Kurz vor Ende der Ausstellung „Kinder auf der Flucht: Kindertransporte 1938-1939“ trafen sich Mitglieder der CDU Dorsten zu einer Führung im jüdischen Museum Westfalen.
Trotz großer Hitze lauschten die Besucher der CDU aufmerksam den Ausführungen von Dr. Reinildis Hartmann, welche durch die Ausstellung führte.
Rund 10.000 Kinder wurden zwischen Anfang Dezember 1938 und September 1939 überwiegend nach Großbritannien gebracht. Dort sollten sie in jüdischen Familien den Krieg überdauern. Dass ihnen diese Ausreise in den meisten Fällen quasi das Leben gerettet hat, war zur damaligen Zeit noch nicht in letzter Konsequenz vorhersehbar.
Die Ausstellung, die die CDU besucht hatte, befasst sich mit den Schicksalen von sechs jüdischen Kindern. Die dargestellten Geschichten beruhen auf Interviews, oder autobiographischen Schriften widergegebener Erinnerungen dieser Menschen im hohen Alter. Ergänzt wird die Ausstellung durch Arbeiten der in Kanada leben Künstlerin Mia Weinberg. Ihr Vater Kurt war 1939 aus dem ostwestfälischen Werther nach Großbritannien geflohen. In einer mehrteiligen Video- und Bildinstallation nähert sich die Künstlerin im Museum der Geschichte und dem Schicksal ihrer Familie während der NS-Diktatur.




























