Unter dem Motto „Frieden, Freude, Einigkeit und Frohsinn“ startete der Allgemeinen Bürgerschützenverein Altendorf-Ulfkotte am Samstag sein dreitägiges Schützenfest
Viele gutgelaunte Schützen traten heute (Samstag) an der Gaststätte Zum Goldenen Bullen an. Die Freude aller Beteiligten war groß.
Nach vier Jahren, es ist übrigens das erste Mal nach dem 2. Weltkrieg, dass ein Königspaar fest im Sattel, sprich auf dem Thron sitzt, kann endlich das Schützen- und Heimatfest wieder gefeiert werden.
365 Schützen – so viele Tage wie das Jahr hat, waren heute bei der Gedenkfeier am Ehrenmal zum Auftakt des diesjährigen Schützenfestes in Altendorf-Ulfkotte. Das sei, so Bürgermeister Tobias Stockhoff, eine starke Demonstration gegen das Vergessen und für Frieden und Freiheit in der Welt.

In seiner Ansprache ging Dechant Dr. Stephan Rüdiger auf den Unfrieden in der Welt ein. Frieden heiße für einen Christen jedoch immer mehr als nur die Abwesenheit von Krieg. „Ich wünsche allen Menschen in Altendorf-Ulfkotte und ein wundervolles und friedliches Schützenfest als starkes Zeichen der dörflichen Gemeinschaft!“, fügt der Bürgermeister hinzu, der sich schon auf Sonntag freue.

Feldapotheke
Denn dann wird er als Apothekenaufsicht gemeinsam mit Landrat Bodo Klimpel das Schützenvolk aus der Feldapotheke das Schützenvolk mit der richtigen Medizin aus der Brennerei Böckenhoff Erle versorgen. Und passend zu den warmen Temperaturen gebe es auch noch die passende Abkühlung für die Jüngsten.

Unerwarteter Arbeitseinsatz für neun Schützen
Strafe muss sein. Für neun Schützen gab es sicherlich noch eine große Überraschung, die auf alle Fälle nicht „kuschelzoomäßig“ ausfiel. Sie dürfen am Sonntagmorgen um 8 Uhr am Festzelt antreten und den Festplatz für die Messe reinigen. Der Grund: Sie hatten bei der Vorparade vor dem Zelt Damenbesuch und ein Verstoß gegen die allgemeinen Regularien des Vereins war.

Musikalisch begleitet wird das Schützenfest vom Spielmannszug Schermbeck, dem Blasorchester Erler Jäger, Blasmusik Kirchhellen und die Herner Spielleute.
Bevor es aber zum Tanz am Abend ins Festzelt ging, fand noch die traditionelle Gefallenenehrung mit Zapfenstreich am Ehrenmal statt. Dabei war natürlich auch das amtierende Königspaar Dirk ll. Grünheit und Nadine l. Winkel. Sie waren rekordverdächtige 1463 Tage im Amt.





























