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Gedenkgottesdienst für verstorbene Kinder

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Ökumenischer Gedenk-Gottesdienst für verstorbene Kinder unter dem Thema „Die Wüste neu beleben“

„Die Wüste neu beleben“. So lautet das Thema des nächsten Gedenkgottesdienstes für verstorbene Kinder am Sonntag, 15. November 2020 um 15:00 Uhr in der Martin-Luther-Kirche in Dorsten/Holsterhausen.

In diesem Jahr unterstützt die Schermbecker Künstlerin Slavica van der Schors den Gedenkgottesdienst. Dazu hat sie ein Bild mit ihrer Vision von Wüste zu diesem Thema gemalt.

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Ein ehrenamtliches Team von evangelischen und katholischen Seelsorgern, Angehörigen sowie einer Bestatterin werden am Sonntag, 15. November gemeinsam der Frage nachgehen: „Wieso müssen Kinder sterben?“ Dies sei eine Frage, die keiner beantworten kann, aber für viele Menschen sei der Tot von Kindern schmerzliche Realität.

“… die Wüste neu beleben“ Ps 126,4

Mit dem Angebot dieses Gedenkgottesdienstes möchte das Team den Hinterbliebenen und allen, die sich mit den Verstorbenen verbunden fühlen, eine Stütze sein und Mut machen, diesen schweren Weg durch die Trauer zu gehen.

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Die Wüste neu beleben – gemalt von der Schermbecker Slavica van der Schors

Ankerpunkt

In Zeiten, wo coronabedingt so vieles wegbricht, sei man überzeugt, dass es wichtig sei, diesen Ankerpunkt für die Menschen beizubehalten und anzubieten.

Seit nunmehr 17 Jahren gestaltet das Team, immer am Volkstrauertag, diesen ökumenischen Gottesdienst. Wichtig sei für alle, dass hier die Namen der verstorbenen Kinder ausgesprochen und alle Kinder einbezogen werden. Geborene und ungeborene. Heranwachsende und Erwachsene sowie kürzlich und vor Jahren verstorbene und solche, die durch Gewalt ums Leben kamen.

Innehalten und Erinnern

Viele Eltern, die ihren Weg durch die Trauer gefunden haben, kommen seit Jahren regelmäßig zu den Gottesdiensten, weil ihnen das Innehalten und Erinnern gut tut.

Familien, die nicht oder nur bedingt teilnehmen können, sollen jedoch die Möglichkeit haben, in den Gedenkgottesdienst mit einbezogen zu werden, indem ein Teil der Namensverlesung per Video gefilmt wird.

Hinterlegt werden dafür muss eine Einverständniserklärung hinsichtlich der genannten Namen der Kinder sowie eine Mobilnummer unter

E-Mail: [email protected]

Corona bringe es darüber hinaus mit sich, dass sich das Vorbereitungsteam mindestens so viele Gedanken über die Sicherheit der Gottesdienstteilnehmer (AHA-L Regeln und Adressverfolgung) machen müsse, wie um die inhaltlichen Schwerpunkte.

Deshalb der Hinweis: Masken sind selbstverständlich, das Singen wird durch instrumentale Begleitung ersetzt, Kinderbetreuung und gemeinsames Kaffeetrinken sind leider nicht möglich.

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