüsselübergabe mit dem orginal Schlüssel aus dem Jahr 1985. Foto: Alexander Fichtner

Besondere Momente

Der Förderverein der Werkstatt Wulfen überreicht die Spende für den Außenbereich. Foto: Alexander Fichtner

Überraschend war im Anschluss an die Schlüsselübergabe zum Neustart die Spende von 5000 Euro für eine Terassen-Bestuhlung vom Förderverein der Werkstatt Wulfen. Doch auch einer der Mitarbeiter hatte etwas Besonderes vorbereitet. Mitarbeiter Frank übergab ein Bild als Dank für den Neustart.

Mitarbeiter Frank überreicht sein Bild als Dankeschön. Foto: Alexander Fichtner

Beim anschließenden Rundgang durch die neue Anlage konnten sich die Besucher vom neuem Gebäude selbst ein Bild machen. Viele der Mitarbeiter sind froh, wieder an ihrer alten Wirkungsstätte zu sein. So loben sie die helle, großzügige und freundliche Architektur.

Helle, großzügige und freundliche Architektur zeichnen den Neubau in Wulfen aus. Foto: Alexander Fichtner

Julien Corzilius freut sich, das jetzt wieder alle in Wulfen zusammen kommen. „Ich freue mich, das sich die Mitarbeiter jetzt hier neu entfalten können“, sagt Corzilius. Er fügt hinzu, das sie mit Qualifizierungen weiter den allgemeinen Fachkräftemangel entgegenschreiten werden.

Julien Corzilius im Eingangsbereich des Neubaus. Foto: Alexander Fichtner

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