Die Bitte der Partnerstadt Rybnik um Sachspenden für ukrainische Flüchtlinge fand in Dorsten ein großes Echo.
„Schon heute morgen waren viele Leute da“, berichtet Dennis Ullrich. Zusammen mit einem kleinen Team nahm der Sozialarbeiter am soziokulturellen Zentrum Leo viele Sachspenden an. Diese hatten die polnischen Hilfskräfte in der Partnerstadt Rybnik dringend angefordert, um eine Aufnahmestation für ukrainische Flüchtlinge einrichten zu können.

Daher waren es vor allem Decken, Schlafsäcke und Feldbetten, die am Donnerstag ihren Weg in den großen Container fanden. „Vielen Menschen war es ein Bedürfnis, etwas tun zu können“, vermutet Dennis Ullrich. „Das nimmt einem selbst auch ein wenig die Hilflosigkeit in dieser Situation“.
Hunderte von Decken und Schlafsäcken
„Bis 16 Uhr wurden geschätzt 400 gute Decken, 200 Schlafsäcke, 100 Isomatten und 30 Klapp- oder Feldbetten abgegeben“, teilte Stadtsprecher Ludger Böhne am Nachmittag mit. Bereits am Mittwoch hatte die Stadt zusätzlich 100 Feldbetten, 150 Schlafsäcke und 180 Decken neu gekauft. „Die Sachen aufzutreiben war nicht leicht, weil größere Bestände weitgehend ausverkauft sind“, so Böhne. Die Betten werden von drei freiwilligen Feuerwehrmännern aus dem Löschzug Hervest I aus Bayern abgeholt und Schlafsäcke wurden noch am Mittwoch aus einem niederländischen Outdoor-Großhandel geholt.
Die Sachspenden werden am Freitag mit Fahrern gestellt von der Autovermietung Enning per LKW nach Rybnik transportiert.




























