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Coca Cola schließt fünf Standorte – Dorsten nicht betroffen

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Coca-Cola Europacific Partners (CCEP) hat am 1. Oktober bekannt gegeben, dass im Laufe des Jahres 2025 fünf Produktions- und Logistikstandorte in Deutschland geschlossen werden. Das Werk in Dorsten hingegen bleibt davon unberührt.

Betroffen sind die Werke in Köln, Neumünster, Berlin-Hohenschönhausen, Bielefeld und Memmingen. Diese Entscheidung bedeutet den Verlust von 505 Arbeitsplätzen. 207 Beschäftigte sollen auf andere Standorte wechseln. Ziel der Maßnahmen sei es, die Effizienz im hart umkämpften Getränkemarkt zu steigern. Das Unternehmen will das bestehende Produktions- und Logistiknetzwerk so besser auslasten.

Coca Cola begründet den Schritt auch mit Veränderungen in der Getränkelogistik. Große Handelspartner setzen zunehmend auf die Belieferung über zentrale Lager anstatt auf Direktlieferungen. Kleinere Kunden hingegen bestellen verstärkt über den Getränkefachgroßhandel. Dies führt zu einem deutlichen Rückgang sowohl bei den direkten Kunden als auch bei den Bestellmengen und dem Lagerausgangsvolumen an den Logistikstandorten.

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Dorstener Werk 2024 noch weiter ausgebaut

Während diese Schließungen vielerorts zu Unsicherheiten führen, bleibt der Standort Dorsten unberührt und wird sogar weiter ausgebaut. Bereits im April 2024 wurde dort die dritte Produktionslinie in Betrieb genommen, die im sogenannten 24/6+-Modell arbeitet. Dieses Modell sieht vor, dass die Produktion fast durchgängig von Sonntagabend bis zum darauffolgenden Wochenende läuft. Lediglich am Sonntag ruhen die Maschinen in den Morgenstunden. Damit arbeiten in Dorsten mittlerweile drei von fünf Produktionslinien an mehr als sechs Tagen pro Woche.

Schließung trotz Rekordgewinne

Die Entscheidung, den Standort Dorsten zu erweitern, zeigt, dass dieser eine zentrale Rolle in der langfristigen Strategie von Coca-Cola in Deutschland spielt. Das Unternehmen verzeichnete 2023 einen Rekordabsatz von 4,1 Milliarden Litern und konnte seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 12,5 Prozent steigern. Während andere Standorte von Schließungen betroffen sind, wird Dorsten zunehmend als Produktionszentrum genutzt, um die steigende Nachfrage zu decken.

Neben der Erweiterung des Standorts Dorsten hatte Coca-Cola für das Jahr 2024 Investitionen in Höhe von 165 Millionen Euro eingeplant. Ein Fokus liegt auf nachhaltigen Lösungen wie dem Ausbau der Mehrwegabfüllung und der verstärkten Nutzung von recyceltem Material für PET-Einwegflaschen. Diese Maßnahmen sind Teil des langfristigen Ziels des Unternehmens, bis 2040 klimaneutral zu werden.

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