Grüne: 2G+ ist sinnvoll – aber nur mit entsprechender Teststruktur und geeigneten Tests!
Dorsten. Die Ratsfraktion der Grünen in Dorsten hat die Kreisverwaltung Recklinghausen angesichts der derzeit angespannten Situation an einigen Teststellen in Dorsten aufgefordert, einerseits für eine ausreichende Teststruktur zu sorgen und andererseits sicherzustellen, dass Tests verwendet werden, die auch die Omikron-Variante erkennen.
„2G+ ist in der derzeitigen Situation gerade für viele Freizeitbereiche, aber auch für die Gastronomie ein sinnvoller und notwendiger Schritt, um flächendeckende Schließungen zu verhindern und gleichzeitig das Infektionsgeschehen unter Kontrolle zu bringen. 2G+ ist aber nur umsetzbar, wenn eine ausreichende Anzahl an Teststellen zur Verfügung steht und diese auch barrierefrei zu erreichen sind. Daher haben wir die Kreisverwaltung darum gebeten, weitere Teststellen im Stadtgebiet zuzulassen.
Auch wenn sich der Andrang auf die Teststellen nach den Weihnachtsferien und durch mögliche Ausnahmen für Personen mit Booster-Impfung eventuell bald wieder beruhigen sollte, ist absehbar, dass zumindest bis ins Frühjahr hinein Tests ein wichtiger Baustein der Pandemiebekämpfung sind“, so Susanne Rompza, sozialpolitische Sprecherin der Ratsfraktion.
Rachenabstrich
Neben der Verfügbarkeit von Schnelltests sollte die Kreisverwaltung auch die Eignung der in den Teststellen verwendeten Tests im Blick haben. Einige Studien haben in den letzten Tagen den Schluss nahegelegt, dass die Omikron-Variante bei einem Rachenabstrich wesentlich besser erkannt wird als bei einem Nasenabstrich. Insofern sollten die Schnelltests in den Dorstener Teststellen auch vermehrt mithilfe eines Rachenabstrichs erfolgen.




























