Eine Messe für alle Dorstener Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8

Dorsten. Mittlerweile ist die Ausbildungs- und Studienbörse in der St. Ursula Realschule aus dem Dorstener Veranstaltungskalender nicht mehr wegzudenken.

Bereits zum sechsten Mal bringt die in den Räumlichkeiten der Schule am Nonnenkamp stattfindende Börse die ausstellenden Firmen und Hochschulen mit Schülerinnen und Schülern zusammen.

Nachhaltige Aktion

Die Verantwortlichen haben es geschafft aus einer Idee eine nachhaltige Aktion zu machen. „Die Veranstaltung wird von Jahr zu Jahr erfolgreicher“, so Susanne Feldmann, eine der Organisatorinnen und Lehrerin an der St. Ursula-Realschule.

Am 7. September präsentieren sich Unternehmen und Hochschulen in der Zeit von 10 bis 14 Uhr mit attraktiven Messeständen den Besuchern.

Jedes Jahr mehr Aussteller

Nach den erfolgreichen Ausbildungsbörsen in den letzten Jahren ist die Zahl der Aussteller auch in diesem Jahr noch einmal gestiegen.

„Wir konnten noch einmal zwei Unternehmen dazu gewinnen und kommen somit auf insgesamt 49 Aussteller“ Christian Marx (Lehrer)

Gemeinsam mit seiner Kollegin Susanne Feldmann ist Christian Marx die treibende Kraft seitens der beiden Ursulinen-Schulen.

Fast tausend Besucher im vergangenen Jahr

Fast 1.000 Schülerinnen und Schüler, teils mit ihren Eltern, nutzten im vergangenen Jahr die Ausbildungsbörse um sich zu informieren und waren begeistert von der Vielfalt an ausstellenden Betrieben und Hochschulen.

„Die hohe Besucherzahl zeigt uns, wie groß das Interesse an unserer Ausbildungs- und Studienbörse ist“ Christian Marx (Lehrer)

Auf der Börse werden erste Kontakte geknüpft, die in ein Praktikum führen können, was die Chance auf einen Ausbildungsplatz in dem Betrieb immens erhöht.

Auch Hochschulen sind dabei

Auch die Hochschulen können auf der Ausbildungs- und Studienbörse ihre Vielzahl an unterschiedlichen Studiengängen präsentieren.

„Aus diesem Grund sind die meisten Unternehmen und Hochschulen aus den letzten Jahren wieder bei uns vertreten, viele bereits seit der ersten Börse. Auch das zeichnet die hohe Qualität der Veranstaltung aus“, erzählt Susanne Feldmann.

Weiterentwicklung ist wichtig

Im Nachhinein sprechen die Lehrer mit den Schülerinnen und Schülern der Realschule über die Veranstaltung. Was war gut, was war nicht so gut, an welchen Stellschrauben muss gedreht werden.

„Dabei kam der Wunsch auf, für dieses Jahr Unternehmen aus der IT-Branche für die Börse zu gewinnen. Das ist uns mit der Belware GmbH und der GiT Unternehmensgruppe gelungen“, so Susanne Feldmann.

Berufsberatung für Schüler

Einen weiteren Vorteil bietet die Ausbildungsbörse durch die Teilnahme der Agentur für Arbeit. Diese bietet vor Ort eine allgemeine Berufsberatung für Schülerinnen und Schüler an, die sich noch nicht zu hundert Prozent für einen Ausbildungsberuf entschieden haben.

In besonderem Rahmen präsentiert sich in diesem Jahr die Uni Münster. Neben einem Infostand werden Vorträge zu unterschiedlichen Themen angeboten. „Alles Wissenswerte rund ums Studium“ oder auch „Wie läuft eigentlich ein Bewerbungsverfahren“ sollen den Interessierten wichtige Informationen mit auf den Weg geben.

Eine Messe für alle

Ins Leben gerufen wurde die Messe auf Initiative des Vereins zum Erhalt der St. Ursula-Schulen. Die Messe richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab der achten Klasse bis hin zur gymnasialen Oberstufe. „Ausdrücklich sei gesagt, dass die Ausbildungsbörse an alle Dorstener Schülerinnen und Schüler gerichtet ist, nicht nur an die der St. Ursula-Schulen“, betont Christian Marx.

Niedrige Hemmschwelle

Susanne Feldmann weiß zu berichten, „dass auf so einer Veranstaltung die Hemmschwelle niedriger ist als in einem Vorstellungsgespräch. Viele Unternehmen kommen auch mit den aktuellen Auszubildenden. Diese können den Interessierten über ihre eigenen Erfahrungen innerhalb der Unternehmen und der Berufsgruppe berichten. Somit werden Gespräche auf Augenhöhe geführt.“

Bürgermeister Tobias Stockhoff übernimmt auch im sechsten Jahr die Schirmherrschaft. Der Eintritt zur Ausbildungs- und Studienbörse ist frei! Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Die Eltern der Schülerinnen und Schüler bieten Kuchen, Grillwürstchen und auch Getränke an. Der Erlös aus den Verkäufen kommt dem Verein zum Erhalt der St. Ursula-Schulen zugute.

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André Elschenbroich
Moin, ich bin André Elschenbroich. Vielen bekannt unter dem Namen Elsch. Der Eine oder Andere verbindet mich noch mit der WAZ, bei der ich 1988 als freiberuflicher Fotojournalist anfing und bis zur Schließung 2013 blieb. Darüber hinaus war ich in ganz Dorsten und der Region gleichzeitig auch für den Stadtspiegel unterwegs. Nachdem die WAZ dicht machte, habe ich es in anderen Städten versucht, doch es war nicht mehr dasselbe. In über 25 Jahren sind mir Dorsten, Schermbeck und Raesfeld mit ihren Menschen ans Herz gewachsen. Als gebürtiger Dorstener Junge merkte ich schnell: Ich möchte nirgendwo anders hin. Hier ist meine Heimat – und so freut es mich, dass ich jetzt als festangestellter Reporter die Heimatmedien mit multimedialen Inhalten aus unserer Heimat bereichern kann.

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