31 Fragen stellen wir an die Bürgermeisterkandidaten in Dorsten. Weiter geht es mit der Frage 11 an die Kandidaten: Was wollen Sie tun, um Dorsten für Familien, Jugendliche und junge Erwachsene attraktiver zu machen?
Im Herbst 2025 wird in Dorsten ein neues Stadtoberhaupt gewählt. Sechs Kandidaten stellen sich zur Wahl, mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen, politischen Ausrichtungen und persönlichen Vorstellungen.
Es antworten:
- CDU – Tobias Stockhoff, amtierender Bürgermeister
- SPD – Julian Henning Fragemann
- Bündnis 90/Die Grünen – Claas Römer
- AfD – Jürgen Chmielecki
- Die PARTEI – Boris Benkhoff
- Die LINKE – Maurice Fröhlich

Bildung, Jugend und Familien
Was wollen Sie tun, um Dorsten für Familien, Jugendliche und junge Erwachsene attraktiver zu machen?
Tobias Stockhoff

„Wir haben in der jüngeren Vergangenheit jedes Jahr zwei neue Kitas fertiggestellt und sanieren Schulen, schaffen also gute Räume für gute Betreuung und Bildung. Der Ausbau der Offenen Ganztags-Schulen wird eine Aufgabe der nächsten Jahre. Mit unserer Spielflächenplanung schaffen wir jedes Jahr drei bis fünf komplett neue und spektakulär schöne Spielplätze. Wichtig ist mir persönlich eine gute Förderung und Unterstützung der Vereine, die sich ehrenamtlich für Kinder und Jugendliche engagieren, sei es in unseren rund 100 Sportvereinen, sei es in den Bereichen Kultur und Bildung. Außerdem wollen wir Familien vorrangig und vergünstigt beim Verkauf von Baugrundstücken berücksichtigen“.
Julian Henning Fragemann

„Wir brauchen eine finanzielle Entlastung zum Beispiel im Bereich der Kitagebühren. Die komplette Gebührenfreiheit bleibt hierbei das oberste Ziel, welches wir aber ohne die Hilfe des Landes NRW nicht erreichen können“.
Claas Römer

„Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum, bezahlbare und gute Kitas und moderne Schulen – hier besteht weiterhin Handlungsbedarf. Ich werde gegenüber dem Land stärker darauf drängen, dass die Kita-Gebühren in Dorsten sinken. Außerdem ist ein vielfältiges Freizeit- und Kulturangebot wichtig. Hier haben wir schon Fortschritte gemacht, können aber noch besser werden“.
Jürgen Chmielecki

„Man muss die Bürger verstärkt in politische Prozesse einbeziehen. Nur unter Einbezug der Meinungen der Bürger ist es möglich, neue Ideen gemeinsam zu erarbeiten und attraktiver für Jugend und Familien zu werden“.
Boris Benkhoff

„Allen Kindern und Jugendlichen, die nicht über unsere U3-Wehrpflicht-Kampagne tauglich gemustert werden, stehen nach der Ausdünnung unserer jungen Bevölkerung deutlich mehr Ressourcen zur Verfügung als jetzt. Je nach Kriegslage lassen sich vielleicht auch einige Schulen ganz schließen“.
Maurice Fröhlich

„Mehr Beteiligungskonzepte, tiefer mit den Menschen in Kontakt treten. Dritte Räume fördern und soziale Räume schaffen, die ohne Kosten genutzt werden können.“
Morgen stellen wir die Frage: Wo sehen Sie konkreten Verbesserungsbedarf bei Kinderbetreuung, Schulangeboten und der digitalen Ausstattung von Bildungseinrichtungen?
Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW.




























